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BRIC und IBEX zeigen Stärke

onemarkets Blog

Hallo liebe Blog-Leser,

der September zählt einigen Langzeitanalysen zufolge zu den schlechtesten Börsenmonaten des Jahres. Maßgeblichen Anteil an dem Ergebnis haben dabei der Anschlag auf die World Trade Center 2001 und der Ausbruch der Lehmankrise 2008. Der Auftakt in den September 2013 sah hingegen gut aus. Der Großteil der von HypoVereinsbank onemarkets analysierten Länderindizes konnte im Beobachtungszeitraum vom 2. bis 6.9.2013 zulegen. Besonders freundlich entwickelten sich dabei die in den Vorwochen gescholtenen Aktienindizes der BRIC-Länder sowie europäische Indizes wie FTSE/ATHEX® 20 Index und IBEX 35® Index. Die deutschen Baromert entwickelten sich in der vergangenen Woche hingegen recht uneinheitlich. Tech-WErte waren stark gefragt. Exportwerte stagnierten.

Deutschland: Tech-Werte schlagen Exporteure deutlich

Der TecDAX® (Total Return) Index EUR zeigt bereits seit einigen Wochen eine relative Stärke gegenüber dem DAX® und MDAX® Index. Das setzte sich in der vergangenen Woche fort. Die zweite Wochenhälfte zeigte allerdings, dass er beim Hoch von 2.007 Punkten etwas Schwung verliert. Es ist also nicht unwahrscheinlich, dass der Index in den kommenden Tagen zunächst korrigiert, ehe er die Widerstandsmarke bei 1.058 Punkten erneut anvisiert. Der DAX® konnte im Wochenverlauf ebenfalls zulegen. Entscheidenden Anteil hatten dabei zur Wochenmitte die Automobilwerte und zum Wochenschluss die beiden Versorgertitel. Positiv ist zweifelsohne, dass die Unterstützung bei 8.200 Punkten gehalten hat. So ist ein Anstieg auf das Allzeithoch oder gar darüber weiterhin möglich. Unterhalb von 8.100 Punkten sollten Anleger allerdings vorsichtig werden. In diesem Fall sind weitere Korrekturen nicht ausgeschlossen.

Lange Zeit waren Exportwerte die Zugpferde an den Börsen. Aktuell traben sie allerdings hinterher. Der Kursverlauf des DAXplus® Export Strategy (Total Return) Index EUR zeigt seit Ende Juni gar einen deutlichen Abwärtstrend. Fällt der Index unter 230 Punkte, droht eine Fortsetzung der Korrektur bis 200 Punkte.

Europa: Spanien und Griechenland mit Schwung nach oben

In der vergangenen Woche setzte der EURO STOXX 50® Index den Seitwärtstrend der Vorwoche zunächst fort. Erst zum Wochenschluss startete er einen neuen Versuch, den Widerstand bei 2.800 Punkten zu knacken. Der nachhaltige Ausbruch misslang zunächst. Dennoch stehen die Chancen aus technischer Sicht gut, dass es in dieser Woche gelingen könnte. Unterstützung findet der Index im Bereich von 2.720 Punkten.
Der spanische IBEX 35® Index sowie der griechische FTSE/ATHEX® 20 Index haben zuletzt eine kurze Konsolidierung vollzogen. Im Beobachtungszeitraum zeigten beide Aktienbarometer jedoch

Zug nach oben. Beim IBEX 35® Index besteht kurzfristig weiteres Aufwärtspotenzial bis 8.830 Punkte. In diesem Bereich stößt der Index jedoch auf hartnäckige Widerstände. Der FTSE/ATHEX® 20 Index notiert inzwischen kurz vor einer breiten Widerstandszone. Sie reicht von 334 bis 353 Punkte. Neues Aufwärtsmomentum wird frühestens oberhalb dieser Range entstehen.

Schwellenländer: Indien und Russland ziehen

In den zurückliegenden Wochen zählten sie vielfach zu den Verlierern. Vergangene Woche starteten sie eine Gegenbewegung - die Aktienindizes der BRIC-Länder. Allen voran der DBIX Deutsche Börse India Index® (Net-TR) EUR. Nachdem der Index das Tief vom Dezember 2012 kurzzeitig unterschritt, wurde schon Schlimmeres befürchtet. Im Wochenverlauf drehte der Index jedoch nach oben. Die jüngste Erholung schürt Hoffnung auf weitere Besserung. Optimismus ist jedoch frühestens oberhalb von 260 Punkten angebracht.

Etwas besser zeigt sich der RDX® Total Return in EUR. Nachdem die Unterstützung bei 1.500 Punkten erneut gehalten hat, drehte der Index nach oben. Die nächste Hürde liegt nun bei 1.700 Punkten. Die Anteile aus Indien und Russland hatten großen Anteil daran, dass der S&P® BRIC 40 (Price Return) Index (EUR) zu den Top 10 unter den Länder-/Regionen-Indizes zählte. Damit setzte der Index nun die Ende Juni 2013 eingeleitete Erholung fort. Es besteht aus technischer Sicht gar weiteres Potenzial bis 2.250 Punkte. Spätestens dann kann es allerdings zu einer (kurzfristigen) Konsolidierung kommen.

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