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Chinesische Wirtschaftsdaten nicht überbewerten

HANDELSBLATT

Der starke Rückgang der chinesischen Exporte von 18 Prozent gegenüber dem Februar 2013 verstärkt die Sorge darüber, ob sich das Wirtschaftswachstum in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt in diesem Jahr deutlich verlangsamen könnte. Wir würden die Zahlen aber nicht überbewerten. So, wie das Winterwetter viele US-Konjunkturdaten beeinflusst hat, so beeinflusst die Lage des chinesischen Neujahrsfestes jedes Jahr die Daten aus dem Reich der Mitte.

Da in den beiden Wochen um das Neujahrsfest das wirtschaftliche Leben in China regelmäßig fast zum Erliegen kommt, ist eine sinnvolle Interpretation von Wirtschaftsdaten dann kaum möglich. Erst ab März erhält man wieder ein klareres Bild. Gegen eine starke Abschwächung in China sprechen auch die sehr guten Im- und Exportzahlen aus Deutschland, die heute veröffentlicht wurden. So wird auch China von der Erholung der Eurozone in diesem Jahr profitieren.

In diesem Zusammenhang sind dann auch die Zahlen über die Entwicklung der Industrieproduktion oder des Einzelhandels des Landes, welche am Donnerstag dieser Woche veröffentlich werden, interessant. Bei der Industrieproduktion wird mit einen Zuwachs von 9,5 Prozent auf Jahresbasis gerechnet. Das sind absolut betrachtet hohe Zuwachsraten, aber der Trend ist hier seit circa 24 Monaten rückläufig. Die Auswirkungen auf den Aktienmarkt sind bis dato noch begrenzt, aber wie bereits vor einigen Tagen im Kommentar beschrieben, halten wir an unserer defensiven Haltung gegenüber den Emerging Markets fest.

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28.01.2015, 15:00, außerbörslich

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