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dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 01.10.2013

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 01.10.2013

AIXTRON

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Aixtron auf 'Neutral' mit einem Kursziel von 17 Euro belassen. Die weltweite LED-Nachfrage dürfte in den Jahren 2013 und 2014 stagnieren oder leicht sinken, schrieb Analyst Brian Lee in einer Branchenstudie vom Dienstag. Dabei stehe einem wachsenden Leuchten-Segment ein weiter sinkender Einsatz in den Bereichen Handys und Fernseher gegenüber. Da die Produktion insgesamt zulegen sollte, drohten Überkapazitäten. Der Experte rät Anlegern deshalb zu einer selektiven Betrachtung der Hersteller von LED-Produktionsanlagen. Zu seinen 'Top Buys' gehört die Aktie des im Leuchtensektor stark engagierten US-Anbieters Cree.

ALSTRIA OFFICE

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Alstria Office nach einer Neuvermietung auf 'Buy' mit einem Kursziel von 11,40 Euro belassen. Im Schaartor-Projekt in Hamburg seien nun 77 Prozent der Flächen bereits rund ein Jahr vor Abschluss der Bauarbeiten vermietet, schrieb Analyst Dirk Becker in einer Studie vom Dienstag. Das senke die Leerstandsquote bei dem Immobilienkonzern auf unter 11 Prozent.

ASTRAZENECA

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für AstraZeneca auf 'Neutral' belassen. Die Phase-I Studiendaten zur Krebsimmuntherapie MEDI-4736 seien ermutigend, wenngleich Patientenzahl und Behandlungsdauer nur von begrenztem Ausmaß seien, schrieb Analyst James Gordon in einer Studie vom Dienstag.

BASF

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für BASF auf 'Neutral' mit einem Kursziel von 72 Euro belassen. Er beurteile die Gewinnaussichten des weltgrößten Chemiekonzerns wegen der jüngsten Euro-Stärke und der im dritten Quartal weiter bröckelnden Preise für einige Chemieprodukte nun etwas vorsichtiger, schrieb Analyst Dominik Frauendienst in einer Branchenstudie vom Dienstag. Er kürzte seine Schätzungen für 2014 und 2015 um vier Prozent.

BASF

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für BASF von 78 auf 85 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Der Chemiekonzern bewege sich in die richtige Richtung, titelte Analyst Lutz Grüten in einer Studie vom Dienstag. Nach Gesprächen mit den Ludwigshafenern und direkten Wettbewerbern sieht er seine positive Einschätzung bestätigt. Die Cracker-Margen legten leicht zu, das Agrarchemie-Geschäft entwickle sich stark und die Restrukturierung im Bereich Performance Products weise ebenfalls in die richtige Richtung. Basierend auf den Kurs/Gewinn-Verhältnissen bis 2016 werde die Aktie derzeit mit einem deutlichen Abschlag zur Konkurrenz gehandelt.

BHP BILLITON

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für BHP Billiton auf 'Neutral' belassen. Die Halbjahres-Bilanz des zugekauften Energieunternehmens Petrohawk habe in puncto Produktion ein positives Bild gezeigt, die Betriebskosten stiegen allerdings weiter, schrieb Analyst Fraser Jamieson in einer Studie vom Dienstag.

CANCOM

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Cancom nach angekündigter Übernahme der On Line Datensysteme GmbH von 26,00 auf 26,50 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Der Zukauf wirke wertsteigernd und stärke das Service-Geschäft des IT-Spezialisten, schrieb Analyst Andreas Wolf in einer Studie vom Dienstag.

CELESIO

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Celesio nach Zahlen von Konkurrent Phoenix auf 'Buy' mit einem Kursziel von 19,50 Euro belassen. Die Halbjahreszahlen des Pharmagroßhändlers Phoenix brächten kurzfristig keine Erleichterung, schrieb Analyst Ulrich Huwald in einer Studie vom Dienstag. Die Phoenix-Aussagen deckten sich allerdings mit seiner Erwartung einer anhaltenden Rabatt-Schlacht im zweiten Halbjahr.

CELESIO

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Celesio nach Zahlen des Wettbewerbers Phoenix auf 'Kaufen' mit einem fairen Wert von 19 Euro belassen. Die Zahlen des Pharmagroßhändlers Phoenix für das erste Geschäftshalbjahr zeigten, dass Celesio höhere Bruttogewinne und operative Gewinnmargen (EBITDA-Margen) erwirtschafte, schrieb Analyst Thomas Maul in einer Studie vom Dienstag. Dies lege nahe, dass Celesio die negativen Effekte des Preiskampfes in der Branche und der staatlichen Sparmaßnahmen besser kompensieren könne als Phoenix.

