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dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN in der Woche vom 05 bis 09.01.2015

dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 05. bis 09.01.2015

MONTAG

ALLIANZ SE

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für die Allianz von 155 auf 157 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Aussichten des deutschen Versicherers im italienischen Markt seien besser als angenommen, schrieb Analyst Peter Eliot in einer Branchenstudie vom Montag. Eliot glaubt, dass die Allianz ihren Marktanteil in Italien weiter ausbauen kann. Den Anstieg beim Kursziel begründete der Analyst mit niedrigeren Finanzierungskosten.

ASTRAZENECA

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat AstraZeneca von "Underweight" auf "Neutral" hochgestuft und das Kursziel von 4100 auf 4500 Pence angehoben. Der europäische Pharmasektor nähere sich nach seiner überdurchschnittlichen Entwicklung 2014 seinem fairen Wert, schrieb Analyst Richard Vosser in einer Branchenstudie vom Montag. Mit wenigen Ausnahmen verfügten die Pharmatitel im Jahr 2015 nun kaum noch über weiteres Aufwärtspotenzial. AstraZeneca im Speziellen dürfte sein Gewinnziel durch Spartenverkäufe oder Sparmaßnahmen erreichen. Die Fülle an Neuigkeiten zu Medikamentenwicklungen, die der Konzern 2015 bereithalte, dürfte zudem für den Aktienkurs unterstützend wirken.

BASF SE

NEW YORK - Das Analysehaus Jefferies hat die Einstufung für BASF auf "Hold" mit einem Kursziel von 76 Euro belassen. Er habe seine Schätzungen für den Gewinn je Aktie von BASF leicht angehoben, schrieb Analyst Laurence Alexander in einer Studie vom Montag. Der positive Ergebniseffekt aufgrund des gescheiterten Tauschs von Vermögenswerten mit dem russischen Gazprom-Konzern werde in seinen Schätzungen aber größtenteils durch die voraussichtlich rückläufige Nachfrage im Chemiebereich aufgefressen. Alexander rechnet mit einem Lagerbestandsabbau bei den BASF-Kunden.

BAYER AG

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Bayer von 120 auf 135 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Der europäische Pharmasektor nähere sich nach seiner überdurchschnittlichen Entwicklung 2014 seinem fairen Wert, schrieb Analyst Richard Vosser in einer Studie vom Montag. Mit wenigen Ausnahmen verfügten die Titel der Branche im Jahr 2015 nun nur noch über begrenztes Aufwärtspotenzial. Bei Bayer dürften das weitere Wachstum des Blutgerinnungshemmers Xarelto und die Konsolidierung der von Merck & Co übernommenen Geschäftsteile der Aktie zu einem Anstieg verhelfen.

BG GROUP

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für BG Group von 1200 auf 1020 Pence gesenkt, jedoch die Einstufung auf "Buy" belassen. Angesichts des schwachen Ölpreises stünden einige Konzerne mit ihrem Geschäftsmodell nun vor größeren Herausforderungen, schrieb Analyst Alastair Syme in einer Branchenstudie vom Montag. Er habe seine Schätzungen für den Sektor aufgrund des voraussichtlich auch über 2015 hinaus niedrigeren Preisniveaus deutlich gesenkt. BG Group verfüge über wenig kostenintensive Wachstumschancen und sei hierbei innerhalb des europäischen Sektors im Vorteil. Das Brasiliengeschäft und der Anlauf der Flüssiggaslieferung in Australien begrenzten 2015 die Unsicherheiten.

BP

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für BP von 485 auf 455 Pence gesenkt, jedoch die Einstufung auf "Buy" belassen. Angesichts des schwachen Ölpreises stünden einige Konzerne mit ihrem Geschäftsmodell nun vor größeren Herausforderungen, schrieb Analyst Alastair Syme in einer Branchenstudie vom Montag. Er habe seine Schätzungen für den Sektor aufgrund des voraussichtlich auch über 2015 hinaus niedrigeren Preisniveaus deutlich gesenkt. BP könnte sich dennoch in diesem Jahr besser als der Markt entwickeln. Das Management sei in der Lage, Investitionen und Kosten den schwierigen Marktbedingungen anzupassen.

BRITISH AMERICAN TOBACCO

NEW YORK - Goldman Sachs hat das Kursziel für British American Tobacco von 3050 auf 3150 Pence angehoben, die Einstufung aber auf "Sell" belassen. Die Analysten der US-Investmentbank erhöhten laut einer am Montag veröffentlichten Studie ihre Ergebnisprognosen für den Tabakkonzern.

CATERPILLAR INC

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat Caterpillar wegen des gesunkenen Ölpreises von "Neutral" auf "Underweight" abgestuft und das Kursziel von 95 auf 80 US-Dollar gesenkt. Das neue Votum basiere zum einen etwa auf dem Engagement des Maschinenbauers im Öl- und Gasbereich, das vom niedrigeren Ölpreis betroffen sei, schrieb Analystin Ann Duignan in einer Studie am Montag. Sie erwartet für 2015 eine Abschwächung der Nachfrage nach Ausrüstungsgütern, beispielsweise im Fracking- und Ölsandgeschäft. Zum anderen laste der gestiegene Dollarkurs auf Caterpillars Wettbewerbsfähigkeit gegenüber seinen internationalen Wettbewerbern.

COMMERZBANK AG

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat Commerzbank auf "Neutral" mit einem Kursziel von 12,50 Euro belassen. Im Vergleich zu den von ihm beobachteten Banken aus Frankreich und den Benelux-Staaten schneide die Commerzbank eher schlecht ab, schrieb Analyst Guillaume Tiberghien in einer Branchenstudie vom Montag. Der Dax-Konzern sei zwar sehr niedrig bewertet, doch auch nur wenig profitabel. Zudem sei die Kapitalausstattung eher schwach.

DEUTSCHE BOERSE AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat das Kursziel für die Aktien der Deutsche Börse AG nach Handelszahlen von 50 auf 60 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Die Handelszahlen des Börsenbetreibers für Dezember seien stark ausgefallen, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Montag. Grundsätzlich sei das vierte Quartal mit Blick auf den Handel ein starkes Jahresviertel gewesen, was sich positiv auf die Quartalsergebnisse auswirken dürfte. Das höhere Kursziel begründete Häßler mit einer gestiegenen Sektorbewertung. Die Aktie sei aber fair bewertet, hieß es zu der beibehaltenen neutralen Handelsempfehlung.

DIALOG SEMICONDUCTOR

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Dialog Semiconductor vor Quartalszahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 35 Euro belassen. Das Halbleiterunternehmen dürfte die Markterwartungen im Schlussviertel 2014 übertroffen haben, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Montag. Der wichtigste Grund sei das starke Weihnachtsgeschäft mit dem iPhone 6. Das TecDax-Unternehmen gilt als Zulieferer des iPhone-Konzerns Apple. Für das Auftaktquartal 2015 dürfte Dialog solide Prognosen vorlegen.

DRILLISCH

FRANKFURT - Die Investmentbank Close Brothers Seydler hat die Einstufung für das Telekommunikationsunternehmen Drillisch auf "Buy" mit einem Kursziel von 35 Euro belassen. Infolge der abgeschlossenen Akquisition von Yourfone sollte die höhere Kundenzahl ausreichen, um die im Zuge des Telefonica-Deals steigenden Netzwerkkapazitäten ausreichend zu füllen, schrieb Analyst Carsten Kunold in einer Studie vom Montag. Drillisch und Telefonica Deutschland (O2) hatten vergangenen Sommer eine Netzvereinbarung geschlossen. Die derzeitige Bewertung der Drillisch-Papiere reflektiert Kundold zufolge nicht das aus dem Telefonica-Deal resultierende Wachstumspotenzial.

ENI

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Eni auf "Neutral" mit einem Kursziel von 16,50 Euro belassen. Der italienische Ölkonzern dürfte seine Ausgaben für die Erschließung neuer Ölvorkommen reduzieren, schrieb Analyst Jon Rigby in einer Studie vom Montag. Seine Prognose für den Gewinn je Aktie 2015 habe er entsprechend angehoben.

ENI

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat Eni von "Neutral" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 16,50 auf 13,00 Euro gesenkt. Angesichts des schwachen Ölpreises stünden einige Konzerne mit ihrem Geschäftsmodell nun vor größeren Herausforderungen, schrieb Analyst Alastair Syme in einer Branchenstudie vom Montag. Er habe seine Schätzungen für den Sektor aufgrund des voraussichtlich auch über 2015 hinaus niedrigeren Preisniveaus deutlich gesenkt. Eni erscheine angesichts der schwächeren Ölpreise, der voraussichtlich anhaltend mauen Ertragsentwicklung und der Probleme in Libyen zu hoch bewertet.

GENERALI SPA

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat Generali von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 17,90 auf 20 Euro angehoben. Nachdem sich das Papier unter anderem wegen Sorgen um das italienische Nicht-Lebensversicherungsgeschäft in 2014 unterdurchschnittlich entwickelt habe, sei es nun im Vergleich zum Wettbewerb sehr attraktiv bewertet, schrieb Analyst Peter Eliot in einer Branchenstudie am Montag. Er rechnet kurzfristig mit einer Erholung des italienischen Marketes für Nicht-Lebensversicherungen und sieht langfristig starke Wachstumschancen. Generali sollte zudem auf dem Weg zu seinen Zielen deutliche Fortschritte machen - und die Aktie dürfte hiervon profitieren.

GERRY WEBER

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung des Modeunternehmens Gerry Weber nach der angekündigten Akquisition von Hallhuber auf "Buy" mit einem Kursziel von 40 Euro belassen. Der Zukauf erscheine strategisch sinnvoll und das Synergiepotenzial sei attraktiv, schrieb Analyst Christian Schwenkenbecher in einer Studie vom Montag.

GLAXOSMITHKLINE

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat GlaxoSmithKline von "Neutral" auf "Underweight" abgestuft und das Kursziel von 1350 auf 1300 Pence gesenkt. Der europäische Pharmasektor nähere sich nach seiner überdurchschnittlichen Entwicklung 2014 seinem fairen Wert, schrieb Analyst Richard Vosser in einer Studie vom Montag. Mit wenigen Ausnahmen verfügten die Titel der Branche im Jahr 2015 nun kaum noch über weiteres Aufwärtspotenzial. GlaxoSmithKline sei weiterhin durch eine negative Ertragsentwicklung belastet. Des Weiteren werde der britische Konzern voraussichtlich keine größeren Neuigkeiten melden.

HANNOVER RUECKVERSICHERUNG AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat die Einstufung für Hannover Rück auf "Verkaufen" mit einem Kursziel von 68 Euro belassen. Das Marktumfeld sei 2015 für den Rückversicherer herausfordernd, schrieb Analyst Stefan Bongardt in einer Studie vom Montag. Der Preisverfall innerhalb des Sektors dürfte sich nach Angaben des Maklerunternehmens Wilis Re weiter fortsetzen.

HEIDELBERGCEMENT AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für HeidelbergCement angesichts des Verkaufs des Bauprodukte-Geschäfts auf "Underweight" mit einem Kursziel von 59 Euro belassen. Der Verkauf entspreche dem neuen Fokus des Unternehmens, schrieb Analyst Yuri Serov in einer Studie vom Montag. Ferner dürfte sich vor allem die schwierige Angebot-Nachfrage-Situation in Indonesien negativ auf die Margenentwicklung des Zementherstellers bis 2017 auswirken, hieß es zum beibehaltenen "Underweight"-Votum. Er rechne bei HeidelbergCement mit dem geringsten operativen Gewinnwachstum (Ebitda) unter allen Baustoffwerten.

