Wolfsburg (www.aktiencheck.de) - Der Autobauer Volkswagen AG (ISIN DE0007664039/ WKN 766403) hat sich mit der Gewerkschaft IG Metall nach langen Verhandlungen auf einen Haustarifvertrag geeinigt.
Wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, haben die Parteien in der Nacht zum Donnerstag in Hannover ihre Verhandlungen zum Haustarifvertrag erfolgreich abgeschlossen. Zum 1. Juni 2012 steigt die Grundvergütung um 4,3 Prozent. Die Laufzeit des neuen Haustarifvertrags beträgt 13 Monate (1. Juni 2012 bis 30. Juni 2013).
Außerhalb des Tarifvertrages wurde mit dem Betriebsrat vereinbart, dass Volkswagen die Zahl der Ausbildungsplätze in Deutschland um 175 erhöht.
Zudem wurde beschlossen, bis Mitte nächsten Jahres bis zu 3.000 Leiharbeiter in die Stammbelegschaft zu übernehmen. Die Übernahmeangebote erfolgen nach 36 Monaten, diese Frist kann sich entsprechend der Qualifikation künftig auf bis zu 18 Monate verkürzen.
"Die Beschäftigten erhalten eine ordentliche Lohnerhöhung. Wir sind dafür ans Äußerste dessen gegangen, was der verschärfte internationale Wettbewerb in der Automobilindustrie zulässt. Zur Verstärkung unserer Wettbewerbsfähigkeit investieren wir weiter in die Qualifizierung und schaffen zusätzliche 175 Ausbildungsplätze", erklärte VW-Personalvorstand Dr. Horst Neumann.
Die Aktie von Volkswagen notiert derzeit mit einem Plus von 1,03 Prozent bei 131,90 Euro. (31.05.2012/ac/n/d)
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