DEUTSCHE ANNINGTON

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für Deutsche Annington von 22 auf 21 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf 'Buy' belassen. Das derzeit niedrige Zinsniveau dürfte im Zuge der erwarteten Wirtschaftserholung steigen und damit die Geschäftsaussichten der europäischen Immobilienbranche eintrüben, schrieb Analyst Marc Mozzi in einer Sektorstudie vom Dienstag. Dies gelte jedoch nicht für die wachstumsstarke und unterbewertete deutsche Wohnimmobiliengesellschaft. Da die derzeitige durchschnittliche Branchenbewertung über dem langjährigen Durchschnitt liegt, stufte der Experte zudem den Sektor von 'Neutral' auf 'Underweight' ab.

DEUTSCHE EUROSHOP

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat Deutsche Euroshop von 'Buy' auf 'Hold' abgestuft und das Kursziel von 39 auf 34 Euro gesenkt. Das derzeit niedrige Zinsniveau dürfte im Zuge der erwarteten Wirtschaftserholung steigen und damit die Geschäftsaussichten vieler europäischer Immobilienunternehmen eintrüben, schrieb Analyst Marc Mozzi in einer Sektorstudie vom Dienstag. Deshalb habe er die Kursziele für die meisten Branchenwerte um rund zehn Prozent reduziert. Da die derzeitige durchschnittliche Sektorbewertung über dem langjährigen Durchschnitt liegt, stufte der Experte die Branche von 'Neutral' auf 'Underweight' ab.

DEUTSCHE POST

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Deutsche Post auf 'Buy' mit einem Kursziel von 25 Euro belassen. Der Logistiker habe sich zu vorteilhaften Konditionen refinanziert, schrieb Analyst Johannes Braun in einer Studie vom Dienstag. Sie spiegelten das gute Cashflow-Profil und die starke Bilanz der Bonner wider.

DEUTSCHE WOHNEN

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat Deutsche Wohnen nach der auf der außerordentlichen Hauptversammlung genehmigten Ausgabe neuer Aktien auf 'Verkaufen' mit einem Kursziel von 13 Euro belassen. Angesichts einer hohen Überschneidung der jeweiligen Aktionärsstruktur sei die hohe Zustimmungsquote ein deutlich positives Indiz hinsichtlich einer bei der GSW angestrebten Mindestannahmeschwelle von 75 Prozent, schrieb Analyst Stefan Bongardt in einer Studie vom Dienstag. Er beurteilt die forcierte Konsolidierung positiv. Der Abwärtsdruck für die Aktie sollte jedoch anhalten.

DIC ASSET

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für Dic Asset von 10,90 auf 9,30 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf 'Buy' belassen. Das derzeit niedrige Zinsniveau dürfte im Zuge der erwarteten Wirtschaftserholung steigen und damit die Geschäftsaussichten vieler europäischer Immobilienunternehmen eintrüben, schrieb Analyst Marc Mozzi in einer Sektorstudie vom Dienstag. Deshalb habe er die Kursziele für die meisten Branchenwerte um rund zehn Prozent reduziert. Da die derzeitige durchschnittliche Sektorbewertung über dem langjährigen Durchschnitt liegt, stufte der Experte die Branche von 'Neutral' auf 'Underweight' ab.

DÜRR

FRANKFURT - Die Investmentbank Close Brothers Seydler hat das Kursziel für Dürr nach dem erhöhten Profitabilitätsziel für 2013 von 57 auf 60 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Der Hersteller von Fahrzeug-Lackieranlagen bleibe auf seinem profitablen Wachstumspfad, schrieb Analyst Ralf Marinoni in einer Studie vom Dienstag. Der Experte erhöhte seine Gewinnprognosen für die Jahre 2013 bis 2015.

DÜRR

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für den Autozulieferer Dürr nach erhöhten Margenzielen auf 'Kaufen' mit einem fairen Wert von 57 (Kurs: 57,09) Euro belassen. Die neue Prognose einer Ebit-Marge von 7,5 Prozent bis 8 Prozent liege im Rahmen seiner Erwartung, schrieb Analyst Jasko Terzic in einer Studie vom Dienstag.

