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Bund Future Analyse : Alle wollen in den „sicheren Hafen“

Wochenanalyse: Dass bereits unmittelbar zu Beginn des neuen Jahres wieder vermehrt Geld in den Anleihemarkt floss, obwohl die Aktienmärkte noch stiegen, war ohnehin schon ein Warnsignal. Die niedrigen Zinsen insbesondere in Europa profitierten dabei allerdings auch von einem gewissen Exodus aus dem US-Bond-Markt. Jetzt kommt indes noch blanke Angst hinzu. Dass die unmittelbare, kurzfristige Ursache für die plötzlich so deutlich fallenden Kurse am Aktienmarkt weniger in der fundamentalen Entwicklung als in der charttechnischen Situation zu suchen ist, scheint dabei keineswegs zu beruhigen. Und so sehen wir in diesem langfristigen Chart des Anleihebarometers des Bund Future, dass dieser jetzt eine ganz markante, wichtige Widerstandszone nach oben durchbrochen hat. Der Bereich zwischen 141,56 und 142,31 Punkten war seit Mitte 2012 bis auf einen einzigen Ausreißer im Frühjahr 2013 immer wieder das Limit für den Kursanstieg zehnjähriger Bundesanleihen, die durch den Bund Future repräsentiert sind, gewesen. Jetzt aber ist der Weg an die bisherigen Allzeithochs bei 145,08 Punkten tatsächlich wieder frei. Nun wird es einerseits darauf ankommen, ob sich die Situation an den Aktienmärkten beruhigt. Für die mittelfristige Perspektive stellt sich allerdings vor allem die Frage, ob die Aktienmärkte tatsächlich in einen echten Abwärtstrend übergehen und vor allem, ob die US-Notenbank tatsächlich, wie es momentan befürchtet wird, konsequent mit der Reduzierung ihrer Stützungskäufe am US-Anleihemarkt fortfahren wird. Dazu werden wir am Mittwochabend in der Presseerklärung nach der in dieser Woche anstehenden Notenbanksitzung mehr erfahren.

Tagesanalyse: Rein charttechnisch betrachtet stellt sich das kurzfristige Szenario des Bund Future nun perfekt bullish dar. Mit dem bereits am Donnerstag vollzogenen und am Freitag deutlich ausgebauten Anstieg über die Nackenlinie einer breiten, über sechs Monate hinweg laufenden Trendwendeformation in Form einer umgekehrten Schulter-Kopf-Schulter haben wir hier ein starkes Kaufsignal, das den Weg an die bisherigen Allzeithochs bei 105,08 Punkten ebnet. In dieser Konstellation kann es zu Long-Positionen keine Alternative geben. Wir würden dazu raten, bei laufenden Positionen im Moment kein Stück aus der Hand zu geben, sicherheitshalber aber den Stoppkurs deutlich anzuheben. Die 20 Tage- ebenso wie die 200-Tage-Linie sind deutlich zu weit entfernt, um aktuell noch als Basis der Gewinnsicherung dienen zu können. Dementsprechend wäre es unserer Ansicht nach ratsam, den Stoppkurs auf Schlusskursbasis umgehend von 139,60 Punkten auf 141,80 Punkte anzuheben und ihn somit knapp unter die Nackenlinie der vollendeten Trendwendeformation zu platzieren.

Widerstände: 145,08

Unterstützungen: 142,15 / 140,63 / 140,33 / 138,68 / 136,31

Weitere Informationen zur Bund Future Analyse erhalten Sie im Morning Call von heute Morgen hier:

ProduktauswahlShorts DE000NG0KDF8 und DE000NG0KDJ0 Longs DE000NG0KEF6 und DE000NG0Q723

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24.04.2014, 17:50, außerbörslich

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