ING GROEP N.V.

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für ING von 13,40 auf 13,70 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Die Gewinne des niederländische Finanzkonzerns dürften sich weiter gut entwickeln, schrieb Analyst Guillaume Tiberghien in einer Branchenstudie. Die Aktien seien attraktiv bewertet.

K+S

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat K+S wegen der Dünger-Preisentwicklung von "Underperform" auf "Market-Perform" hochgestuft und das Kursziel von 16 auf 20 Euro angehoben. Die Preise für Kalidünger seien robuster und höher, als er es erwartet habe, begründete Analyst Jeremy Redenius in einer Branchenstudie vom Montag die neue Anlageempfehlung. Allerdings gebe es weiterhin hohe Risiken für K+S, das zu hohen Kosten produziere. Dazu zähle das Legacy-Kaliprojekt in Kanada, dessen Bau- und Anlaufkosten hoch seien.

LINDE AG

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für Linde auf "Outperform" mit einem Kursziel von 166 Euro belassen. Linde und der französische Wettbewerber Air Liquide dürften Umsätze und Gewinne schneller steigern als allgemein erwartet, schrieb Analyst Jeremy Redenius in einer Branchenstudie vom Montag.

LUFTHANSA AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat Lufthansa von "Neutral" auf "Underperform" abgestuft und das Kursziel von 15,50 auf 12,50 Euro gesenkt. Es gebe verschiedene Gründe für seine neue Bewertung der Fluggesellschaft, schrieb Analyst Mark Manduca in einer Studie vom Montag. Zum Einen sei er angesichts der hohen Kapazitäten auf den Routen bei von Asien nach Europa und den innereuropäischen Strecken besorgt. Zudem sehe er unter anderem den Standort Frankfurt als Hub der Lufthansa kritisch. Der Experte zeigte sich zudem für die Branche insgesamt besorgt. Der niedrige Ölpreis dürfte den Wettbewerb anfachen. Für Lufthansa kappte er seine Gewinnprognose deutlich.

MORPHOSYS

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Morphosys von 85 auf 87 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Der europäische Pharmasektor nähere sich nach seiner überdurchschnittlichen Entwicklung 2014 seinem fairen Wert, schrieb Analyst Richard Vosser in einer Studie vom Montag. Mit wenigen Ausnahmen verfügten die Titel der Branche im Jahr 2015 nun kaum noch über weiteres Aufwärtspotenzial. Die Aktie von Morphosys sollte sich aber 2015 weiterhin überdurchschnittlich entwickeln. Grund seien die sich verbessernden Produktperspektiven.

NOVARTIS AG

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Novartis von 100 auf 110 Franken angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Der europäische Pharmasektor nähere sich nach seiner überdurchschnittlichen Entwicklung 2014 seinem fairen Wert, schrieb Analyst Richard Vosser in einer Studie vom Montag. Mit wenigen Ausnahmen verfügten die Titel der Branche im Jahr 2015 nun kaum noch über weiteres Aufwärtspotenzial. Novartis zähle angesichts seiner guten Positionierung zu seinen Top-Picks der Branche.

REPSOL SA

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Ziel für Repsol mit Blick auf den geplanten Kauf des kanadischen Ölförderers Talisman von 18,50 auf 17,40 Euro gesenkt, jedoch die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die Übernahme dürfte Mitte 2015 abgeschlossen werden, schrieb Analyst Thomas Adloff in einer Studie vom Montag. Mit der Transaktion könnte Repsol sein Ziel erreichen, seine Ölförderung auf 600 bis 700 Tausend Barrel pro Tag zu steigern. Das niedrigere Kursziel begründete der Analyst aber mit niedrigeren Gewinnschätzungen ab 2016.

ROCHE HOLDINGS AG

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Roche von 290 auf 300 Franken angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Der europäische Pharmasektor nähere sich nach seiner überdurchschnittlichen Entwicklung 2014 seiner fairen Bewertung, schrieb Analyst Richard Vosser in einer Studie vom Montag. Mit wenigen Ausnahmen verfügten die Titel der Branche im Jahr 2015 nun kaum noch über weiteres Aufwärtspotenzial. Bei Roche dürfte das erste Halbjahr unter anderem dank wichtiger Studienergebnisse aus den Bereichen Onkologie und Immunologie stark ausfallen. Aus seiner Sicht seien die Markterwartungen für 2015 aktuell zu niedrig, könnten aber steigen.

ROYAL DUTCH SHELL A

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Shell von 2300 auf 2150 Pence gesenkt, jedoch die Einstufung auf "Neutral" belassen. Angesichts des schwachen Ölpreises stünden einige Konzerne mit ihrem Geschäftsmodell nun vor größeren Herausforderungen, schrieb Analyst Alastair Syme in einer Branchenstudie vom Montag. Er habe seine Schätzungen für den Sektor aufgrund des voraussichtlich auch über 2015 hinaus niedrigeren Preisniveaus deutlich gesenkt. Zwar dürfte sich Shell im aktuell schwierigen Marktumfeld behaupten, allerdings zweifle er, ob das Management in der Lage sei, schnell auf Veränderungen zu reagieren.

SALZGITTER AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Salzgitter nach dem Stopp des Gaspipeline-Projekts South Stream auf "Hold" mit einem Kursziel von 30 Euro belassen. Das Aus für South Stream könnte westeuropäischen Röhrenbauern wie der 50-prozentigen Salzgitter-Tochter Europipe den Zugang zu Aufträgen des russischen Gaskonzerns Gazprom erschweren, schrieb Analyst Rochus Brauneiser in einer Studie vom Montag. Trotz der eingetrübten Aussichten sei die Aktie des Stahlkonzerns derzeit nicht gerade hoch bewertet.

SANOFI

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat Sanofi von "Neutral" auf "Underweight" abgestuft und das Kursziel von 78 auf 72 Euro gesenkt. Der europäische Pharmasektor nähere sich nach seiner überdurchschnittlichen Entwicklung 2014 seinem fairen Wert, schrieb Analyst Richard Vosser in einer Studie vom Montag. Mit wenigen Ausnahmen verfügten die Titel der Branche im Jahr 2015 nun kaum noch über weiteres Aufwärtspotenzial. Bei Sanofi dürfte das Diabetes-Geschäft weiter stark belastet bleiben und die geplante Einführung des Diabetes-Produkts Toujeo dürfte zu einer Enttäuschung werden. Zudem sei der vom Konsens erwartete Gewinn je Aktie seiner Ansicht nach zu hoch.

TAKKT

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung des Spezialversandhändlers Takkt angesichts des geplanten Verkaufs der nordamerikanischen Plant Equipment Group (PEG) auf "Buy" mit einem Kursziel von 17,50 Euro belassen. Das nun verkaufte Geschäft habe bisher die schwächsten Margen des Bereichs erwirtschaftet, schrieb Analyst Daniel Gleim in einer Studie vom Montag. Klar positiv sei, dass die nun freigesetzten Management-Ressourcen zur Stärkung der verbleibenden, hochprofitablen Geschäftsteile eingesetzt werden könnten. Zudem habe der Büroausstatter aufgrund des Verkaufes beispielsweise für die Dividende 2014 nun größere finanzielle Flexibilität.

TOTAL SA

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Total von 54 auf 49 Euro gesenkt, jedoch die Einstufung auf "Buy" belassen. Angesichts des schwachen Ölpreises stünden einige Konzerne mit ihrem Geschäftsmodell nun vor größeren Herausforderungen, schrieb Analyst Alastair Syme in einer Branchenstudie vom Montag. Er habe seine Schätzungen für den Sektor aufgrund des voraussichtlich auch über 2015 hinaus niedrigeren Preisniveaus deutlich gesenkt. Mit dem neuen Management dürfte Total in diesem Jahr signifikante Veränderungen bereithalten. Er rechne mit höheren Sparzielen.

YARA

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat Yara wegen der Dünger-Preisentwicklung von "Underperform" auf "Market-Perform" hochgestuft und das Kursziel von 240 auf 300 norwegische Kronen angehoben. Die Preise für Dünger seien robuster und höher als er es erwartet habe, begründete Analyst Jeremy Redenius in einer Branchenstudie vom Montag die neue Anlageempfehlung.

DIENSTAG

ALSTOM

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Alstom angesichts des Bußgeldes an das US-Justizministerium von 30,50 auf 29,50 Euro gesenkt, jedoch die Einstufung auf "Neutral" belassen. Der Konzern habe die Strafe in Höhe von 643 Millionen Euro im Zuge eines Korruptionsverfahrens nicht wie geplant an den US-Konzern GE weitergeben können, schrieb Analyst Andreas Willi in einer Studie vom Dienstag. Des Weiteren sei das Bußgeld höher ausgefallen, als er erwartet habe. Das Kursziel sinke auch wegen der gefallenen Bewertung der Anteile am russischen Maschinenbauer TMH.

AURUBIS AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Aurubis von 46 auf 47 Euro angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Er habe seine Prognosen für den Kupferproduzenten an die jüngste Entwicklung der Rohstoffpreise sowie wegen der Euro-Schwäche angepasst, schrieb Analyst Fawzi Hanano in einer Studie vom Dienstag.

BAUER AG

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat Bauer AG wegen der zuletzt guten Auftragsentwicklung von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft und das Kursziel von 17 auf 19 Euro angehoben. Die Bekanntgabe des Vertrags mit dem Unternehmen Saxon Energy sowie der Verkauf zweier Tiefbohranlagen seien gute Nachrichten für die Aktie des Maschinenbauers, schrieb Analyst Marc Gabriel in einer Studie vom Dienstag. Nach dem starken Kursrückgang in 2014 seien damit die Treiber für eine Aufwärtsbewegung der Bauer-Aktie in Gang gesetzt.

BEIERSDORF AG

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Beiersdorf im Zuge eines Analystenwechsels von 62 auf 65 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Underweight" belassen. Fallende Rohstoffpreise, weniger negative Währungseffekte sowie gesunde Dividendenrenditen stützten die überdurchschnittliche Bewertung der europäischen Konsumgüterunternehmen, schrieb Analyst Cedric Besnard in einer Branchenstudie vom Dienstag. Anleger sollten allerdings die Krisenanfälligkeit des in den vergangenen Jahren als Ertragsperle geltenden Sektors nicht außer Acht lassen. Besnard stufte die Branche mit "Neutral" ein.

BG GROUP

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für den britischen Öl- und Gaskonzern BG Group von 960 auf 945 Pence gesenkt und die Einstufung auf "Underperform" belassen. In einer am Dienstag veröffentlichten Studie verwiesen die Analysten des Instituts auf zahlreiche Herausforderungen im brasilianischen Markt, die zu Projektverzögerungen führen könnten. Sie senkten daher ihre Ergebnisschätzungen für die BG Group.

BMW

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat die Einstufung für BMW angesichts einer geplanten Zahlung von rund 690 Millionen Euro an dessen chinesische Händler auf "Halten" mit einem Kursziel von 92 Euro belassen. Die Höhe der Zahlung sei unüblich für den Autobauer und verdeutliche das immer schwieriger werdende Geschäftsumfeld in China, schrieb Analyst Zafer Rüzgar in einer Studie vom Dienstag. Strategisch sei die Einigung mit den Händlern aber positiv, da BMW an einer langfristigen Zusammenarbeit interessiert sei.