DÜRR

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Dürr nach angehobenen Margenzielen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 60 Euro belassen. Vom Zeitpunkt einmal abgesehen, habe ihn die Erhöhung der Margenprognose nicht sonderlich überrascht, schrieb Analyst Christian Cohrs in einer Studie vom Dienstag. Er bleibt bei seiner positiven Haltung. Der Lackieranlagenbauer sei einzigartig positioniert und die Geschäftsentwicklung lasse sich dank eines Auftragsbestands im Volumen von annähernd 2,5 Milliarden Euro gut prognostizieren.

DÜRR

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat Dürr nach erhöhten Gewinnzielen für 2013 von 'Hold' auf 'Buy' hochgestuft und das Kursziel von 47 auf 64 Euro angehoben. Dürr profitiere von einer guten Vorhersagbarkeit der Geschäfte dank langer Vorlaufzeiten im Anlagenbau, schrieb Analyst Philippe Lorrain in einer Studie vom Dienstag. Seinem Bewertungsmodell lägen nun die Schätzungen für 2015 zugrunde, hieß es zur Kurszielanhebung. Eine mögliche Anleihen-Rückzahlung bereits im Jahr 2014 und eine günstigere Refinanzierung könnten seinen Gewinnschätzungen je Aktie zusätzlichen Auftrieb geben.

DÜRR

FRANKFURT - Die Commerzbank hat Dürr nach erhöhten Margenzielen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 56 Euro belassen. Auf den ersten Blick entsprächen die neuen Ziele seiner Erwartung sowie der des Marktes, schrieb Analyst Ingo-Martin Schachel in einer Studie vom Dienstag. Die neuen Prognosen sendeten aber dennoch ein positives Signal: So fahre der Lackieranlagenbauer derzeit ein umfassendes Restrukturierungsprogramm im Bereich Industrielle Reinigungstechnik, das im zweiten Halbjahr zu höheren Kosten führen dürfte. Daher sei wahrscheinlich in den neuen Margenzielen ein Puffer eingebaut, glaubt Schachel. Das Management hätte wohl nicht erhöht, wenn es derzeit bei den bereinigten Margen nicht von mehr als acht Prozent ausgehen würde.

DÜRR

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Dürr nach erhöhten Margenzielen auf 'Kaufen' mit einem fairen Wert von 57 Euro belassen. Auch der neue Ausblick scheine nicht sonderlich schwer erreichbar, schrieb Analyst Jasko Terzic in einer Studie vom Dienstag. Er hält im vierten Quartal auch neue Ziele für den Auftragseingang für möglich. Dies unterstreiche die guten Aussichten für die Gewinnentwicklung des Autozulieferers für 2014.

DÜRR

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Dürr nach angehobenen Margenzielen wegen der anhaltend guten Entwicklung im dritten Quartal auf 'Buy' mit einem Kursziel von 59 Euro belassen. Das untere Ende der neuen Spanne sei immer noch konservativ, schrieb Analyst Sven Weier in einer Studie vom Dienstag. Der Aktienkurs des Lackieranlagenbauers greife nach wie vor einen Rückgang der Investitionen in der Autoindustrie vorweg.

EVONIK

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für Evonik auf 'Sell' mit einem Kursziel von 24 Euro belassen. Er sehe für die Margen des Spezialchemiekonzerns überdurchschnittliche Risiken, schrieb Analyst Dominik Frauendienst in einer Branchenstudie vom Dienstag. Solange sich die Preise nicht stabilisierten, könnte sich der Kurs weiterhin lediglich unterdurchschnittlich entwickeln.

GERRESHEIMER

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Gerresheimer vor Zahlen auf 'Hold' mit einem Kursziel von 46 Euro belassen. Er rechne beim Spezialverpackungshersteller mit einem glanzlosen dritten Quartal, schrieb Analyst Thomas Wissler in einer Studie vom Dienstag.

GERRESHEIMER

NEW YORK - JPMorgan hat Gerresheimer vor Zahlen zum dritten Quartal auf 'Overweight' belassen. Zu einem besonders positiven Kurstreiber dürften die Kennziffern wohl nicht werden, schrieb Analyst David Adlington in einer Studie vom Dienstag. Wichtig sei aber, dass die Profitabilität der Bereiche Tubular Glass und Plastic Systems anziehe. Eine Investition in die Aktien des Spezialverpackungsherstellers sei nicht abhängig vom aktuellen Geschäftsjahr, sondern eher von einer Verbesserung der Profitabiliät dieser beiden Bereiche in den kommenden Jahren. Dann dürften nämlich auch Umsatz und Margen steigen.

