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dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 02.07.2014

dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 02.07.2014

AIR LIQUIDE

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Air Liquide vor Zahlen von 105 auf 109 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Industriegasehersteller dürfte dank eigener Effizienzmaßnahmen und zusätzlicher Produktion im zweiten Quartal robuste Ergebnisse erzielt haben, schrieb Analyst Tim Jones in einer Studie vom Mittwoch. Das Unternehmen sollte so negative Währungseffekte und Schwächen im wirtschaftlichen Umfeld ausgeglichen haben. Der Konzern dürfte seine Jahresprognose bekräftigen und sich zugleich zuversichtlicher zu einigen bei Großkunden neu gestarteten Produktionsstätten äußern.

AIRBUS GROUP

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Airbus nach einem Medienbericht über den Aufschub einer Aufsichtsratssitzung auf "Neutral" mit einem Kursziel von 57 Euro belassen. Er interpretiere die Verzögerung der Sitzung nicht als Zeichen für einen möglichen Aufschub oder ein Aus für die Entwicklung des Flugzeugtyps Airbus A330neo, schrieb Analyst Charles Armitage in einer Studie vom Mittwoch. Dies deute im Gegenteil daraufhin, dass die Führung des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns schnell eine Genehmigung für das Programm erhalten wolle, anstatt einige Monate auf die nächste Sitzung zu warten.

BANCO SANTANDER SA

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Banco Santander von 7,05 auf 6,85 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die Europäische Zentralbank müsse einige Aspekte ihrer gezielten langfristigen Refinanzierungsmechanismen (Tltro) noch erläutern, denn dies habe unterschiedliche Auswirkungen auf die einzelnen Banken, schrieb Analyst Jernej Omahen in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Der Experte passte sein Kursziel für die Bank unter anderem an aktuelle operative Trends und die jüngste Prognoseänderung an.

BBVA

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für BBVA von 11,70 auf 11,75 Euro angehoben und die Aktie auf der "Conviction Buy"-Liste belassen. Die Europäische Zentralbank müsse einige Aspekte ihrer gezielten langfristigen Refinanzierungsmechanismen (Tltro) noch erläutern, denn dies habe unterschiedliche Auswirkungen auf die einzelnen Banken, schrieb Analyst Jernej Omahen in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Der Experte passte sein Kursziel für die Bank unter anderem an aktuelle operative Trends und die jüngste Prognoseänderung an.

BHP BILLITON PLC

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für BHP Billiton von 2500 auf 2400 Pence gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. In diesem Jahr dürften einige der Minenkonzerne ihre Investitionen sowie die Dividenden mit ihrem operativen Cashflow abdecken können und lebten daher nicht länger über ihren Mitteln, schrieb Analyst Rob Clifford in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Die Aussichten für die Rohstoffnachfrage verbesserten sich. Die Anleger dürften sich jedoch nicht einfach an den Rohstoffpreisen orientieren, sondern bei den Konzernen auch auf andere Werte achten. Der Experte passte seine Gewinnprognosen für BHP Billiton an neue Preis- und Absatzannahmen zu verschiedenen Rohstoffen an.

BILFINGER

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Bilfinger nach einer Gewinnwarnung von "Buy" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 96 auf 73 Euro gesenkt. Der Bau- und Dienstleistungskonzern stehe nun vor der Aufgabe, sein Geschäft umzubauen und das verlorene Vertrauen der Anleger zurück zu gewinnen, schrieb Analyst James Rutland in einer Studie vom Mittwoch. Der Experte reduzierte seine Umsatz- und Ergebnisprognosen für die Jahre 2014 bis 2016.

BILFINGER

NEW YORK - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat Bilfinger von "Buy" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 97 auf 77 (Kurs: 70) Euro gesenkt. Die geplante Trendwende in der Kraftwerkssparte des Bau- und Dienstleistungskonzerns sei nur schwer vorhersehbar, schrieb Analyst Marcin Wojtal in einer Studie vom Mittwoch. Deshalb halte er in diesem Bereich einen konservativen Bewertungsansatz für geboten.

BILFINGER

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Bilfinger nach der Gewinnwarnung von 92 auf 76 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Er habe seine Gewinnschätzungen für 2014/15 wie auch das Kursziel um 17 Prozent gesenkt, Analyst Gerhard Orgonas in einer Studie vom Mittwoch. Der Kursrutsch der Papiere des Bau- und Dienstleistungskonzerns reflektiere die neuen mittelfristigen Aussichten. Die Bewertung liege damit nun auf Augenhöhe mit den Wettbewerbern. Seine neutrale Einschätzung begründet der Experte mit der geringen Berechenbarkeit einer nachhaltigen Erholung der wesentlichen Endmärkte - des Energiemarktes in Europa sowie Öl und Gas.

