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Devisen: Euro weiter unter Druck

dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach einem deutlichen Wertverlust am Vortag ist der Euro am Freitag weiter gefallen und erreichte zwischenzeitlich den tiefsten Stand seit einer Woche bei 1,1335 US-Dollar. Am frühen Nachmittag wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1345 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Donnerstag auf 1,1439 Dollar festgelegt.

Experten begründeten den anhaltenden Abwärtsdruck mit einer Rede von Ewald Nowotny, Ratsmitglied der EZB am Donnerstag. Nowotny hatte sich wegen der schwachen Preisentwicklung in der Eurozone besorgt gezeigt und von der Politik weitere strukturelle Maßnahmen zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit gefordert. Diese sind allerdings von geldpolitischen Instrumenten zu unterscheiden.

Offenbar wurden die Äußerungen dennoch dahingehend interpretiert, dass Nowotny für weitere geldpolitische Lockerungen plädiert. Darüber, dass die EZB ihr billionenschweres Anleihekaufprogramm ausweiten könnte, wird seit einigen Wochen spekuliert. Seit März kauft die Notenbank monatlich Anleihen im Wert von 60 Milliarden Euro. Das Programm soll nach aktueller Planung bis zum Herbst 2016 laufen.

Ansonsten bleibt am Devisenmarkt die künftige Geldpolitik in den USA im Fokus. Am Nachmittag könnten Daten zur amerikanischen Industrieproduktion und zum Konsumklima für neue Impulse sorgen. Zuletzt hatten US-Konjunkturdaten mehrfach kräftige Kursbewegungen am Devisenmarkt ausgelöst./tos/jsl

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