CANCOM

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Cancom nach Ankündigung des Verkaufs der Tochter Imperia auf "Buy" mit einem Kursziel von 46 Euro belassen. Die geplante Abspaltung des Wertvernichters Imperia sollte sich positiv auf die Finanzkennzahlen des IT-Dienstleisters auswirken, schrieb Analyst Tim Wunderlich in einer Studie vom Dienstag. Der Experte reduzierte seine Umsatzprognosen für die Jahre 2014 bis 2016, erhöhte aber seine Ergebnisschätzungen für diesen Zeitraum.

CARL ZEISS MEDITEC AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat Carl Zeiss Meditec von "Reduce" auf "Hold" hochgestuft und das Kursziel auf 22 Euro belassen. Die Papiere des Medizintechnikunternehmens dürften das Schlimmste hinter sich haben, schrieb Analyst Oliver Reinberg in einer Studie vom Dienstag. Das Bild helle sich auf, auch dank neuer Initiativen des Unternehmens wie den Femtosekunden-Laser für die Augenchirurgie. Wegen höherer Forschungsaufwendungen habe er zwar die Gewinnerwartungen reduziert. Positive Effekte des starken US-Dollar sowie eine Anpassung beim zeitlichen Bewertungshorizont hätten das jedoch ausgeglichen.

DANONE

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat Danone im Zuge eines Analystenwechsels von "Underweight" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 50 auf 62 Euro angehoben. Fallende Rohstoffpreise, weniger negative Währungseffekte sowie gesunde Dividendenrenditen stützten die überdurchschnittliche Bewertung der europäischen Konsumgüterunternehmen, schrieb Analyst Cedric Besnard in einer Branchenstudie vom Dienstag. Anleger sollten allerdings die Krisenanfälligkeit des in den vergangenen Jahren als Ertragsperle geltenden Sektors nicht außer Acht lassen. Besnard stufte die Branche mit "Neutral" ein. Danone sei ein Musterbild eines "Goldesels", der nach einem Fehllauf sich wieder neu erfinde. Die Aktie sei daher sein "Top Pick" im Haushaltsartikel-Sektor.

ENEL

ZÜRICH - Die UBS hat Enel mit "Buy" wieder in die Bewertung aufgenommen und ein Kursziel von 5,00 Euro genannt. Gleichzeitig wurde die Aktie des italienischen Versorgers in die "Key Call List" der Schweizer Großbank aufgenommen. Das Wachstumspotenzial von Enel werde unterschätzt, schrieb Analyst Alberto Gandolfi in einer Studie vom Dienstag. Zudem habe sich das Risikoprofil der Italiener verbessert. Ferner sei die Aktie im Branchenvergleich derzeit um rund 25 Prozent unterbewertet.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für FMC wegen einer höheren Sektorbewertung von 47 auf 57 Euro angehoben, jedoch die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die Chancen und Risiken beim Dialysekonzern sein genau ausbalanciert, was sich auch im Aktienkurs angemessen widerspiegele, schrieb Analyst David Adlington in einer Studie vom Dienstag. Zwar sei er gegenüber FMC zunehmend positiv eingestellt, warte jedoch noch das Jahresergebnis 2014 und die Unternehmensprognose für 2015 ab.

FRESENIUS SE

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Fresenius auf "Overweight" mit einem Kursziel von 44,33 Euro belassen. Die europäischen Medizintechnik-Aktien hätten sich 2014 marktkonform entwickelt, allerdings deutlich schlechter als der breitere Gesundheitssektor, schrieb Analyst David Adlington in einer Branchenstudie vom Dienstag. Kurzfristig habe der Sektor das Potenzial für eine signifikant überdurchschnittliche Kursentwicklung. Fresenius zähle zu seinen "Top-Picks" innerhalb der Branche.

GENERAL ELECTRIC CO

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat General Electric (GE) von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 30 auf 28 US-Dollar gesenkt. Er rechne mit Gegenwind auf der Ergebnisseite des Industriekonzerns, schrieb Analyst John Inch in einer Studie am Dienstag. Die Restrukturierung inklusive der Verkleinerung der Finanzierungs- und Leasingsparte GE Capital sei langfristig positiv. Allerdings dürfte der Gegenwind bei den Gewinnen durch den Abbau bei GE Capital größer sein als bisher gedacht. Hinzu komme das herausfordernde Umfeld in den weltweiten Energieerzeugungsmärkten. Er habe daher seine Schätzung für das Ergebnis je Aktie 2016 um 10 US-Cent auf 1,85 Dollar verringert und entsprechend das Kursziel gekürzt.

GERRESHEIMER AG

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Gerresheimer auf "Neutral" mit einem Kursziel von 49 Euro belassen. Die europäischen Medizintechnik-Aktien hätten sich 2014 marktkonform entwickelt, allerdings deutlich schlechter als der breitere Gesundheitssektor, schrieb Analyst David Adlington in einer Branchenstudie vom Dienstag. Kurzfristig habe der Sektor das Potenzial für eine signifikant überdurchschnittliche Kursentwicklung, wobei er Pharmawerte gegenüber Medizintechnik-Papieren wie Gerresheimer bevorzuge.

HUGO BOSS

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Hugo Boss von 118 auf 120 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Das vom Modekonzern angepeilte durchschnittliche Gewinnwachstum (Ebitda) von 11 Prozent für die kommenden sechs Jahre sei realistisch, schrieb Analyst Antoine Belge in einer Studie vom Dienstag. Das neue Kursziel rechtfertigte er mit den gestiegenen langfristigen Wachstumserwartungen für das Damenmodegeschäft.

KUKA AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat Kuka angesichts der Aktienkurs-Rally der vergangenen 12 Monate von "Accumulate" auf "Reduce" abgestuft und das Kursziel von 56 auf 52 Euro gesenkt. In den vergangenen Quartalen habe der Roboterhersteller starke Ergebnisse geliefert, schrieb Analyst Holger Schmidt in einer Studie vom Dienstag. Auch als Resultat des Ankeraktionär-Wechsels sei Kuka 2014 der beste Wert im MDax gewesen. Die aktuelle Bewertung der Aktie hält Schmidt aber für übertrieben hoch.

LANXESS AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Lanxess-Aktien von "Buy" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 52 auf 40 Euro gesenkt. Analyst Michael Rae geht laut einer Studie vom Dienstag von niedrigeren Preisen für synthetischen Kautschuk im Jahr 2015 aus. Er verwies dabei auf den niedrigeren Ölpreis sowie insbesondere die schwache Nachfrage. Wegen der schwächeren Wachstumsaussichten für den Spezialchemie-Konzern kappte der Experte seine Schätzungen für den Gewinn je Aktie für 2015 um elf Prozent.

LOREAL

LONDON - Die Investmentbank Barclays hat das Kursziel für L'Oreal im Zuge eines Analystenwechsels von 145 auf 150 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Fallende Rohstoffpreise, weniger negative Währungseffekte sowie gesunde Dividendenrenditen stützten die überdurchschnittliche Bewertung der europäischen Konsumgüterunternehmen, schrieb Analyst Cedric Besnard in einer Branchenstudie vom Dienstag. Anleger sollten allerdings die Krisenanfälligkeit des in den vergangenen Jahren als Ertragsperle geltenden Sektors nicht außer Acht lassen. Besnard stufte die Branche mit "Neutral" ein.

METRO AG

LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat die Einstufung für Metro AG auf "Buy" mit einem Kursziel von 36 Euro belassen. Der Kursverfall wegen der Sorge des Marktes um die Russland-Aktivitäten des Handelskonzerns sei überzogen, schrieb Analyst Raghav Gupta-Chaudhary in einer Studie vom Dienstag. Zwar stelle die Region Russland nach wie vor ein Risiko dar, dafür mache Metro an anderer Stelle Fortschritte. Zudem sieht Gupta-Chaudhary den Rückschlag der russischen Wirtschaft nur als vorübergehendes Problem an. Vor diesem Hintergrund sei die Aktie inzwischen eine der günstigsten Titel im Sektor. Für Metro spreche unter anderem auch das solide Gewinnwachstum/kkx/tav

NESTLE

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat Nestle im Zuge eines Analystenwechsels von "Overweight" auf "Equal Weight" abgestuft, das Kursziel aber von 70 auf 75 Franken angehoben. Fallende Rohstoffpreise, weniger negative Währungseffekte sowie gesunde Dividendenrenditen stützten die überdurchschnittliche Bewertung der europäischen Konsumgüterunternehmen, schrieb Analyst Cedric Besnard in einer Branchenstudie vom Dienstag. Anleger sollten allerdings die Krisenanfälligkeit des in den vergangenen Jahren als Ertragsperle geltenden Sektors nicht außer Acht lassen. Besnard stufte die Branche mit "Neutral" ein. Nestle habe inzwischen seine Skalenvorteile größtenteils ausgeschöpft, hieß es zum neuen Votum. Zudem sieht Besnard in einigen Schlüsselbereichen Abwärtsrisiken.

QIAGEN NV

NEW YORK - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat Qiagen von "Neutral" auf "Underperform" abgestuft und das Kursziel von 20,50 auf 20,00 Euro gesenkt. Der Aktienkurs des Biotech-Unternehmens könnte vorerst in einer gewissen Brandbreite bleiben, schrieb Analyst Derik de Bruin in einer Studie vom Dienstag. Das Molekulardiagnostik-Kerngeschäft sei zwar aus eigener Kraft stark gewachsen, doch sei das durch den Wettbewerbsdruck im US-Geschäft mit HPV-Tests sowie eine eher schwache Nachfrage im Bereich Life Science überschattet worden. Der Gegenwind in diesen Bereichen dürfte auch 2015 andauern. Hinzu kämen negative Wechselkurseffekte. Der Experte reduzierte seine Gewinn-Erwartungen.

RECKITT BENCKISER GROUP PLC

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat Reckitt Benckiser im Zuge eines Analystenwechsels von "Equal Weight" auf "Underweight" abgestuft und das Kursziel auf 5000 Pence belassen. Fallende Rohstoffpreise, weniger negative Währungseffekte sowie gesunde Dividendenrenditen stützten die überdurchschnittliche Bewertung der europäischen Konsumgüterunternehmen, schrieb Analyst Cedric Besnard in einer Branchenstudie vom Dienstag. Anleger sollten allerdings die Krisenanfälligkeit des in den vergangenen Jahren als Ertragsperle geltenden Sektors nicht außer Acht lassen. Besnard stufte die Branche mit "Neutral" ein. Die Abstufung für Reckitt begründete er mit einer zu hohen Bewertung unter anderem des Hygienegeschäfts in der aktuellen Phase der Umstrukturierung.

RHÖN-KLINIKUM AG

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Rhön-Klinikum auf "Neutral" mit einem Kursziel von 20,80 Euro belassen. Die europäischen Medizintechnik-Aktien hätten sich 2014 marktkonform entwickelt, allerdings deutlich schlechter als der breitere Gesundheitssektor, schrieb Analyst David Adlington in einer Branchenstudie vom Dienstag. Kurzfristig habe der Sektor das Potenzial für eine signifikant überdurchschnittliche Kursentwicklung.

RIB SOFTWARE AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat RIB Software angesichts eines größeren Auftrags auf "Buy" mit einem Kursziel von 17 Euro belassen. Der Phase-II-Auftrag von dem dänischen Unternehmen MT Hojgaard sei eindeutig positiv zu bewerten, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Dienstag. Die Auftragsentwicklung des Software-Unternehmens sei nach wie vor gut.

RWE AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für RWE von 26 auf 24 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Verkaufen" belassen. Er habe die mittelfristigen Schätzungen für den Energiekonzern reduziert, schrieb Analyst Sven Diermeier in einer Studie vom Dienstag. Angesichts der überdurchschnittlichen Dividendenunsicherheit, dem stark gesunkenen Kohlepreis und den Kernenergie-Rückstellungen bleibe es beim Verkaufsvotum.

