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dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 04.04.2014

dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 04.04.2014

AAREAL BANK AG

HANNOVER - Die NordLB hat das Kursziel für Aareal Bank von 33 auf 36 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Durch die früher als geplant abgeschlossene Übernahme der Corealbank könne der Wiesbadener Immobilenfinanzierer die Synergien frühzeitig heben, schrieb Analyst Michael Seufert in einer Studie vom Freitag. Außerdem hatte die Aareal Bank angekündigt, die stille Einlage des SoFFins bereits Mitte dieses Jahres zurückzuzahlen. Dies hält Seufert angesichts der Wiederaufnahme der Dividendenzahlung für durchaus sinnvoll.

AIRBUS GROUP

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Airbus Group nach einem Beschluss des EU-Parlaments zum Emissionshandel auf "Neutral" mit einem Kursziel von 57 Euro belassen. Der Aufschub des Emissionshandels bei internationalen Flügen bis mindestens zum Jahr 2016 sei eine Erleichterung für den Luftfahrt- und Rüstungskonzern und verringere die Gefahr von Vergeltungsmaßnahmen durch die USA und China, schrieb Analyst Charles Armitage in einer Studie vom Freitag. Der starke Rückgang von Flugzeugbestellungen aus China bis 2016 hänge wahrscheinlich mit dem geplanten Emissionshandel zusammen. Von dem Aufschub bei der Einführung dürfte jetzt vor allem der Airbus A330 profitieren.

AIXTRON

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für Aixtron auf "Equal Weight" mit einem Kursziel von 10 Euro belassen. Die europäischen Technologie-Unternehmen hätten im ersten Quartal unter hohen Bewertungen sowie Sorgen über die schwachen Schwellenländer, geopolitischen Risiken, Auswirkungen schlechten Wetters sowie Wechselkurseffekten gelitten, schrieb Analyst Gerardus Vos in einer Branchenstudie vom Freitag. Beim Spezialanlagenbauer Aixtron sehe er zwar anhaltende Fortschritte im LED-Beleuchtungsgeschäft. Eine Auftragserholung lasse aber noch auf sich warten.

AXA

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Axa von 21,90 auf 22,40 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Versicherer bleibe einer der größten Profiteure steigender Zinsen in den USA, schrieb Analyst Peter Eliot in einer Studie vom Freitag. Zudem sehe die Solvenz der Franzosen sehr gut aus und sollte dies auch bleiben. Allerdings zögere Axa dennoch, die Ausschüttungsquote anzuheben, weshalb man bei Dividendenrendite und -wachstum hinter einigen Konkurrenten zurückbleiben könnte.

BANCO SANTANDER SA

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Banco Santander vor der Berichtssaison von 7,00 auf 7,30 Euro angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Er stehe den spanischen Banken wegen der Aufhellung des wirtschaftlichen Umfelds weiter positiv gegenüber, schrieb Analyst Ignacio Sanz in einer Branchenstudie vom Freitag. Der Experte senkte seine diesjährigen Gewinnprognosen je Aktie für die spanischen Banken auch wegen einer weiterhin hohen Risikovorsorge. Für die Jahre 2015 und 2016 erhöhte er aber seine Schätzungen aber.

BASF SE

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat die Einstufung für BASF auf "Overweight" mit einem Kursziel von 96 Euro belassen. Wintershall sei der am wenigsten verstandene Teil des Chemiekonzerns, schrieb Analyst Geoff Haire in einer Studie vom Freitag. Der Experte bewertet das Öl- und Gasgeschäft nach einer Analyse mit 15,7 Milliarden Euro. Der Konzern sei damit insgesamt weiter attraktiv bewertet.

BAUER AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Bauer AG vor Zahlen von 19 auf 20 Euro angehoben und die Einstufung auf "Halten" belassen. Sowohl das Baugeschäft als auch das Maschinenbaugeschäft des Unternehmens hätten sich zuletzt erholt, schrieb Analyst Lars Lusebrink in einer Studie vom Freitag. Das Unternehmen dürfte das vergangene Jahr ohne Überraschungen abgeschlossen und damit die eigenen, im Oktober gesenkten Ziele erreicht haben. Der Experte ließ seine Gewinnprognosen daher unverändert.

BBVA

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für BBVA vor der Berichtssaison von 10,50 auf 10,10 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Er stehe den spanischen Banken wegen der Aufhellung des wirtschaftlichen Umfelds weiter positiv gegenüber, schrieb Analyst Ignacio Sanz in einer Branchenstudie vom Freitag. Der Experte senkte seine diesjährigen Gewinnprognosen für die spanischen Banken auch wegen einer weiterhin hohen Risikovorsorge. Für die Jahre 2015 und 2016 erhöhte er aber seine Schätzungen. BBVA ist sein "Top Pick".