GSW IMMOBILIEN

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für GSW von 36 auf 38 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Das derzeit niedrige Zinsniveau dürfte im Zuge der erwarteten Wirtschaftserholung steigen und damit die Geschäftsaussichten der europäischen Immobilienbranche eintrüben, schrieb Analyst Marc Mozzi in einer Sektorstudie vom Dienstag. Dies gelte jedoch nicht für die wachstumsstarke und unterbewertete deutsche Wohnimmobiliengesellschaft. Da die derzeitige durchschnittliche Branchenbewertung über dem langjährigen Durchschnitt liegt, stufte der Experte zudem den Sektor von 'Neutral' auf 'Underweight' ab.

HOCHTIEF

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Hochtief nach dem erfolgreichen Verkauf der Flughafensparte von 67 auf 68 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Halten' belassen. Da er die Transaktion im Rahmen der damit verbundenen Anpassung des Unternehmensausblicks bereits in seinen Prognosen berücksichtigt habe, ändere sich an seiner fundamentalen Einschätzung zur Aktie des Baukonzerns nichts, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Dienstag. Kursimpulse erwartet er nach wie vor von dem forcierten Konzernumbau sowie dem laufenden Aktienrückkaufprogramm.

ING

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für ING von 10,80 auf 11,20 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Overweight' belassen. Es gebe erste Zeichen einer Erholung im holländischen Häusermarkt, schrieb Analyst Ashik Musaddi in einer Studie vom Dienstag. Unter den niederländischen Versicherern profitiere ING davon am stärksten.

LAFARGE

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Lafarge von 58,00 auf 57,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Analyst Aynsley Lammin passte seine Gewinnschätzungen in einer Studie vom Dienstag etwas nach unten an.

LANXESS

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für Lanxess auf 'Sell' mit einem Kursziel von 37 Euro belassen. Wegen des Gegenwinds von der Währungsseite, wahrscheinlicher Bestandsabschreibungen sowie sinkender Butadienpreise habe er seine Schätzungen für den bereinigten Gewinn je Aktie der Jahre 2013 und 2014 um neun beziehungsweise 14 Prozent gesenkt, schrieb Analyst Dominik Frauendienst in einer Branchenstudie vom Dienstag.

LUFTHANSA

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Lufthansa auf 'Buy' mit einem Kursziel von 18,20 Euro belassen. Die Implementierung des weitreichenden Restrukturierungsprogramms 'Score' sei ein Kernelement seiner positiven Anlageempfehlung, schrieb Analyst Frank Skodzik in einer Studie vom Dienstag. Der bevorstehende Kapitalmarkttag zu 'Score' dürfte die Stimmung der Investoren positiv beeinflussen. Skodzik sieht bei der Lufthansa-Aktie noch Aufwärtspotenzial von 70 Prozent, sollte die Fluggesellschaft alle Ziele des Programms erreichen.

METRO

FRANKFURT - Die Commerzbank hat Metro AG auf 'Hold' mit einem Kursziel von 25,90 Euro belassen. In der deutschen Medienbranche verschlechtere sich die Reputation von Karstadt-Investor Nicolas Berggruen rapide, schrieb Analyst Jürgen Elfers in einer Studie vom Dienstag mit Verweis auf einen Artikel im 'Handelsblatt'. Es könnte für die Kaufhauskette schwierig werden, aus dem finanziellen Restrukturierungsplan auszusteigen, sollte Berggruen realisieren, dass sich die Stimmung in der deutschen Öffentlichkeit gegen ihn richte. In diesem Kontext sei es derzeit für Konkurrent Kaufhof wohl einfach, gute Resultate zu erzielen.

NOKIA

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für Nokia von 5,30 auf 6,20 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Das neue Ziel resultiere aus einer höheren Bewertung des Geschäfts für Kartendienst- und Navigationssoftware (HERE) und spiegele ferner die gestiegenen Bewertungen von Lieferanten mobiler Infrastruktur wider, schrieb Analyst Andy Perkins in einer Studie vom Dienstag.

