Im Korruptionsprozess gegen ehemalige Top-Manager der Elektrohandelskette Media Markt hat einer der Angeklagten den Empfang von Schmiergeld eingeräumt. Bereits 2003 habe er von einem Vertriebspartner Geld bekommen, damit dessen Unternehmen weiterhin in den Märkten gegen Provision Sony-Computer verkaufen könne, räumte der einstige Süddeutschland-Chef am Dienstag vor dem Landgericht Augsburg ein. Er habe den Besitzer der Vertriebsagentur Jahre zuvor im Urlaub kennengelernt und bei der Metro-Tochter ins Geschäft gebracht.
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