BECHTLE AG

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Bechtle von "Hold" auf "Buy" gesenkt, das Kursziel aber auf 68,50 Euro belassen. Die Abstufung begründete Analyst Tim Wunderlich in einer Studie vom Freitag mit Bewertungsgründen. Zudem blieben strukturelle Sorgen wie etwa im Hardwarebereich. Hier stelle die Konkurrenz durch die Cloud-Technologie eine große Herausforderung dar.

BP

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für BP vor der Berichtssaison von 540 auf 550 Pence angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Die Aktie des Ölkonzerns habe sich im ersten Quartal wegen der Anlegersorgen um das Russlandgeschäft schwächer als der Sektor entwickelt, schrieb Analyst Fred Lucas in einer Branchenstudie vom Freitag. Der Markt dürfte auch weiter einen Bewertungsabschlag anwenden, bis sich die Spannungen zwischen Russland und der Ukraine lösten. Das Zahlenwerk zum ersten Quartal dürfte auch dank des Beitrags der Raffinerie Whiting aber relativ stark ausfallen.

CARL ZEISS MEDITEC AG

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat die Einstufung für Carl Zeiss Meditec nach einer Roadshow auf "Overweight" mit einem Kursziel von 25 Euro belassen. Das schwache Ergebniswachstum des Medizintechnikunternehmens sei nur vorübergehend, schrieb Analyst Hendrik Lofruthe in einer Studie vom Freitag. Das Geschäft mit diagnostischen Geräten stelle einen Schwachpunkt dar, andere Bereiche glichen dies aber zunehmend aus. So führte der Experte das Dienstleistungsgeschäft als Wachstumstreiber an.

DAIMLER AG

HANNOVER - Die NordLB hat das Kursziel für Daimler nach Absatzdaten zum Monat März von 73 auf 80 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Der Autobauer profitiere momentan von seiner runderneuerten Modellpalette, schrieb Analyst Frank Schwope in einer Studie vom Freitag. Die kommenden beiden Jahren dürften daher relativ ertragreich ausfallen. Die angestrebte durchschnittliche Umsatzrendite von neun Prozent sei aber zu optimistisch.

DEUTSCHE POST AG

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat die Einstufung für Deutsche Post nach einem Investorentag auf "Neutral" mit einem Kursziel von 26,10 Euro belassen. Der Logistikkonzern habe seine Vision für 2020 dargestellt, den konkreten Weg jedoch vernünftigerweise offen gelassen, schrieb Analystin Julia Winarso in einer Studie vom Freitag. Das Wachstum des Versandgeschäfts von Unternehmen zu Konsumenten ("B2C") sei attraktiv. Im Ausland fehlten dem Konzern hierbei aber die Vorteile, die er auf dem Heimatmarkt Deutschland genieße.

DEUTSCHE POST AG

HANNOVER - Die NordLB hat Deutsche Post nach einem Investorentag von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft und das Kursziel von 26,00 auf 31,50 Euro angehoben. Die Strategie des Logistikkonzern für die Jahre bis 2020 sei teilweise durchaus ambitioniert, wie der Konzern auch selbst zugebe, schrieb Analyst Volker Sack in einer Studie vom Freitag. Mit dem Internethandel und dem Ausbau der Konzernposition auf Schwellenmärkten seien die Wachstumstreiber aber intakt.

DEUTSCHE POST AG

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Deutsche Post auf "Neutral" mit einem Kursziel von 25 Euro belassen. Das Ausmaß der Volumenrückgänge im Briefgeschäft des Logistikkonzerns sei nicht abzuschätzen und dies stelle das größte Risiko für das Unternehmen dar, schrieb Analyst Dominic Edridge in einer Studie vom Freitag. Denn das Briefgeschäft sei besonders margenstark. Der Experte teilt aber die Annahme des Konzerns von zukünftigen Rückgängen von zwei bis drei Prozent.

DIALOG SEMICONDUCTOR

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Dialog Semiconductor von 19,00 auf 20,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Die europäischen Technologie-Unternehmen hätten im ersten Quartal unter hohen Bewertungen sowie Sorgen über die schwachen Schwellenländer, geopolitischen Risiken, Auswirkungen schlechten Wetters sowie Wechselkurseffekten gelitten, schrieb Analyst Gerardus Vos in einer Branchenstudie vom Freitag. Beim Halbleiterhersteller Dialog sei es aber noch zu früh, das Ende des Wachstums im Smartphone-Geschäft auszurufen.