BILFINGER

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat Bilfinger von "Overweight" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 100 auf 76 Euro gesenkt. Strategisch habe sich der Bau- und Dienstleistungskonzern im ersten Halbjahr solide entwickelt, schrieb Analyst Tobias Loskamp in einer Studie vom Mittwoch. Diese Fortschritte seien jedoch durch das herausfordernde Marktumfeld mit einer dramatischen Abschwächung im Mai/Juni überschattet worden. Der Experte senkte seine Schätzungen um bis zu 17 Prozent.

BILFINGER

FRANKFURT - Die DZ Bank hat den fairen Wert für die Aktie von Bilfinger nach einer Gewinnwarnung von 98 auf 80 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Die Nachfrageschwäche im zweiten Quartal habe ihn überrascht und kurzfristig rechne er nun mit keiner deutlichen Nachfrageerholung bei dem Bau- und Dienstleistungsunternehmen, schrieb Analyst Jasko Terzic in einer Studie vom Dienstag. Wegen neuer und bereits initiierter Maßnahmen bei Bilfinger erwarte er aber ab 2015 wieder eine Gewinnerholung. Zudem verwies Terzic für sein beibehaltenes Anlageurteil auf die hohe Dividendenrendite von rund 4 Prozent.

BNP PARIBAS

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für BNP Paribas nach einer Einigung mit der US-Regierung nach Sanktionsverletztungen von 55 auf 54 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Die Einigung zwischen der Bank und dem US-Justizministerium entspreche dem, was nach den jüngsten Medienberichten zu erwarten gewesen sei, schrieb Analystin Flora Benhakoun in einer Studie vom Mittwoch. Es sei positiv, dass die Bank in diesem Jahr ihre Dividende stabil halten wolle. Die Expertin hatte zuvor nicht mit einer Dividendenzahlung gerechnet. Die Expertin senkte ihr Kursziel, weil sie jetzt wegen der geplanten Dividende von weniger Überschusskapital der Bank ausgeht.

BNP PARIBAS

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für BNP Paribas nach einer Einigung mit der US-Regierung nach Sanktionsverletzungen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 60 Euro belassen. Mit der Einigung ließen die Unsicherheiten rund um das Kreditinstitut nach und die Aufmerksamkeit dürfte jetzt wieder den operativen Trends gelten, schrieb Analyst Jean-Francois Neuez in einer Studie vom Mittwoch. Die Aktie sei auch nach der ersten Erleichterung über die Einigung noch günstig bewertet. Für weitere Kurssteigerungen bedürfe es aber operativer Verbesserungen sowie eine Umkehr der Ergebnistrends.

BNP PARIBAS

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat BNP Paribas von "Overweight" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 64 auf 55 Euro gesenkt. Die Einigung in den USA sei eine Erlösung, und die stabile Dividende sowie der Zwischenbericht seien positiv, schrieb Analystin Lorraine Quoirez in einer Studie vom Mittwoch. Kurzfristig fehle es aber an Kurstreibern.

BRISTOL-MYERS SQUIBB CO

LONDON - Barclays hat die Aktie von Bristol-Myers Squibb (BMS) von "Overweight" auf "Equal Weight" abgestuft und das Kursziel von 65 auf 46 US-Dollar gesenkt. Zugleich senkte Analyst Mark Purcell in einer Branchenstudie vom Mittwoch seine Sektoreinschätzung von "Positive" auf "Neutral". Die Bewertung des US-Pharmasektors liege inzwischen wieder im Rahmen des historischen Durchschnitts, die moderaten Wachstumsaussichten seien eingepreist und die Erwartungen an die Forschungspipelines relativ hoch. Zu BMS schrieb er: Die führende Position des Pharmakonzerns im Bereich Immunonkologie sei durch zunehmenden Wettbewerb gefährdet. Ohne Übernahmeaktivitäten oder eine Änderung an den Aussichten für den Bereich Immunonkologie sei die Bewertung der Aktie ausgereizt.

CRH

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für CRH von 23 auf 22 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Halten" belassen. Die jüngste Kurskorrektur der Aktie sei nicht gerechtfertigt, da die Zahlen des Baustoffeherstellers für die ersten vier Monate positiv ausgefallen seien und auf eine Erholung des Europageschäfts hinwiesen, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Mittwoch. Das Unternehmen dürfte von seinen Kostensenkungen langfristig profitieren. Die Aktie weise andererseits auch kein besonderes Aufwärtspotenzial auf.

