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Deutsche Bank verliert im Händlerstreit

Die Deutsche Bank hat im Streit mit den vier im Zuge des Libor-Skandals entlassenen Händler ein Niederlage vor dem Arbeitsgericht Frankfurt einstecken müssen. Die Kündigung sei nicht rechtskräftig, entschieden die Richter. Die Händler sollen weiter beschäftigt werden und haben einen Anspruch auf Gehaltsnachzahlung, hieß es – samt Zinsen. Das Geldinstitut hatte die außerordentlichen Kündigungen mit „schwerwiegendem Fehlverhalten“ ihrer Angestellten begründet. Ihr Anwalt hatte den Geldmarktexperten vorgeworfen, bei der Ermittlung der Referenzzinssätze Libor und Euribor mehrfach verbotenerweise mit Derivate-Händlern im eigenen Haus kommuniziert zu haben. Man prüfe nun die Berufung, erklärte ein Vertreter der Bank.

Die vier Händler der Bank hatten gegen ihre im Februar ausgesprochenen außerordentlichen Kündigungen geklagt. Die Deutsche Bank hatte allen Vieren unangemessene Kommunikation untereinander und mit Derivatehändlern im Zuge des Libor-Skandals vorgeworfen. Die Händler hatten sich gegen diese Vorwürfe und die Kündigungen gewehrt und eine Klage gegen das Geldinstitut angestrengt.

Weltweit wird in dem Skandal gegen mehr als ein Dutzend Banken ermittelt, einige davon – dazu zählt nicht die Deutsche Bank – haben bereits teure Vergleiche geschlossen, um das Kapitel abzuschließen. Der Vorwurf lautet, dass mehrere Ringe von Händlern in der Finanzkrise Referenzzinsen wie Libor und Euribor zu ihren Gunsten manipuliert haben, um Handelsgewinne einzustreichen. Der Euribor ist der Zinssatz, den europäische Banken  beim Handel von Einlagen mit einer festgelegten Laufzeit von einer Woche bis zwölf Monaten voneinander verlangen. Der Libor ist der im Londoner Interbankenhandel üblichen Zinssatz.

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