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dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN in der Woche vom 02.02 bis 06.02.2015

dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 02.02. bis 06.02.2015

MONTAG

HUGO BOSS

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für Hugo Boss von 106 auf 120 Euro angehoben, jedoch die Einstufung auf "Hold" belassen. Der Anstieg bei US-Dollar, britischem Pfund und Schweizer Franken dürfte den Umsatz der Luxusartikelhersteller im laufenden Jahr noch stärker antreiben als ursprünglich gedacht, schrieb Analyst Thierry Cota in einer Branchenstudie vom Montag. Der Trend beim organischen Wachstum der Branche dürfte aber weiter gemäßigt bleiben. Er habe die Einstufung für den Sektor bei "Neutral" belassen.

INDITEX

NEW YORK - Das Analysehaus Jefferies hat das Kursziel für Inditex von 20,20 auf 24,00 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Die Talfahrt der Ölpreise sollte 2015 ein wichtiger Kurstreiber für die Aktien europäischer Einzelhandelsunternehmen werden, schrieb Analyst James Grzinic in einer Branchenstudie vom Montag. Konsumenten hätten dadurch ein höheres verfügbares Einkommen. Bei Inditex sei er allerdings zunehmend besorgt, wie sehr es dem spanischen Textilkonzern misslungen sei, sein Umsatzwachstum entscheidender zu beschleunigen.

INFINEON TECHNOLOGIES AG

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat Infineon aus Bewertungsgründen von "Overweight" auf "Neutral" abgestuft, das Kursziel aber von 8,90 auf 10,50 Euro angehoben. Der Chiphersteller habe im ersten Geschäftsquartal währungsbedingt und aufgrund von Einmaleffekten die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Christian Rath in einer Studie vom Montag. Die Nachfragetrends seien ebenfalls robust und die fortgesetzte Euro-Schwäche dürfte weiteres Aufwärtspotenzial bieten. Die Aktien erschienen inzwischen aber fair bewertet.

MUNICH RE

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Munich Re von 164 auf 168 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Underweight" belassen. Bei den europäischen Versicherern dürfte die Berichtssaison für 2014 Anzeichen von Stärke und Belastungen gleichermaßen zeigen, schrieb Analyst Andy Broadfield in einer Studie vom Montag. So stehe den hohen Dividendenzahlungen und Kapitalrenditen die baldige Umsetzung der Kapitalregeln für Versicherungen (Solvency 2) gegenüber. Zudem belaste das anhaltend niedrige Zinsumfeld. Der Münchener Rückversicherer dürfte einen vorsichtigen Ausblick liefern. Das Kursziel steige unter anderem wegen Währungseffekten.

YARA

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat Yara von "Neutral" auf "Underweight" abgestuft, das Kursziel aber von 300 auf 340 norwegische Kronen angehoben. Die Stickstoffpreise könnten unter Druck geraten, schrieb Analyst Ben Scarlett in einer Studie vom Montag. Zudem seien die Aktien des norwegischen Düngemittelherstellers bereits herausfordernd bewertet. Mittlerweile sei das Chancen/Risiko-Profil der Papiere weniger attraktiv als zuvor. Gleichwohl erhöhte Scarlett seine Prognosen angesichts der jüngsten Bewegungen an den Devisen-, Gas- und Ölmärkten.

DIENSTAG

BMW

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für BMW von 96 auf 108 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Er bleibe optimistisch für die Aussichten der deutschen Autobauer in diesem Jahr, schrieb Analyst Michael Raab in einer Branchenstudie vom Dienstag. Die konjunkturellen Rahmenbedingungen verhießen Gutes. Rückenwind bekämen die Hersteller auch von der Währungsseite und durch niedrigere Rohstoffkosten. Das Gewinnwachstum von BMW dürfte sich in diesem Jahr gleichwohl in Grenzen halten.

EON AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat Eon nach Aussagen des Generalanwalts des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) auf "Hold" mit einem Kursziel von 12,50 Euro belassen. Den Aussagen zufolge ist die Brennelementesteuer vereinbar mit EU-Recht. Analystin Tanja Markloff änderte gemäß einer Studie vom Dienstag an ihren Schätzungen nichts. Sie geht davon aus, dass die Atomsteuer bis zu ihrem Ende 2016 bestehen bleibt und die Versorger Eon und RWE keine Steuerrückerstattungen bekommen. Mit einer Entscheidung des EuGH rechnet sie in drei bis sechs Monaten. Markloff hält die Aktien von Eon und RWE selbst für den Fall, dass die Atomsteuer gekippt würde, nicht für besonders attraktiv. Das begründete sie mit den hohen Bewertungen im Vergleich mit ähnlichen europäischen Versorgern und den gemessen am Branchendurchschnitt nicht sonderlich ansprechenden Dividendenrenditen.

