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dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen der Woche vom 08.06. bis 12.06.2015

dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 01.06. bis 05.06.2015:

MONTAG

BHP BILLITON

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat BHP Billiton von "Hold" auf "Buy" hochgestuft, das Kursziel aber von 1700 auf 1600 Pence gesenkt. Der Rohstoffkonzern habe die notwendigen Schritte unternommen, um die Dividende zu schützen, schrieb Analyst Alain William in einer Branchenstudie vom Montag. Zudem entwickle sich das Eisenerzgeschäft besser als gedacht. Beim Kursziel berücksichtigt der Analyst nun auch die Abspaltung von Unternehmensbereichen unter dem Namen South32.

DAIMLER

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat die Einstufung für Daimler nach einer Investorenveranstaltung in Paris auf "Buy" mit einem Kursziel von 105 Euro belassen. Der Finanzvorstand des Autobauers, Bodo Uebber, habe einen überzeugenden Ausblick auf das zweite Quartal und das Gesamtjahr gegeben, schrieb Analyst Stephen Reitman in einer Studie vom Montag.

DEUTSCHE BANK

NEW YORK - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat Deutsche Bank nach dem Machtwechsel bei Deutschlands größter Bank von "Underperform" auf "Neutral" hochgestuft und das Kursziel von 29 auf 30 Euro angehoben. Der Brite John Cryan könnte als neuer Vorstandschef helfen, die bisher verhalten aufgenommenen Veränderungen im Geschäftsplan bis ins Jahr 2020 klarer zu fokussieren, schrieb Analyst Andrew Stimpson in einer Studie vom Montag. Er könnte die Verbesserung der Bilanz und letztlich auch der Rentabilität entschlossener vorantreiben. Die Erwartungen des Marktes seien gering und die Aktie werde nahe ihrer historischen Tiefstände gehandelt.

DIAGEO

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat Diageo von "Underweight" auf "Neutral" hochgestuft und das Kursziel von 1700 auf 1900 Pence angehoben. Nach einer im Branchenvergleich unterdurchschnittlichen operativen Entwicklung habe sich auch die Aktie des Spirituosenkonzerns seit Jahresbeginn schwächer als die Konkurrenztitel entwickelt, schrieb Analyst Komal Dhillon in einer Studie vom Montag. Die jüngsten Pressespekulationen aus Brasilien über eine mögliche Kaufofferte des Finanzinvestors 3G Capital enthielten wenig Details. Dhillon rechnet vor allem mit einem Interesse am Biergeschäft der Briten, zu dem die Marken Guinness und Kilkenny gehören. Auch wenn der Gegenwind im Geschäft bleibe, seien die einzelnen Unternehmensteile durchaus attraktiv.

GEA

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat Gea Group auf "Neutral" belassen. In den Investitionsgüterunternehmen gebe es etwas Optimismus, dass sich die Geschäftsentwicklung in China im zweiten Halbjahr verbessere, schrieb Analyst Glen Liddy in einer Branchenstudie vom Montag. Allerdings fehlten weiter die Bedingungen für einen nachhaltigen Industrieaufschwung. Zudem steige der Druck auf Gemeinschaftsunternehmen durch die Globalisierungsbestrebungen chinesischer Wettbewerber. Der Maschinen- und Anlagenbauer Gea habe zuletzt über ein Umsatzwachstum im Bereich Landwirtschaftstechnik in China berichtet. Allerdings dürfte sich den Aussagen zufolge das Gesamtwachstum aber abschwächen.

HENKEL

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat Henkel auf "Neutral" belassen. In Presseberichten erscheine der Konsumgüterhersteller als Favorit für den Kauf von Procter & Gambles Haarpflegemarke Wella, schrieb Analystin Celine Pannuti in einer Studie vom Montag. Sie sehe allerdings mögliche wettbewerbsrechtliche Hindernisse. Konkurrent L'Oreal könnte daher zum Überraschungssieger im Übernahmerennen werden.

