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Devisen: Eurokurs bleibt unter 1,14 US-Dollar

dpa-AFX

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Eurokurs ist am Freitag unter dem Strick kaum vom Fleck gekommen. Die Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,1378 US-Dollar und damit in etwa so viel wie am Morgen mitteleuropäischer Zeit. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1360 (Donnerstag: 1,1439) Dollar festgelegt. Der Dollar kostete damit 0,8803 (0,8742) Euro.

Der Handel zwischen Euro und Dollar blieb zum Wochenausklang richtungslos. Gegenüber vielen anderen Währungen konnte der Dollar dagegen zulegen. Dass sich der Euro vergleichsweise stabil zur US-Währung hält, kann mit der Geldpolitik der EZB begründet werden. Zwar deutet vieles darauf hin, dass die EZB ihre bereits sehr expansive Geldpolitik wegen der geringen Inflation nochmals lockern könnte. Allerdings gilt es unter Experten als unwahrscheinlich, dass die Notenbank bald handeln wird. Ranghohe EZB-Vertreter hatten zuletzt eher den Eindruck erweckt, als ob die Zeit noch nicht reif sei. Gegen zusätzliche Schritte spricht vor allem die solide Konjunktur im Währungsraum.

Zudem bleibt die Geldpolitik der US-Notenbank Fed ein bestimmendes Thema. Zuletzt hatten Spekulationen um eine Verschiebung der erwarteten Zinswende ins Jahr 2016 dem Euro im Vergleich zum Dollar Auftrieb verliehen. Am Donnerstag war der Eurokurs aber knapp an der Marke von 1,15 Dollar gescheitert. Danach war der Kurs wieder etwas abgebröckelt./mis/bgf/he

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