OSRAM

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat Osram nach Gesprächen mit Unternehmen der automobilen LED-Wertschöpfungskette mit "Kaufen" und einem Kursziel von 50 Euro in die Bewertung aufgenommen. Er sehe die LED-Technologie im Automarkt vor dem Durchbruch, schrieb Analyst Karsten Iltgen in einer Studie vom Dienstag. Das Unternehmen erscheine deshalb nun in einem positiveren Licht. Iltgen misst dem Autogeschäft des Lichttechnik-Herstellers einen höheren Wert zu als bisher und sieht für den neuen Vorstandschef Olaf Berlien die Chance, durch eine Fokussierung auf dieses Geschäft dessen Wert herauszustellen.

RWE AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für RWE nach Aussagen des Generalanwalts des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) auf "Reduce" mit einem Kursziel von 26 Euro belassen. Den Aussagen zufolge ist die Brennelementesteuer vereinbar mit EU-Recht. Analystin Tanja Markloff änderte gemäß einer Studie vom Dienstag an ihren Schätzungen nichts. Sie geht davon aus, dass die Atomsteuer bis zu ihrem Ende 2016 bestehen bleibt und die Versorger RWE und Eon keine Steuerrückerstattungen bekommen. Mit einer Entscheidung des EuGH rechnet sie in drei bis sechs Monaten. Markloff hält die Aktien von RWE und Eon selbst für den Fall, dass die Atomsteuer gekippt würde, nicht für besonders attraktiv. Das begründete sie mit den hohen Bewertungen im Vergleich mit ähnlichen europäischen Versorgern und den gemessen am Branchendurchschnitt nicht sonderlich ansprechenden Dividendenrenditen.

TOM TAILOR

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Tom Tailor nach vorläufigen Zahlen für 2014 auf "Add" mit einem Kursziel von 15 Euro belassen. Die vom Modekonzern vorgelegten Kennziffern deckten sich mit der Zielvorgabe für 2014, schrieb Analystin Yasmin Moschitz in einer Studie vom Dienstag. Dies sei klar positiv, zumal es zuletzt Sorgen gegeben habe, Tom Tailor könnte die Ziele verfehlen.

MITTWOCH

EON AG

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Eon nach Aussagen des Generalanwalts des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zur Brennelementesteuer auf "Neutral" belassen. Den Aussagen zufolge ist die sogenannte Atomsteuer vereinbar mit EU-Recht. Die Empfehlung ist für den EuGH aber nicht bindend. Deshalb sei es noch zu früh, von einer Niederlage für die Versorger Eon und RWE zu sprechen, schrieb UBS-Analyst Patrick Hummel in einer Studie vom Mittwoch. Zudem sieht Hummel kein höheres Risiko mit Blick auf mögliche Dividendenkürzungen oder gar bevorstehende Kapitalmaßnahmen.

GEA GROUP

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Gea Group auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 39 Euro belassen. Der Anlagen- und Maschinenbauer habe habe im vierten Quartal besser abgeschnitten als erwartet, schrieb Analyst Markus Turnwald in einer Studie vom Mittwoch. Das habe an den guten Geschäften im Bereich Mechanical Equipment gelegen, in dem Gea unter anderem Pumpen und Zentrifugen baut. Er sehe nun Raum, seine Gewinnschätzungen zu erhöhen. Als enttäuschend bezeichnete er indes die Dividende von 0,70 Euro; hier habe er angesichts einer vollen Kasse 0,85 Euro erwartet.

HANNOVER RUECKVERSICHERUNG AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat Hannover Rück von "Buy" auf "Hold" abgestuft, das Kursziel aber von 74 auf 75 Euro angehoben. Als Folge der starken Kursentwicklung und des sich verschlechternden Umfelds sehe er kaum noch Aufwärtspotenzial für Aktien von Rückversicherern, schrieb Analyst Peter Casanova in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Er kürzte seine Gewinnschätzungen für 2015 und 2016. Die Jahreszahlen dürften zwar stark ausfallen und die Dividenden seien attraktiv. Der Preisdruck und ultraniedrige Zinsen schmerzten die Branche aber.

