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Bundesbank fordert mehr Einsatz im Kampf gegen Cyber-Risiken

Reuters

Frankfurt (Reuters) - Die Finanzbranche muss sich nach Einschätzung der Bundesbank besser gegen Cyberattacken wappnen.

"Viele Banken müssen noch mehr tun, um den steigenden IT-Risiken an den Finanzmärkten zu begegnen", sagte Bundesbank-Vorstand Joachim Nagel der Nachrichtenagentur Reuters. Er ist im Bundesbank-Vorstand unter anderem für Informationstechnologie zuständig - ein Thema, das auf der Agenda der Aufsichtsbehörden immer weiter nach oben gerückt ist. Da inzwischen fast alle Bankprozesse IT-gesteuert sind, spiele der Schutz der Systeme gegen Eindringlinge für die Geldhäuser eine immer größere Rolle, betonte kürzlich bereits die europäische Bankenaufsichtsbehörde EBA.

Die Dringlichkeit des Themas wurde der Branche im vergangenen Jahr vor Augen geführt, als es einen großangelegten Hacker-Angriff auf JP Morgan gab. Damals schleusten Hacker eigene Software in die IT-Systeme der US-Bank ein. Sie gewannen dadurch Zugriff auf Namen, Adressen, Telefonnummern und E-Mailadressen. Erbeutet wurden Daten von über 80 Millionen Kunden. Der Branchenverband Bitkom bezifferte kürzlich den Schaden für die deutsche Wirtschaft durch digitale Angriffe auf 51 Milliarden Euro pro Jahr. Fast jede zweite Firma sei in den vergangenen zwei Jahren Opfer solcher Angriffe geworden.

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