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BGH überprüft Leasing-Verträge für Autos

dpa-AFX

KARLSRUHE (dpa-AFX) - Welche Informationspflichten Unternehmen beim Autoleasing haben, prüft seit Mittwoch der Bundesgerichtshof (BGH). Dem Gericht liegen Klagen der Volkswagen -Leasing GmbH gegen zwei ihrer Kunden vor. Diese hätten nach Ende ihres Leasingvertrages hohe Abschläge zahlen sollen. Sie weigerten sich aber.

Die Kunden sehen sich durch eine Klausel in ihren Leasingverträgen über den sogenannten Restwert nicht ausreichend informiert. Die Klausel sei intransparent und daher unwirksam, argumentierte die Anwältin der beklagten Kunden in Karlsruhe. Der Verbraucher wisse nicht, wie viel ihn das Leasing letztendlich koste. Der BGH will am Nachmittag sein Urteil verkünden.

Der Restwert wird bei Vertragsabschluss für den Zeitpunkt kalkuliert, wenn die Leasing-Laufzeit endet. Je höher der Restwert ist, desto geringer sind in der Regel die Leasingraten. Ist der Restwert zu hoch angesetzt, muss der Leasingkunde die Differenz zwischen dem tatsächlichen Fahrzeugwert und dem kalkuliertem Restwert nachzahlen./din/DP/stb

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