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dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN in der Woche vom 12. bis 16.01.2015

dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 12. bis 16.01.2015

MONTAG

BANCO SANTANDER SA

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat Banco Santander nach der Kapitalerhöhung von "Hold" auf "Buy" hochgestuft, das Kursziel aber von 7,07 auf 6,70 Euro gesenkt. Das neue Management habe mit der Kapitalerhöhung und der neuen Dividendenstrategie offensichtlich eine neue Richtung vorgegeben, schrieb Analyst Alfredo Alonso in einer Studie vom Montag. Allerdings gebe es noch keine Klarheit über eine geplante Neuausrichtung der spanischen Bank. Scheinbar stünden jedoch die aktuellen Probleme und das organische Wachstum im Fokus. Der Aktienkurs biete eine attraktive Einstiegsgelegenheit.

CONTINENTAL AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für den Automobilzulieferer Continental nach der Veröffentlichung vorläufiger Zahlen für das Schlussquartal 2014 auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 200 Euro belassen. Der bereinigte operative Gewinn sei leicht hinter seiner und der Konsensschätzung zurückgeblieben, schrieb Analyst Michael Punzet in einer Studie vom Montag. Der Ausblick für 2015 scheine jedoch größtenteils mit den Erwartungen übereinzustimmen, weshalb er bei seiner positiven Einschätzung bleibe.

DIALOG SEMICONDUCTOR

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Dialog Semiconductor nach vorläufigen Zahlen für das vierte Quartal auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 30 Euro belassen. Infolge des über der Unternehmensprognose liegenden Umsatzes für das vierte Quartal erwarte er weiterhin positive Unternehmensnachrichten, schrieb Analyst Harald Schnitzer in einer Studie vom Montag. Weil der aktuelle Kurs der Aktie jedoch über dem von ihm ermittelten fairen Wert notiert, werde er seine zugrundeliegenden Annahmen für den Halbleiterhersteller überprüfen.

LUFTHANSA AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Lufthansa nach einer Unternehmenspräsentation auf "Buy" mit einem Kursziel von 19 Euro belassen. Die Treibstoffkostenprognose für 2015 in Höhe von 5,8 Milliarden Euro basiere auf Daten vom 11. Dezember 2014, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Montag. Da der Ölpreis seitdem weitere circa zehn Prozent gefallen sei, rechnet Rothenbacher nun mit Kosten in Höhe von 5,4 Milliarden Euro. Durch den für die Fluggesellschaft positiven Ölpreisrückgang erhöhte der Analyst die Prognose für den operativen Gewinn im Jahr 2015.

SAP SE

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für SAP nach einer Unternehmenspräsentation von US-Konkurrent Salesforce.com auf "Neutral" belassen. Positiv für den deutschen Softwarehersteller sei unter anderem, dass Salesforce vorerst nicht in Bereiche wie ERP (Enterprise Resource Planning) oder Netzwerke drängen werde, schrieb Analystin Stacy Pollard in einer Studie vom Montag. Auf der negativen Seite stehe, dass Salesforce aggressiver in Europa expandiere und möglicherweise in der Zukunft auch SAP-Kunden im Blick habe.

DIENSTAG

AIXTRON

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Aixtron auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 10,50 Euro belassen. Der Ausrüster für die Halbleiterindustrie habe mit seinen Umstrukturierungsmaßnahmen überrascht, schrieb Analyst Harald Schnitzer in einer Studie vom Montag. Den Grund für die schwache Aufnahme der Sparpläne am Aktienmarkt vermutet der Experte im schwachen Ölpreis, der einen schnelleren Umstieg der Endverbraucher auf LEDs verhindern könnte.

CONTINENTAL AG

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Continental nach Eckdaten auf "Buy" mit einem Kursziel von 200 Euro belassen. Der Autozulieferer und Reifenkonzern habe trotz des milden Winters starke Ergebnisse erzielt, schrieb Analyst Henning Cosman in einer Studie vom Montag. Er hob besonders den Free Cashflow positiv hervor.

EON AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel für Eon von 14 auf 13 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Equal-weight" belassen. Die sinkenden Gas-, Kohle- und Strompreise belasteten viele Bereiche der Wertschöpfungskette von Versorgern, schrieb Analyst Bobby Chada in einer Branchenstudie vom Dienstag. Dies dürfte auch durch Umstrukturierungen, Kostensenkungen und geringere Investitionen nicht kompensiert werden. Deshalb habe er seine Sektorbewertung von "In-Line" auf "Cautious" reduziert.

GEA GROUP

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat Gea Group nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 41 Euro belassen. Die vom Maschinenbauer bekanntgegebene höhere Umsatzprognose entspreche seinen Erwartungen, schrieb Analyst Henning Breiter in einer Studie vom Dienstag. Dagegen hätten die vorläufigen Zahlen zu den Auftragseingängen seine Erwartungen leicht verfehlt. Breiter rechnet mit einer vorübergehenden Verlangsamung des organischen Umsatzwachstums in den kommenden Quartalen, die jedoch durch positive Währungseffekte ausgeglichen werden dürfte.

