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BERNANKE auf ABSCHIEDSTOUR

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Bernanke auf Abschiedstour

Die nächste Woche wird ganz im Zeichen der US-Notenbankentscheidung stehen, auch wenn zahlreiche Wirtschaftsdaten rund um den Globus anstehen. Und auch für den Noch-Chef Bernanke wird es eine aufwühlende Woche. Am heutigen Montag wird er das hundertjährige Jubiläum der Fed feiern, als oberster Notenbanker des Landes zusammen mit seinen Vorgängern Alan Greenspan und Paul Volcker. Am Mittwoch wird er dann die Entscheidung der Fed zur aktuellen Geldpolitik verkünden und am Freitag könnte es je nach Entscheidung des US-Senats bereits zu seiner Ablösung kommen.

Persönlich ist die letzte Entscheidung am wichtigsten, aber für die Geldpolitik der USA hat der Mittwoch sicherlich die größte Bedeutung. Schließlich könnte Bernanke für den Startschuss für das Ende des während seiner Amtszeit intensiv angewendeten Anleihenkaufprogramms „Quantitative Easing“ sorgen. Er könnte aber auch seine ganz persönliche Note mit dieser Entscheidung verknüpfen, was die Unsicherheit diesmal besonders groß erscheinen lässt. Denn die Entscheidung heißt nicht unbedingt „Reduzieren – ja oder nein“, sondern es gibt viele Möglichkeiten für eine Entscheidung. Auf die Grautöne könnte es diesmal ankommen. So wäre es möglich, die Kriterien für einen Kurswechsel aufzuweichen eine spätere Reduzierung der Anleihenkäufe in Aussicht zu stellen oder ein bestimmter Dollarbetrag der Anleihenkäufe könnte verkündet werden – alles erscheint aus heutiger Sicht möglich. Die US-Notenbanker dürften allerdings wie in der Vergangenheit behutsam vorgehen, um den jüngsten Konjunkturaufschwung nicht abzuwürgen oder den Immobilienmarkt unter Druck zu bringen. Die US-Notenbanker haben auch immer wieder betont, ihre Entscheidung von der Datenlage abhängig zu machen. Daher lohnt sich auch in dieser Woche ein genauer Blick auf die Wirtschaftsdaten.

Euro-Handelsbilanz und US-Industrieproduktion

Heute wird etwa um 11 Uhr die Handelsbilanz für die Euro-Zone bekannt gegeben. Im September lag der Überschuss bei 13,1 Mrd. Euro. Für Oktober gehen Volkswirte von einem Rückgang auf 4,5 Mrd. Euro aus. Im Fokus der Investoren werden am heutigen Montag aber vor allem die Daten zur US-Industrieproduktion stehen, die um 15.15 Uhr veröffentlicht werden. Im Oktober war sie um 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat gesunken. Für November prognostizieren Analysten einen Anstieg um 0,4 Prozent. Die Kapazitätsauslastung würde damit von 78,1 Prozent auf 78,3 Prozent steigen.

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