Der deutsche Aktienmarkt dürfte am Donnerstag schwächer in den Handel starten. Experten taxieren den DAX vorbörslich rund 0,4 Prozent tiefer auf 6.425 Zähler. In Deutschland sind die Großhandelspreise weiter rückläufig. Im Juni sank die Teuerung auf 1,1 Prozent nach 1,7 Prozent im Mai. Von Konjunkturseite dürften heute die Daten zur EU-Industrieproduktion sowie die Erstanträge zur Arbeitslosenhilfe in den USA in den Fokus rücken.
Norbert Reithofer, Vorstandschef des Autobauers BMW, warnte im Interview mit dem Handelsblatt vor einer Abschaffung des Euros: "Bei einer Rückkehr zur D-Mark hätte Deutschland mit einer massiven Aufwertung zu kämpfen, die das deutsche Exportwunder weitgehend zunichtemachen würde. Die wirtschaftlichen Folgen wären gravierend." Um den Euro zu stärken, müssten alle Länder der Euro-Zone Verantwortung übernehmen, nicht nur die Bundesrepublik. Die Münchner gaben außerdem bekannt, künftig verstärkt mit Toyota auf dem Sektor der Zukunftstechnologien zusammenarbeiten zu wollen.
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