DEUTSCHE BOERSE AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat Deutsche Börse nach schwachen Handelszahlen für den Juni auf "Hold" mit einem Kursziel von 50 Euro belassen. Besonders deutlich sei auf Monatsbasis der Umsatzrückgang des Börsenbetreibers bei niedrigmargigen Aktien-Derivaten ausgefallen, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Mittwoch. Er sehe keine Kurstreiber für die Aktie, die allerdings auch nicht teuer sei. Daher bleibe er bei seiner Anlageempfehlung.

DEUTSCHE POST AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat Deutsche Post nach Berichten über Investitionspläne des Konkurrenten UPS auf "Reduce" mit einem Kursziel von 24 Euro belassen. Die Nachricht, dass der US-Logistikkonzern nach der gescheiterten Übernahme des niederländischen Konkurrenten TNT in Europa eine Milliarde US-Dollar ausgeben und sich auch in Deutschland engagieren wolle, dürfte die Aktien der Deutschen Post belasten, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Mittwoch. Der Wettbewerb im deutschen Paketgeschäft könnte sich intensivieren. Allerdings sei dieser Markt bereits sehr umkämpft, und die Bonner verfügten hier über eine starke Führungsposition.

DEUTSCHE TELEKOM AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Deutsche Telekom nach Medienberichten über eine Klage in den USA auf "Hold" mit einem Kursziel von 13 Euro belassen. Dass die US-Regulierungsbehörde FTC die US-Mobilfunktochter der Telekom verklagt haben solle, sei in jedem Fall eine negative Nachricht für die Telekom, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Mittwoch. Ein solches Verfahren könnte T-Mobile US unter Umständen empfindlich treffen.

ELI LILLY AND COMPANY

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat Eli Lilly von "Underweight" auf "Equal Weight" hochgestuft und das Kursziel von 51 auf 63 US-Dollar angehoben. Zugleich senkte Analyst Mark Purcell in einer Branchenstudie vom Mittwoch seine Sektoreinschätzung von "Positive" auf "Neutral". Die Bewertung des US-Pharmasektors liege inzwischen wieder im Rahmen des historischen Durchschnitts, die moderaten Wachstumsaussichten seien eingepreist und die Erwartungen an die Forschungspipelines relativ hoch. Zu Eli Lilly schrieb er im Speziellen: Der Pharmakonzern sei dabei, nach dem Tiefpunkt in diesem Jahr dank zweier Diabetesmittel zu Wachstum zurückzukehren. Die Aussichten für die Segmente Krebsbehandlungen und Immunologie seien dagegen schwieriger und die Margenziele des Konzerns in den Marktschätzungen bereits enthalten.

EON AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel für Eon von 14,70 auf 14,80 Euro angehoben und die Einstufung auf "Equal-weight" belassen. Für die deutschen Versorger beginne mit einer Stabilisierung der Ergebnisse aus der Stromerzeugung eine neue Phase, in der es eher um Umstrukturierungen, neue Aufsichtsvorschriften und ausgewählte Investitionen als um den Verschuldungsabbau der vergangenen Jahre gehe, schrieb Analyst Bobby Chada in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Der Fokus sollte dabei auf dem Cashflow liegen und nicht den Gewinnprognosen je Aktie. So wisse der Markt den Cashflow in der Stromerzeugung von Eon nicht ausreichend zu schätzen. Hieraus ergebe sich Aufwärtspotenzial.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat FMC nach einem Zukauf auf "Halten" mit einem Kursziel von 54 Euro belassen. Der Kaufpreis von 600 Millionen Euro für einen Anteil an einem US-amerikanischen Ärztenetzwerk sei gerechtfertigt, da die Beteiligung bereits im ersten Jahr zum operativen Ergebnis des Dialysespezialisten beitragen solle, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Mittwoch. Der Ausbau des Bereichs Pflegekoordination verleihe der Aktie wie erwartet Aufwärtsimpulse. Der Experte hob seine Gewinnprognose je Aktie für das kommende Jahr leicht an.

GLAXOSMITHKLINE

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für GlaxoSmithKline vor Zahlen von 1660 auf 1630 Pence gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Das zweite Quartal des Pharmakonzerns dürfte ähnlich dem Vorquartal schwach verlaufen sein, schrieb Analyst Mark Clark in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Der Quartalsgewinn je Aktie dürfte wegen einer schwachen Umsatzentwicklung und erheblichen Wechselkurseffekten gesunken sein. Der Experte senkte sein Kursziel wegen der Wechselkurseffekte.

GLENCORE XSTRATA

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Glencore Xstrata von 411 auf 400 Pence gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. In diesem Jahr dürften einige der Minenkonzerne ihre Investitionen sowie die Dividenden mit ihrem operativen Cashflow abdecken können und lebten daher nicht länger über ihren Mitteln, schrieb Analyst Rob Clifford in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Die Aussichten für die Rohstoffnachfrage verbesserten sich. Bei Glencore dürften im Jahresverlauf die Auswirkungen der bisherigen Kostensenkungen erst richtig sichtbar werden. Der Experte senkte seine Gewinnprognosen für den Konzern wegen niedrigerer Annahmen zum Kohlepreis und eines gestiegenen australischen Dollars.

