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Bundesweite Streikwelle bei der Post rollt an

Reuters

Düsseldorf (Reuters) - Die Gewerkschaft Verdi hat im Tarifkonflikt mit der Deutschen Post mit neuen, auf mehrere Tage angelegten Streiks begonnen.

Bundesweite Streikwelle bei der Post rollt an

In Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen sowie Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern seien die Ausstände bereits angelaufen, sagte ein Verdi-Sprecher am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Die Proteste seien bundesweit geplant, weitere Bundesländer würden folgen. "Die Streikwelle wird über die nächsten Tage fortgesetzt", sagte der Sprecher. Die Bundesbürger müssen sich damit auf Verzögerungen bei der Zustellung von Briefen und Paketen einrichten.

Verdi fordert für die 140.000 Tarifbeschäftigten des Konzerns kürzere Arbeitszeiten und deutlich mehr Geld, alle bisherigen Angebote der Post hat die Gewerkschaft abgelehnt. Die Löhne sollen nach ihrem Willen bei einer Laufzeit von zwölf Monaten um 5,5 Prozent angehoben werden. Verdi verlangt zudem eine Verkürzung der Wochen-Arbeitszeit auf 36 von 38,5 Stunden bei vollem Lohnausgleich. Die Verhandlungen mit der Post sollen am 20. und 21. Mai in Königswinter bei Bonn fortgesetzt werden.

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29.05.2015, 17:35, Xetra

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