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Barry Callebaut wächst langsamer

Reuters

Zürich (Reuters) - Wegen eines Absatzrückgangs in Europa ist der Schokoladehersteller Barry Callebaut in den neun Monaten bis Ende Mai langsamer gewachsen.

Zwar stieg der Umsatz um 22 Prozent auf 4,32 Milliarden Franken (3,56 Milliarden Euro) - das war aber überwiegend der Übernahme des Kakaoverarbeiter Petra Foods im letzten Jahr zu verdanken, wie der Weltmarktführer am Donnerstag mitteilte. Im angestammten Geschäft ohne Petra Foods stieg die Verkaufsmenge mit 2,4 Prozent langsamer als in den ersten sechs Monaten und blieb auch unter dem Wachstum des Weltmarktes. Das mittelfristige Wachstumsziel von sechs bis acht Prozent verfehlte der Konzern, zu dem Branchenriesen wie Unilever , Nestle oder der Schokoriegel-Hersteller Mars Teile der Produktion ausgelagert haben.

Barry Callebaut erreiche derzeit nicht die Wachstumsdynamik der Vorjahre, erklärte ZKB-Analyst Daniel Bürki. Die Aktie verlor gut zwei Prozent auf 1200 Franken.

Das geringere Tempo sei auch darauf zurückzuführen, dass Barry Callebaut in den letzten Monaten keine neuen Produktions-Verträge erhalten habe, sagte Finanzchef Victor Balli. Es gebe aber einige Projekte, die jetzt umgesetzt würden und andere stünden an. "Insgesamt ist die Pipeline sehr attraktiv", erklärte er im Gespräch mit Reuters. In Europa lege der Konzern mehr Gewicht auf die Gewinnmargen als auf den Umsatz.

Kräftig zulegen konnten die Schweizer dagegen in Amerika und in Asien, wo die Verkaufsmengen zwischen sechs und fast zehn Prozent wuchsen. In den Schwellenländern stieg die Verkaufsmenge sogar um 63 Prozent.

Kurs zu BARRY CALLEBAUT AG Aktie

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01.09.2014, 15:40, SIX Swiss Exchange

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