GRENKELEASING

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat die Einstufung für Grenkeleasing nach Zahlen auf "Halten" mit einem Kursziel von 76 Euro belassen. Der Leasinganbieter habe sein Wachstum im zweiten Quartal beschleunigt, schrieb Analyst Andreas Schäfer in einer Studie vom Mittwoch. Der Umsatz sei mit Ausnahme des Deutschlandgeschäfts stark ausgefallen. Das Zahlenwerk deute auf eine Verbesserung des Umfelds in Südeuropa hin.

GRENKELEASING

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat Grenkeleasing nach Zahlen zum Neugeschäft auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 84 Euro belassen. Die guten Daten des Spezialisten für IT-Leasing zum zweiten Quartal unterstützten seine Einschätzung der Aktie, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Mittwoch. Grenkeleasing sollte von einer Konjunkturaufhellung in Südeuropa profitieren. Der Experte sieht gute Chancen auf eine Anhebung des Nettogewinnziels für 2014, was steigende Gewinnschätzungen nach sich ziehen würde.

GRENKELEASING

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Grenkeleasing auf "Buy" mit einem Kursziel von 90 Euro belassen. Der Spezialist für IT-Leasing sei auf gutem Weg, seine Ziele zu erreichen, schrieb Analyst Daniel Gleim in einer Studie vom Mittwoch. Die Zuversicht dürfte in den kommenden Quartalen noch steigen.

HANNOVER RUECKVERSICHERUNG AG

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Ziel für Hannover Rück von 68,80 auf 67,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Es gebe zur Zeit viele schlechte Nachrichten für die Rückversicherer, die Prämien dürften aber nicht so tief fallen wie in vergleichbaren Zyklen in der Vergangenheit, schrieb Analystin Olivia Brindle in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Die Schaden-Kosten-Quote von Hannover Rück dürfte im zweiten Quartal über dem Wert aus dem Vorquartal gelegen haben.

HUGO BOSS

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat das Kursziel für Hugo Boss nach der Komplettübernahme eines bisherigen Gemeinschaftsunternehmens von 98 auf 104 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Der Kauf des 40-Prozent-Anteils von Franchise-Partner Rainbow Group an seinen Läden in China und Macao sei positiv, schrieb Analyst Christian Schwenkenbecher in einer Studie vom Mittwoch. Das neue Ziel beruhe auf dem nach vorn verschobenen Bewertungszeitraum für die Aktie des Modekonzerns. Die aktuelle Bewertung spiegele die fundamentale Geschäftsentwicklung aber schon angemessen wider.

HUGO BOSS

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat Hugo Boss nach der Komplettübernahme eines bisherigen Gemeinschaftsunternehmens auf "Reduce" mit einem Kursziel von 88 Euro belassen. Der Kauf des 40-Prozent-Anteils von Franchise-Partner Rainbow Group an seinen Läden in China und Macao sei strategisch sinnvoll, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Mittwoch. Allerdings hätten die Aktien des Modekonzerns in den vergangenen Wochen trotz der schwachen Geschäftsentwicklung in den USA und China weiter zugelegt und erschienen schon recht aggressiv bewertet.

HUGO BOSS

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Hugo Boss nach der Komplettübernahme von Läden in China und Macao auf "Hold" mit einem Kursziel von 95 Euro belassen. Der Einfluss auf den Gewinn des Modekonzerns sei sehr gering, schrieb Analyst Andreas Riemann in einer Studie vom Mittwoch.

IMPERIAL TOBACCO

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Imperial Tobacco von 2500 auf 2600 Pence angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Die Anleger hätten dem Tabakkonzern in den vergangenen Monaten wieder mehr Vertrauen geschenkt, schrieb Analyst Erik Bloomquist in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Der Konzern habe bei der Umsetzung seiner Strategie Fortschritte gemacht. Die Aktie sei jetzt jedoch fair bewertet. Die Aussichten für die Branche insgesamt verbesserten sich im kommenden Jahr.

JOHNSON & JOHNSON

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Johnson & Johnson von 99 auf 102 US-Dollar angehoben und die Einstufung auf "Equal Weight" belassen. Zugleich senkte Analyst Mark Purcell in einer Branchenstudie vom Mittwoch seine Sektoreinschätzung von "Positive" auf "Neutral". Die Bewertung des US-Pharmasektors liege inzwischen wieder im Rahmen des historischen Durchschnitts, die moderaten Wachstumsaussichten seien eingepreist und die Erwartungen an die Forschungspipelines relativ hoch. Zum angehobenen Kursziel von Johnson & Johnson schrieb er, dass seine Bewertungsmethode und -annahmen auf dynamische Eigenkapitalkosten von durchschnittlich 5,6 Prozent hinausliefen, die im Jahr 2040 bis auf 6,4 Prozent steigen dürften. Die Aktie werde zugleich im Gleichklang mit dem Sektor gehandelt.

