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Dax kämpft um die 12.000-Punkte-Marke

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Nach dem kaum bewegten Mittwoch droht heute ein Rückschlag am deutschen Aktienmarkt. Der Dax startet im Minus, berappelt sich aber.

Dax kämpft um die 12.000-Punkte-Marke

Bislang war es eine enttäuschend Handelswoche. Und Besserung ist nicht in Sicht. Nachdem der Dax die vergangenen beiden Tage nur so gerade eben die Marke von 12.000 verteidigen konnte, rutschte er heute zum Handelsstart unter die markante Schwelle. Auf das gestrige Mini-Plus von 0,1 Prozent folgt zum heutigen Auftakt ein Verlust von 0,5 Prozent auf bis zu 11.941 Zähler. Im weiteren Handelsverlauf reduzierte er jedoch seine Verluste und stieg wieder über die Schwelle von 12.000 Zählern. 

Börsianer sprachen zunächst von negativen Vorgaben aus den USA, die auf die Stimmung am deutschen Aktienmarkt drückten. Belastet von anhaltenden weltpolitischen Unsicherheiten und dem Einknicken der IBM-Aktie war der Dow-Jones-Index am Vorabend auf das tiefste Niveau seit zwei Monaten abgesackt. Zum Handelsschluss stand ein Minus von gut einem halben Prozent auf 20.404 Zählern.

Etwas besser als der Dow schlugen sich die anderen Aktienindizes, die schon am Dienstag weniger nachgegeben hatten als der Leitindex: Für den marktbreiten S&P-500-Index ging es letztlich um 0,2 Prozent auf 2338 Zähler bergab, während der Technologiewerte-Index Nasdaq 100 ein Plus von 0,2 Prozent auf 5400 Punkte behauptete.

Wenig Wirtschaftsdaten

Der negative Einfluss der Wall Street wird von moderaten Gewinnen an den asiatischen Börsen etwas gemildert. Japans Exporte sind dank hoher Nachfrage in China deutlich gestiegen – im nunmehr vierten Monat in Folge. Auch bezogen auf das am 31. März abgelaufene Haushaltsjahr schrieb die Inselnation erstmals seit sechs Jahren wieder schwarze Zahlen in ihrer Handelsbilanz.

Ansonsten stehen am heutigen Donnerstag nur wenige Wirtschaftszahlen an, die für stärkere Kursbewegung sorgen könnten. In den USA werden die wöchentlichen Zahlen vom Arbeitsmarkt und einige Stimmungsindikatoren veröffentlicht. Nach zuletzt eher enttäuschenden Konjunkturdaten dürften Analysten und Anleger die Zahlen verstärkt unter die Lupe nehmen.

Sparpläne im Fokus

Continental-Aktien könnten am Donnerstag nach einem Medienbericht über Sparpläne für den Geschäftsbereich Antriebe einen Blick wert sein. Conti plane für das Segment Powertrain ein Effizienzprogramm und werde Details dazu in wenigen Tagen bekanntgeben, sagte Konzernchef Elmar Degenhardt dem Finanzdienst Bloomberg auf der Automesse in Shanghai.

Die Papiere der Salzgitter AG gerieten indes in Reaktion auf negative Analystenstudien unter Druck. So hatte das Analysehaus Jefferies die Anteilsscheine des Stahlkonzerns von “Buy” auf “Hold” abgestuft und das Kursziel von 42 auf 34 Euro gesenkt. Zudem reduzierte die US-Investmentbank Goldman Sachs ihr Kursziel von 44 auf 37 Euro, behielt ihre Kaufempfehlung für die Aktien allerdings bei.

Als Belastung für die Aktien der Stahlkonzerne könnten sich zudem neue Pläne von US-Präsident Donald Trump erweisen. Nach Medienberichten lässt er prüfen, ob Stahlimporte die nationale Sicherheit der USA beeinträchtigen. Trump werde am Donnerstag im Beisein von Vertretern der amerikanischen Stahlindustrie eine entsprechende Anweisung unterzeichnen, kündigten zwei Regierungsvertreter an.

OnVista/dpa-AFX/Reuters
Foto: Deutsche Börse

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