SAP SE

NEW YORK - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat SAP aus Bewertungsgründen von "Buy" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 64 auf 61 Euro gesenkt. Der Wandel vom klassischen Lizenzgeschäft zum Cloud-Geschäft sei langfristig vorteilhaft für den Software-Konzern, führe aber zu kurzfristigen Risiken, schrieb Analyst John King in einer Studie vom Dienstag. So müssten sich die Kernprodukte der Cloud erst noch beweisen. Der Analyst reduzierte seine Gewinnerwartungen.

STADA ARZNEIMITTEL AG

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Stada auf "Neutral" mit einem Kursziel von 36,80 Euro belassen. Die europäischen Medizintechnik-Aktien hätten sich 2014 marktkonform entwickelt, allerdings deutlich schlechter als der breitere Gesundheitssektor, schrieb Analyst David Adlington in einer Branchenstudie vom Dienstag. Kurzfristig habe der Sektor das Potenzial für eine signifikant überdurchschnittliche Kursentwicklung, wobei er Pharmawerte gegenüber Medizintechnik-Papieren bevorzuge.

TUI LN

LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat die neue TUI LN mit "Buy" und einem Kursziel von 1362 Pence in die Bewertung aufgenommen. Die nach der Fusion vom Reisekonzern angestrebten Synergieeffekte von 100 Millionen Euro sehe er als Mindestmaß, so Analyst Tim Barrett in einer Studie vom Dienstag. Angesichts der ernormen Wachstumsperspektiven sei die Aktie aktuell sehr günstig bewertet.

UNILEVER PLC

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Unilever PLC im Zuge eines Analystenwechsels von 2600 auf 2730 Pence angehoben und die Einstufung auf "Equal Weight" belassen. Fallende Rohstoffpreise, weniger negative Währungseffekte sowie gesunde Dividendenrenditen stützten die überdurchschnittliche Bewertung der europäischen Konsumgüterunternehmen, schrieb Analyst Cedric Besnard in einer Branchenstudie vom Dienstag. Anleger sollten allerdings die Krisenanfälligkeit des in den vergangenen Jahren als Ertragsperle geltenden Sektors nicht außer Acht lassen. Besnard stufte die Branche mit "Neutral" ein.

ZURICH INSURANCE GROUP

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat Zurich Insurance Group im Zuge eines Analystenwechsels von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 280 auf 348 Franken angehoben. Analyst Sami Taipalus erwartet laut einer Studie vom Dienstag, dass die aktivere Kapitalsteuerung des Versicherungskonzerns den Aktionären in den kommenden Jahren höhere Rückflüsse bescheren sollte. Auch der Gewinn der Schweizer Assekuranz dürfte weiter steigen.

MITTWOCH

AIRBUS GROUP

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Airbus auf "Buy" mit einem Kursziel von 49 Euro belassen. Der Flugzeugbauer profitiere vom schwächeren Euro, schrieb Analyst Christophe Menard in einer Studie vom Mittwoch. Dies sowie die anstehende Bekanntgabe der Flugzeug-Bestellungen und -Auslieferungen für 2014 könnte als Kurstreiber fungieren. Die Bewertung sei weiterhin günstig, berge aber strategische Unsicherheiten.

ALSTOM

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Alstom von 35,00 auf 34,50 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Das neue Kursziel reflektiere die jüngste Nachrichtenlage rund um den Elektrotechnikkonzernm, schrieb Analyst Stephan Klepp in einer Studie vom Mittwoch. Er verwies dabei auf die akzeptierte Strafe von 772 Millionen Dollar wegen Korruptionsvorwürfen in den USA sowie auf Nachverhandlungen über den Verkauf der Energiesparte an General Electric (GE). Die Franzosen erhalten nun von GE 550 Millionen Euro mehr für die Abgabe dieses Segments.

AMERICAN EXPRESS CO

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat American Express von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 100 auf 102 US-Dollar angehoben. Analyst Ryan Nash begründete seine positivere Einschätzung der Aktie mit einem aufgehellten Konjunkturausblick und einer günstigen Bewertung des Kreditkartenunternehmens. Seine Gewinnprognosen für 2014 und 2015 lägen zwei beziehungsweise drei Prozent über den Konsensschätzungen, schrieb er in einer Studie vom Mittwoch.

ARCELORMITTAL

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für ArcelorMittal von 17 auf 14 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Analyst Alain William begründete das neue Kursziel in einer Studie vom Mittwoch mit seinen reduzierten Gewinnschätzungen (Ebitda) für 2014 bis 2016 in Reaktion auf fallende Stahlpreise. Allerdings biete die derzeit historisch niedrig bewertete Aktie des weltgrößten Stahlkonzerns ein herausragendes Chance/Risiko-Verhältnis, rechtfertigte er die Kaufempfehlung.

ARM HOLDINGS

NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel für ARM Holdings von 830 auf 900 Pence angehoben und die Einstufung auf "Equal-weight" belassen. Dem Halbleiterkonzern helfe die Aufwertung des US-Dollar zum britischen Pfund, schrieb Analyst Francois Meunier in einer Studie vom Mittwoch. Dies sei auch der Grund für seine für 2015 um elf Prozent erhöhten Gewinnschätzungen je Aktie.

AXA

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Axa von 22,70 auf 23,20 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die einmal mehr überdurchschnittliche Entwicklung der europäischen Versicherungsaktien in 2014 sei dank starker Fundamentaldaten mehr als gerechtfertigt gewesen, schrieb Analyst Peter Eliot in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Trotz eines schwierigen Konjunkturumfelds zeigte sich Eliot auch für 2015 optimistisch. Die Entwicklung der Sektortitel werde auch im laufenden Jahr hauptsächlich von den Cashflows und Dividenden abhängen. Die aktuelle Axa-Bewertung hält der Analyst für deutlich zu niedrig, womit die Aufwärtschancen für die Aktie stiegen.

BMW

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für BMW auf "Neutral" mit einem Kursziel von 93 Euro belassen. Die Automobilindustrie stehe vor einer tiefgreifenden technologischen Revolution, die im nächsten Jahrzehnt die gesamte Branche radikal verändern werde, schrieb Analyst Stuart Pearson in einer Sektorstudie vom Mittwoch. Die Elektrifizierung sei eines der Hauptthemen dieses Wandels. So sei angesichts der künftig womöglich noch höheren CO2-Einsparziele die Ära des Elektroantriebs näher als gedacht. Toyota, Volkswagen und Honda erschienen hierfür am besten aufgestellt, BMW hingegen könnte angesichts der raschen Fortschritte der Konkurrenz etwas zurückfallen.

BNP PARIBAS

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat BNP Paribas von "Overweight" auf "Equal Weight" abgestuft und das Kursziel von 57 auf 52 Euro gesenkt. Es gebe gleich mehrere Gründe für eine vorsichtigere Haltung gegenüber dem französischen Kreditinstitut, schrieb Analyst Kiri Vijayarajah in einer Studie vom Mittwoch. So deckten die Gewinnziele der BNP die Kapitalkosten kaum ab. Insbesondere fehle ein Polster im Falle steigender Kapitalanforderungen.

CONTINENTAL AG

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für Continental auf "Neutral" mit einem Kursziel von 180 Euro belassen. Die Automobilindustrie stehe vor einer tiefgreifenden technologischen Revolution, die im nächsten Jahrzehnt die gesamte Branche radikal verändern werde, schrieb Analyst Stuart Pearson in einer Sektorstudie vom Mittwoch. Die Elektrifizierung sei eines der Hauptthemen dieses Wandels. So sei angesichts der künftig womöglich noch höheren CO2-Einsparziele die Ära des Elektroantriebs näher als gedacht. Bei den Zulieferern wögen die Chancen der neuen Technologien die Risiken der Diesel-Technologie weitgehend auf.

DAIMLER AG

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für Daimler auf "Outperform" mit einem Kursziel von 77 Euro belassen. Die Automobilindustrie stehe vor einer tiefgreifenden technologischen Revolution, die im nächsten Jahrzehnt die gesamte Branche radikal verändern werde, schrieb Analyst Stuart Pearson in einer Sektorstudie vom Mittwoch. Die Elektrifizierung sei eines der Hauptthemen dieses Wandels. So sei angesichts der künftig womöglich noch höheren CO2-Einsparziele die Ära des Elektroantriebs näher als gedacht. Toyota, Volkswagen und Honda erschienen hierfür am besten aufgestellt.

DEUTSCHE ANNINGTON

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat Deutsche Annington von "Outperform" auf "Neutral" abgestuft, das Kursziel aber von 27 auf 30 Euro angehoben. Analystin Valerie Guezi betonte in einer Branchenstudie vom Mittwoch ihre mittlerweile vorsichtigere Einschätzung mehrerer deutscher Wohnimmobilientitel, deren Bewertung nach einem deutlichen Kursanstieg nicht mehr attraktiv sei. Das neue Votum für Deutsche Annington begründete sie damit, dass die Aktie in den vergangenen sechs Monaten um 32 Prozent besser gelaufen sei als der gesamte Immobiliensektor. Die Branche insgesamt stehe in Deutschland angesichts niedriger Kapitalkosten und Mietsteigerungen über der Inflationsrate aber immer noch gut da.

DEUTSCHE WOHNEN AG

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat Deutsche Wohnen von "Neutral" auf "Underperform" abgestuft, das Kursziel aber von 18,50 auf 20,00 Euro angehoben. Analystin Valerie Guezi betonte in einer Branchenstudie vom Mittwoch ihre mittlerweile vorsichtigere Einschätzung der deutschen Wohnimmobilien, deren Bewertung mittlerweile nicht mehr attraktiv sei. Das neue Votum für Deutsche Wohnen begründete sie damit, dass die Aktie in den vergangenen sechs Monaten um 18 Prozent besser gelaufen sei als der gesamte Immobiliensektor. Die Branche insgesamt stehe in Deutschland angesichts niedriger Kapitalkosten und Mietsteigerungen über der Inflationsrate aber immer noch gut da.

ENI

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Eni von 14,50 auf 13,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Verkaufen" belassen. Da der italienische Öl- und Energiekonzern wegen des schwierigen Branchenumfeldes vorerst an seiner Beteiligung Saipem festhalten wolle, fehlten nun Erlöse zum Ausgleich der Belastungen durch Ölpreis-Verfall, schrieb Analyst Sven Diermeier in einer Studie vom Mittwoch. Neben Investitions- und Kostenkürzungen stehe Eni nun vor der Wahl zwischen einer Dividendensenkung oder einer Verschlechterung der Bonitätseinstufung. Beide Optionen dürften sich negativ auf den Kurs auswirken.

EURONEXT

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Euronext nach zuletzt überdurchschnittlicher Kursentwicklung von "Buy" auf "Neutral" abgestuft, das Kursziel aber von 24 auf 30 Euro angehoben. Das starke Wachstum der Handelsvolumina und beschleunigte Kostensenkungen hätten den Titel des Börsenbetreibers angetrieben, schrieb Analyst Chris Turner in einer Studie vom Mittwoch. Das Aufwärtspotenzial sei nun aber begrenzt und reiche nicht mehr für eine Kauf-Empfehlung aus.