KLÖCKNER & CO

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat Klöckner & Co (KlöCo) auf "Buy" mit einem Kursziel von 15,60 Euro belassen. Der jüngste Kursrückgang erscheine fundamental nicht gerechtfertigt und biete eine attraktive Einstiegsgelegenheit in die Aktien des Stahlhändlers, schrieb Analyst Nils-Peter Gehrmann in einer Studie vom Mittwoch. Die neuesten Branchendaten belegten eine solide Entwicklung. Zudem dürfte KlöCo dank interner Umstrukturierungsmaßnahmen, Effizienzprogramme und der Fokussierung auf das höhermargige Dienstleistungsgeschäft den Nettogewinn weiter steigern.

LANXESS AG

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Lanxess vor Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 57 Euro belassen. Das Chemieunternehmen dürfte im zweiten Quartal sein operatives Ergebnis (Ebitda) dank Wachstum in allen Segmenten im Vergleich zum Vorjahr um 19 Prozent gesteigert haben, schrieb Analyst Oliver Reiff in einer Studie vom Mittwoch. Das Unternehmen dürfte zudem seinen Ausblick bestätigen. Der neue Vorstandsvorsitzende werde die geplanten Kostensenkungen umsetzen. Es dürfte aber noch mehrere Jahre dauern, bis das Verhältnis von Angebot und Nachfrage ausgeglichener sei.

LINDE AG

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Linde vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 167 Euro belassen. Das operative Ergebnis (Ebitda) des Industriegaseherstellers dürfte im zweiten Quartal wegen Währungsbelastungen im Vergleich zum Vorjahresquartal um vier Prozent gesunken sein, schrieb Analyst Tim Jones in einer Studie vom Mittwoch. Der Experte senkte seine Gewinnprognosen je Aktie wegen der Wechselkurseffekte um ein bis drei Prozent. Ab dem kommenden Jahr dürfte diese Belastungen aber nachlassen.

LUFTHANSA AG

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat Lufthansa vor der Berichtssaison von "Overweight" auf "Equal Weight" abgestuft und das Kursziel von 21,50 auf 16,00 Euro gesenkt (Kurs: 15,260 Euro). Die Strategiepräsentation der Fluggesellschaft am 10. Juli dürfte die Aktie nicht antreiben, denn der neue Vorstandsvorsitzende brauche angesichts der sich vervielfachenden strukturellen Aufgaben Zeit, um Vertrauen aufzubauen, schrieb Analyst Oliver Sleath in einer Studie vom Mittwoch. Die Herausforderungen auf den europäischen Kurzstrecken und den Asienrouten entwickelten sich schneller als zuvor angenommen.

MUNICH RE

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Ziel für Munich Re von 174,40 auf 168,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Es gebe zur Zeit viele schlechte Nachrichten für die Rückversicherer, die Prämien dürften aber nicht so tief fallen wie in vergleichbaren Zyklen in der Vergangenheit, schrieb Analystin Olivia Brindle in einer Branchenstudie vom Mittwoch, ohne dabei eine Einstufung zu nennen. Die von Munich Re abzudeckenden Großschäden dürften im zweiten Quartal unterhalb des einkalkulierten Budgets geblieben sein. Der Rückversicherer müsse aber wegen einiger lokaler Schadensfälle in Deutschland dennoch mit stärkeren Belastungen rechnen als einige Konkurrenten.

NESTLE

NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für Nestle nach einer Absatzvereinbarung in den USA auf "Overweight" mit einem Kursziel von 75 Franken belassen. Der Lebensmittelkonzern stelle mit der Vereinbarung mit dem Unternehmen Green Mountain über den Vertrieb von Kaffeesahneprodukten seine Strategie für dieses Segment auf pragmatische Weise um, schrieb Analystin Eileen Khoo in einer Studie vom Mittwoch. Das Geschäft mit den eigenen Kapseln unter der Marke Nespresso wachse zwar stark, die Vereinbarung eröffne aber einen viel größeren Markt.

NOVARTIS AG

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Novartis vor der Berichtssaison von 77,50 auf 79,00 Franken angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Das zweite Quartal des Pharmakonzerns dürfte stark verlaufen sein, weil das Blutdruck- und Herzmittel Diovan in den USA weiter ohne Generikakonkurrenz auf dem Markt gewesen sei, schrieb Analyst Rob Clifford in einer Studie vom Mittwoch. Wechselkurseffekte dürften das operative Ergebnis um drei bis vier Prozent belastet haben. Insgesamt erwartet der Experte vom Zahlenwerk des Unternehmens wenig Überraschungen.