HEIDELBERGER DRUCKMASCHINEN AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Heidelberger Druck nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 2,80 Euro belassen. Umsatz und bereinigtes operatives Ergebnis im dritten Geschäftsquartal des Druckmaschinenbauers hätten seinen Schätzungen weitgehend entsprochen aber unter den Konsensprognosen gelegen, schrieb Analyst Jasko Terzic in einer Studie vom Mittwoch. Der Auftragseingang hingegen habe seine und die Marktschätzung übertroffen. Das noch laufende Geschäftsjahr dürfte ein Übergangsjahr sein.

HUGO BOSS

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Hugo Boss nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 98 Euro belassen. Die vorläufigen Eckdaten hätten keinerlei positive Überraschung gebracht, schrieb Analyst Jürgen Kolb in einer Studie vom Mittwoch. Das Schlussquartal sei für den Modekonzern schwierig gewesen, und die Gesamtjahreszahlen hätten etwas unter den Markterwartungen gelegen.

OSRAM

FRANKFURT - Die DZ Bank hat Osram nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 35 Euro belassen. Das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres bei dem Lichtspezialisten sei stark ausgefallen, schrieb Analyst Harald Schnitzer in einer Studie vom Mittwoch. Das sei unter anderem der Restrukturierung zu verdanken. Er überprüfe den Fair Value, da dieser mittlerweile deutlich unter dem Aktienkurs liege. Er erwarte gleichzeitig Gewinnmitnahmen.

RWE AG

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für RWE nach Aussagen des Generalanwalts des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zur Brennelementesteuer auf "Neutral" belassen. Den Aussagen zufolge ist die sogenannte Atomsteuer vereinbar mit EU-Recht. Die Empfehlung ist für den EuGH aber nicht bindend. Deshalb sei es noch zu früh, von einer Niederlage für die Versorger Eon und RWE zu sprechen, schrieb UBS-Analyst Patrick Hummel in einer Studie vom Mittwoch. Zudem sieht Hummel kein höheres Risiko mit Blick auf mögliche Dividendenkürzungen oder gar bevorstehende Kapitalmaßnahmen.

SAP SE

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat SAP nach Bekanntgabe der Einführung der neuen Unternehmenssoftware S/4 Hana auf "Hold" mit einem Kursziel von 63,10 Euro belassen. Dabei setze SAP voraus, dass die Kunden die Veränderung mittragen und in die In-Memory-Datenbanktechnologie umschwenken, schrieb Analyst Ali Farid Khwaja in einer Studie vom Mittwoch. Die Frage sei nur, ob die vom Konzern vorgegebene Anwendung als die einzig verfügbare in diesem Bereich wahrgenommen werde.

DONNERSTAG

DAIMLER AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Daimler nach Zahlen auf "Halten" mit einem fairen Wert von 72 Euro belassen. Der Autobauer habe mit seiner Bilanz 2014 seine und die Konsensschätzungen weitgehend getroffen, mit dem Ausblick auf das laufende Jahr aber positiv überrascht, schrieb Analyst Jasko Terzic in einer Studie vom Donnerstag. Es scheine, als seien Daimlers Erwartungen zur allgemeinen Marktentwicklung etwas optimistischer als von anderen Unternehmen gemachte Aussagen. Terzic will sein Bewertungsmodell für Daimler in den kommenden Tagen überarbeiten.

GLAXOSMITHKLINE

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für GlaxoSmithKline nach Zahlen für 2014 auf "Sell" mit einem Kursziel von 1250 Pence belassen. Wegen niedrigerer Steuern sei der Nettogewinn des Pharmaherstellers etwas besser als erwartet ausgefallen, schrieb Analystin Alexandra Hauber in einer Studie vom Donnerstag. Auf bereinigter Basis hätten die Briten aber die Erwartungen verfehlt.

HHLA HAMBURGER HAFEN UND LOGISTIK AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für HHLA nach vorläufigen Zahlen auf "Reduce" mit einem Kursziel von 16 Euro belassen. Der Hafenbetreiber habe gute Eckdaten für das abgelaufene Jahr vorgelegt, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Donnerstag. HHLA habe allerdings noch keine krisenbedingte Wertanpassung seines Ukraine-Geschäfts vorgenommen, das Risiko bestehe entsprechend weiterhin.

HUGO BOSS

FRANKFURT - Independent Research hat das Kursziel für Hugo Boss nach Eckdaten für das vierte Quartal von 109 auf 115 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Halten" belassen. Die vorläufigen Zahlen des Modekonzerns hätten im Rahmen seiner Erwartung gelegen, schrieb Analyst Lars Lusebrink in einer Studie vom Donnerstag. Seine bisher relativ pessimistische Prognose für den Gewinn je Aktie 2015 hob er aufgrund zu erwartender positiver Währungseffekte an, senkte aber seine Dividendenschätzung. Die Aktie habe zuletzt vom positiven Börsenumfeld profitiert. Angesichts der nachlassenden Branchendynamik in Europa sei das weitere Aufwärtspotenzial wohl aber begrenzt.