GIVAUDAN AG

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Givaudan von 1430 auf 1700 Franken angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Das vierte Quartal der Aromenhersteller Symrise und Givaudan dürfte angesichts weiterhin träger gesättigter Märkte und fehlender Schwellenländer-Dynamik einmal mehr schleppend verlaufen sein, schrieb Analystin Heidi Vesterinen in einer Studie vom Mittwoch. Dessen ungeachtet attestierte sie den Branchenunternehmen gute defensive Qualitäten und die Fähigkeit, hohe Cashflows zu erzielen. Das neue Kursziel begründete die Expertin mit einem neuen Bewertungshorizont.

HEIDELBERGCEMENT AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für HeidelbergCement nach dem Verkauf des Bauproduktegeschäfts in Nordamerika und Großbritannien auf "Buy" mit einem Kursziel von 70 Euro belassen. Die Abspaltung sei strategisch positiv, schrieb Analyst Frank Laser in einer Studie vom Mittwoch. Zudem steige der finanzielle Spielraum dank des Verkaufserlös.

HUGO BOSS

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Hugo Boss auf "Buy" mit einem Kursziel von 120 Euro belassen. In einem weiteren Jahr mit wohl lediglich moderatem Wachstum für die Luxusgüterbranche sollten Anleger noch stärker selektiv vorgehen als bisher, schrieb Analystin Francesca Di Pasquantonio in einer Sektorstudie vom Mittwoch. 2015 werde herausfordernd, doch positive Währungseffekte dürften das Gewinnwachstum der Branche stützen. Zum Kauf rate sie bei Aktien von Unternehmen wie Boss und Moncler, die über Selbsthilfepotenzial verfügten, vorerst weniger in China engagiert seien und von einer guten Markendynamik profitierten.

K+S

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für K+S nach Zahlen eines Wettbewerbers auf "Buy" mit einem Kursziel von 31 Euro belassen. Die Zahlen von Compass Minerals seien besser ausgefallen als vom US-Salzkonkurrenten selbst prognostiziert, schrieb Analyst Michael Schäfer in einer Studie vom Mittwoch. Auch K+S könnte stark vom frühen Wintereinbruch an der US-Ostküste profitieren. Seine Prognosen für das Salzgeschäft von K+S seien damit konservativ, so der Experte. Er bestätigte seine positive Einschätzung der Aktie. K+S profitiere zudem von der jüngsten Euro-Schwäche zum US-Dollar.

LEG IMMOBILIEN

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat LEG Immobilien von "Outperform" auf "Neutral" abgestuft, das Kursziel aber von 62 auf 67 Euro angehoben. Analystin Valerie Guezi betonte in einer Branchenstudie vom Mittwoch ihre mittlerweile vorsichtigere Einschätzung mehrerer deutscher Wohnimmobilien, deren Bewertung nach einem deutlichen Kursanstieg nicht mehr attraktiv sei. Das neue Votum für LEG begründete sie damit, dass die Aktie in den vergangenen sechs Monaten um 22 Prozent besser gelaufen sei als der gesamte Immobiliensektor. Die Branche insgesamt stehe in Deutschland angesichts niedriger Kapitalkosten und Mietsteigerungen über der Inflationsrate aber immer noch gut da.

LVMH

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat LVMH von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 150 auf 140 Euro gesenkt. In Erwartung eines weiteren Jahres mit lediglich moderatem Branchenwachstum sollten Anleger bei Luxusgüter-Aktien noch stärker selektieren als bisher, empfahl Analystin Francesca Di Pasquantonio in einer Sektorstudie vom Mittwoch. 2015 werde herausfordernd, doch positive Währungseffekte dürften das Gewinnwachstum der Branche stützen. Ihre Abstufung der LVMH-Aktie begründete sie in erster Linie mit dem zuletzt starken Kurszuwachs verglichen mit den Papieren der Konkurrenz.

MTU AERO ENGINES HOLDING AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für MTU von 87 auf 90 Euro angehoben und die Aktie auf der "Conviction Buy List" belassen. Analyst Chris Hallam hob in einer Studie vom Mittwoch seine Gewinnschätzungen je Aktie wegen günstigerer Währungskonstellationen an. Er rechnet aus diesem Grund auch damit, dass der Triebwerkshersteller seine 2015er-Ziele anheben wird.

MUNICH RE

NEW YORK - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat Munich Re von "Buy" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 169 auf 167 Euro gesenkt. Die Rendite sei attraktiv, allerdings gebe es derzeit keinen Spielraum für Kapitalwertzuwachs, schrieb Analyst William Hardcastle in einer Studie vom Mittwoch. Er reduzierte seine Gewinnschätzungen je Aktie und wies zudem darauf hin, dass die Aktie bereits stark gelaufen sei.

PORSCHE SE

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für Porsche SE auf "Underperform" mit einem Kursziel von 70 Euro belassen. Die Automobilindustrie stehe vor einer tiefgreifenden technologischen Revolution, die im nächsten Jahrzehnt die gesamte Branche radikal verändern werde, schrieb Analyst Stuart Pearson in einer Sektorstudie vom Mittwoch. Die Elektrifizierung sei eines der Hauptthemen dieses Wandels. So sei angesichts der künftig womöglich noch höheren CO2-Einsparziele die Ära des Elektroantriebs näher als gedacht. Toyota, Volkswagen und Honda erschienen hierfür am besten aufgestellt.

SANOFI

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat Sanofi von "Neutral" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 79 auf 70 Euro gesenkt. Analyst Peter Verdult kürzte in einer Studie vom Mittwoch seine Gewinnschätzungen je Aktie für die Jahre 2015 bis 2019 um bis zu 14 Prozent und liegt damit eigenen Angaben zufolge nun um bis zu 8 Prozent unter der Konsenserwartung. Gründe für seine niedrigeren Prognosen seien die mauen Aussichten für das Diabetes-Geschäft sowie steigende betriebliche Aufwendungen zur Finanzierung der Pipeline und für Produkteinführungen.

SAP SE

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für SAP vor Zahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 55 Euro belassen. Der Software-Konzern könnte bereits an diesem Freitag (9.1.) seine Bilanz zum vierten Quartal vorab vorlegen, schrieb Analystin Stacy Pollard in einer Studie vom Mittwoch. Sie bleibe allerdings vorsichtig gestimmt und halte daher an ihrem "Neutral"-Votum fest.

SYMRISE AG

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Symrise vor Zahlen von 42,50 auf 49,00 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Das vierte Quartal der der Aromenhersteller Symrise und Givaudan dürfte angesichts weiterhin träger gesättigter Märkte und fehlender Schwellenländer-Dynamik einmal mehr schleppend verlaufen sein, schrieb Analystin Heidi Vesterinen in einer Studie vom Mittwoch. Dessen ungeachtet attestierte sie den Branchenunternehmen gute defensive Qualitäten und die Fähigkeit, hohe Cashflows zu erzielen. Das neue Kursziel begründete die Expertin mit einem neuen Bewertungshorizont.

TALANX AG

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat Talanx auf "Buy" mit einem Kursziel von 29 Euro belassen. Die einmal mehr überdurchschnittliche Entwicklung der europäischen Versicherungsaktien in 2014 sei dank starker Fundamentaldaten mehr als gerechtfertigt gewesen, schrieb Analyst Peter Eliot in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Trotz eines schwierigen Konjunkturumfelds zeigte sich Eliot auch für 2015 optimistisch. Bei Talanx sieht Eliot zwar kurzfristige Gegenwinde etwa im heimischen Industrie-Versicherungsgeschäft, doch diese rechtfertigten nicht den implizierten Abschlag beim Hauptgeschäft. Die aktuelle Bewertung biete damit einen exzellenten Einstiegspunkt in die Aktie.

UBS AG

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat die UBS im Zuge eines Analystenwechsels von "Equal Weight" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 17 auf 20 Franken angehoben. Die starke Eigenkapitalquote und hohe Kapitalrendite der Schweizer Bank seien im Vergleich mit der Konkurrenz nun ein noch größerer Vorteil, schrieb Analyst Jeremy Sigee in einer Studie vom Mittwoch. Während die Wettbewerber von den hohen Kapitalanforderungen noch belastet würden, übertreffe die UBS diese bereits. Auch der Ertragsausblick für das Investmentbankgeschäft und das Vermögensmanagement enthalte positive Aspekte. Ferner gingen von den Rechtsstreitigkeiten des Instituts mittlerweile keine allzu großen Gefahren mehr aus.

VESTAS WIND SYSTEMS

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat Vestas von "Underweight" auf "Equal Weight" hochgestuft und das Kursziel von 155 auf 270 dänische Kronen angehoben. Wegen angepasster regulatorischer Vorgaben dürfte die Nachfrage für den Herstellers von Windkraftanlagen in den USA für einen längeren Zeitraum hoch bleibe, schrieb Analyst David Vos in einer Studie vom Mittwoch. Der Experte hob seine Gewinnerwartungen an.

VOLKSWAGEN VORZÜGE

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für die Vorzüge von Volkswagen auf "Outperform" mit einem Kursziel von 205 Euro belassen. Die Automobilindustrie stehe vor einer tiefgreifenden technologischen Revolution, die im nächsten Jahrzehnt die gesamte Branche radikal verändern werde, schrieb Analyst Stuart Pearson in einer Sektorstudie vom Mittwoch. Die Elektrifizierung sei eines der Hauptthemen dieses Wandels. So sei angesichts der künftig womöglich noch höheren CO2-Einsparziele die Ära des Elektroantriebs näher als gedacht. Toyota, Volkswagen und Honda erschienen hierfür am besten aufgestellt.

DONNERSTAG

AB INBEV

LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat AB Inbev von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 80 auf 105 Euro angehoben. Analyst Edward Mundy verwies in einer Studie vom Donnerstag vor allem auf den US-Getränkemarkt, der dank niedriger Öl- und Gaspreise und daraus anziehender verfügbarer Einkommen erstarken dürfte. Darüber hinaus sollten aber auch die Geschäfte in Brasilien und Mexiko zum Gewinnwachstum von AB Inbev in 2015 deutlich beitragen.

ABB LTD

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat ABB von "Hold" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 21 auf 19 Franken gesenkt. Unter den von ihm beobachteten Investitionsgüter-Aktien habe der Schweizer Elektrotechnik-Konzern mit die unattraktivsten Endmärkte, schrieb Analyst Gael de-Bray in einer Branchenstudie vom Donnerstag. So entfielen bei ABB 45 Prozent der Umsätze auf den Versorgermarkt, 13 Prozent auf Öl und Gas und 11 Prozent auf den Metall- und Bergbau-Sektor.

ARM HOLDINGS

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für ARM Holdings von 1000 auf 1100 Pence angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Der Chipkonzern komme mit seinen 64-bit- und big.LITTLE-Technologien immer besser in die Spur, schrieb Analyst Achal Sultania in einer Studie vom Donnerstag. Dies zusammen mit der anhalten Dollarstärke gegenüber dem britischen Pfund führe zu einer Anhebung seiner Umsatzschätzungen auf Pfund-Sterling-Basis. Seine Gewinnschätzungen je Aktie hob der Experte ebenfalls an.

AURUBIS AG

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat Aurubis von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 49 auf 48 Euro gesenkt. Analyst Amit Pansari begründete die negativere Einstufung der Aktie mit deren nur noch begrenztem Aufwärtspotenzial und fehlenden Kurstreibern. Immerhin habe das Papier von Europas größter Kupferhütten in den vergangenen drei Monaten um rund 30 Prozent zugelegt, schrieb er in einer Studie vom Donnerstag. Pansari senkte angesichts voraussichtlich schwacher Resultate im ersten Quartal die Schätzungen für den Gewinn je Aktie für 2015. Daher sinke auch das Kursziel.

