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DAX: Chance zum Wochenstart

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DAX: Chance zum Wochenstart

Der DAX war am Freitag der einzige der wichtigen europäischen und US-amerikanischen Indizes, der den regulären Handels im Minus beschloss. Allerdings lag das vor allem an der Allianz-Aktie, die am frühen Nachmittag plötzlich durch eine überraschende, negativ aufgenommene Personalie einbrach und den DAX mit in die Tiefe zog. Nachbörslich konnte sich der DAX aber auch wieder befestigen und bietet so den Bullen zum Start in die neue Handelswoche eine Chance, den am Donnerstag angerichteten, charttechnischen Flurschaden zu bereinigen.

Die Vorlage aus den USA ist zumindest positiv. Nachdem es dort gelang, zu Beginn des Handels die in der zweiten Sitzungshälfte des schwachen Donnerstags begonnene Bodenbildung fortzusetzen, überwanden viele Akteure die Verunsicherung durch diesen grundlos scheinenden Kursrutsch des Vortrages. Zwei Stunden vor dem Handelsende zogen die bis dahin ohnehin schon recht stabil notierenden US-Indizes durch Eindeckungen von Short-Positionen und auf den fahrenden Zug aufspringende Daytrader kräftig an und eroberten dadurch zuvor gebrochene charttechnische Unterstützungen zurück.

Im nachbörslichen Handel hatte der DAX am Freitagabend schon wieder Tuchfühlung zu seiner 200-Tage-Linie bei 9.560 Punkten aufgenommen, wie der hier abgebildete, bis 22 Uhr ja regulär gehandelte DAX Future zeigt. Damit wäre jetzt eine Steilvorlage gegeben, um die Vorlage der Wall Street umzusetzen und die entscheidenden Chartmarken zu bezwingen, deren Überwinden den kurzfristigen Trendpfeil zumindest wieder von negativ auf neutral drehen würde. Konkret gälte es, neben der 200-Tage-Linie die Widerstandslinie bei 9.598 Punkten und die am Freitagabend bei 9.658 Zählern verlaufende 20-Tage-Linie zu durchbrechen. Sollte das gelingen, stünden die Chancen, dass nun in einem dritten Anlauf auch die Widerstandszone 9.794/9.810 Punkte überwunden wird, recht gut. Aber:

Chancen sind noch keine Fakten. Erst, wenn der DAX den charttechnischen Beleg für neue Stärke abliefert, wäre auch ein Wechsel der Positionierung auf die Long-Seite zu erwägen. Der Stoppkurs für die sicherheitshalber ja ohnehin noch gezielt klein gehaltenen Positionen auf der Short-Seite muss daher konsequent bei 9.675 Punkten und damit knapp oberhalb der 20-Tage-Linie als obere Begrenzung der nun wieder ins Visier genommenen Widerstandszone verbleiben. Ob ein Sprung über diese Marke dann zugleich bereits die Basis für eine Long-Position sein kann oder ob dafür sicherheitshalber der Ausbruch über die Widerstände bei 9.794/9.810 Punkte abgewartet werden müsste, muss anhand der dann vorliegenden, kurzfristigen charttechnischen Konstellation beurteilt werden.

DAX FUTURE (Tageschart in Punkten):

Widerstände: 9.560 / 9.598 / 9.658 / 9.721 / 9.794 / 9.810 / 10.051  Unterstützungen: 9.425 / 9.367 / 9.166 / 9.071 / 8.984 / 8.903

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Foto: isak55/shutterstock.com

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