DIALOG SEMICONDUCTOR

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Dialog Semiconductor nach Vorlage des Jahresberichts auf "Neutral" belassen. Die Umsätze des Chipherstellers mit Apple seien im vergangenen Jahr mit rund 80 Prozent der Gesamterlöse höher als von ihm erwartet gewesen, schrieb Analyst Chetan Udeshi in einer Studie vom Freitag. Gleichzeitig seien die Umsätze mit Samsung damit deutlich geringer als gedacht und im vergangenen Jahr wohl kaum gewachsen. Angesichts des nachlassenden Wachstums von Apple müsse Dialog neue Wachstumstreiber vorweisen, damit die jüngste Kursrallye nachhaltig sein könne.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für FMC nach einer Investorenveranstaltung auf "Buy" mit einem Kursziel von 58 Euro belassen. Der Dialysespezialist sei gut aufgestellt, um ein nachhaltiges Gewinnwachstum zu liefern, schrieb Analyst Ulrich Huwald in einer Studie vom Freitag. FMC habe einen soliden Pfad für die kommenden Jahre aufgezeigt. Daher bekräftige er seine Kaufempfehlung.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für FMC nach einem Investorentag von 53 auf 56 Euro angehoben und die Einstufung auf "Halten" belassen. Das langfristige Umsatzziel des Dialysespezialisten sei ambitioniert, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Freitag. Auch das für die kommenden Jahre in Aussicht gestellte Gewinnwachstum sei angesichts des Marktumfelds in den USA sehr ambitioniert. Der Experte hob sein Kursziel wegen einer gestiegenen Sektorbewertung an.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat die Einstufung für FMC nach einer Analystenveranstaltung auf "Neutral" mit einem Kursziel von 48 Euro belassen. Neben Details über das Effizienzprogramm gab das Management Einblicke in die längerfristige Planung des Dialysespezialisten, schrieb Analyst Christoph Gretler in einer Studie vom Freitag. Der Umsatz soll bis 2020 jährlich um zehn Prozent zulegen, die Kosten will FMC um 300 Millionen Euro verringern. Beim Gewinn je Aktie stelle das Unternehmen eine Fortsetzung des Entwicklung der vergangenen fünf Jahre in Aussicht, weshlab er keinen Grund für eine Änderung seiner neutralen Haltung sieht.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für FMC nach einer Investorenveranstaltung auf "Hold" mit einem Kursziel von 56 Euro belassen. Das von der Fresenius-Tochter ausgerufene Ziel deute zwar darauf hin, dass der Gewinn im Jahr 2020 nicht so hoch wie von ihm erwartet ausfällt, schrieb Analyst Tom Jones in einer Studie vom Freitag. Dafür sei die Strategie des Unternehmens aber klarer geworden. Zudem dürfte die Höhe des Sparziels viele Investoren überraschen. Jones geht daher davon aus, dass der Investorentag größtenteils positiv aufgenommen wird.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für FMC auf "Overweight" mit einem Kursziel von 54 Euro belassen. Der Dialysespezialist habe sich auf der Kapitalmarktveranstaltung der größten Sorgen der Anleger angenommen und einen langfristigen Ausblick gegeben, schrieb Analyst Alexander Kleban in einer Studie vom Freitag. Dieser beinhalte für die Konsensschätzungen ein prozentual zweistelliges Aufwärtspotenzial. Die Frage sei nun aber, ob man die kurzfristig zu erwartende Stärke der Aktie zum Verkauf nutzen sollte.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für FMC nach einer Investorenveranstaltung von 55 auf 58 (Kurs 51,77) Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Das Management habe einen starken Ausblick geliefert, schrieb Analyst Oliver Reinberg in einer Studie vom Freitag. Der Dialysespezialist strebe bis 2020 im Durchschnitt ein jährliches Umsatzwachstum um rund 10 Prozent an und wolle dabei den Gewinn je Aktie im hohen einstelligen Prozentbereich steigern.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für FMC nach einem Investorentag auf "Overweight" mit einem Kursziel von 54 Euro belassen. Der Dialysespezialist setze bei seiner Strategie für die kommenden Jahre auf Kostensenkungen und auf langfristiges Umsatzwachstum durch zusätzliche Umsatzquellen in einem koordinierten Pflegemodell, schrieb Analyst Adam Wood in einer Studie vom Freitag. Die Umsetzung der Pläne in den kommenden Jahren werde vielleicht komplizierter sein als in den vergangen Jahren.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für FMC nach einer Investorenveranstaltung auf "Buy" mit einem Kursziel von 61 Euro belassen. Die Wachstumspläne des Dialysespezialisten bis 2020 hätten positiv überrascht, schrieb Analyst Daniel Wendorff in einer Studie vom Freitag. Entgegen des avisierten jährlichen Umsatzwachstums von duirchschnittlich zehn Prozent habe er bislang mit sieben Prozent kalkuliert. Auch die Sparziele seien erfreulich.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für FMC nach einem Investorentag auf "Neutral" belassen. Der Aktienkurs des Dialysespezialisten habe zwar zunächst positiv auf das neue, deutlich über den Erwartungen liegende Umsatzziel reagiert, schrieb Analyst David Adlington in einer Studie vom Freitag. Der erst nach Marktschluss vorgelegte Profitabilitätsausblick dürfte jedoch zu etwas sinkenden Gewinnschätzungen führen. Von den bis 2020 zusätzlich in Aussicht gestellten Umsätzen in Höhe von 13 Milliarden US-Dollar dürften zudem fünf Milliarden US-Dollar aus Dienstleistungen mit niedrigeren Margen und höherem Risiko kommen.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