BEIERSDORF AG

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat Beiersdorf auf "Neutral" mit einem Kursziel von 68 Euro belassen. Ihre Prognose eines 2015er-Gewinnwachstums der europäischen Konsumgüterunternehmen von durchschnittlich 7 bis 8 Prozent rechtfertige nicht das derzeit hohe Bewertungsniveau des Sektors, schrieb Analystin Celine Pannuti in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die Kundennachfrage sei nach wie vor schwach und die jüngsten Deflationssignale aus der Eurozone könnten die Umsatzentwicklung weiter bremsen. Dies dürfte die Hersteller von Haushalts- und Körperpflegeprodukten tendenziell stärker treffen als die Nahrungsmittelproduzenten, glaubt die Expertin.

BILFINGER

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat Bilfinger von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft, das Kursziel aber von 56 auf 53 Euro gesenkt. Die Aktien des angeschlagenen Bau- und Dienstleistungskonzerns seien nur halb so hoch bewertet wie der Durchschnitt der Wettbewerber, schrieb Analyst Marc Gabriel in einer Studie vom Donnerstag. Der Verkauf der Bau-Sparte in die Schweiz sei die erste gute Nachricht seit dem Fiasko der zahlreichen Gewinnwarnungen im Jahr 2014. Seine Haltung zur Aktie habe sich daher verbessert.

BRITISH AMERICAN TOBACCO

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für British American Tobacco von 4233 auf 4100 Pence gesenkt, aber die Einstufung auf "Overweight" belassen. Wegen negativer Währungseffekte unter anderem durch den schwachen russischen Rubel habe sie ihre Ergebnisprognose (EPS) für 2015 reduziert, schrieb Analystin Celine Pannuti in einer Studie vom Donnerstag. Die Aktie des britischen Tabakkonzerns sei im Branchenvergleich aber attraktiv bewertet, rechtfertigte sie ihr weiterhin positives Votum.

COMDIRECT BANK AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für die Comdirect Bank auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 9,50 Euro belassen. Die Direktbank habe starke Handelszahlen für den Dezember vorgelegt, weshalb auch die Gesamtzahlen für das vierte Quartal 2014 gut ausfallen sollten, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Donnerstag. Weiterhin sei das Kundenwachstum im Dezember solide ausgefallen und die Aktien böten eine attraktive Dividendenrendite von 5 Prozent.

CREDIT SUISSE GROUP AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat Credit Suisse von "Neutral" auf "Underperform" abgestuft und das Kursziel von 29 auf 24 Franken gesenkt. Es sei nun wahrscheinlicher, dass die Schweizer Regierung in Anlehnung an das Vorgehen in Grossbritannien und den USA die Kapitalanforderungen für die Banken verschärfen werde, schrieb Analyst Andrew Stimpson in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Bezüglich der Kosten für Rechtsstreitigkeiten und der Dividenden ist der Experte pessimistischer als der Markt.

DEUTSCHE TELEKOM AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Deutsche Telekom nach Zahlen von T-Mobile US auf "Buy" mit einem Kursziel von 15 Euro belassen. Die US-Tochter habe starke Kennziffern für den Nettokundenzuwachs ausgewiesen, schrieb Analyst Peter Nielsen in einer Studie vom Donnerstag. Damit habe die gute Wachstumsdynamik auch im Schlussquartal angehalten. Diese Entwicklung sollte die Marktsorgen. T-Mobile US trage zum Wachstum des Bonner Dax-Konzerns in erheblichem Maß bei.

DIAGEO

LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat Diageo von "Buy" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 1940 auf 1920 Pence gesenkt. Analyst Ian Shakleton rechnet laut einer Analyse vom Donnerstag zwar mit einer Erholung der Wachstumsdynamik im US-Spirituosenmarkt, Diageo sollte aber vor allem wegen der mauen Entwicklung bei Schlüsselmarken wie Smirnoff unterdurchschnittlich abschneiden. Zudem sollte der Gegenwind in Schwellenländern den britischen Spirituosenkonzern ausbremsen. Shakleton kürzte daher seine Gewinnprognosen je Aktie für 2015.

DIALOG SEMICONDUCTOR

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für Dialog Semiconductor von 25 auf 29 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Trotz steigender Investitionen dürfte der Halbleiterhersteller bei einem von ihm prognostizierten starken Umsatzwachstum in den Jahren 2015 und 2016 operative Margen von 18,5 und 19,2 Prozent erreichen können, schrieb Analyst Achal Sultaniain einer Studie vom Donnerstag. Der Experte bewertet Dialog nun auf Basis seiner Schätzungen für 2016 und kommt bei einem erwarteten Gewinn von 2,42 Euro je Aktie auf ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 12 und somit auf das neue Kursziel.

EON AG

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Eon von 15,50 auf 14,20 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die Gewinnaussichten für den Energiekonzern im laufenden Jahr hätten sich verdüstert, schrieb Analyst Patrick Hummel in einer Studie vom Donnerstag. Deshalb habe er seine Ergebnisprognosen (EPS) für 2015 und 2016 um 7 beziehungsweise 10 Prozent reduziert.

ERICSSON B

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat Ericsson von "Outperform" auf "Neutral" abgestuft, das Kursziel aber auf 95 schwedischen Kronen belassen. Wegen höherer Restrukturierungsaufwendungen habe er seine Gewinnschätzungen je Aktie für 2015 um sieben Prozent reduziert, schrieb Analyst Achal Sultania in einer Studie vom Donnerstag. Rückenwind von der Währungsseite und niedrigere Betriebsausgaben glichen dies nur teilweise aus. Weil sich zudem die Investitionen in der US-Mobilfunkindustrie wohl abschwächten, sehe er nur begrenzt Spielraum für Umsatzwachstum und Steigerung der Bruttomargen über 36 Prozent. Die Aktie des Netzwerkausrüsters habe nur wenig Luft nach oben.

EVONIK

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat die Einstufung für Evonik auf "Underperform" mit einem Kursziel von 27,50 Euro belassen. Im europäischen Chemiesektor meide er weiterhin die Aktien von Unternehmen, deren Produktmargen unter Druck geraten dürften, schrieb Analyst Chris Counihan in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Dies sei der Fall bei BASF, K+S und Evonik.

HENKEL VORZUEGE

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Henkel von 75 auf 76 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Underweight" belassen. Ihre Prognose eines 2015er-Gewinnwachstums der europäischen Konsumgüterunternehmen von durchschnittlich 7 bis 8 Prozent rechtfertige nicht das derzeit hohe Bewertungsniveau des Sektors, schrieb Analystin Celine Pannuti in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die Kundennachfrage sei nach wie vor schwach und die jüngsten Deflationssignale aus der Eurozone könnten die Umsatzentwicklung weiter bremsen. Dies gelte vor allem für die Hersteller von Haushalts- und Körperpflegeprodukten.

HOCHTIEF AG

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Hochtief von 58 auf 56 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die jüngsten Beteiligungsverkäufe signalisierten gute Fortschritte bei der geplanten Umstrukturierung der australischen Tochter Leighton, schrieb Analyst Daniel Porter in einer Studie vom Donnerstag. Mit der Verschlankung reduzierten sich aber auch die Gewinne des Baukonzerns in den kommenden Jahren, begründete er das neue Kursziel.

HSBC HLDGS

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für HSBC von 700 auf 685 Pence gesenkt, die Einstufung aber auf "Overweight" belassen. Analyst Rohith Chandra-Rajan senkte in einer Studie vom Donnerstag seine Gewinnschätzungen je Aktie für die britische Bank. Verglichen mit den Titeln der Konkurrenz und der eigenen Bewertungshistorie sei die Aktie der HSBC aber günstig. Dies gelte auch für das Papier von Standard Chartered. HSBC biete unter anderem aber eine bessere Kapitalposition und attraktive Dividenden.

INFINEON TECHNOLOGIES AG

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat die Einstufung für Infineon auf "Outperform" mit einem Kursziel von 9,50 Euro belassen. Analyst Achal Sultania traut laut einer Studie vom Donnerstag dem Chipkonzern weiterhin dank dessen starker Position im Automobil- und Industriesegment eine Umsatzsteigerung von 2014 bis 2016 um durchschnittlich acht Prozent jährlich zu. Auch die operativen Gewinnmargen dürfte Infineon verbessern. Die Autonachfrage ziehe mittlerweile wieder gut an. Verglichen mit den Titeln der Konkurrenz sei das Infineon-Papier keineswegs teuer.

KION

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat die Einstufung für Kion auf "Hold" mit einem Kursziel von 36 Euro belassen. Langfristig sei der Titel des Gabelstapler-Herstellers attraktiv, schrieb Analyst Gael de-Bray in einer am Donnerstag veröffentlichten Branchenstudie zu Investitionsgüter-Unternehmen. Kurzfristig lasse sich die Geschäftsentwicklung aber nicht besonders gut prognostizieren.

KRONES AG

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Krones von 68 auf 72 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Der Hersteller von Getränkeabfüllanlagen dürfte aufgrund seiner starken Marktposition besonders vom erwarteten Marktwachstum in den kommenden Jahren profitieren, schrieb Analyst Stephan Klepp in einer Studie vom Donnerstag. Deshalb habe er seine Umsatz- und Ergebnisprognosen für 2015 und 2016 erhöht. Allerdings lasse die mittlerweile hohe Bewertung der Aktie keinen Spielraum mehr für mögliche Enttäuschungen, warnte er.

ORACLE CORP

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Oracle nach Geschäftszahlen von 28 auf 34 US-Dollar angehoben, die Einstufung aber auf "Sell" belassen. Der Software-Konzern habe die Markterwartungen etwas übertroffen, schrieb Analyst Daud Khan in einer Studie vom Donnerstag. Das ändere aber nichts an seinen langfristigen Bedenken. So dürfte der Wandel der Softwarebranche hin zum Cloud-Geschäft - also der zentralen Bereitstellung von Software und IT-Infrastruktur durch externe Dienstleister - den Marktanteil und die Gewinnmargen von Oracle unter Druck setzten.

OSRAM

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat die Einstufung für Osram auf "Hold" mit einem Kursziel von 33 Euro belassen. In einem schwierigen Marktumfeld komme der Strategie des neuen Vorstandschefs Olaf Berlien entscheidende Bedeutung zu, schrieb Analyst Gael de-Bray in einer am Donnerstag veröffentlichten Branchenstudie zu Investitionsgüter-Unternehmen. Das Wachstum bis 2017 dürfte insgesamt gedämpft ausfallen. So werde sich der Umsatzrückgang bei traditionellen Lichtprodukten wohl beschleunigen. Dem stehe jedoch starkes Wachstum bei LED-Leuchten gegenüber.

SAP SE

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für SAP auf "Underperform" mit einem Kursziel von 50 Euro belassen. Im Kerngeschäft werde der deutsche Softwarehersteller von Konzernen wie Workday, Oracle und Salesforce immer stärker herausgefordert, schrieb Analyst Brice Prunas in einer Studie vom Donnerstag. SAP werde auch im Kerngeschäft teilweise an der Cloud nicht mehr vorbeikommen. Der Experte ist inzwischen mit Blick auf die Auswirkungen des Cloudgeschäfts auf die Geschäfte mit Lizenzen, Wartung, Service-Umsätze und Margen noch pessimistischer als zuvor. Der Gewinnwarnung im Oktober 2014 dürften beim Übergang zur Cloud noch einige weitere folgen, schätzt Prunas.

SCHNEIDER ELECTRIC

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat Schneider Electric von "Hold" auf "Buy" hochgestuft mit einem unveränderten Kursziel von 65 Euro. Auf dem nächsten Investorentag des Elektrotechnik-Konzerns dürften sich die Franzosen klar zur Steigerung der Kapitalerträge verpflichten, schrieb Analyst Gael de-Bray in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Zudem könnte ein Aktienrückkauf-Programm in Höhe von 1,5 Milliarden Euro angekündigt werden.

