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dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen der Woche vom 13.07. bis 17.07.2015

dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 13.07 bis 17.07.2015:

MONTAG

AIR FRANCE-KLM

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für Air France-KLM vor Zahlen von 9,50 auf 8,50 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Hinsichtlich der Gewinndynamik dürfte das zweite Quartal der Airline das schwächste für 2015 gewesen sein, schrieb Analyst Michael Kuhn in einer Studie vom Montag. Der Gegenwind von der Währungsseite dürfte noch stärker als im ersten Quartal gebremst haben. Air France dürfte bei der Gewinnentwicklung allerdings das Schlimmste hinter sich haben und zudem dürften vor Oktober weitere Restrukturierungsmaßnahmen verkündet werden, sagte Kuhn zur Begründung seiner unveränderten Kaufempfehlung.

BAYER AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Bayer vor der Präsentation von Geschäftszahlen für das zweite Quartal von 134,00 auf 137,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Der Pharmahersteller dürfte vom Zukauf des Geschäfts für rezeptfreie Medikamente vom US-Konzern Merck & Co sowie von Währungseffekten profitiert haben, schrieb Analyst Ulrich Huwald in einer Studie vom Montag.

DEUTSCHE TELEKOM AG

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für die Deutsche Telekom auf "Hold" mit einem Kursziel von 12 Euro belassen. Die neuen Tarife der US-Mobilfunktochter der Deutschen Telekom mit Telefonaten nach Mexiko und Kanada ohne Aufpreis wirkten auf den ersten Blick signifikant, schrieb Analyst Paul Marsch in einer Studie vom Montag. Doch es dürfte nicht lange dauern, bis die anderen US-Anbieter auf die aggressiven Preise reagierten.

INFINEON TECHNOLOGIES AG

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Infineon auf "Buy" belassen. Der deutsche Halbleiterhersteller bleibe in der europäischen Hardware-Branche einer der bevorzugten Werte, schrieb Analyst Gareth Jenkins in einer Branchenstudie vom Montag anlässlich der anstehenden Berichtsaison.

NOVO NORDISK

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für die Aktie des Diabetes-Spezialisten Novo Nordisk auf "Overweight" belassen. Analyst Richard Vosser verwies in einer Studie vom Montag auf positive Studiendaten zu Semaglutid. Das Mittel habe das Potenzial, hohe Umsätze zu bringen.

UNITED INTERNET AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat United Internet nach einem angekündigten Zukauf und Börsengangsplänen für eine Sparte auf der "Conviction Buy List" mit einem Kursziel von 58 Euro belassen. Der in Aussicht gestellte IPO für das Segment Business Applications könnte enorme Werte freisetzen, schrieb Analyst Tim Boddy in einer Studie vom Montag. Der Internet-Dienstleister biete im Branchenvergleich überdurchschnittliches, nachhaltiges Wachstum, sei aber nur durchschnittlich hoch bewertet.

DIENSTAG

DIALOG SEMICONDUCTOR

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Dialog Semiconductor nach einem Analystenwechsel von 14 auf 50 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Der neu verantwortliche Analyst Robert Sanders hob seine Gewinnschätzungen (EPS) für 2015 deutlich an. Grund sei die starke Umsatzdynamik des Chipherstellers als Zulieferer von Apple, schrieb er in einer Studie vom Dienstag. Wegen der starken Abhängigkeit vom US-Konzern bleibt der Experte aber zurückhaltend. Da sich das Apple-Absatzwachstum in Zukunft abschwächen dürfte, sollte auch die Position von Dialog nicht stärker werden.

HANNOVER RUECKVERSICHERUNG AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Hannover Rück vor Zahlen auf "Sell" mit einem Kursziel von 80 Euro belassen. Die europäischen Rückversicherer dürften im zweiten Quartal von geringer als budgetiert angefallenen Großschäden profitiert haben, schrieb Analyst William Elderkin in einer Studie vom Dienstag. Auch die gestiegenen Zinsen sollten positiv zur Geschäftsentwicklung beigetragen haben. Für Hannover Rück rechnet der Experte mit einer kombinierten Schaden-Kosten-Quote von 95,9 Prozent.

INFINEON TECHNOLOGIES AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat Infineon anlässlich neuer Übernahmespekulationen in der Halbleiterbranche auf "Hold" mit einem Kursziel von 11,50 Euro belassen. Ein Kauf von Micron Technology durch das chinesische Staatsunternehmen Tsinghua Unigroup wäre in mehrerer Hinsicht bemerkenswert, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Dienstag. Mit diesem Deal für kolportierte 23 Milliarden US-Dollar würde China auf einen Schlag zu den weltweit größten drei DRAM-Chipherstellern gehören, deren Produkte in praktisch jedem mobilen Kommunikationsgerät verbaut seien.