ORANGE

FRANKFURT - Die jüngste Entscheidung von Orange hat den französischen Telekomsektor nach Einschätzung der Experten von Raymond James um Monate zurückgeworfen. Analyst Stephane Beyazian sieht die Konsolidierung des Sektors in einer Studie vom Mittwoch nun pausieren, taxiert die Wahrscheinlichkeit einer Übernahme von Bouygues Telecom aber weiter auf 75 Prozent.

PEUGEOT

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Peugeot von 11,58 auf 13,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Analyst Horst Schneider passte seine Schätzungen in einer Studie vom Mittwoch an die Kapitalerhöhung sowie die aktuelle Nachrichtenlage an. Bei den Halbjahreszahlen rechnet er mit positiven Cashflow-Zahlen.

PFIZER INC

LONDON - Die Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Pfizer von 32 auf 34 US-Dollar angehoben und die Einstufung auf "Equal Weight" belassen. Zugleich senkte Analyst Mark Purcell in einer Branchenstudie vom Mittwoch seine Sektoreinschätzung von "Positive" auf "Neutral". Die Bewertung des US-Pharmasektors liege inzwischen wieder im Rahmen des historischen Durchschnitts, die moderaten Wachstumsaussichten seien eingepreist und die Erwartungen an die Forschungspipelines relativ hoch. Da Purcell zugleich sein Bewertungsmodell für Pharmawerte vereinheitlicht hat, habe sich zudem für Pfizer das neue Kursziel ergeben. Allgemein schrieb er zu dem US-Konzern: Möglichkeiten zu Restrukturierungen und Übernahmen blieben auch nach dem Übernahmeversuch von AstraZeneca unter anderem wegen des ausgereiften Pharmaportfolios im Fokus.

RHEINMETALL AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat Rheinmetall nach Bekanntwerden der Fusionsverhandlungen zweier Wettbewerber zunächst auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 55 Euro belassen. Ein Zusammengehen des deutschen Panzerherstellers Krauss-Maffei Wegmann (KMW) mit dem französischen Rüstungskonzern Nexter Systems sollte die Kooperation zwischen KMW und Rheinmetall kurzfristig nicht beeinflussen, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Mittwoch. Allerdings sei aus Spekulationen über eine Fusion von KMW und Rheinmetall nun die Luft raus, was ein wenig negativ für Rheinmetall sei.

RHEINMETALL AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Rheinmetall angesichts des geplanten Zusammenschlusses zwischen Panzerhersteller Krauss-Maffei Wegmann (KMW) und der französischen Nexter Systems auf "Buy" mit einem Kursziel von 60 Euro belassen. Eine Fusion bedeute keine Wettbewerbsrisiken für Rheinmetall, schrieb Analyst Stephan Böhm in einer Studie vom Mittwoch. Der Konzern sei an nahezu allen laufenden KMW-Projekten stark beteiligt, woran sich auch nichts ändern würde. Wesentliche neue Projekte seien in den kommenden Jahren nicht zu erwarten.

RIO TINTO

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Rio Tinto von 4580 auf 4550 Pence gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. In diesem Jahr dürften einige der Minenkonzerne ihre Investitionen sowie die Dividenden mit ihrem operativen Cashflow abdecken können und lebten daher nicht länger über ihren Mitteln, schrieb Analyst Rob Clifford in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Die Aussichten für die Rohstoffnachfrage verbesserten sich. Rio Tinto werde die Anleger mit der Aluminiumsparte des Konzerns sowie den Kostensenkungen positiv überraschen. Der Experte passte seine Gewinnprognosen für den Konzern unter anderem an neue Annahmen zu Rohstoffpreisen und Wechselkursen an.

ROCHE HOLDINGS AG

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Roche von 285 auf 295 Franken angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Analystin Alexandra Hauber überarbeitete in einer Studie vom Mittwoch nach der jüngsten Jahreskonferenz der amerikanischen Krebsgesellschaft und im Vorfeld der Halbjahresergebnisse ihre Gewinnprognosen für den Pharmakonzern. Die Anleger bewerteten das Unternehmen wegen seiner Forschungspipeline und nicht wegen der Ergebnisse oder der Ergebnisaussichten mit einer Prämie. Hauber strich die Aktie jedoch mangels Kurstreibern und der möglicherweise enttäuschenden Halbjahresergebnisse von ihrer "Alpha Preferences Most Preferred"-Liste für die europäischen Pharmawerte.