LUFTHANSA AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Lufthansa nach Verkehrszahlen für den Dezember auf "Neutral" belassen. Die Entwicklung der Preise bleibe schwach und Billigflieger dürften den etablierten Fluggesellschaften weitere Marktanteile abnehmen, schrieb Analyst Monique Pollard in einer am Dienstag vorgelegten Studie. Niedrigere Treibstoffkosten dürften allerdings das operative Ergebniswachstum (Ebit) 2015 antreiben.

METRO AG

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat die Einstufung für Metro nach Umsatzzahlen zum ersten Geschäftsquartal auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 27 Euro belassen. Die flächenbereinigten Erlöse im mit Abstand wichtigsten Quartal des Handelskonzerns seien höher als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Christoph Schlienkamp in einer Studie vom Dienstag. Hauptargument für seine Kaufempfehlung sei jedoch die Dividendenrendite von derzeit 3,6 Prozent.

SAP SE

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für SAP nach vorläufigen Zahlen auf "Add" mit einem Kursziel von 70 Euro belassen. Das vierte Quartal des Softwarekonzerns sei solide ausgefallen, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Montag. Das schnell wachsende Cloud-Geschäft habe von der Concur-Übernahme profitiert. Insgesamt habe SAP den Balanceakt zwischen Cloud-Wachstum und stabilem Servicegeschäft geschafft.

SUEDZUCKER

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Südzucker nach Zahlen zum dritten Geschäftsquartal auf "Halten" mit einem fairen Wert von 13 Euro belassen. Die Umsatz- und Ergebniskennziffern hätten seine Prognosen verfehlt, schrieb Analyst Heinz Müller in einer Studie vom Dienstag. Die Geschäfte von Europas größtem Zuckerhersteller würden nach wie vor von fallenden Zuckerpreisen belastet.

MITTWOCH

BMW

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat BMW von "Neutral" auf "Underperform" abgestuft, das Kursziel aber auf 93 Euro belassen. Die deutschen Autobauer dürften sich 2015 ein enges Rennen liefern, schrieb Analyst Stuart Pearson in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Dabei dürften geringe Unterschiede beim Produktzyklus, bei den Aussichten für das China-Geschäft sowie bei den Währungseffekten ausschlaggebend für die Kursentwicklung sein. Volkswagen und Daimler hält der Experte mit Blick auf die drei genannten Aspekte für gut aufgestellt, während er bei BMW zunehmende Preisrisiken sieht.

GLENCORE

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Glencore von 390 auf 360 Pence gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Analyst Heath Jansen kürzte in einer Branchenstudie vom Mittwoch seine Eisenerz- und Kohlepreis-Prognosen für 2015. Dies bedeute gleichzeitig eine Senkung der Gewinnschätzungen für die großen Minenbetreiber mit Ausnahme von Rio Tinto. Seine optimistische Einschätzung des Sektors ändere sich nicht.

SUEDZUCKER

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Südzucker nach Zahlen von 7,00 auf 8,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Underperform" belassen. Südzucker habe im abgelaufenen Quartal einen unerwartet deutlichen Verlust im Zuckergeschäft verkraften müssen, schrieb Analyst James Wyatt in einer Studie vom Mittwoch. Das neue Kursziel begründete er mit der zeitlichen Ausdehnung des Bewertungshorizonts.

DONNERSTAG

BEIERSDORF AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat Beiersdorf nach Umsatzzahlen für 2014 auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 74 Euro belassen. Das organische Erlöswachstum des Konsumgüterkonzerns habe die durchschnittliche Analystenprognose übertroffen, schrieb Analyst Thomas Maul in einer Studie vom Donnerstag. Dabei hob er die Consumer-Sparte hevor, deren Umsätze nach einem relativ schwachen dritten Quartal im letzten Jahresviertel um 6 Prozent gestiegen seien.

THYSSENKRUPP AG

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat ThyssenKrupp auf "Overweight" belassen. Der niedrige Aktienkurs des Industrie- und Stahlkonzerns biete Anlegern Chancen, schrieb Analyst Alessandro Abate in einer Studie vom Donnerstag. Die Devisenkursentwicklungen, der Ölpreis, der Auftragsbestand und der Konzernumbau unterstützten den Ausblick auf das Geschäftsjahr 2014/15. Abate erinnerte daran, dass das operative Ergebnis (Ebit) 2013/14 dank interner Verbesserungen um 30 Prozent über dem ursprünglichen Ziel des Unternehmens gelegen habe.

TOTAL SA

NEW YORK - Das Analysehaus Jefferies hat das Kursziel für Total von 44 auf 42 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Analyst Jason Gammel kürzte in einer Branchenstudie vom Donnerstag erneut seine Ölpreisprognosen. Zudem reduzierte er für die integrierten Ölkonzerne seine Gewinnschätzungen der Jahre 2015 bis 2017 um bis zu 37 Prozent. Damit liegt er klar unter den Konsensprognosen, die seiner Ansicht nach deutlich nach unten revidiert werden dürften. Der Ölmarkt müsse nun zunächst einen Boden finden, bevor sich die Sektoraktien wieder nachhaltig positiv entwickeln könnten.