MUNICH RE

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Munich Re vor Zahlen auf "Sell" mit einem Kursziel von 160 Euro belassen. Die europäischen Rückversicherer dürften im zweiten Quartal von geringer als budgetiert angefallenen Großschäden profitiert haben, schrieb Analyst William Elderkin in einer Studie vom Dienstag. Auch die gestiegenen Zinsen sollten positiv zur Geschäftsentwicklung beigetragen haben. Für Munich Re rechnet der Experte mit einer kombinierten Schaden-Kosten-Quote von 99 Prozent.

VOLKSWAGEN VORZÜGE

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Volkswagen von 271 auf 253 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Er habe seine Wachstumsannahmen für den chinesischen Automarkt für dieses und nächstes Jahr gesenkt, schrieb Analyst Jose Asumendi in einer Studie vom Dienstag. Basierend auf seiner überarbeiteten Einschätzung habe er sein Kursziel für Volrkswagen entsprechend angepasst.

MITTWOCH

BMW

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat BMW mit "Underperform" und einem Kursziel von 94 Euro nach einem Analystenwechsel wieder in die Bewertung aufgenommen. Der europäische Autosektor sei angesichts der Marktrisiken in China, Deutschland, Großbritannien und Spanien mit Vorsicht zu betrachten, schrieb Analyst Alexander Haissl in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Den deutschen Autobauern sollten vor allem die drohenden Marktanteilsverluste im Reich der Mitte zu schaffen machen. Fiat und Renault hingegen seien wegen ihrer starken Ausrichtung auf die in den kommenden 18 Monaten wohl wachstumsstarken Märkte Frankreich und Italien am besten positioniert.

DAIMLER AG

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Daimler nach der vom Lkw-Hersteller Scania signalisierten starken Auftragslage auf "Buy" mit einem Kursziel von 110 Euro belassen. Dass die schwedische VW-Tochter im zweiten Quartal 41 Prozent mehr Bestellungen aus Europa erhalten habe, deute auf eine beschleunigte Branchenerholung hin, schrieb Analyst Tim Rokossa in einer Sektorstudie vom Mittwoch. Anleger könnten von dieser Entwicklung am stärksten mit dem Kauf der Aktien von Daimler oder SAF-Holland profitieren.

DIC ASSET AG

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat die Einstufung für Dic Asset nach positiven Aussagen zum "Maintor"-Projekt in Frankfurt auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 10,50 Euro belassen. Dass die Immobiliengesellschaft ihre Gewinnerwartungen an das Projekt nach oben eingegrenzt habe, unterstreiche klar seine positive Haltung zur Aktie, schrieb Analyst Georg Kanders in einer Studie vom Mittwoch.

VODAFONE

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Vodafone aus Bewertungsgründen von "Buy" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 275 auf 250 Pence gesenkt. Nach der zuletzt überdurchschnittlichen Kursentwicklung hätten die regulatorischen und übernahmerelevanten Risiken für den britischen Mobilfunkkonzern mittlerweile zugenommen, schrieb Analyst Tim Boddy in einer Studie vom Mittwoch. Aufgrund negativer Währungseffekte und des Erwerbs deutscher Mobilfunkfrequenzen reduzierte er seine mittelfristigen Schätzungen für den Free Cashflow.

VOLKSWAGEN VORZÜGE

MÜNCHEN - Die Baader Bank hat die Einstufung für Volkswagen vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 280 Euro belassen. Volkswagen und Daimler dürften für das zweite Quartal gute Ergebnisse vorlegen, schrieb Analyst Klaus Breitenbach in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Deswegen bevorzuge er diese beiden Autobauer vor BMW. Die Unternehmen dürften ihre Ziele für das laufende Geschäftsjahr bestätigen, aber ihre Annahmen für das Absatzwachstum in China senken.

DONNERSTAG

ASML

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für ASML nach der Vorlage von Geschäftszahlen für das zweite Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 116 Euro belassen. Der Chipzulieferer habe mit seinen Gewinnkennziffern die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Alexander Duval in einer Studie vom Donnerstag. Angesichts des starken Dienstleistungsgeschäfts erhöhte Duval seine Umsatzprognosen für 2015 und 2016 um 1 beziehungsweise 2 Prozent.