SOFTWARE AG

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat das Kursziel für Software AG nach Veröffentlichung eines Investoren-Newsletters von 32,00 auf 30,50 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Aussagen des Softwareherstellers zur Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal ließen keine deutlich verbesserte Dynamik erkennen, schrieb Analyst Lars Dannenberg in einer Studie vom Mittwoch. Dies passe zum gesenkten Jahresausblick des Marktforschungsunternehmens Gartner für die IT-Ausgaben. Daher habe er seine Schätzungen und das Kursziel für die Aktie reduziert, die aber günstig bewertet sei.

SWISS REINSURANCE COMPANY

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Swiss Re von 89,60 auf 89,30 Franken gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Es gebe zur Zeit viele schlechte Nachrichten für die Rückversicherer, die Prämien dürften aber nicht so tief fallen wie in vergleichbaren Zyklen in der Vergangenheit, schrieb Analystin Olivia Brindle in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Swiss Re gehört zu den bevorzugten Werten der Expertin. Das Versicherungsgeschäft weise eine hohe Qualität auf und der Konzern sei gut positioniert. Die Reserveauflösungen des Unternehmens könnten in diesem Jahr positiv überraschen.

SYMRISE AG

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Symrise vor Zahlen von 41 auf 43 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Aroma- und Duftstoffehersteller dürfte im zweiten Quartal seinen Umsatz vor Währungseffekten dank des Segments Scent & Care um sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal gesteigert haben, schrieb Analyst Tim Jones in einer Studie vom Mittwoch. Frühere Wachstumsinvestitionen machten sich langsam bezahlt. Das Unternehmen biete starkes und belastbares Umsatzwachstum, während die Margen noch Potenzial nach oben hätten. Die Bewertung sei relativ attraktiv.

SÜSS MICROTEC

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Süss Microtec von 8,20 auf 10,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Analystin Tammy Qiu geht in einer Branchenstudie vom Mittwoch weiter davon aus, dass die Investitionen in Halbleiterequipment 2014 um zehn Prozent steigen und 2015 stabil bleiben, bevor sie 2016 zurückgehen. Der Anlagenbauer für die Halbleiterindustrie dürfte von steigender Nachfrage profitieren. Die Berechenbarkeit für die Through-Silicon-Via-Technik (TSV) sei gestiegen.

THYSSENKRUPP AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für ThyssenKrupp von 23 auf 26 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Ausblick für den Stahl- und Industriekonzern habe sich genauso wie das Chance/Risiko-Profil weiter verbessert, schrieb Analyst Ingo-Martin Schachel in einer Studie vom Mittwoch. Er hob seine bereits über dem Marktkonsens liegenden Schätzungen nochmals an. Die optimistischere Einschätzung für Steel Europe betreffe zwar den ganzen Sektor, bei ThyssenKrupp fehle jedoch im Gegensatz zum Wettbewerb die Belastung aus Eisenerz-Engagements.

TUI AG

HANNOVER - Die NordLB hat die Einstufung für die Aktien des Reisekonzerns Tui auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 15 Euro belassen. Die geplante Komplettübernahme der Tochter Tui Travel sei sehr sinnvoll, schrieb Analyst Wolfgang Donie in einer Studie vom Mittwoch. Die Realisierungschance schätzt er als hoch ein. Erhebliche Kostensynergien sowie eine deutliche Reduzierung der Komplexität, die auch das Wachstumspotential erheblich verstärken dürfte, sprächen für sich.

UNIBAIL-RODAMCO

NEW YORK - Das Analysehaus Jefferies hat Unibail-Rodamco von "Buy" auf "Hold" abgestuft, das Kursziel aber von 211 auf 212 Euro angehoben. Die Preise für kommerzielle Immobilien hätten sich noch nicht vollständig an die sehr niedrigen Leitzinsen angepasst und befänden sich im Frühstadium einer Hausse, schrieb Analyst Robert Duncan in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Der Experte hob im Vorfeld der Berichtssaison seine Schätzungen der Nettosubstanzwerte sowie die Kursziele an. Die Einstufung von Unibail-Rodamco senkte er aus Bewertungsgründen. Die Deflationsgefahr in Europa könne die starken Ergebnisse der Einkaufszentren des Unternehmens dämpfen.

UNITED INTERNET AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für United Internet auf "Buy" mit einem Kursziel von 40 Euro belassen. Der neue Preis für den E-Netz-Tarif zeige, dass der Internetdienstleister und Mobilfunkanbieter sehr gute Konditionen von E-Plus eingeräumt bekommen habe, schrieb Analystin Heike Pauls in einer Studie vom Mittwoch. Dies dürfte die Sorgen darüber dämpfen, dass die Gelegenheit zur Aushandlung eines neuen Vertrags mit Telefonica Deutschland verpasst worden sei. Insgesamt sieht die Expertin nun Unterstützung für die laufende Kurserholung.