RICHEMONT

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Richemont von 96 auf 90 Franken gesenkt, aber die Einstufung auf "Outperform" belassen. Die Aktienkurse der Luxusgüterhersteller hätten nach einem vielversprechenden Jahresstart zuletzt an Fahrt verloren, schrieb Analyst Luca Solca in einer Studie vom Montag. Grund seien unter anderem Sorgen über die nachlassende Nachfrage aus China. Aktuell böte LVMH das größte Aufwärtspotenzial. Richemont hingegen sei kurzfristig weniger attraktiv, langfristig aber der interessanteste Wert.

RIO TINTO

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat Rio Tinto von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 4000 auf 3100 Pence gesenkt. Analyst Alain William begründete sein neues Votum in einer Branchenstudie vom Montag mit gesunkenen Eisenerzprognosen und einer verhalteneren Einschätzung des Aluminium-Geschäfts. Seine neuen Gewinnprognosen lägen auf dem Niveau der Markterwartungen.

SANOFI

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Sanofi vor der auf "Neutral" mit einem Kursziel von 100 Euro belassen. Es gebe nur eine Frage, die zur Sitzung des Beratungsgremiums der US-Gesundheitsbehörde FDA zum Mittel Praluent wesentlich sein dürfte, schrieb Analystin Alexandra Hauber in einer Studie vom Montag. Sie laute: Für welche Bevölkerungsgruppen, wenn überhaupt, überwiege der Nutzen des LDL-Cholesterinsenkers die Risiken. Möglicherweise könnte die Zulassung anfänglich nur auf die Homozygote familiäre Hypercholesterinämie (HoFH) - eine erbliche, seltene Krankheit - beschränkt werden.

DIENSTAG

AIR FRANCE-KLM

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat Air France-KLM von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 9,75 auf 7,50 Euro gesenkt. Die schwachen Verkehrszahlen für April und Mai verdeutlichten die schlechte geographische Aufstellung der Fluggesellschaft, schrieb Analyst Andrew Lobbenberg in einer Studie vom Dienstag. Zudem sehe er keinerlei Anzeichen für eine Verbesserung der Beziehungen zu den französischen Piloten. Sorgen bereite auch das Verhältnis mit Alitalia. Der Experte kürzte seine Schätzungen für den operativen Gewinn (Ebit).

DAIMLER

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat das Kursziel für Daimler von 105 auf 110 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Das Lkw-Geschäft in Nordamerika entwickele sich positiv und das sollte die Profitabilität der Laster-Sparte nachhaltig erhöhen, schrieb Analyst Christian Ludwig in einer Studie vom Dienstag. Das Ergebniswachstum von Quartal zu Quartal dürfte viel dynamischer ausfallen als bei den deutschen Wettbewerbern. Der Experte hob seine Schätzungen an.

DEUTSCHE POST

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat Deutsche Post von "Verkaufen" auf "Halten" hochgestuft, aber das Kursziel auf 28 Euro belassen. Seit der Herabstufung im März habe die Aktie rund 14 Prozent verloren, wofür neben dem schwachen Markt auch enttäuschende Quartalszahlen des Logistikers verantwortlich gewesen seien, schrieb Analyst Zafer Rüzgar in einer Studie vom Dienstag. Zudem drücke die gegenwärtige Streiksituation auf die Stimmung. Auf dem aktuellen Kursniveau erschienen die negativen Nachrichten aber nun eingepreist, begründete er die Hochstufung.

DIAGEO

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat Diageo von "Underperform" auf "Neutral" hochgestuft und das Kursziel auf 1800 Pence belassen. Zum einen liege der Aktienkurs des Getränkeherstellers bereits unter seinem Kursziel, zum anderen beeinflussten Spekulationen um ein Gebot des Finanzinvestors 3G Capital, begründete Analyst Nicolas Sochovsky in einer Studie vom Dienstag die Heraufstufung. Damit komme die Aktie trotz schwacher Fundamentaldaten in eine besondere Lage. Investoren dürften eine Offerte wohl begrüßen.