BHP BILLITON PLC

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für BHP Billiton auf "Buy" mit einem Kursziel von 1400 Pence belassen. Analyst Heath Jansen schätzt den Bergbausektor weiterhin optimistisch ein. Er biete Wachstum zu einem vernünftigen Preis, schrieb er in einer Branchenstudie vom Donnerstag.

DRAEGERWERK

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Drägerwerk nach der Gewinnwarnung des Medizintechnikkonzerns von 140 auf 125 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Er habe wegen der reduzierten Unternehmensprognose für die operative Marge (Ebit-Marge) seine Margenschätzungen ebenfalls nach unten revidiert, schrieb Analyst Scott Bardo in einer Studie vom Donnerstag. Die Nachricht sei ein weiterer Rückschlag für die Glaubwürdigkeit des Managements. Allerdings habe der Markt bereits nach den miserablen Zahlen für das erste Quartal begonnen, an den Unternehmenszielen zu zweifeln. Angesichts des Kursrutsches seit April erscheine das weitere Abwärtspotenzial der Aktie allerdings begrenzt.

RIO TINTO

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat das Kursziel für Rio Tinto nach Produktionszahlen für das zweite Quartal von 2900 auf 2750 Pence gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Analyst William King kürzte in einer Studie vom Donnerstag seine Schätzungen zur Marge des Bergbaukonzerns in 2015 und 2016. Er verwies vor allem auf den Preisdruck, dem das Unternehmen aber durch Kostensenkungen und höheren Ausstoß zu begegnen versuche.

ROYAL DUTCH SHELL A

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Shell von 2150 auf 1975 Pence gesenkt, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Analyst Alastair Syme passte seine Bewertungsmodelle in einer Branchenstudie vom Donnerstag an die gesenkten Ölpreisprognosen der Rohstoffexperten des Hauses an. Er geht davon aus, dass Shell mit seiner Übernahmeofferte für die BG Group erfolgreich sein wird.

WIRECARD

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Wirecard nach Zahlen und erhöhten Jahreszielen auf "Buy" mit einem Kursziel von 55,50 Euro belassen. Der Zahlungsabwickler habe die Erwartungen im zweiten Quartal getroffen und sei gut positioniert, um sein Wachstum weiter zu beschleunigen, schrieb Analyst Lars Dannenberg in einer Studie vom Donnerstag. Die angehobene Prognose, die guten Aussichten und die zuletzt umfangreichen Aktienkäufe von Konzernlenker Markus Braun sollten für Zuversicht sorgen.

FREITAG

BAYER AG

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Bayer vor der Präsentation von Geschäftszahlen für das zweite Quartal auf "Neutral" mit einem Kursziel von 148 Euro belassen. Der Fokus liege auf der Frage, inwieweit sich das Geschäft mit dem Blutverdünnungsmedikament Xarelto und mit Pflanzenschutzmitteln abgeschwächt habe, schrieb Analyst David Evans in einer Studie vom Freitag. Zudem habe wohl der Rückenwind von der Währungsseite abgenommen. Die Sparte MaterialScience aber dürfte sich stark entwickelt haben.

FRESENIUS SE

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Fresenius SE aus Bewertungsgründen von "Buy" auf "Neutral" abgestuft, das Kursziel aber von 52 auf 66 Euro angehoben. Seit Jahresbeginn habe sich die Aktie des Medizinkonzerns im Branchenvergleich mit am besten entwickelt, schrieb Analystin Veronika Dubajova in einer Studie vom Freitag. Die starke Gewinndynamik erscheine inzwischen aber eingepreist.

GENERAL ELECTRIC CO

NEW YORK - General Electric (GE) hat sich aus Sicht der französischen Bank Societe Generale (SocGen) im zweiten Quartal solide entwickelt. Das Management habe die Entscheidungen gut umgesetzt und der bereinigte Gewinn je Aktie (EPS) habe die eigenen Erwartungen wie auch die des Marktes übertroffen, schrieb Analyst Henry Kirn in einer Studie vom Freitag. Er ließ seine Einstufung der Aktie bei "Hold" mit einem Kursziel von 29 (Kurs: 27,25) US-Dollar.

RIO TINTO

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat das Kursziel für Rio Tinto nach Produktionsergebnisseen für das zweite Quartal von 2900 auf 2750 Pence gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Dies schrieb Analyst William King in einer Studie vom Donnerstag.

WIRECARD

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat die Einstufung für Wirecard nach vorläufigen Zahlen auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 44 Euro belassen. Die Eckdaten des Zahlungsabwicklers hätten die Erwartungen weitgehend bestätigt, schrieb Analystin Alexandra Schlegel in einer Studie vom Freitag. Sie zeugten von einer anhaltend soliden Geschäftsentwicklung.

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