NEW YORK - Das Analysehaus Jefferies hat die Einstufung für FMC nach einer Investorenkonferenz auf "Hold" mit einem Kursziel von 54 Euro belassen. Das Umsatzziel sei zwar sehr ambitioniert, in puncto Marge gebe es aber noch offene Fragen, schrieb Analystin Ingeborg Oie in einer Studie vom Freitag. Zudem dürfte das laufende Jahr wegen der Rahmenbedingungen herausfordernd für den Dialysespezialisten werden.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für FMC nach einer Investorenkonferenz auf "Buy" mit einem Kursziel von 58 Euro belassen. Sowohl die Umsatzprognose als auch das Sparziel seien besser als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Konrad Lieder in einer Studie vom Freitag. Zudem kündigte FMC an, bis 2020 fünf Milliarden Dollar und damit mehr als ein Fünftel das aktuellen Börsenwerts an die Aktionäre ausschütten zu wollen. Lieder rechnet daher in den kommenden Wochen mit einer Neubewertung und bekräftigte seine Kaufempfehlung.

FRAPORT AG

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Fraport von 54 auf 58 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Analyst Jarrod Castle passte in einer Studie vom Freitag seine Schätzungen an die jüngsten Jahresergebnisse und den Ausblick des Flughafenbetreibers an. Seine Gewinnprognosen je Aktie senkte er bis 2015 leicht ab. Der Experte erwartet ein diesjähriges Umsatzwachstum von 4,5 Prozent.

HANNOVER RUECKVERSICHERUNG AG

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Hannover Rück von 59,50 auf 60,60 Euro angehoben und die Einstufung auf "Equal Weight" belassen. Die verbesserte Disziplin der europäischen Versicherer habe deren Bilanzen gestärkt, sorge bei den Margen aber für Gegenwind, schrieb Analyst Andy Broadfield in einer Branchenstudie vom Freitag. Munich Re und Hannover Rück verfügten womöglich über noch mehr überschüssiges Kapital als Swiss Re - anders als bei den Schweizern sieht er aber bei den deutschen Branchenvertretern weniger Risiken durch mögliche Übernahmen.

INFINEON TECHNOLOGIES AG

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für Infineon auf "Overweight" mit einem Kursziel von 10 Euro belassen. Die europäischen Technologie-Unternehmen hätten im ersten Quartal unter hohen Bewertungen sowie Sorgen über die schwachen Schwellenländer, geopolitischen Risiken, Auswirkungen schlechten Wetters sowie Wechselkurseffekten gelitten, schrieb Analyst Gerardus Vos in einer Branchenstudie vom Freitag. Sie seien aber vergleichsweise unabhängig von globalen Trends. Der Halbleiterhersteller Infineon sollte von zyklischem Wachstum profitieren.

ING GROEP N.V.

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für ING nach einer Investorenveranstaltung von 11,50 auf 12,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Schon eine Normalisierung der Belastungen durch faule Kredite in der Bankensparte könne den Finanzkonzern auf Kurs für das Renditeziel (RoE) bringen, schrieb Analyst Philip Richards in einer Studie vom Freitag. Eine Bank mit starker Präsenz in den stark konsolidierten Benelux-Märkten und einer Eigenkapitalrendite von mehr als zwölf Prozent sollte mit einem Aufschlag auf den Buchwert gehandelt werden. Richards hob seine Gewinnschätzungen und nahm ING in die Liste bevorzugter Aktien auf.

JENOPTIK AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Jenoptik nach der Platzierung eines größeren Aktienpakets durch den Großaktionär Ergo auf "Buy" mit einem Kursziel von 15 Euro belassen. Die Platzierung habe zwar auf dem Aktienkurs gelastet, seine Einschätzung des Papiers sei davon allerdings nicht getrübt, schrieb Analyst Malte Schaumann in einer Studie vom Freitag. Der Jenaer Technologiekonzern werde ab diesem Jahr wieder zu stärkerem Wachstum finden.

LINDE AG

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für Linde auf "Outperform" mit einem Kursziel von 185 Euro belassen. Dies schrieb Analyst Jeremy Redenius in einer Studie vom Freitag. Der Bernstein-Experte geht davon aus, dass die jüngsten Kursverluste des Papiers nicht gerechtfertigt sind. Diese sind seiner Einschätzung nach vor allem auf die Sorgen der Investoren vor einem langsameren Umsatzwachstum und geringeren Renditen auf das eingestetzte Kapital zurückzuführen. Er rechnet damit, dass sich das Wachstum bei den Industriegastherstellern bald wieder beschleunigt und auch in puncto Rendite sieht er wieder bessere Zeiten heraufziehen.