SKY DEUTSCHLAND

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Sky Deutschland nach einem weiteren Anteilskauf durch Sky PLC von 6,10 auf 7,00 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Nun verfüge die britische Muttergeselschaft über 95,8 Prozent der Stimmrechte und könne die Minderheitsaktionäre über eine Zwangsabfindung herausdrängen, schrieb Analyst Jochen Reichert in einer Studie vom Donnerstag. Das Ertragspotenzial des PayTV-Senders sei bereits angemessen eingepreist.

SOCIETE GENERALE

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Societe Generale von 50 auf 48 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Overweight" belassen. Die aus der Russland-Krise resultierenden Risiken für die Societe Generale seien im gegenwärtig relativ niedrigen Kursniveau bereits stark eingepreist, schrieb Analystin Delphine Lee in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Für die französische Bank reduzierte sie ihre Ergebnisprognosen (EPS) der Jahre 2015 und 2016 um 8 beziehungsweise 4 Prozent.

SOFTWARE AG

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat die Einstufung für Software AG auf "Underperform" mit einem Kursziel von 18,80 Euro belassen. Analyst Charles Brennan sieht laut einer Studie vom Donnerstag Risiken, dass das Wachstum auf Konzernebene vorerst negativ bleiben könnte. Die Aktie der Software AG zählt der Analyst im europäischen Technologiesektor zu den unattraktivsten Werten.

STANDARD CHARTERED

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Standard Chartered von 1200 auf 1000 Pence gesenkt und die Einstufung auf "Equal Weight" belassen. Analyst Rohith Chandra-Rajan senkte in einer Studie vom Donnerstag seine Gewinnschätzungen je Aktie für die britische Bank. Verglichen mit den Titeln der Konkurrenz und der eigenen Bewertungshistorie sei die Aktie aber günstig. Dies gelte auch für das HSBC-Papier. Für Standard Chartered zeigte sich der Experte aber angesichts der hohen Unsicherheit bezüglich künftiger Gewinne und der anhaltenden Marktsorgen um Kreditqualität und Kapitalausstattung vorsichtiger.

STMICROELECTRONICS

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für STMicroelectronics von 4,50 auf 4,75 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Underperform" belassen. Analyst Achal Sultania begründete das neue Kursziel in einer Studie vom Donnerstag mit der Dollaraufwertung zum Euro. Das vom Chiphersteller ausgegebene operative Margenziel von zehn Prozent hält der Experte aber nach wie vor für ambitioniert.

SUEDZUCKER

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung des Zuckerproduzenten Südzucker vor Zahlen zum dritten Geschäftsquartal auf "Sell" mit einem Kursziel von 10 Euro belassen. Er erwarte, dass die Ergebnisse weiterhin von den niedrigeren Zuckerpreisen belastet werden, schrieb Analyst Nils-Peter Gehrmann in einer Studie vom Donnerstag. Aufgrund des Preisverfalls seien die Schätzungen des Managements bezüglich der Umsätze und des operativen Gewinns zu optimistisch, weshalb er die Titel zum Verkauf empfehle.

TAG IMMOBILIEN AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für TAG Immobilien von 11,00 auf 11,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Grund für das neue Ziel seien niedrigere Annahmen für die Kapitalkosten, schrieb Analyst Thomas Neuhold in einer Studie vom Donnerstag.

TELEFONICA SA

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung des spanischen Telekommunikationskonzerns Telefonica auf "Sell" mit einem Kursziel von 10 Euro belassen. Venezuela und die Abwertung des Bolivars gegenüber dem US-Dollar stellten ein potentielles Risiko für das operative Ergebnis dar, schrieb Analyst Keval Khiroya in einer Studie des Instituts. Den derzeitigen Aufschlag der Aktie gegenüber der Branche sehe er deshalb als ungerechtfertigt an.

TUI AG

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat den Touristikkonzern Tui nach der Fusion mit der Veranstaltertochter Tui Travel von "Buy" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 1206 auf 1150 Pence gesenkt. Die Vorteile der Fusion in Form von Kosten- und Steuereinsparungen sowie potenziellen Veräußerungen seien mittlerweile im Kurs eingepreist, schrieb Analyst James Ainley in einer Studie vom Donnerstag. Das Chance-/Risikoverhältnis sei nun ausbalanciert.

UNICREDIT SPA

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Unicredit von 7,90 auf 7,70 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Overweight" belassen. Die aus der Russland-Krise resultierenden Risiken für die Unicredit seien im gegenwärtig relativ niedrigen Kursniveau bereits stark eingepreist, schrieb Analystin Delphine Lee in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Für die italienische Bank reduzierte sie ihre Ergebnisprognosen (EPS) der Jahre 2015 und 2016 um 4 beziehungsweise 2 Prozent.

WACKER CHEMIE AG

LONDON - Die australische Investmentbank Macquarie hat das Chemieunternehmen Wacker Chemie von "Outperform" auf "Underperform" abgestuft und das Kursziel von 108,40 auf 76,72 Euro herabgesetzt. Strengere Vorgaben der japanischen Regierung für die Einspeisung von Solarstrom seien ein Risiko für die Solarbranche, schrieb Analyst Gurpreet Gujral in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Instituts. Er rechne deshalb mit einem Rückgang der Nachfrage nach Polysilizium und entsprechenden Preisrückgängen. Der Analyst senkte aus diesem Grund seine Ergebnisschätzungen für den Spezialchemiekonzern für 2015.

FREITAG

ADIDAS

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Adidas von 65 auf 55 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Richard Edwards passte laut einer Studie vom Freitag seine Schätzungen für den Sportartikelhersteller an die jüngsten Entwicklungen an den Devisenmärkten an.

BANCO SANTANDER SA

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für Banco Santander nach einer Kapitalerhöhung von 7,35 auf 7,00 Euro gesenkt. Die Einstufung beließ Analyst Carlos Garcia Gonzalez auf "Hold". Durch die Kapitalmaßnahme und die neue Dividendenpolitik der spanischen Bank würden die beiden größten Belastungsfaktoren für die Aktie beseitigt, schrieb der Experte in einer Studie vom Freitag. Die Kapitalausstattung sei nun kein Problem mehr.

BILFINGER

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Bilfinger wegen deutlich reduzierter Gewinnerwartungen für das laufende und kommende Jahr von 102 auf 60 Euro gesenkt. Grundsätzlich bleibt der Commerzbank-Analyst Norbert Kretlow mit Blick auf die Entwicklung des Aktienkurses optimistisch und stuft das Papier weiter mit "Buy" ein. Nach den Gewinnwarnungen im vergangenen Jahr unterschätzten die meisten Experten nach wie vor die Fähigkeit Bilfingers, das Geschäftsmodell auf die neuen Marktgegebenheiten anzupassen. Bilfinger hatte im vergangenen Jahr vor allem wegen der Probleme beim Geschäft mit Energieunternehmen und in der Sparte Industriedienstleistungen mehrmals die Prognosen gesenkt. Die Aktie gab verlor deshalb seit dem Rekordhoch Anfang April rund 55 Prozent an Wert und lag zuletzt mit knapp 48 Euro rund ein 20 Prozent unter dem Kursziel der Commerzbank.

BMW

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für BMW von 70 auf 77 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Underperform" belassen. Autowerte dürften auch in diesem Jahr wieder stark schwanken, schrieben die Experten in einer Studie zum europäischen Autosektor vom Freitag. In China, Russland und Lateinamerika könne die Nachfrage schlechter ausfallen als angenommen. Die Entwicklung in Europa sei erneut der entscheidende Faktor. Insgesamt könnten die Autohersteller die Geschäftsentwicklung nur begrenzt und unsicher vorhersehen.

COMMERZBANK AG

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat die Einstufung für Commerzbank auf "Buy" mit einem Kursziel von 17 Euro belassen. Die Commerzbank-Titel zählten zu seinen Favoriten unter den europäischen Bankenwerten, schrieb Analyst Geoff Dawes in einer Branchenstudie vom Freitag. Das Geldhaus baue sein Randgeschäft beständig ab, wodurch ein Kapitalüberschuss entstehen könnte. Mit Blick auf den gesamten Sektor hob der Analyst das gute Finanzierungsumfeld dank der lockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank positiv hervor.

DAIMLER AG

HANNOVER - Die NordLB hat das Kursziel für Daimler angesichts des Absatzrekords im Jahr 2014 von 72 auf 79 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Der für das vergangenen Jahr gemeldete neue Absatzrekord, insbesondere der Marke Mercedes-Benz, sei wenig überraschend, schrieb Analyst Frank Schwope in einer Studie vom Freitag. Die kommenden zwei Geschäftsjahre dürften sich für den Autobauer als relativ ertragreich erweisen.

DEUTSCHE BANK AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Aktie von Deutsche Bank nach mehreren Monaten einer relativ schlechten Kursentwicklung von "Hold" auf "Buy" hochgestuft. Sein Kursziel hob Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Freitag von 28 auf 30 Euro an. Prozesskosten blieben ein wichtiger Risikofaktor, der aber beherrschbar sein sollte für die größte deutsche Bank. Wenn der Regulierer das Umfeld nicht mehr weiter verschärfe, sei die Kapitalisierung der Bank ausreichend. Zudem stehe ein weiteres Effizienzprogramm bei dem Geldhaus vor der Tür.

FIAT CHRYSLER

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat Fiat Chrylser von "Underperform" auf "Neutral" hochgestuft und das Kursziel von 7,20 auf 8,50 Euro angehoben. Autowerte dürften auch in diesem Jahr wieder stark schwanken, schrieben die Experten in einer Studie zum europäischen Autosektor vom Freitag. In China, Russland und Lateinamerika könne die Nachfrage schlechter ausfallen als angenommen. Die Entwicklung in Europa sei erneut der entscheidende Faktor. Insgesamt könnten die Autohersteller die Geschäftsentwicklung nur begrenzt und unsicher vorhersehen.

GLENCORE

NEW YORK - Das Analysehaus Jefferies hat das Kursziel für Glencore von 375 auf 325 Pence gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Die meisten Rohstoffpreise und Aktien des Minensektors dürften in den kommenden sechs Monaten wahrscheinlich weiter fallen, bevor eine langsame Erholung beginne, schrieb Analyst Christopher LaFemina in einer Branchenstudie vom Freitag. Der Experte begegnet dem Sektor daher zunächst mit Vorsicht. Die Aktie von Glencore schätzt er auf niedrigem Kursniveau verhalten optimistisch ein.

HEIDELBERGCEMENT AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für HeidelbergCement auf "Neutral" mit einem Kursziel von 61 Euro belassen. Belastet durch rückläufige Mengen in China stagniere der Absatz der globalen Zementindustrie weiterhin, schrieb Analyst Will Morgan in einer Branchenstudie vom Freitag. Allein in Europa könnte der Absatz im vierten Quartal des vergangenen Jahres positiv überraschen. Nur HeidelbergCement und Holcim hätten im November dank ihres starken Geschäfts in Indien ein Absatzwachstum verzeichnet.

HENKEL VORZUEGE

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für die Vorzüge von Henkel von 81 auf 89 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. 2014 habe sich zwar für die europäischen Hersteller von Haushalts- und Körperpflegemitteln als ein wesentlich schwieriges Jahr als gedacht erwiesen, schrieb Analystin Eva Quiroga in einer Branchenstudie vom Freitag. Auch 2015 sei die Branche noch nicht aus dem Gröbsten heraus. Dennoch gebe es Lichtblicke. So erwartet Quiroga ein moderates Plus beim organischen Umsatzwachstum, da sich die Geschäfte in Nordamerika und Westeuropa etwas erholen dürften.

