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Devisen: Eurokurs steigt in Richtung 1,10 US-Dollar

dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro macht an den Finanzmärkten zunehmend Boden gut. Am Dienstag stieg die Gemeinschaftswährung bis auf 1,0983 US-Dollar. Das war etwa ein Cent mehr als am Morgen. Die Gewinne konnten bis zum späten Nachmittag fast vollständig gehalten werden. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,0927 (Montag: 1,0822) Dollar festgesetzt.

Die jüngste Erholung des Euro führen Experten vor allem auf zwei Entwicklungen zurück: Zum einen macht sich Hoffnung breit, dass sich die griechische Regierung im Schuldenstreit mit ihren Geldgebern bewegen könnte. So wurden am Montag personelle Veränderungen im Athener Verhandlungsteam vorgenommen. Zudem hatten Medien berichtet, die Regierung könnte von Wahlversprechen abrücken, die Absprachen mit den Europartnern entgegenstehen. Nicht nur der Eurokurs, auch griechische Aktien und Staatsanleihen legten seither zu.

Das zweite große Thema an den Märkten ist die Geldpolitik in den USA. Die wichtigste Frage ist, wann und in welchem Tempo die US-Notenbank Fed ihren Leitzins anheben wird. Nach einer raschen Zinswende sieht es aber nicht aus: Die Konjunktur dürfte im ersten Quartal stark durch das schlechte Wetter und zahlreiche Streiks belastet worden sein. Erste Wachstumszahlen werden am Mittwoch veröffentlicht. Am Mittwochabend gibt dann die Federal Reserve ihre Zinsentscheidung bekannt. Eine erste Straffung nach der Finanzkrise wird zwar nicht erwartet, allerdings Hinweise auf den Kurs der Notenbank.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,7150 (0,7162) britische Pfund , 130,09 (129,23) japanische Yen und 1,0464 (1,0367) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1209,00 (1200,00) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 34 790,00 (34 490,00) Euro./bgf/he

Kurs zu Eurokurs Devisen

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05.08.2015, 06:23, außerbörslich

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