LVMH

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für LVMH auf "Buy" mit einem Kursziel von 155 Euro belassen. Der französische Luxusgüterkonzern sei in diesem Sektor am besten aufgestellt und dürfte weiter eine treibende Rolle bei der Konsolidierung spielen, schrieb Analyst Warwick Okines in einer Studie vom Freitag. Er geht daher davon aus, dass sich die LVMH-Aktie in den kommenden Monaten besser als der Sektor entwickeln wird. Zuletzt hinkte das Papier denjenigen der Konkurrenz hinterher.

MUNICH RE

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Munich Re von 159 auf 157 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Equal Weight" belassen. Die verbesserte Disziplin der europäischen Versicherer habe deren Bilanzen gestärkt, sorge bei den Margen aber für Gegenwind, schrieb Analyst Andy Broadfield in einer Branchenstudie vom Freitag. Munich Re und Hannover Rück verfügten womöglich über noch mehr überschüssiges Kapital als Swiss Re - anders als bei den Schweizern sieht er aber bei den deutschen Branchenvertretern weniger Risiken durch mögliche Übernahmen.

MUNICH RE

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat Munich Re nach einer Investorenveranstaltung von "Underperform" auf "Market-Perform" hochgestuft und das Kursziel von 135 auf 154 Euro angehoben. Der weltgrößte Rückversicherer habe bei dieser Gelegenheit mehr Kapitalreserven präsentiert als bisher angenommen, schrieb Analyst Thomas Seidl in einer Studie vom Donnerstag. Zudem habe er ermutigende Signale hinsichtlich der Ausschüttungen an Aktionäre erhalten. Daher rechne er zwischen 2015 und 2017 mit zusätzlichen Aktienrückkäufen in Höhe von zwei Milliarden Euro. Das bringe das Gesamtpaket auf vier Milliarden Euro.

NORMA GROUP

FRANKFURT - Die DZ Bank hat den fairen Wert für Norma Group nach Jahreszahlen von 33 auf 34 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Verkaufen" belassen. Der Verbindungstechnikhersteller habe mit seinem Ausblick etwas enttäuscht, schrieb Analyst Jasko Terzic in einer Studie vom Freitag. Die Wachstumsaussichten seien bereits eingepreist, die Bewertung der Aktie sei ambitioniert. Daher rät er weiterhin zum Verkauf des Papiers.

OSRAM

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für Osram nach einer Branchenveranstaltung in Frankfurt auf "Underweight" mit einem Kursziel von 38 Euro belassen. Seine Einschätzung eines zunehmenden Wettbewerbs im Bereich LED-Beleuchtung habe sich bestätigt, schrieb Analyst David Vos in einer Studie vom Freitag. Bei den Preisen sei ein Boden noch nicht in Sicht, und der Lichtspezialist habe wiederholt, dass ein Wachstum schwierig erscheine.

PFEIFFER VACUUM

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Pfeiffer Vacuum von 136 auf 124 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Conviction Buy List" belassen. Analyst Jaap Pannevis senkte seine Umsatzschätzungen bis 2015 in einer Studie vom Donnerstag um bis zu sieben Prozent. Er begründet dies mit leicht enttäuschenden Umsätzen im abgelaufenen Jahr im Bereich Industry & Analytics. Zudem sei der Vakuumpumpenhersteller recht schwach ins neue Jahr gestartet. Pannevis rechnet aber ungebrochen für 2014 wie auch 2015 mit starkem Gewinnwachstum.

RENAULT SA

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat Renault von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 65 auf 85 Euro angehoben. Das europäische Autogeschäft erhole sich schneller als bisher von ihm erwartet, schrieb Analyst Philippe Houchois in einer Branchenstudie vom Freitag. Die starke Bilanz des französischen Autobauers sowie die Berechenbarkeit seiner Kosten seien bisher erst in geringem Maße eingepreist. Auch die Umsatzentwicklung sei vielversprechend, da die Marke Renault in Europa nicht weiter an Boden verliere.

ROYAL DUTCH SHELL A

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Shell nach Zahlen von 2270 auf 2325 Pence angehoben, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Das Fördergeschäft ("Upstream") des Ölkonzern auf dem amerikanischen Kontinent dürfte für die Quartalsergebnisse ausschlaggebend sein, schrieb Analyst Fred Lucas in einer Branchenstudie vom Freitag. Die dortigen Verluste könnten wegen der Abschreibungen im Vorjahreszeitraum und höheren Gaspreisen im ersten Quartal geringer ausgefallen sein als erwartet.

SAP AG

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für SAP auf "Overweight" mit einem Kursziel von 70 Euro belassen. Die europäischen Technologie-Unternehmen hätten im ersten Quartal unter hohen Bewertungen sowie Sorgen über die schwachen Schwellenländer, geopolitischen Risiken, Auswirkungen schlechten Wetters sowie Wechselkurseffekten gelitten, schrieb Analyst Gerardus Vos in einer Branchenstudie vom Freitag. Sie seien aber vergleichsweise unabhängig von globalen Trends. Dem Softwarekonzern SAP sollte vor allem der Konzernumbau in Richtung Cloud-Dienstleistungen zu einer regional überdurchschnittlichen Geschäftsentwicklung verhelfen, wenngleich dies zum Jahresauftakt noch nicht geklappt habe.