LANXESS AG

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Lanxess wegen verschlechterter Gewinnaussichten von 46 auf 41 Euro gesenkt. Die Einstufung bleibe bei "Hold", schrieb Analyst Oliver Reiff in einer Studie vom Freitag. Er senkte die Gewinnerwartungen für die Jahre 2014 bis 2016 zwischen sieben und acht Prozent. 2015 werde für den Chemiekonzern vermutlich ein weiteres Übergangsjahr.

LINDE AG

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Linde auf "Buy" mit einem Kursziel von 167 Euro belassen. Die Viertquartalszahlen der europäischen Chemiekonzerne dürften aufgrund von Kostensenkungen und niedrigen Rohstoffpreisen nicht so schlecht wie vom Markt befürchtet ausgefallen sein, schrieb Analyst Tim Jones in einer Branchenstudie vom Freitag. Die Linde-Aktie gehöre zu seinen "Top-Picks" im Sektor.

LOREAL

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für L'Oreal von 145 auf 155 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. 2014 habe sich zwar für die europäischen Hersteller von Haushalts- und Körperpflegemitteln als ein wesentlich schwieriges Jahr als gedacht erwiesen, schrieb Analystin Eva Quiroga in einer Branchenstudie vom Freitag. 2015 aber gebe es Lichtblicke. So erwartet Quiroga ein moderates Plus beim organischen Umsatzwachstum. Die Geschäfte in Nordamerika und Westeuropa dürften sich etwas erholen. L'Oreal zählt nach Ontex zu ihren bevorzugten Sektorwerten. Die Produkte des französischen Kosmetikkonzerns entsprächen in vielerlei Hinsicht den Anforderungen der Kunden.

MERCK KGAA

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat Merck KGaA nach der Übernahme von Sigma Aldrich und der Partnerschaft mit Pfizer von "Neutral" auf "Outperform" hochgestuft. Das Kursziel wurde von 81 auf 88 Euro angehoben, wie die Analysten in einer Studie vom Freitag schrieben. Der Pharma- und Chemiekonzern habe mit dem Zukauf und der Kooperation seine strategischen Probleme gelöst. Die im Dax notierte Aktie habe daher trotz der jüngsten Rally weiteres Kurspotenzial.

MTU AERO ENGINES HOLDING AG

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für MTU im Rahmen einer Branchenanalyse von 76,50 auf 82,00 Euro angehoben, die Einstufung jedoch auf "Neutral" belassen. Die jüngsten Entwicklungen bei Ölpreis und Währungen könnten große Auswirkungen auf die europäische Luftfahrtbranche haben, schrieb Analyst David Perry in einer Studie vom Freitag. Er habe seine Schätzungen für den Gewinn je Aktie des Triebwerkherstellers nicht zuletzt aufgrund zu erwartender Währungseffekte deutlich angehoben.

MUNICH RE

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat das Kursziel für Munich Re wegen leicht erhöhter Gewinnerwartungen von 158 auf 157 Euro angehoben. Die Einstufung bleibe auf "Market-Perform", schrieb Analyst Thomas Seidl in einer Studie vom Freitag. Da die meisten Rückversicherer nach wie vor auf zu viel Kapital sitzen, dürfte der Preisdruck in der Branche anhalten. Anderseits seien wegen des Überschusskapitals weiter hohe Dividenden beziehungsweise Aktienrückkäufe zu erwarten. Das mache die Titel für Investoren, die an einer hohen Ausschüttung interessiert seien, attraktiv.

PEUGEOT

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat Peugeot von "Underperform" auf "Neutral" hochgestuft und das Kursziel von 8,30 auf 8,80 Euro angehoben. Autowerte dürften auch in diesem Jahr wieder stark schwanken, schrieben die Experten in einer Studie zum europäischen Autosektor vom Freitag. In China, Russland und Lateinamerika könne die Nachfrage schlechter ausfallen als angenommen. Die Entwicklung in Europa sei erneut der entscheidende Faktor. Insgesamt könnten die Autohersteller die Geschäftsentwicklung nur begrenzt und unsicher vorhersehen.

QIAGEN NV

FRANKFURT - Die Commerzbank hat Qiagen angesichts der guten Entwicklung der QIAsymphony-Systeme auf "Buy" belassen. Mit dem für 2014 übertroffenen Ziel von 1250 installierten Systemen habe sich der Bereich als Wachstumstreiber für das Biotechnologieunternehmen erwiesen, so Analyst Daniel Wendorff in einer Studie vom Freitag. Allerdings sei fraglich wie groß der negative Einfluss der Probleme mit der US HPV-Testsparte 2014 und insbesondere 2015 sein werde.

RECKITT BENCKISER GROUP PLC

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat Reckitt Benckiser von "Sell" auf "Neutral" hochgestuft und das Kursziel von 4550 auf 5500 Pence angehoben. 2014 habe sich zwar für die europäischen Hersteller von Haushalts- und Körperpflegemitteln als ein wesentlich schwieriges Jahr als gedacht erwiesen, schrieb Analystin Eva Quiroga in einer Branchenstudie vom Freitag. 2015 aber gebe es Lichtblicke. So erwartet Quiroga ein moderates Plus beim organischen Umsatzwachstum, da sich die Geschäfte in Nordamerika und Westeuropa etwas erholen dürften. Mit Blick auf das britischen Konsumgüterunternehmen hob die Analystin das Kerngeschäft positiv hervor. Die Aktien dürften zu den Gewinnern in einem zunehmend von Zusammenschlüssen und Übernahmen geprägten Umfeld zählen.

RIO TINTO

NEW YORK - Das Analysehaus Jefferies hat das Kursziel für Rio Tinto von 3900 auf 3600 Pence gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Die meisten Rohstoffpreise und Aktien des Minensektors dürften in den kommenden sechs Monaten wahrscheinlich weiter fallen, bevor eine langsame Erholung beginne, schrieb Analyst Christopher LaFemina in einer Branchenstudie vom Freitag. Der Experte begegnet dem Sektor daher zunächst mit Vorsicht. Rio Tinto ist einer seiner "Top Picks". Der Konzern sei mit seiner starken Bilanz, niedrigen Betriebskosten und einem positivem Free Cashflow mit am besten gegen das aktuell schwache Rohstoffpreis-Umfeld gewappnet.

STADA ARZNEIMITTEL AG

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Stada wegen der Abhängigkeit vom Russland-Geschäft von 28 auf 25 Euro gesenkt. Die Einstufung bleibe auf Sell, schrieb Analyst Graham Doyle in einer Studie vom Freitag. Der Experte senkte seine Gewinnerwartungen für das laufende und kommende Jahr deutlich. Er begründete dies vor allem mit den hohen Risiken in Russland. Die wirtschaftlichen Probleme durch die Sanktionen des Westens und der Rubel-Verfall dürften das Ergebnis des Generikaherstellers stärker belasten als bisher gedacht.

SWISS REINSURANCE COMPANY

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat das Kursziel für Swiss Re wegen leicht verbesserter Gewinnaussichten von 79 auf 84 Franken angehoben. Die Einstufung bleibe bei "Market-Perform", schrieb Analyst Thomas Seidl in einer Studie vom Freitag. Da die meisten Rückversicherer nach wie vor auf zu viel Kapital sitzen, dürfte der Preisdruck in der Branche anhalten. Anderseits seien wegen des Überschusskapitals weiter hohe Dividenden beziehungsweise Aktienrückkäufe zu erwarten. Das mache die Titel für Investoren, die an einer hohen Ausschüttung interessiert seien, attraktiv.

SYMRISE AG

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Symrise wegen leicht verbesserter Gewinnaussichten von 54 auf 55 Euro angehoben. Die Einstufung bleibe "Buy", schrieb Analystin Virginie Boucher-Ferte in einer Studie vom Freitag. Sie erhöhte ihre Gewinnprognosen für die Jahre 2014 bis 2016 wegen des schwächeren Euro und einer höheren Margenerwartung. Das Unternehmen sei zwar auch gemessen an den neuen Gewinnprognosen vergleichsweise teuer, aber wegen der eindrucksvollen Entwicklung des Umsatzes und der Marge weiter ein Kauf.

TALANX AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat Talanx anlässlich der Übernahme des chilenischen Versicherers Inversiones Magallanes auf "Buy" mit einem Kursziel von 29,90 Euro belassen. Der Zukauf sei eine gute Ergänzung für das Lateinamerikageschäft des Versicherers, schrieb Analyst Andreas Pläsier in einer Studie vom Freitag. Er rechnet mit zusätzlichen Synergien aus der möglichen Zusammenlegung neuer und aktueller Geschäftsaktivitäten.

TUI AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Tui auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 16 Euro belassen. Analyst Jochen Rothenbacher wertet es in einer Studie vom Freitag sehr positiv, dass der Reiseveranstalter seine verbesserte finanzwirtschaftliche Situation nutzen kann, um das bisher gecharterte Kreuzfahrtschiff "Europa 2" zu kaufen. Damit sollte sich das Ebita-Ergebnis um jährlich rund 20 Millionen Euro verbessern ab dem Geschäftsjahr 2015/16. Seine Gewinnprognosen erschienen damit eher konservativ.

UNITED INTERNET AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat United Internet in die "Conviction Buy List" aufgenommen und die Einstufung auf "Buy" belassen. Wegen der hervorragenden Aufstellung des Unternehmens und der positiven Aussichten für die Gewinnentwicklung erhöhte Goldman-Sachs-Analyst Tim Boddy das Kursziel von 49 auf 54 Euro. Damit traut er der Aktie einen Kursanstieg von 43 Prozent zu.

VODAFONE

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat Vodafone vor Zahlen auf "Overweight" mit einem Kursziel von 265 Pence belassen. Im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres dürften sich die organischen Erträge des Telekomunternehmens erholt haben, schrieb Analyst Akhil Dattani in einer Studie vom Freitag. Er rechne für die kommenden Quartale mit einer Fortsetzung dieses Trends.

YARA

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat Yara wegen verbesserter Gewinnaussichten von "Sell" auf "Hold" hochgestuft. Das Kursziel für die Aktie des K+S-Konkurrenten hob die Deutsche-Bank-Analystin Virginie Boucher-Ferte von 280 auf 330 norwegische Kronen an. Sie glaubt, dass sich das Management bei den Zahlen für das vierte Quartal zuversichtlich zum Geschäft im laufenden Jahr äußern wird. Der Konzern dürfte zudem im laufenden Jahr vom starken Dollar, niedrigen Energiekosten und einer guten Nachfrage profitieren. Das Risiko von hohen Kursverlusten sei daher nicht mehr gegeben. Gemessen zum aktuellen Kursniveau sei das Unternehmen fair bewertet.

ZURICH INSURANCE GROUP

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat Zurich Insurance Group nach dem starken Lauf der Papiere im Jahr 2014 von "Hold" auf "Sell" abgestuft. Das Kursziel senkte Analyst Nick Holmes in der Studie vom Freitag wegen geringerer Erwartungen an das US-Geschäft von 285 auf 275 Franken. Die Papiere des Versicherers seien um Vergleich zu den Aktien der Wettbewerber Allianz und Axa zu hoch bewertet, schrieb Holmes. Zudem sei die Dividendenrendite nach der guten Kursentwicklung im vergangenen Jahr längst nicht mehr so attraktiv.

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