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DAX-Check: Kurseinbruch trotz solider US-Arbeitsmarktdaten – Sorge um Krim-Krise belastet

DER AKTIONÄR

Der DAX ist am Freitagnachmittag kräftig ins Minus gerutscht. Die Daten zum US-Arbeitsmarkt sind nach zwei enttäuschenden Monaten in Folge zwar besser als erwartet ausgefallen. Bei den Anlegern überwiegt vor dem Wochenende allerdings die Unsicherheit bezüglich der Krim-Krise.

Der Beschäftigungsentwicklung in den USA hat im Februar nach zwei enttäuschenden Monaten in Folge wieder positiv überrascht. Außerhalb der Landwirtschaft seien 175.000 neue Stellen geschaffen worden, teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Bankvolkswirte hatten mit im Durchschnitt mit 149.000 neuen Stellen gerechnet. Zudem sind im Vormonat mehr neue Arbeitsplätze entstanden, als zunächst ermittelt worden war. Der Zuwachs im Januar wurde von zunächst 113.000 Jobs auf 129.000 nach oben gesetzt.

Der Arbeitsmarkt ist von großer Bedeutung für den Kurs der Notenbank Federal Reserve. Die Experten der Helaba werteten die Daten als überzeugend, insbesondere angesichts des strengen Winterwetters. „Die Zahlen signalisieren ungeachtet des leichten Anstiegs der Arbeitslosenquote, dass die US-Notenbank an dem eingeschlagenen Pfad der Drosselung der Anleihekäufe – kurz Tapering – bis auf Weiteres festhalten wird“, hieß es in einem Kommentar von Analyst Ralf Umlauf.

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01.09.2014, 17:45, außerbörslich

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