SAP AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für SAP vor Zahlen auf "Overweight" mit einem Kursziel von 67 Euro belassen. Das Lizenzgeschäft der Softwareschmiede dürfte im ersten Quartal wie erwartet ausgefallen sein, schrieb Analyst Adam Wood in einer Studie vom Freitag. Insgesamt seien die Erwartungen der Anleger momentan gering und ein solches Ergebnis werde die Aktie daher stützen. Das Geschäft mit Cloudcomputing sei zudem wohl stark verlaufen.

SIEMENS AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Siemens vor der Präsentation der neuen Strategie Anfang Mai auf "Buy" mit einem Kursziel von 115 Euro belassen. Da die Markterwartungen zuletzt etwas moderater geworden seien, könne es durchaus zu positiven Überraschungen kommen, schrieb Analyst Hans-Joachim Heimbürger in einer Studie vom Freitag. Er sehe mittelfristig Potenzial für Beteiligungsverkäufe mit einem geschätzten Wert von mehr als elf Milliarden Euro. Zudem rechne er mit einer aggressiveren Akquisitionsstrategie des Münchner Elektronikkonzerns. Das im November angekündigte vier Milliarden Euro schwere Aktienrückkaufprogramm habe noch nicht begonnen und dürfte, wenn es losgehe, den Kurs stützen.

SOFTWARE AG

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für Software AG auf "Equal Weight" mit einem Kursziel von 28 Euro belassen. Die europäischen Technologie-Unternehmen hätten im ersten Quartal unter hohen Bewertungen sowie Sorgen über die schwachen Schwellenländer, geopolitischen Risiken, Auswirkungen schlechten Wetters sowie Wechselkurseffekten gelitten, schrieb Analyst Gerardus Vos in einer Branchenstudie vom Freitag. Sie seien aber vergleichsweise unabhängig von globalen Trends. Bei der Software AG bleibt er indes vorsichtig, nachdem ihn deren Newsletter zum zweiten Mal in zwei Quartalen dazu gebracht habe, seine Schätzungen deutlich zu senken.

SOFTWARE AG

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Software AG nach einem Beteiligungsverkauf auf "Underweight" mit einem Kursziel von 28 Euro belassen. Analystin Stacy Pollard passte in einer Studie vom Freitag ihre Ergebnisschätzungen für das Softwareunternehmen an den Verkauf des SAP-Beratungsgeschäfts und einen jüngst geänderten Unternehmensausblick an. So senkte sie ihre diesjährige Umsatzprognose um 5,8 Prozent und reduzierte auch leicht ihre Gewinnprognosen.

SOLARWORLD AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat Solarworld nach Abschluss seiner finanziellen Umstrukturierung von "Sell" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 12 auf 21 Euro angehoben. Der Bonner Photovoltaikkonzern stehe nach dem Schuldenschnitt und einer Abwertung der Altaktien sowie der Kapitalerhöhung auf einer soliden Grundlage, schrieb Analyst Stephan Wulf in einer Studie vom Freitag. Nun sei der Fokus auf die Kehrtwende im operativen Geschäft gerichtet.

STADA ARZNEIMITTEL AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Stada auf "Hold" mit einem Kursziel von 30 Euro belassen. Der Pharmakonzern sei operativ in schlechterer Verfassung als gedacht, schrieb Analyst Oliver Reinberg in einer Studie vom Freitag. Der Analyst reduzierte seine Gewinnerwartungen deutlich. Angesichts der moderaten Bewertung der Aktien und da eine Übernahme des Unternehmens nicht ausgeschlossen werden könne, bleibe es aber beim "Hold"-Votum.

STADA ARZNEIMITTEL AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Stada nach Spekulationen um ein Interesse von Mylan an Meda auf "Halten" mit einem fairen Wert von 30 Euro belassen. Stada sei derzeit nicht als Übernahmeobjekt interessant, da das Geschäft in der GUS-Region derzeit schwierig geworden ist, schrieb Analyst Thomas Maul in einer Studie vom Freitag. Das Wachstum sinke rapide und der schwache Rubel drücke zusätzliche auf die Gewinne. Meda sei indes für Mylan durchaus interessant.

SWISS REINSURANCE COMPANY

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat Swiss Re von "Overweight" auf "Equal Weight" abgestuft und das Kursziel von 84,30 auf 79,80 Franken gesenkt. Die verbesserte Disziplin der europäischen Versicherer habe deren Bilanzen gestärkt, sorge bei den Margen aber für Gegenwind, schrieb Analyst Andy Broadfield in einer Branchenstudie vom Freitag. Die Abstufung von Swiss Re begründete er damit, dass die Kursentwicklung der Aktie seit der Hochstufung im November 2011 inzwischen die optimistischen Erwartungen einpreise und der Ausblick nun eher dem der Wettbewerber vergleichbar sei. Etwas Sorgen macht er sich zudem wegen des Akquisitionshungers der Schweizer.

