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ANALYSE: JPMorgan sieht rosige Zukunft für VW nach Dieselgate-Bewältigung

dpa-AFX

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Bank JPMorgan rechnet für Volkswagen mit zunehmend rosigeren Aussichten. Im laufenden Jahr werde sich noch alles um die Behebung der Dieselkrise drehen, doch 2017 dürfte ein Stabilisierungsjahr werden und 2018 könnten dann die Früchte aus den Sparmaßnahmen geerntet werden, schrieb Analyst Jose Asumendi in einer Studie am Montag. Er hob die Aktie daher von "Neutral" auf "Overweight" und setzte das Kursziel von 168 auf 185 Euro hoch.

VW dürfte wegen der Dieselproblematik in Nordamerika und Europa zunächst eine Barmittel-Kriegskasse einrichten, um den Abflüssen der nächsten drei Jahre zu begegnen, erwartet der Experte und berücksichtigt dies nun in seinen Schätzungen. Nach dem kräftigen Ergebniseinbruch von VW im ersten Quartal sollte es zudem allmählich zu einer Neubewertung der Marke VW kommen. Dabei dürfte auch der Gegenwind durch Währungseinflüsse abnehmen und die Absatzvolumina sollten sich allmählich wieder verbessern.

Im folgenden Jahr sollte sich die Preissetzungsmöglichkeiten wieder normalisieren und Marktanteile dürften zurückerobert werden können. Das dürfte zu einer Erholung auf der Ergebnisseite im Jahresvergleich führen. Auch die Produktzyklus-Dynamik dürfte partiell zunehmen, schrieb er: "Die VW-Gruppe wird mit dem Seat SUV und dem Skoda SUV in Europa sowie dem VW SUV in Nordamerika drei neue SUV-Modelle auf den Markt bringen. Diese sollten es dem Konzern erlauben, über verschiedene Regionen hinweg Wachstumsdynamik zurück zu gewinnen."

2018 sei dann das Jahr, "um die Früchte der Kostensenkungsaktionen zu ernten", wie der Experte schrieb. So habe der Konzern etwa "exzellente Möglichkeiten", sein Problem der hohen Lohnkosten anzugehen oder auch das Problem der ausgeprägten vertikalen Integration von der Wertschöpfungs- bis zur Lieferkette zu lösen. Er rechnet damit, dass VW erste Pläne dazu noch im Oktober 2016 bekanntgeben wird.

Gemäß der Einstufung "Overweight" geht JPMorgan davon aus, dass sich die Aktie in den kommenden sechs bis zwölf Monaten besser als der jeweilige Sektor entwickeln wird./ck/das

Analysierendes Institut JPMorgan.

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