VOSSLOH AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Vossloh von 44,90 auf 40,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Sell" belassen. Analyst Will Wyman passte seine Schätzungen in einer Studie vom Mittwoch auf die jüngsten Restrukturierungsmeldungen hin an. Seine Umsatzerwartung für den Bahntechnikkonzern nahm er für 2014/15 um zwei Prozent zurück, die Prognose für das Vorsteuerergebnis 2015 reduzierte er um zwölf Prozent.

VOSSLOH AG

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Vossloh von 80 auf 74 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Overweight" belassen. Die neue Gewinnwarnung sei immens, resultiere zu einem Großteil jedoch aus der massiven Umstrukturierung, schrieb Analyst Jürgen Siebrecht in einer Studie vom Mittwoch. So könnte die schlechte Nachricht also auch positiv interpretiert werden, so der Experte. Das Potenzial aus Restrukturierung, Portfolio-Optimierung und Konsolidierung der Bahnbranche sei intakt beziehungsweise sogar gewachsen.

VOSSLOH AG

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Vossloh nach der jüngsten Gewinnwarnung von 81,00 auf 73,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Buy" belassen. Sowohl der Zeitpunkt der Bekanntgabe als auch die Höhe der Belastungen hätten überrascht, schrieb Analyst Benjamin Gläser in einer Studie vom Mittwoch. Die Auswirkungen auf Bilanzstärke, Dividende und Kassenbestand seien kurzfristige Belastungen. Gläser senkte seine Schätzungen, hält die Papiere des Bahntechnikkonzerns auf Sicht von zwei bis drei Jahren aber weiter für attraktiv.

YARA

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Yara vor Zahlen von 230 auf 250 norwegische Kronen angehoben, aber die Einstufung auf "Sell" belassen. Der Düngemittelhersteller dürfte im zweiten Quartal sein operatives Ergebnis (Ebitda) um acht Prozent gesteigert haben, schrieb Analystin Virginie Boucher-Ferte in einer Studie vom Mittwoch. Die Expertin verwies auf das starke Nitratgeschäft, niedrigere Energiekosten und Synergien bei der Beteiligung Bunge. Damit habe der Konzern niedrigere Harnstoffpreise ausgleichen können. Das Unternehmen sei auch angesichts der Risiken beim Harnstoffangebot weiter zu hoch bewertet.

ZOOPLUS AG

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat Zooplus von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft, aber das Kursziel auf 57 Euro belassen. Die Aktie des Onlineversandhändlers für Tierbedarf habe sich zuletzt wohl deswegen schlechter als der Markt entwickelt, weil die Anleger Gelder für bevorstehende Börsengänge im Internetsektor bereit halten wollten, schrieb Analyst Christoph Schlienkamp in einer Studie vom Mittwoch. Der Experte ist aber weiter der Meinung, dass sich das Unternehmen auf einem intakten und steilen Wachstumspfad befindet.

/he

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28.11.2014, 16:27, Xetra

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Vossloh Aktie 52,26 EUR+0,71%
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PEUGEOT S.A. Aktie 10,28 EUR+0,88%
ThyssenKrupp Aktie 21,18 EUR-0,98%
Klöckner & Co Aktie 9,50 EUR-1,15%
Novartis Aktie 93,30 CHF+0,32%
Roche Aktie 287,90 CHF-0,68%
Linde Aktie 151,30 EUR-1,11%
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BRISTOL-MYERS SQUIBB CO. Ak... 59,54 USD+1,16%
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Goldman Sachs Aktie 19,11 USD+0,04%
Deutsche Bank Aktie 26,16 EUR-0,64%
Morgan Stanley Aktie 35,05 USD-0,18%
RAINBOW INTL CORP.DL-,001 A... 0,02 USD0,00%
RAYMOND JAMES Aktie 56,92 USD+0,83%
Yara Aktie 311,87 NOK-0,28%
BARCLAYS PLC Aktie 245,10 GBp+0,53%
Zooplus Aktie 61,02 EUR+0,54%
LEASING Aktie 1,35 EUR0,00%
BUNGE LTD Aktie 90,41 USD+0,67%
FMC Corp. Aktie 54,72 USD-1,74%
Nestlé Aktie 72,40 CHF+0,34%
ORANGE CO Aktie 6,30 USD-0,94%
ORANGE S.A. Aktie 17,46 USD+2,88%
HSBC HOLDINGS PLC Aktie 26,60 USD-0,22%
Commerzbank Aktie 12,27 EUR-0,32%
BOUYGUES S.A. Aktie 30,15 EUR-1,00%
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GARTNER INC Aktie 86,65 USD+2,55%
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