TELEFONICA DEUTSCHLAND

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Telefonica Deutschland nach einem vorläufigen Bescheid der Bundesnetzagentur zur Fusion mit E-Plus von 7,00 auf 6,80 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Overweight" belassen. Die Bundesnetzagentur wolle mit ihrem Vorschlag von offenen Frequenzversteigerungen Neueinsteigern den Weg ins Mobilfunkgeschäft offen lassen, rolle ihnen jedoch keinen roten Teppich aus, schrieb Analyst Dominik Klarmann in einer Studie vom Freitag. Günstigere Bedingungen für Mobilfunkanbieter seien ein gutes Mittel gegen steigende Gebühren. Diese dürften aber auch nicht zu hoch ausfallen, da sie sonst Investitionen abschreckten. Der Experte senkte seine Gewinnprognosen wegen des schwachen vierten Quartals. Die durchschnittlichen Einnahmen je Nutzer (ARPU) stünden weiter unter Druck.

UNITED INTERNET AG

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für United Internet wegen erhöhten Prognosen und positiven Aussichten von 36 auf 42 Euro angehoben. Die Einstufung bleibe bei "Overweight", schrieb JPMorgan-Analyst Hannes Wittig in einer am späten Donnerstagabend veröffentlichten Studie. Er hob seine mittelfristigen Schätzungen für den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda). Der im TecDax notierte Internetdienstleister (1&1, Gmx, Web.de) dürfte in den kommenden Jahren weiter von einem starken Geschäft in allen Sparten und seiner breiten Aufstellung profitieren.

VODAFONE GROUP

LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat Vodafone von "Buy" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 255 auf 240 Pence gesenkt. Er gehe nicht mehr davon aus, dass die Margen des Telekomkonzerns nach dem Ausbau seiner Netzinfrastruktur wieder zulegen, schrieb Analyst James Britton in einer Studie vom Freitag. Denn der Konzern lege seinen Ergebnisprognosen für den Ausbau wohl Preiserhöhungen zugrunde. Der Experte hält diese aber nicht für selbstredend. Auch fundamentale Sorgen wie zum Beispiel die Schwäche bei Geschäftskunden bestünden weiterhin.

VOLKSWAGEN VORZÜGE

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für die Vorzugsaktien von Volkswagen auf "Sell" mit einem Kursziel von 180 Euro belassen. Die Größe des Autobauers führe wegen der Komplexitität seiner Modellreihen nicht automatisch zu Skaleneffekten, schrieb Analyst Philippe Houchois in einer Studie vom Freitag. Der Experte führte auch die Aufwendungen des Konzerns für Übernahmen auf. Die Aktie ist daher der am wenigstern präferierte Branchenwert des Experten. Insgesamt erholt sich der europäische Automarkt momentan schneller als zuvor von ihm erwartet.

VOSSLOH AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Ziel für Vossloh nach endgültigen Quartalszahlen von 65 auf 69 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Verkaufen" belassen. Der Bahntechnik-Konzern habe beim operativen Gewinn enttäuscht, schrieb Analyst Zafer Rüzgar in einer Studie vom Freitag. Er senkte seine Gewinnschätzungen bis 2015 unter Berücksichtigung der neuen Aktienanzahl nach einer Platzierung, berücksichtigte aber gleichzeitig deren Verkaufserlös.

WACKER CHEMIE AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Wacker Chemie nach einer Branchenstudie zu Solarplatten-Installierungen auf "Hold" mit einem Kursziel von 97 Euro belassen. Laut Daten der Marktforscher NPD Solarbuzz hätten sich die Einbauten im ersten Quartal um immense 35 Prozent erhöht, schrieb Analyst Georg Remshagen in einer Studie vom Freitag. Seine 42-Gigawatt-Schätzung für 2014 erhalte zunehmend Spielraum nach oben. Wacker Chemie könnte von der entsprechend positiven Nachfragesituation bei Polysilizium profitieren.

WIRECARD

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für Wirecard auf "Equal Weight" mit einem Kursziel von 28 Euro belassen. Die europäischen Technologie-Unternehmen hätten im ersten Quartal unter hohen Bewertungen sowie Sorgen über die schwachen Schwellenländer, geopolitischen Risiken, Auswirkungen schlechten Wetters sowie Wechselkurseffekten gelitten, schrieb Analyst Gerardus Vos in einer Branchenstudie vom Freitag. Beim Zahlungsabwickler Wirecard wartet er auch wegen Sorgen über den Free Cashflow ab.