HSBC

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat HSBC nach Ankündigung der neuen Strategie und von Stellenstreichungen auf "Underperform" mit einem Kursziel von 580 Pence belassen. Der geplante Umbau der Bank falle umfassender aus als von ihr erwartet, schrieb Analystin Carla Antunes da Silva in einer Studie vom Dienstag. Zunächst dürfte der Markt die deutliche Verkleinerung im Investmentbanking und den stärkeren Abbau risikogewichteter Vermögenswerte begrüßen. Allerdings fragten sich die Anleger wohl, warum das nicht zu ehrgeizigeren Renditezielen und Kapitalrückzahlungen führe.

INFINEON TECHNOLOGIES

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Infineon auf "Hold" mit einem Kursziel von 9,40 Euro belassen. Der Chiphersteller hänge besonders von der Konjunkturentwicklung der Eurozone ab, schrieb Analyst Adnaan Ahmad in einer Branchenstudie vom Dienstag. Die Endmärkte von Infineon böten langfristiges Wachstum.

VODAFONE

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Vodafone angesichts der Gespräche mit dem US-Kabelkonzern Liberty Global über den Austausch einiger Sparten von 260 auf 275 Pence angehoben. Seine Einstufung beließ Analyst Tim Boddy in einer Studie vom Dienstag auf "Buy". Unabhängig von der Konstruktion des Transfers über Abspaltungen oder Tauschgeschäfte sollten beide Gesellschaften von einer solchen Transaktion profitieren. Der Experte sieht hohes Synergiepotenzial.

MITTWOCH

BAYER

FRANKFURT - Die DZ Bank hat Bayer nach Ankündigung des Verkaufs einer Beteiligung auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 152 Euro belassen. Die 1,02 Milliarden Euro, die Bayer vom japanischen Partner Panasonic Healthcare für seinen Anteil an der Diabetes-Technik erhalte, lägen am unteren Ende der Erwartungen, schrieb Analyst Peter Spengler in einer Studie vom Mittwoch. Das Geschäft habe schon lange auf der Verkaufsliste des Pharmakonzerns gestanden und Panasonic Healthcare seit Jahresbeginn als möglicher Interessent gegolten.

COMMERZBANK

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Commerzbank auf "Neutral" mit einem Kursziel von 12,30 Euro belassen. Die Kapitalstruktur der zweitgrößten deutschen Bank habe sich mit der jüngsten Kapitalerhöhung verbessert und zunächst drohten wohl keine weiteren Finanzierungsmaßnahmen mehr, schrieb Analyst Jernej Omahen in einer Studie vom Mittwoch. Nun rücke die Geschäftsentwicklung wieder stärker in den Fokus und damit der schwierige Heimatmarkt.

DEUTSCHE BANK

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Deutsche Bank auf "Neutral" mit einem Kursziel von 34 Euro belassen. Der deutsche Branchenprimus verfolge mit dem Festhalten am profitablen Investmentbanking die richtige Strategie, schrieb Analyst Jernej Omahen in einer Studie vom Mittwoch. Entscheidend sei nun, Alternativen für wenig renditeträchtige Geschäfte wie das deutsche Geschäftsbanken- und Privatkundengeschäft zu finden.

DEUTSCHE POST

NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat Deutsche Post auf "Overweight" mit einem Kursziel von 35 Euro belassen. Die Aktie des Logistikkonzerns sei dank der Paketsparte DHL und der sich verbessernden Liquidität sein "Top Pick" der Branche, schrieb Analyst Douglas Hayes in einer Sektorstudie vom Mittwoch. Er sieht Potenzial für kurzfristig steigende Kapitalausschüttungen an die Aktionäre.