PROSIEBENSAT.1

FRANKFURT - Die Investmentbank Close Brothers Seydler hat das Kursziel für ProSiebenSat.1 von 18 auf 35 Euro fast verdoppelt, die Einstufung aber auf 'Hold' belassen. Die Halbjahreszahlen des TV-Konzerns seien beeindruckend gewesen, schrieb Analyst Marcus Silbe in einer Studie vom Dienstag. Mittelfristig beurteilt er die Aussichten für die Aktien nun optimistischer als zuvor.

QSC

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat das Kursziel für QSC von 4,70 auf 5,90 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Analyst Leonhard Bayer verwies in einer Studie vom Dienstag auf eine Umfrage des Branchenverbands Bitkom, wonach rund Dreiviertel der Teilnehmer im zweiten Halbjahr steigende Umsätze mit Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) erwarten. Das Datenvolumen nehme immer mehr zu und die Unternehmen tendierten zur Cloud, so Bayer. Das Portfolio von QSC sei hier genau richtig. QSC sollte in der Lage sein, den freien Cashflow 2014 deutlich zu steigern. Die Entwicklung im zweiten Halbjahr lasse sich inzwischen besser vorhersehen.

RHEINMETALL

ESSEN - Die National-Bank hat das Kursziel für Rheinmetall von 44,00 auf 47,50 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Kaufen' belassen. Der Einstieg ins Ölgeschäft könne als ein Bestreben der Konzernleitung gesehen werden, die Abhängigkeit von den europäischen Verteidigungsmärkten zu verringern, schrieb Analyst Ekkehard Link in einer Studie vom Dienstag. Diese Märkte litten unter anhaltenden Budgetkürzungen. Die Titel des Automobilzulieferers und Rüstungsunternehmens könnten künftig über einen leicht erhöhten Bewertungsspielraum verfügen, weshalb er das Kursziel angehoben habe.

SOFTWARE AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Software AG von 30,50 auf 30,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf 'Add' belassen. Sein geringfügig überarbeitetes Bewertungsmodell reflektiere die jüngsten Zukäufe, welche bislang noch keine Umsätze brächten, die Veräußerung des Mittel- und Osteuropa-Geschäfts von IDS Consulting sowie seine leicht positive Einschätzung für den Geschäftsbereich Datenmanagement (ETS), schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Dienstag. Seine Gewinnschätzungen je Aktie kürzte er für 2013 um 3,6 und für 2014 um ein Prozent.

STRÖER

FRANKFURT - Die Investmentbank Close Brothers Seydler hat das Kursziel für Ströer von 7 auf 13 Euro fast verdoppelt, die Einstufung aber auf 'Hold' belassen. Der Außenwerbe-Spezialist habe sich im zweiten Quartal positiv entwickelt, schrieb Analyst Marcus Silbe in einer Studie vom Dienstag. Der mittelfristige Ausblick erscheine nun vielversprechender. Der Experte passte seine Schätzungen dementsprechend an. Dennoch hält er bis auf Weiteres an seinem Votum fest.

TAKKT

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Takkt auf 'Kaufen' mit einem fairen Wert von 16 Euro belassen. Analyst Thomas Maul hält die Finanzziele des B2B-Spezialversandhändlers für Geschäftsausstattung in einer Studie vom Dienstag für nicht mehr erreichbar. Der Stillstand in der öffentlichen Verwaltung in den USA stehe einer deutlichen Erholung dort entgegen. Die Bedeutung des US-Regierungsgeschäfts sei allerdings nicht allzu groß, so dass die Ziele nur leicht verfehlt werden dürften. Der jüngste Kursrückgang und der Marktkonsens dürften dies bereits weitgehend reflektieren. Das Chance/Risiko-Verhältnis der Aktie sei attraktiv.

TALANX

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Talanx nach einem Interview mit dem Unternehmenschef auf 'Accumulate' mit einem Kursziel von 27 Euro belassen. Es sei kein Geheimnis, dass das Niedrigzinsumfeld das Leben für die deutschen Lebensversicherer erschwere, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Dienstag. Insofern sei es keine große Überraschung, dass der Versicherungskonzern verschiedene Optionen für sein Geschäft mit Lebensversicherungen überdenke. Häßler erwartet auf kurze Sicht keinen bedeutenden Anstieg der Renditen. Deshalb bewertet er es positiv, dass Talanx mit Blick auf dieses Geschäftsfeld nichts ausschließt.