YARA

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat Yara von "Overweight" auf "Equal Weight" abgestuft und das Kursziel von 277 auf 268 norwegische Kronen gesenkt. Es sei nicht klar, ob die rückläufigen chinesischen Harnstoff-Preise bereits den Tiefpunkt erreicht hätten, schrieb Analyst Andreas Heine in einer Studie vom Freitag. Weitere Rückgänge könnten beim Düngemittelhersteller Yara zur Schließung von Standorten führen - dieses Risiko spiegelten seine gesenkten Schätzungen noch nicht wider.

ZURICH INSURANCE GROUP

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Zurich Insurance Group von 319 auf 330 Franken angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Analyst Michael Huttner rechnet in einer Studie vom Donnerstag mit einer positiven Prämienentwicklung bei der US-Tochter Farmers im zweiten Quartal. Zwischen der überdurchschnittlichen Kursentwicklung und dem Wachstum bei Farmers bestehe eine enge Verbindung.

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ING Aktie 10,18 EUR+0,94%
Osram Aktie 31,79 EUR-0,71%
Société Générale Aktie 37,37 EUR+2,32%
Dialog Semiconductor Aktie 22,25 EUR-0,62%
Infineon Aktie 8,59 EUR-0,05%
STADA Aktie 29,63 EUR+0,35%
Bechtle Aktie 59,89 EUR+1,16%
Münchener Rück Aktie 149,55 EUR+0,40%
Jenoptik Aktie 10,26 EUR-1,34%
Mylan Aktie 48,59 USD+3,29%
Aixtron Aktie 9,83 EUR+0,29%
Hannover Rück Aktie 63,27 EUR+0,44%
Linde Aktie 149,50 EUR-0,46%
Aareal Bank Aktie 34,62 EUR+1,56%
Daimler Aktie 61,88 EUR+0,89%
SAP Aktie 58,40 EUR+0,22%
BASF Aktie 76,87 EUR+0,86%
United Internet Aktie 32,49 EUR-0,07%
Wirecard Aktie 28,25 EUR+0,40%
LVMH Aktie 130,50 EUR+0,50%
Siemens Aktie 94,44 EUR+1,57%
Wacker Chemie Aktie 89,06 EUR-0,65%
Fraport Aktie 51,78 EUR+1,29%
Deutsche Post Aktie 24,45 EUR+0,65%
Renault Aktie 59,90 EUR+0,80%
NORMA GROUP SE Aktie 37,73 EUR+1,09%
TecDAX 1.222,68 Pkt.0,00%
Vossloh Aktie 50,35 EUR+0,65%
Commerzbank Aktie 11,00 EUR+1,05%
Deutsche Bank Aktie 25,11 EUR+1,16%
Bauer Aktie 15,38 EUR+0,78%
SWISS RE AG Aktie 74,30 CHF+0,74%
Samsung Aktie 477,50 USD-1,24%
Telefonica Deutschland Akti... 5,76 EUR+0,55%
Apple Aktie 100,57 USD+0,03%
BP Aktie 482,75 GBp+0,36%
VW Aktie 172,40 EUR+0,46%
Shell Aktie 30,08 EUR-0,13%
JPMorgan Aktie 57,64 USD+0,13%
Dow Jones 16.979,13 Pkt.+0,35%
ZURICH INSURANCE GROUP AG A... 272,90 CHF+0,22%
AXA Aktie 18,41 EUR+1,57%
VODAFONE GROUP PLC Aktie 200,85 GBp-0,14%
UBS Aktie 16,21 CHF+0,87%
SAMSUNG GROUP Aktie 28,07 USD0,00%
Hang Seng 24.994,10 Pkt.-0,65%
Pfeiffer Vacuum Technology ... 70,25 EUR-0,07%
Software AG Aktie 19,75 EUR+0,12%
BARCLAYS PLC Aktie 220,79 GBp+0,04%
MEDA AB ADR Aktie 13,56 USD-0,07%
Ölpreis Brent 101,30 USD-0,87%
EURO STOXX 50 3.111,99 Pkt.+0,92%
UTX UKRAINIAN TRADED (EUR) 255,67 Pkt.-1,06%
CREDIT SUISSE GROUP AG Akti... 25,89 CHF+1,68%
Morgan Stanley Aktie 32,54 USD+0,03%
VOSSLOH ADR Aktie 6,99 USD-39,25%
MEDA AB Aktie 94,50 SEK+2,16%
Goldman Sachs Aktie 19,97 USD-0,24%
APPE GREE Aktie 0,21 USD+200,00%
YARA Aktie 49,16 USD-0,30%
CASTLE HOLDING Aktie 0,16 USD-5,88%
CASTLE GROUP Aktie 0,23 USD-4,16%
FMC Corp. Aktie 66,42 USD+0,12%
LED INTL HLDGS LTD HD 10 Ak... 0,67 EUR+0,29%
PERFORM GROUP Aktie 203,06 GBp+0,37%
NOMURA HOLDINGS LTD. Aktie 6,19 USD-0,64%
HSBC HOLDINGS PLC Aktie 53,30 USD-1,03%
STEPHAN Aktie 1,40 USD-0,70%

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