DEUTSCHE TELEKOM

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat Deutsche Telekom von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft, aber das Kursziel auf 18 Euro belassen. Die Entwicklungen beim US-Geschäft dürften die Aktie vorerst weiter positiv bewegen, schrieb Analyst Markus Friebel in einer Studie vom Mittwoch. Zudem erhole sich das Deutschland- und Europageschäft allmählich. Wegen des gesunkenen Bewertungsniveaus der Aktie und der im Niedrigzinsumfeld attraktiven Dividendenrendite sehe er nun ein deutliches Aufwärtspotenzial.

GERRY WEBER

NEW YORK - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat Gerry Weber nach einer Gewinnwarnung von "Buy" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 35 auf 25 Euro gesenkt. Der Modehersteller habe einen sehr schwachen Zwischenbericht abgeliefert, schrieb Analyst Jain Tushar in einer Studie vom Mittwoch. Die Umwandlung in einen vertikal integrierten Einzelhändler, Gegenwind vom schwachen Bekleidungsmarkt in Deutschland und ein rückläufiges Großhandelsgeschäft drückten das zweite Jahr in Folge auf die Profitabilität. Kurzfristig lasse sich das Gewinnwachstum somit nur schwer prognostizieren. Der Analyst kappte seine Schätzung für den Gewinn je Aktie des Geschäftsjahres 2015/16 um 29 Prozent.

HEIDELBERGCEMENT

FRANKFURT - Die Commerzbank hat HeidelbergCement angesichts des aktuellen Kapitalmarkttages auf "Buy" mit einem Kursziel von 68 Euro belassen. Die präsentierten Ziele des Zementkonzerns bis 2019 sollten den Konsensschätzungen Rückenwind verleihen, schrieb Analyst Norbert Kretlow in einer Studie vom Mittwoch. Der Experte sieht seine positive Einschätzung der Aktie bestätigt.

HSBC

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für HSBC auf "Neutral" mit einem Kursziel von 640 Pence belassen. Die Bank scheine Maßnahmen zu ergreifen, um die weniger ertragreichen Bereiche zu reduzieren, schrieb Analyst Raul Sinha in einer Studie vom Mittwoch. Dies sei zwar erfreulich, dürfte aber wohl kaum positiv auf die Gewinnschätzungen wirken. Ihr Kapitalrendite-Ziel von mehr als 10 Prozent im Jahr 2017 habe die HSBC bekräftigt.

INDITEX

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat Inditex nach Zahlen für das erste Geschäftsquartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 36 Euro belassen. Analystin Anne Critchlow lobte die Resultate des Modekonzerns in einer Studie vom Mittwoch. Die Spanier entwickelten sich weiterhin stark. Die Papiere blieben ihr "Top Pick" in der Branche.

WINCOR NIXDORF

FRANKFURT - Die Commerzbank hat Wincor Nixdorf mit Blick auf Übernahmespekulationen auf "Sell" mit einem Kursziel von 30 Euro belassen. Ein Zusammenschluss des Geldautomatenherstellers mit dem US-Konkurrenten Diebold würde wenig Sinn ergeben und wäre wohl ein Akt der Verzweiflung, schrieb Analystin Yasmin Moschitz in einer Studie vom Mittwoch. Das Paderborner Unternehmen, das entsprechende Gespräche mit Diebold dementiert hat, passe wegen seiner wenig wettbewerbsfähigen Kostenstruktur nicht in die Strategie der Amerikaner. Zudem gäbe es auch nach einer Fusion angesichts des Wettbewerbsdrucks aus Schwellenländern kaum Raum für Preissteigerungen.

DONNERSTAG

BAYER

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat Bayer nach Ankündigung der Veräußerung der Sparte für Diabetestechnik auf "Buy" mit einem Kursziel von 155 Euro belassen. Die Maßnahme sei vernünftig, schrieb Analyst Tim Race in einer Studie vom Donnerstag. Mit dem Verkauf des Anteils werde Bayer einen schwankungsanfälligen Wachstumshemmer los. Der Verkaufspreis liege im Rahmen der Erwartung.