TOMORROW FOCUS

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Tomorrow Focus auf 'Buy' mit einem Kursziel von 5,50 Euro belassen. HolidayCheck, das Hotelbewertungs- und Reisebuchungsportal von Tomorrow Focus, dürfte sich auch in einem schwierigen Umfeld behaupten und sich den Erwartungen entsprechend entwickeln, schrieb Analyst Christian Schwenkenbecher in einer Studie vom Dienstag. Die Bewertung der Aktie erscheine günstig und spiegele das solide Potenzial des Reisesegments nicht wider.

TUI

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat die Einstufung für Tui auf 'Kaufen' mit einem Kursziel von 11,50 Euro belassen. Ein Börsengang der Tochter Hapag-Lloyd werde immer wahrscheinlicher, schrieb Analyst Zafer Rüzgar in einer Studie vom Dienstag. Ausschlaggebend sei allerdings ein passendes Umfeld mit Investorennachfrage nach der Containerschifffahrt. Aktuell sei dies kaum vorstellbar. Angesichts der positiven Nachrichten aus dem Umfeld von Tui Travel aber bleibt er positiv für Tui-Aktien, trotz nach unten angepasster Gewinnprognosen.

TUI

FRANKFURT - Die Commerzbank hat Tui nach einem Pressebericht auf 'Hold' mit einem Kursziel von 10 Euro belassen. Auch wenn die Teilhaber des Albert-Ballin-Konsortiums, das 78 Prozent an Hapag-Lloyd halte, sich nun offensichtlich direkt beteiligten und somit unabhängiger agieren könnten, sei ein Börsengang der Reederei in den kommenden zwölf Monaten höchst unwahrscheinlich, schrieb Analyst Johannes Braun in einer Studie vom Dienstag. Der Experte begründete seine Einschätzung mit dem Wechsel des Vorstandschefs, der erst im April 2014 abgeschlossen werde, sowie mit dem allgemeinen Zustand der Schifffahrtsbranche, wo Überkapazitäten auf die Frachtraten drückten. Ordentliche Profite würden dadurch verhindert. Das Marktumfeld für einen Börsengang sei nicht ideal.

UNIBAIL-RODAMCO

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat Unibail-Rodamco von 'Buy' auf 'Hold' abgestuft und das Kursziel von 235 auf 202 Euro gesenkt. Das derzeit niedrige Zinsniveau dürfte im Zuge der erwarteten Wirtschaftserholung steigen und damit die Geschäftsaussichten der europäischen Immobilienbranche eintrüben, schrieb Analyst Marc Mozzi in einer Sektorstudie vom Dienstag. Deshalb habe er das Kursziel für die Aktie der Franzosen um rund zehn Prozent reduziert. Da die derzeitige durchschnittliche Branchenbewertung über dem langjährigen Durchschnitt liegt, stufte der Experte zudem den Sektor von 'Neutral' auf 'Underweight' ab.

UNILEVER

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat das Kursziel für Unilever NV angesichts des abgeschwächten Umsatzwachstums im dritten Quartal von 35 auf 32 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf 'Buy' belassen. Analyst Carl Short passte seine Gewinnprognosen für das laufende sowie das Folgejahr in einer Studie vom Dienstag minimal nach unten an.

UNILEVER

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für Unilever NV nach einer Umsatzwarnung von 34 auf 33 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Die hart erkämpfte Glaubwürdigkeit nehme durch die Warnung Schaden, schrieb Analyst Jon Cox in einer Studie vom Dienstag. Aufgrund der kurzfristigen Schwäche des Lebensmittelkonzerns in den Schwellenländern senkte er seine Schätzungen im Schnitt um drei Prozent. Der Anlagehintergrund bleibe allerdings intakt.

UNILEVER

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Unilever NV nach einer Warnung vor niedrigerem Wachstum in den Schwellenländern von 36 auf 35 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf 'Overweight' belassen. Die Aktien des Konsumgüterproduzenten könnten bis zum Jahresende weiter mit Rückschlägen zu kämpfen haben, schrieb Analyst Iain Simpson in einer Studie vom Dienstag. Währungsabwertungen drückten in den Emerging Markets durch die importierte Inflation auf das verfügbare Einkommen und den Konsum. Der Experte senkte seine Prognose für den Gewinn je Aktie im kommenden Jahr um fünf Prozent. Auf lange Sicht aber beurteilt er die Perspektiven für die Aktien weiter positiv. Simpson verwies auf den jüngsten Fokus auf die Ausweitung der Bruttomarge sowie auf die Maßnahmen zur Kostensenkung.

