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Der DAX bleibt wacklig

Boerse-Daily.de

Am Ende des regulären Handels stand zwar ein kleines Plus für den DAX. Aber die erhoffte Rückendeckung der US-Börsen war alles andere als vertrauenerweckend. In den heutigen Handel startet der DAX somit tendenziell mit leichtem Gegenwind, zumal es nicht gelang, die 20-Tage-Linie zu überwinden, an welcher der deutsche Leitindex am Montag gleich zweimal wieder abdrehen musste.

Der zeitweise klar dreistellige Punktgewinn des Dow Jones schmolz am Abend vor sich hin, der technologielastige Nasdaq 100 sackte erneut durch. Teilweise kam es in den USA sogar zu kräftigen Verlusten, bevor zum US-Handelsende Rückkäufe das Bild wieder glätteten. Was indes blieb, war das Bild einer hochvolatilen und damit wackligen US-Börse. Und die Nachricht, dass sich Siemens in den Übernahmepoker um Alstom stürzen will, drückte die Aktie und damit ein Schwergewicht des Index. Keine allzu erfreulichen Vorgaben, zumal der MDAX den Wochenstart nur unverändert, der TecDAX sogar im Minus absolvierte. Alleine daran deutet sich an, dass es vor allem die gestern Nachmittag beschriebene „offensive Defensive" der bullishen Akteure gewesen sein dürfte, die mithalf, den DAX vor einem Bruch der wichtigen Supportzone 9.367/9.425 Punkte zu bewahren - zumindest vorerst.

Denn dass der Index im Gegenzug einfach nicht an der bei 9.489 Punkten verlaufenden 20-Tage-Linie vorbeikam, macht deutlich, dass auch die bearishe Seite am Montag aktiv war. Und die könnte nun mit Blick auf die enttäuschende Wall Street am heutigen Dienstag in die Offensive gehen. Würde die Zone 9.367/9.425 und dabei vor allem die in diesem Chart auf Stundenbasis hervorgehobene Zone 9.367/9.385 Punkte fallen, wäre der Weg in die untere Hälfte der breiten, seit November den DAX beherrschenden Handelsspanne zwischen 8.913 und 9.794 Punkten frei. Und ob es dann, nach dem in diesem Fall als vergeblich anzusehenden Versuch, den DAX wieder auf stabile Füße zu stellen, erneut gelingen würde, ihn relativ schnell und nahe unter dieser Unterstützungszone wieder abzufangen, wie dies zur Monatsmitte gelang, ist fraglich.

Damit gilt es, auf der Long-Seite jetzt vorsichtig und schnell zu reagieren, falls der DAX weiter abrutschen sollte. Dahingehend hatten wir bereits gestern dazu geraten, die zuletzt noch als Stoppkurs auf Schlusskursbasis angesetzte Absicherung für die kleinen Long-Positionen in eine Stop-Loss-Order bei 9.350 Punkten umzuwandeln, die somit verzugslos greift, sollte der DAX diese momentan noch gehaltene Supportzone brechen. Gleichzeitig wäre zumindest für eine ebenfalls kleine Position im Fall von Kursen unter 9.350 Zählern auch die Chance zu einem umgehenden Switch auf die Short-Seite gegeben, wofür dann ein Stop-Loss von zunächst 9.450 Punkten gelten sollte.

DAX (Stundenchart in Punkten):
Widerstände: 9.489 / 9.598 / 9.721 / 9.794
Unterstützungen: 9.425 / 9.367 / 9.071 / 9.026 / 8.981 / 8.913

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