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Dax nach Wall-Street-Auftakt im zarten Aufwind

Und es war doch eine Überraschung! Der US-Arbeitsmarkt zeigte sich stärker als prognostiziert. Die Börsianer zeigten sich weiterhin verunsichert. Doch sie scheinen tendenziell davon auszugehen, dass die Job-Zahlen kein klares Signal an die Notenbank Federal Reserve zum vorzeitigen Ausstieg aus ihrer ultralockeren Geldpolitik sendeten - denn die großen Marktturbulenzen blieben aus, die Kurse hielten zunächst ihr Niveau.

Der Dax verblieb bei 9054 Punkten, was einen Abschlag von 0,3 Prozent bedeutete. Damit stieg er leicht über das Niveau vor der Veröffentlichung der so wichtigen Zahlen. Als die Jobzahlen rauskamen fiel der Dax kurzzeitig unter die 9000er-Marke.

Schwach geschlossene Börsen in den USA und Asien gaben die Kursrichtung von Beginn an vor. Auch in der zweiten Reihe zeichneten die Indizes rote Kurse: Der MDax gab ganze 1,1 Prozent nach und lag bei 15.942 Punkten, der Technologieindex TecDax notierte mit 1124 einen Verlust von 1,5 Prozent. Auch die Wall Street, die verhalten im Plus eröffnete, sorgte für keine Impulse.

Da sorgte Mario Draghi mit der überraschenden Leitzinssenkung für einen echten Paukenschlag, doch auf dem Aktienmarkt zeigte sich die Aktion des EZB-Präsidenten ohne längerfristige Wirkung. Gestern war der Dax noch auf ein neues Rekordhoch von 9193 geklettert. Aber im heutigen Handel lief es bisher schlecht. Denn die EZB-Entscheidung war schon verdrängt.

Wichtigster Kurstreiber und Grund der Verunsicherung sind die Daten vom US-Arbeitsmarkt sein. Die sind vor allem deswegen so wichtig, weil die amerikanische Notenbank Federal Reserve Länge und Ausmaß ihrer ultralockeren Geldpolitik von der Konjunktur des US-Wirtschaft abhängig macht. Um 14.30 veröffentlicht das Arbeitsministerium die Zahlen.

Die Arbeitgeber in den USA schufen im Oktober - wie von Ökonomen erwartet - weniger Stellen als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote stieg von 7,2 auf 7,3 Prozent. Aber der US-Arbeitsmarkt zeigte sich stärker als von den meisten Experten prognostiziert.

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21.04.2014, 17:05, außerbörslich

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