DIALOG SEMICONDUCTOR

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für Dialog Semiconductor auf "Outperform" mit einem Kursziel von 52 Euro belassen. Presseberichte, wonach der Chiphersteller AMS einen Auftrag von Apple an einen Wettbewerber verloren haben soll, hätten sich auch negativ auf den Aktienkurs von Dialog ausgewirkt, schrieb Analyst Jerome Ramel in einer Studie vom Donnerstag. Dies halte er aber für ungerechtfertigt, denn bei Dialog erscheine ihm kein Apple-Auftrag aktuell in Gefahr. Zudem unterschieden sich die Geschäfte beider Chiphersteller deutlich. Daher seien Kursschwächen bei der Dialog-Aktie Kaufgelegenheiten.

GERRY WEBER

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Gerry Weber nach einer weiteren Gewinnwarnung von 33 auf 20 Euro gekappt, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Der Modehersteller stehe vor anhaltenden strukturellen Herausforderungen, schrieb Analyst Thomas Teetz in einer Studie vom Donnerstag. Die Margen der Jahre 2013 und 2014 dürften in den kommenden zwei bis drei Jahren wohl nicht zu erreichen sein. Teetz kürzte seine Prognosen für den operativen Gewinn (Ebit) von 2015 bis 2017 um bis zu 35 Prozent.

HEIDELBERGCEMENT

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat HeidelbergCement nach einer Kapitalmarktveranstaltung auf "Buy" mit einem Kursziel von 83 Euro belassen. Das Ziel des Baustoffkonzerns, bis 2019 das operative Ergebnis (Ebitda) ohne Zukäufe auf über 4 Milliarden Euro zu steigern, beruhe auf relativ optimistischen Annahmen für das Marktumfeld, schrieb Analyst Gregor Kuglitsch in einer Studie vom Donnerstag. In vier Jahren sollte der Konzern 4 bis 8 Milliarden Euro für Übernahmen und Aktienrückkäufe ausgeben können.

INDITEX

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Inditex nach Zahlen zum ersten Geschäftsquartal auf "Overweight" belassen. Der Textilhersteller habe erneut ein starkes Quartal hinter sich, und das auf allen Ebenen, schrieb Analyst Matthew Webb in einer Studie vom Donnerstag.

INFINEON TECHNOLOGIES

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für Infineon auf "Outperform" mit einem Kursziel von 12 Euro belassen. Die Bestände der Halbleiterindustrie seien im ersten Quartal gestiegen, was sich aber im zweiten Jahresviertel wieder größtenteils umkehren dürfte, schrieb Analyst Jerome Ramel in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die Branche sollte in diesem Jahr weiterhin leichtes Wachstum verzeichnen. ARM und Infineon sind seine "Top Picks".

MUNICH RE

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat Munich Re auf "Underperform" mit einem Kursziel von 150 Euro belassen. Die negative Prämienentwicklung bei den Rückversicherern und die steigende Konkurrenz durch alternative Kapitalanlagemöglichkeiten drückten auf die Gewinne, schrieb Analyst Richard Burden in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Da die Kapitalerträge das mittelfristig nicht kompensieren dürften, bleibe er bei seiner vorsichtigen Einschätzung des Sektors. Für Hannover Rück habe er angesichts des überlegenen konservativen Geschäftsmodells eine leichte Präferenz gegenüber Munich Re und Swiss Re.

VOLKSWAGEN

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) nach Absatzzahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 278 Euro belassen. Die rückläufigen Verkäufe des Autobauers im Mai hätten etwas enttäuscht, räumte Analyst Daniel Schwarz in einer Studie vom Donnerstag ein. Jedoch in Deutschland stehe seit Jahresbeginn ein Absatzplus von 6 Prozent zu Buche. Die soliden Preisdaten in den meisten Regionen zeigten zudem, dass VW nicht auf aggressive Marktanteilsgewinne, sondern mehr auf Profitabilität setze.

