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BASF-Aktie dreht nach oben: Große Investitionen in Asien geplant

DER AKTIONÄR

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF will nach Informationen der "Wirtschaftswoche" bis 2020 zehn Milliarden Euro in Asien investieren. Dabei sollen vor allem Forschung und Produktionskapazitäten ausgebaut werden, wie der Asien-Vorstand des Konzerns, Martin Brudermüller, dem Blatt sagte. Das Unternehmen war am Samstag für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

"Langfristig möchten wir 50 Prozent unserer Forschung in Europa und jeweils 25 Prozent in Nordamerika und in Asien haben", zitiert die Zeitschrift den Manager. Einen Abzug der Forschung aus Europa schloss Brudermüller aber weiterhin aus. Der Ludwigshafener Konzern hatte bereits im Mai angekündigt, trotz eines langsameren Wachstums in China in den kommenden Jahren deutlich mehr in Nordamerika und Asien forschen zu wollen.

In den vergangenen Wochen hat die deutlich nachgegeben. Gründe dafür waren die Schwäche des Gesamtmarktes sowie die Zahlen für das zweite Quartal, die leicht unter den Erwartungen gelegen waren. BASF konnte zwar sowohl bei Umsatz als auch beim Gewinn zulegen, der starke Euro drückte aber vor allem auf die Erlöse. Die Prognose für das Gesamtjahr 2014 wurde aber bestätigt.

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19.09.2014, 22:25, Tradegate

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