MUNICH RE

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Munich Re nach vorläufigen Eckdaten auf "Verkaufen" mit einem fairen Wert von 165 Euro belassen. Zwar hätten die Ergebniskennziffern des vierten Quartals etwas unter seinen und den Konsenserwartungen gelegen, doch liege der Grund in der Bilanzierung, schrieb Analyst Thorsten Wenzel in einer Studie vom Donnerstag. Die überraschend angehobenen Dividende hingegen sei ein Zeichen von Vertrauen in die künftige Ertragskraft.

SOFTWARE AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für Software AG nach einer Investorenveranstaltung auf "Overweight" belassen. Er sei nun zuversichtlicher in puncto Wachstum der BPE-Sparte mit Integrationssoftware, schrieb Analyst Adam Wood in einer Studie vom Donnerstag. Grund sei die klare Vertriebsstrategie des Unternehmens. Die Aktien erschienen im Vergleich zur europäischen Branche nach wie vor zu niedrig bewertet.

FREITAG

ABB LTD

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat ABB von "Equal Weight" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 18 auf 22 Franken angehoben. Er sehe nach der zuletzt schwächeren Kursentwicklung im Vergleich zum Sektor nun eine gute Gelegenheit zum Einstieg, schrieb Analyst James Stettler in einer Studie vom Freitag. Die Herausforderungen für den Elektronikkonzern seien hinlänglich bekannt und inzwischen im Kurs angemessen abgebildet.

BNP PARIBAS

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat das Kursziel für BNP Paribas nach Zahlen von 55 auf 50 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Die französische Großbank habe die Gewinnerwartungen für das Schlussquartal 2014 übertroffen, rechne aber für die Zukunft mit regulatorischen Kostenbelastungen, schrieb Analyst William Howlett in einer Studie vom Donnerstag. Er fürchtet, die Bank könnte die angepeilte Kapitalrendite verfehlen, und senkte seine Gewinnschätzung für 2015.

DEUTSCHE TELEKOM AG

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat das Kursziel für Deutsche Telekom von 14 auf 18 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der anstehende Verkauf der britischen Mobilfunktochter Everything Everywhere (EE) an den Festnetzprimus BT Group sei positiv für den Bonner Telekommunikationskonzern, schrieb Analyst Carl Short in einer Studie vom Donnerstag. Bisher ist EE ein Gemeinschaftsunternehmen von Deutscher Telekom und Orange.

GEA GROUP

NEW YORK - Das Analysehaus Jefferies hat das Kursziel für Gea Group nach vorläufigen Zahlen zum vierten Quartal von 42 auf 48 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Das operative Ergebnis (Ebit) des Maschinen- und Anlagenbauers habe die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Peter Reilly in einer Studie vom Freitag. Alle Sparten hätten Rekordmargen erzielt. Reilly passte seine entsprechenden Prognosen nach oben an. Der Analyst ist nun zunehmend zuversichtlich, dass Gea bereits 2016 den unteren Rand der für 2017 in Aussicht gestellten Margenspanne erreichen könnte.

SANOFI

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Sanofi nach Zahlen von 78 auf 82 Euro angehoben und die Einstufung auf "Equal Weight" belassen. Der Pharmakonzern habe beim Umsatz für das vierte Quartal die Erwartungen übertroffen, dafür seien die Margen schwächer als gedacht ausgefallen, schrieb Analyst Michael Leuchten in einer Studie vom Freitag. Der von Sanofi für 2015 angepeilte Gewinn je Aktie liege etwas über seiner bisherigen Schätzung, die er nun - auch aufgrund von Währungseinflüssen - erhöhe.

VODAFONE

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Vodafone nach Zahlen zum dritten Geschäftsquartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 285 Pence belassen. Der Mobilfunkkonzern habe im dritten Geschäftsquartal in Europa einen Schritt nach vorn gemacht, schrieb Analyst Tim Boddy in einer Studie vom Freitag. Zudem habe sich in Indien das Wachstum beschleunigt.

VOLVO B

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Volvo von 112 auf 109 schwedische Kronen gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Er habe die Absatz- und Margen-Schätzungen unter anderem für das Bus-Geschäft reduziert, schrieb Analyst Klas Bergelind in einer Studie vom Freitag. Er senkte zudem seine Schätzungen für den Gewinn je Aktie in 2015 und 2016. Die jüngsten Kursverluste eröffneten aber eine Kaufgelegenheit.

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