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Börsengang von Annington geplatzt

Börsen-Zeitung

wb - Der Börsengang der Deutschen Annington ist gescheitert. Hing die Transaktion schon am seidenen Faden, so sagte das größte deutsche Wohnimmobilienunternehmen nach intensiven Diskussionen über den Preis in der Nacht zum Mittwoch das IPO ab. Damit ist auch die avisierte Refinanzierung geplatzt. Zumindest für dieses Jahr dürfte Annington am Kapitalmarkt verbrannt sein. Die Konsortialführer J.P. Morgan und Morgan Stanley habe sich jedenfalls nicht mit Ruhm bekleckert. Zu viel war vor dem für heute geplanten Börsengang schiefgelaufen. Schon vor der offiziellen Bekanntgabe der IPO-Absichten hatte es unter institutionellen Investoren rumort (vgl. BZ vom 8. Juni). Die Nachfrage nach den Papieren war über das Bookbuilding schwach und der Gesellschafter, der britische Finanzinvestor Terra Firma mit seinem Chef Guy Hands, wollte sich offensichtlich nicht auf die Marktveränderungen einstellen und einen Nachlass geben. Ob und, wenn ja, wann es den nächsten Anlauf geben wird, steht in den Sternen. Annington sollte ursprünglich gut 1 Mrd. Euro einsammeln, davon 400 Mill. Euro als Kapitalerhöhung, den größeren Teil hatte Terra Firma für sich über eine Umplatzierung reserviert. Die Bewertung sollte inklusive Schulden bei rund 11 Mrd. Euro liegen.
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