TUI LN

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat die britische Notiz der Tui (Tui LN) mit "Outperform" und einem Kursziel von 1275 Pence in die Bewertung aufgenommen. Nach dem Zusammenschluss der Tui AG mit Tui Travel sehe er die Aktien des Touristikkonzerns positiv, schrieb Analyst Tim Ramskill in einer Studie vom Donnerstag. Ein Investorentag dürfte sein optimistisches Szenario unterstützen. Dann erscheine auch ein höheres Kursziel möglich.

FREITAG

ABB LTD

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für ABB von 19,50 auf 16,75 Franken gesenkt und die Einstufung auf "Sell" belassen. Analyst Martin Wilkie begründete das neue Ziel in einer Studie vom Freitag mit der überraschenden Wechselkurs-Freigabe des Schweizer Franken. Zudem habe er wegen schwächer als erwartet ausgefallener Branchendaten seine Prognosen für das organische Umsatzwachstum weiter gesenkt.

CARREFOUR

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Carrefour nach Zahlen von 26 auf 29 Euro angehoben und die Einstufung auf "Add" belassen. Die Umsatzzahlen für das vierte Quartal 2014 seien besser ausgefallen als erwartet, schrieb Analyst Jürgen Elfers in einer Studie vom Freitag. Damit sei seine Einschätzung, dass Carrefour derzeit eine positive Umsatzentwicklung erlebe, bestätigt worden.

NESTLE

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Nestle nach Aufhebung der Kursbindung des Franken an den Euro von 64 auf 59 Franken gesenkt und die Einstufung auf "Sell" belassen. Er habe seine Schätzungen für den gesamten europäischen Lebensmittel-Sektor nach der Wechselkurs-Freigabe des Schweizer Franken angepasst, so Analyst Mitch Collett in einer Studie vom Freitag.

NOVARTIS AG

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Novartis nach der überraschenden Wechselkurs-Freigabe des Franken von 110 auf 102 Franken gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Wegen der deutlichen Aufwertung der heimischen Währung reduzierte Analystin Alexandra Hauber ihre Ergebnisprognosen für die Jahre 2015 bis 2018 um 4 bis 6 Prozent. Die Aktie des Schweizer Pharmakonzerns bleibe aber auf der "Key Call"-Liste für besonders aussichtsreiche Werte, schrieb sie in einer Studie vom Freitag.

RICHEMONT

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Richemont nach Aufhebung der Kursbindung des Franken an den Euro von 95 auf 80 Franken gesenkt, die Einstufung aber auf "Overweight" belassen. Der Aktienkursrückgang des Luxusgüterkonzerns reflektiere bereits die Freigabe des Franken-Wechselkurses durch die Schweizerische Nationalbank, schrieb Analystin Melanie Flouquet in einer Studie vom Freitag. Ihr angepasstes Kursziel lasse ein Aufwärtspotenzial von 8 Prozent erkennen.

ROCHE HOLDINGS AG

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat das Kursziel für Roche von 270 auf 258 Franken gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Angesichts der Aufwertung des Schweizer Franken nach der Wechselkurs-Freigabe habe er seine Gewinnschätzung je Aktie (EPS) 2015 für den Pharmakonzern um 14 Prozent gesenkt, schrieb Analyst Carl Short in einer Studie vom Freitag.

RWE AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat RWE nach deutlichen Kursrückgängen der Aktie von "Verkaufen" auf "Halten" hochgestuft, aber den fairen Wert auf 24 Euro belassen. Die Aktie des Versorgers sei nun attraktiver bewertet, schrieb Analyst Werner Eisenmann in einer Studie vom Freitag. Zudem nehme der Verkauf der Öl- und Gasfördertochter Dea einen signifikanten Belastungsfaktor von der Aktie. Doch die Verschuldung sei weiter hoch, die Schwierigkeiten bei der strategischen Neuausrichtung seien noch nicht beseitigt und die Terminkontrakte auf die deutschen Strompreise auf neuen Tiefstständen.

SYNGENTA

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Syngenta nach Aufhebung der Kursbindung des Franken an den Euro von 240 auf 210 Franken gesenkt und die Einstufung auf "Underweight" belassen. Der Agro-Chemie-Konzern sei besonders anfällig für Belastungen durch einen starken Franken, erklärte Analyst Ben Scarlett in einer Studie vom Freitag. Syngenta berichte in US-Dollar, während der Aktienkurs in Schweizer Franken denominiert sei. Zudem erwarte er angesichts des aktuellen Marktumfelds einen vorsichtigen Ausblick des Unternehmens für 2015.

ZURICH INSURANCE GROUP

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Zurich Insurance Group nach Aufhebung der Kursbindung des Franken an den Euro von "Conviction Buy List" auf "Buy" abgestuft und das Kursziel von 336 auf 326 Franken gesenkt. Er behalte seine Kaufempfehlung angesichts der starken Aktienkursentwicklung des Finanzkonzerns bei, schrieb Analyst Jernej Omahen in einer Studie vom Freitag. Er glaube nicht, dass sich der nun starke Franken negativ auf die Dividenenstrategie von Zurich auswirke.

/he

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31.08.2015, 00:33, außerbörslich

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