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Die bessere Rocket Internet? Axel Springer gewinnt gegen Google

DER AKTIONÄR

Axel Springer ist nicht direkt mit der reinen Internet-Beteiligungsfirma Rocket Internet vergleichbar. Doch auch das Digital-Portfolio von Axel Springer kann sich sehen lassen. Besonders gut entwickeln sich neben dem Internetauftritt der Bild-Zeitung Töchter wie idealo.de (Preisvergleich-Portal) oder immonet.de. Die digitalen Aktivitäten trugen im ersten Halbjahr bereits mehr als 51 Prozent zum Konzernumsatz und mehr als 65 Prozent zum Konzern-EBITDA bei. (siehe auch: Dividendenaktie mit Internet-Kick)

Jetzt hat Axel Springer sogar einen Teilsieg gegen Google eingefahren. Im Streit um das Leistungsschutzrecht für Presseverlage in Deutschland wird Google bestimmte Medien-Inhalte künftig deutlich weniger umfangreich darstellen. Online-Artikel von Verlagen, die von der VG Media vertreten werden, werden vom 9. Oktober an auf Google News und bei der allgemeinen Google-Suche nur noch mit der Überschrift angezeigt und verlinkt. Das kündigte der Chef von Google Deutschland, Philipp Justus, am Mittwoch in einem Blogeintrag an.

Betroffen sind 170 Verleger-Websites in Deutschland, darunter Angebote von Axel Springer, Burda, Funke, Madsack und M. DuMont Schauberg.

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30.10.2014, 22:25, Tradegate

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