UNILEVER

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat Unilever NV nach dem Hinweis des Konsumgüterkonzerns auf einen beschleunigten Rückgang im Schwellenländergeschäft auf 'Neutral' belassen. Für den gesamten Sektor sei dies ein negatives Zeichen, schrieb Analystin Celine Pannuti in einer Studie vom Dienstag. Marktteilnehmer dürften nun vorsichtiger werden bezüglich der Margen. Pannuti zufolge stehen Unilever schwierige Quartale bevor. Zudem sei die Aktie eine der teuersten im Sektor der Lebensmittel- und Haushaltsprodukte-Hersteller. Der Bewertungsaufschlag sei ungerechtfertigt.

UNILEVER

NEW YORK - Die amerikanische Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für Unilever NV nach einer Warnung vor enttäuschendem Gewinnwachstum in den Schwellenländern auf 'Equal-weight' mit einem Kursziel von 29,50 Euro belassen. Dies bestätige ihre Auffassung, dass das Wachstum auf vergleichbarer Basis abnehmen dürfte, schrieb Analystin Eileen Khoo in einer Studie vom Dienstag. Die Mitteilung von Unilever sei auch negativ mit Blick auf die globalen Wettbewerber.

UNILEVER

LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat das Kursziel für Unilever NV nach einem Zwischenbericht von 34,30 auf 32,25 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf 'Buy' belassen. Das für das dritte Quartal erwartete organische Wachstum zwischen 3,0 und 3,5 Prozent signalisiere eine zuletzt massive Geschäftseintrübung in den Schwellenländern, schrieb Analyst David Hayes in einer Studie vom Dienstag. Der Experte hatte mit einem Erlösanstieg des Konsumgüterkonzerns von sechs Prozent gerechnet und reduzierte deshalb seine Umsatz- und Ergebnisprognosen für die Jahre 2013 und 2014.

UNITED INTERNET

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für United Internet auf 'Overweight' belassen. Die starke Dynamik bei den neuen Top-Level-Domäns berge weiteres Aufwärtspotenzial für die Aktie des Internetkonzerns, schrieb Analyst Hannes Wittig in einer Studie vom Dienstag.

VODAFONE

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Vodafone von 230 auf 255 Pence angehoben und die Einstufung auf 'Overweight' belassen. Der britische Mobilfunker sei für den amerikanischen Telefonkonzern AT&T ein attraktives Übernahmeziel, schrieb Analyst Stephen Howard in einer Studie vom Dienstag. Nach der Komplettübernahme des US-Mobilfunkers Verizon Wireless durch den Mehrheitseigner Verizon könnte AT&T wegen größerer Konkurrenz in der Heimat und regulatorischer Probleme vor allem nach Zukäufen außer Landes suchen. Der derzeitige Aktienkurs biete auf Basis des operativen Ergebnisses (EBITDA) zudem einen Abschlag zum Sektor.

/he

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23.04.2014, 22:25, Tradegate

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CLOSE BROTHERS GROUP PLC Ak...1.385,00 GBp-0,57%
UNILEVER PLC Aktie2.634,00 GBp+0,95%
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CITIGROUP INC. Aktie29,65 USD+0,16%
NOKIA CORP. Aktie7,30 USD-2,27%
METRO AG ADR 1/5/O.N. Aktie7,97 USD-0,12%
METRO INC. Aktie59,62 USD+0,37%
COMMERZBANK AG Aktie18,46 USD+0,64%
ALSTRIA OFFICE REIT-AG Akti...9,97 EUR+0,05%
TUI Aktie12,03 EUR-0,90%
BHP Billiton Aktie1.920,00 GBp+0,07%
Unilever Aktie30,68 EUR+0,03%
Cancom Aktie31,17 EUR-0,76%
Talanx Aktie27,02 EUR-0,49%
ProSiebenSat.1 Media Aktie31,32 EUR-0,91%
GSW IMMOBILIEN AG Aktie35,67 EUR+3,04%
Rheinmetall Aktie50,89 EUR-1,18%
Hochtief Aktie66,99 EUR-0,40%
Dürr Aktie59,10 EUR+0,06%
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TOMORROW FOCUS AG Aktie4,14 EUR+1,84%
Lanxess Aktie54,65 EUR-0,32%
QSC Aktie3,44 EUR-0,02%
United Internet Aktie31,61 EUR-0,61%
Metro Aktie29,12 EUR-0,37%
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