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Der Absturz des Sonnenkönigs

HANDELSBLATT

Wunderschönen guten Abend,

Der Entzauberte

Wie ein Sonnenkönig trat Frank Asbeck auf, nichts schien unerreichbar. Mal kaufte er ein Schloss, dann wiederum wollte er Opel übernehmen. Werbung für seine Solarworld AG machten keine geringeren als der Fußballer Lukas Podolski und Dallas-Fiesling Larry Hagman. Doch nun ist Asbeck entzaubert: Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen eine halbe Milliarde Euro Verlust gemacht, das Eigenkapital ist aufgebraucht, der Aktienkurs im freien Fall. Noch verbreitet Asbeck Optimismus und tut so, als ob das alles nur vorübergehende Probleme wären. Für ihn trifft das wohl zu, hat er doch seine Schäfchen längst ins Trockene gebracht. Seine Mitarbeiter werden das nicht so gelassen sehen.

Sünde folgt Sünde

Schuld an der Misere der Solarbranche ist auch die deutsche Politik. Hat sie doch mit der Zick-Zack-Strategie in der Förderung der Sonnenenergie erst massenhaft neue Unternehmen angelockt, dann die Konkurrenz aus Fernost alimentiert und anschließend mit der radikalen Kürzung der Subventionen die Firmen im Regen stehen lassen. Das Problem: Eine Subventionssünde zieht die nächste nach sich. Um die starken Schwankungen des Stromangebots durch die Solarenergie zu begrenzen, startet die Regierung nun ein Programm zur Förderung privater Stromspeicher mit 25 Millionen Euro pro Jahr. Doch auch hier melden Experten bereits Bedenken an, ob das Netz dadurch wirklich entlastet wird.

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22.10.2014, 14:15, Tradegate

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