WACKER CHEMIE

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Wacker Chemie auf "Verkaufen" mit einem fairen Wert von 95 Euro belassen. Der Ausgabepreis von 30 Euro für die Siltronic-Papiere liege am unteren Ende der Preisspanne und unter seiner Erwartung von 34 Euro, schrieb Analyst Peter Spengler in einer Studie vom Donnerstag. Dies habe einen negativen Effekt von zwei Euro je Aktie auf seine Bewertung für den Spezialchemiekonzern.

FREITAG

AIRBUS

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für Airbus auf "Overweight" mit einem Kursziel von 67 Euro belassen. Analyst Phil Buller verwies in einer am Freitag veröffentlichten Branchenstudie auf die anvisierten Abspaltungen von Randbereichen im Rüstungsgeschäft. Gleichzeitig habe Airbus ein Auge auf den Helikopter-Hersteller Sikorsky geworfen, der zu United Technologies gehört. Eine Übernahme von Sikorsky durch einen anderen Konzern würde den Wettbewerb für Airbus verschärfen.

ALSTOM

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Alstom auf "Neutral" mit einem Kursziel von 29,70 Euro belassen. Sie gehe trotz eines Berichts über mögliche kartellrechtliche Einwände der EU weiter davon aus, dass US-Konkurrent General Electric (GE) das Energiegeschäft des französischen Industriekonzerns übernehmen werde, schrieb Analystin Daniela Costa in einer Studie vom Freitag. Sollte Alstom dennoch den gesamten Bereich behalten müssen, würde der Wert der Aktie auf 17 Euro sinken.

BEIERSDORF

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für die Aktien des Konsumgüterherstellers Beiersdorf auf "Underperform" mit einem Kursziel von 71 Euro belassen. Die im vergangenen Jahr unter Druck geratenen Rohstoffpreise hätten bei Beiersdorf und Henkel zu sinkenden Bruttomargen geführt, schrieb Analyst Andrew Wood in einer Branchenstudie vom Freitag. Er glaube aber, dass in diesem Jahr sowohl die Brutto- wie auch die operativen Margen wieder zulegen werden.

DAIMLER

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Daimler nach einem Investorentag auf "Buy" mit einem Kursziel von 104 Euro belassen. Die Aussagen des Autobauers stimmten ausgesprochen optimistisch, schrieb Analyst Daniel Schwarz in einer Studie vom Freitag. Die Konsensschätzungen dürften weiter steigen. Auch werde die Umsatzdynamik bei Mercedes-Benz vor 2017 wohl kaum nachlassen. Schwarz hob zudem die hohe Dividendenrendite und die attraktive Bewertung hervor. Ein ausgezeichneter Bericht zum zweiten Quartal, dessen Veröffentlichung am 23. Juli ansteht, sollte der nächste Kurstreiber für die Daimler-Aktie sein.

GERRY WEBER

MÜNCHEN - Die Baader Bank hat Gerry Weber nach endgültigen Zahlen zum ersten Geschäftshalbjahr 2015/15 auf "Buy" mit einem Kursziel von 37 Euro belassen. Der Modekonzern habe sowohl die schon bekannt gegebenen, schwachen Eckdaten als auch den enttäuschenden Ausblick bestätigt, schrieb Analyst Volker Bosse in einer Studie vom Freitag. Bisher halte er an seinen Jahresprognosen fest. Bevor er diese anpasse, brauche er Antworten auf etliche Fragen auf der anstehenden Analystenkonferenz - etwa darauf, warum das flächenbereinigte Umsatzwachstum im zweiten Geschäftsquartal noch hinter der sehr schwachen Entwicklung im deutschen Mode-Einzelhandel insgesamt zurückgeblieben sei.

HEIDELBERGCEMENT

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für HeidelbergCement auf "Neutral" mit einem Kursziel von 78 Euro belassen. Die Aussagen vom jüngsten Kapitalmarkttag seien positiv gewesen, dürften aber kurzfristig kaum zu steigenden Konsensschätzungen führen, schrieb Analyst Rajesh Patki in einer Studie vom Freitag./jha/


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