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DAX: Wohin geht nun die Reise?

DEUTSCHE BANK

Trotz der vermeintlich großen Aufregung an den Finanzmärkten hat sich nach der Dezember-Sitzung der EZB und der Bekanntgabe der neuesten US-Arbeitsmarktdaten wenig verändert. Während sich die Fed auf eine geldpolitische Straffung zubewegt, schlägt die EZB weiter die entgegengesetzte Richtung ein. Die Frage ist nur, wohin die Reise für den DAX geht.

Die EZB hat die Geldschleusen weiter geöffnet. In den vergangenen Jahren war das für Börsianer normalerweise ein Grund zum Jubeln. Die Marktreaktionen auf die am 3. Dezember verkündeten Maßnahmen zeigen jedoch, dass EZB-Chef Mario Draghi vielen Anlegern offenbar nicht weit genug gegangen ist. Dabei waren die europäischen Notenbanker gewissermaßen selbst schuld. Sie haben im Vorfeld der jüngsten Zentralbanksitzung für sehr hohe Erwartungen gesorgt. Jetzt soll der Kampf gegen die schwache Inflation im Euroraum mithilfe einer Senkung des Einlagenzinssatzes von minus 0,2 auf minus 0,3 Prozent verstärkt werden. Darüber hinaus wurde das laufende Anleihenkaufprogramm mit einem monatlichen Volumen von 60 Mrd. Euro um ein halbes Jahr bis März 2017 verlängert. Allerdings hatten sich einige Marktteilnehmer eine Aufstockung der monatlichen Anleihenkäufe gewünscht.

Die Enttäuschung der Anleger sorgte kurzfristig für deutliche Kursverluste im DAX, nachdem die Erwartungen an die EZB Börsianer bereits von einer Jahresendrallye haben träumen lassen. Das heißt jedoch nicht, dass es die Jahresendrallye nicht doch noch geben kann. Eine mögliche Zinswende in den USA könnte noch einmal dem US-Dollar eine Aufwertung im Vergleich zum Euro bringen. Ein schwacher Euro bedeutete zuletzt wiederum gute Nachrichten für die DAX-Notierungen.

Dass sich die US-Notenbank Fed in Richtung der ersten Leitzinserhöhung seit fast zehn Jahren bewegt, dürfte angesichts erneut positiver Arbeitsmarktdaten wahrscheinlicher geworden sein. Laut Angaben des US-Arbeitsministeriums vom 4. Dezember stieg die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft im November um 211.000 und damit überraschend deutlich. Marktexperten hatten laut Dow Jones Newswires im Schnitt einen Stellenzuwachs von 200.000 erwartet. Während die Vormonatswerte nach oben korrigiert wurden, blieb es wie erwartet bei der Arbeitslosenquote von 5,0 Prozent. Darüber hinaus wurde ein Anstieg bei den durchschnittlichen Stundenlöhnen beobachtet, so dass Fed-Chefin Janet Yellen die Argumente für eine verschobene Zinswende ausgegangen sein könnten und sie selbige am 16. Dezember verkünden dürfte.

Eine solche Zinswende könnte die US-Währung stärken und gemäß der zuletzt beobachteten Börsen-Logik die DAX-Kurse antreiben. Zudem hatte sich die Feiertagsstimmung rund um Weihnachten und Silvester in den vergangenen Jahren einige Male auf die Aktienmärkte übertragen und somit für eine Jahresendrallye gesorgt. Zumal Investoren erkennen könnten, dass sich die EZB weiter in die von ihnen gewünschte Richtung, wenn auch nicht in dem geforderten Maße, bewegt.

Spekulative Anleger, die steigende DAX-Notierungen erwarten, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN XM7LZQ) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 3,54, die Knock-Out-Schwelle bei 7.860,00 Indexpunkten. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist und auf fallende DAX-Kurse setzen möchte, erhält mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN XM3FPD), aktueller Hebel 3,40; Knock-Out-Schwelle bei 13.690,00 Indexpunkten) die Gelegenheit dazu.

Stand: 08.12.2015

© Deutsche Bank AG 2015

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