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DAX Analyse : Wann kommt der Befreiungsschlag …

Tagesanalyse: Wieder mal mussten die Bullen am Mittwoch dafür sorgen, dass ihnen der DAX nicht aus der mittlerweile nervtötenden und fast zwei Wochen währenden Handelsspanne 9.600/9.700 Punkte nach unten entgleitet. Dabei waren die gestrigen US-Konjunkturdaten in Form der Neubauverkäufe im Januar sogar über den Erwartungen ausgefallen. Man merkt, dass immer mehr Marktteilnehmern langsam die Geduld ausgeht. Die Mehrheit weiß sehr wohl um die Belastungsfaktoren der grundsätzlich abwärts weisenden Konjunkturdaten. Und dass der Abstieg einiger Emerging Markets-Währungen nach kurzer Konsolidierung jetzt wieder an Fahrt zu gewinnen scheint, trägt auch nicht gerade dazu bei, den noch vor zwei Wochen so sehr greifbaren Optimismus aufrecht zu erhalten. Hinzu kommt, dass die stete Nachfrage am Anleihemarkt in Kombination mit dem sehr wahrscheinlichen fortgesetzten Zudrehen des Geldhahns seitens der US-Notenbank den Nachschub an frischem Kapital für die Aktienmärkte einschränken könnte. Was der DAX, der damit seit fast zwei Wochen bei überkauften markttechnischen Indikatoren auf der Stelle tritt, bzw. die bullishen Marktteilnehmer daher dringend brauchen, wäre der Ausbruch über die bisherigen Verlaufshochs bei 9.794 Punkten. Nur dann würde es gelingen, durch das aufrecht erhalten des Momentums einen Frontenwechsel der kurzfristigen Trader auf die Short-Seite zu verhindern und womöglich aus denen, die aktuell noch über Gewinnmitnahmen nachdenken, aufgrund der dann wieder greifbaren Perspektive eines DAX an bzw. über 10.000 Punkten wieder Käufer zu machen. Das muss aber unbedingt schnell gelingen, ansonsten werden es die Daytrader schnell auf der Gegenseite probieren und da sehr wahrscheinlich auch erfolgreicher sein. Dementsprechend bleibt es bei unserer momentanen Einschätzung: Laufende Long-Positionen sollten im Augenblick besser nicht ausgebaut werden. Zugleich gilt ein mit 9.590 Punkten auf Schlusskursbasis bewusst eng platzierter Stoppkurs, der damit knapp unter der unteren Begrenzung des September-Aufwärtstrendkanals positioniert ist. Denn sollte dieser auf Schlusskursbasis unterschritten und damit die aktuelle Seitwärtsspanne nach unten verlassen werden, droht zügig Ungemach!

Widerstände: 9.700 / 9.794

Unterstützungen: 9.621 / 9.595 / 9.478 / 9.425 / 9.367 / 9.000 / 8.962 / 8.770 / 8.768

Weitere Informationen zur DAX Analyse erhalten Sie im Morning Call von heute Morgen hier:

ProduktauswahlShorts DE000NG0S513 und DE000NG0S570 Longs DE000NG0R390 und DE000NG0T842

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23.04.2014, 17:45, außerbörslich

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