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dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 05.05.2015

dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 05.05.2015

ADIDAS

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat das Kursziel für Adidas nach Zahlen von 74 auf 81 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Der Sportartikelhersteller habe im ersten Quartal die vom Analysehaus ermittelten Konsenserwartungen übertroffen, schrieb Analyst Carl Short in einer Studie vom Dienstag. In Nordamerika sei wieder ein Umsatzplus erzielt worden, und in China sowie Westeuropa habe sich das Wachstum beschleunigt. Short bestätigte sein "Halten"-Votum, weil sich die Aktie nur unweit unter seinem neuen Kursziel bewege.

ADIDAS

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat das Kursziel für Adidas nach Zahlen von 75 auf 85 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Sportartikelhersteller habe - wie zuvor schon angedeutet - starke Ergebnisse für das erste Quartal vorgelegt, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Dienstag. Das Wachstumsziel für den Jahresumsatz erscheine einigermaßen konservativ.

BAUER AG

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Bauer von 12 auf 13 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Reduce" festgesetzt. Die Ausrüster für die Bauindustrie seien noch weit von einem Boom entfernt, schrieb Analyst Jürgen Siebrecht in einer Branchenstudie vom Dienstag. Auf dem chinesischen Markt werde im laufenden Jahr wohl die Talsohle durchschritten, während der nordamerikanische Absatzmarkt unverändert robust sei. Grundsätzlich positiv für die Sektorunternehmen wirke sich der starke US-Dollar aus. Beim Tiefbauspezialisten Bauer belasteten jedoch nach wie vor hohe Projekt- und Länderrisiken.

BAYWA

FRANKFURT - Die Investmentbank Oddo Seydler hat die Einstufung für Baywa vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 39 Euro belassen. Das erste Quartal des Handelskonzerns dürfte wetterbedingt schwach ausgefallen sein, habe deshalb aber auch wenig Bedeutung für das Gesamtjahr, schrieb Analyst Roland Pfänder in einer Studie vom Dienstag. Der Experte rechnet mit einem operativen Konzernverlust (Ebit) von 4 Millionen Euro. Dabei dürfte der lange Winter insbesondere die Agrarsparte belastet haben. Ab dem zweiten Quartal sollten Konzern-Ergebnis und -Umsätze aber wieder ansteigen. Anleger sollten daher die wenig anspruchsvolle Aktienbewertung für Käufe nutzen.

DEUTZ AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat Deutz nach Zahlen für das erste Quartal auf "Reduce" mit einem Kursziel von 3,50 Euro belassen. Die endgültigen Ergebnisse des Motorenherstellers entsprächen den jüngst bekannt gegebenen vorläufigen Daten, schrieb Analyst Holger Schmidt in einer Studie vom Dienstag. Die Aktien seien selbst für den Fall einer zukünftig besser als erwarteten Gewinnentwicklung unattraktiv bewertet.

DMG MORI SEIKI

FRANKFURT - Die DZ Bank hat DMG Mori Seiki nach Zahlen von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft und den fairen Wert von 31 auf 34 Euro angehoben. Nach den guten Kennziffern zum ersten Quartal habe er seine Umsatz- und Ergebnisprognosen (bereinigtes EPS) für die Jahre 2015 bis 2017 erhöht, schrieb Analyst Jasko Terzic in einer Studie vom Dienstag. Er geht davon aus, dass die Muttergesellschaft DMG Japan ihre Beteiligung an der ehemaligen Gildemeister von derzeit gut 52 Prozent auf mehr als 75 Prozent ausbauen wird und daraus weitere Synergien für den deutschen Werkzeugmaschinenhersteller zu erwarten sind.

KLÖCKNER & CO

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat Klöckner & Co vor Zahlen von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 10,50 auf 9,40 Euro gesenkt. Das erste Quartal dürfte wie signalisiert schwach ausfefallen sein, schrieb Analyst Matthias Pfeifenberger in einer Studie vom Dienstag. Er rechnet mit einem operativen Ergebnis (Ebitda) des Stahlhändlers von 16 Millionen Euro. Für das zweite Quartal, die Jahresziele und sogar die mittelfristigen Margenziele sieht er jedoch einige Risiken.

KRONES AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat das Kursziel für Krones nach Zahlen von 86 auf 87 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Reduce" belassen. Der Getränkeabfüllanlagen-Hersteller habe über ein sehr solides erstes Quartal berichtet, schrieb Analyst Thomas Rau in einer Studie vom Dienstag. Das fehlende Überraschungspotenzial limitiert aber aus seiner Sicht die Chancen für weitere Kursgewinne.

LLOYDS BANKING GROUP

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Lloyds auf "Overweight" mit einem Kursziel von 95 Pence belassen. Die Aktie sei unter den britischen Bankenwerten sein "Top Pick", schrieb Analyst Raul Sinha in einer Studie vom Dienstag. Lloyds habe mit den Zahlen zum ersten Quartal seine Erwartungen übertroffen. Nach den Wahlen im Vereinigten Königreich rücke das Thema Ausschüttungen an die Aktionäre in den Fokus.

METRO AG

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat die Einstufung für Metro nach Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal auf "Sell" mit einem Kursziel von 28 Euro belassen. Der Handelskonzern habe robuste Ergebnisse vorgelegt und die Erwartungen leicht übertroffen, schrieb Analyst Arnaud Joly in einer Studie vom Dienstag. Insbesondere die Media-Saturn-Märkte hätten gut abgeschnitten, wohingegen das Cash&Carry-Geschäft beim bereinigten Umsatz etwas enttäuscht habe. Seine Verkaufsempfehlung begründete er unter anderem mit der recht hohen Bewertung der Metro-Aktie.

PFEIFFER VACUUM

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Pfeiffer Vacuum nach Zahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 78 Euro belassen. Der Vakuumpumpenspezialist habe eine solide Bilanz für das erste Quartal 2015 vorgelegt, wenngleich positive Währungseffekte stärker ausgefallen seien als gedacht, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Dienstag. Auch andere Faktoren hätten das Ergebnis unterstützt. Der Barmittelfluss erscheine dank hoher Vorauszahlungen stark. Dieser Effekt dürfte aber in den kommenden Quartalen etwas nachlassen.

STMICROELECTRONICS

NEW YORK - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat STMicroelectronics nach Zahlen von "Buy" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 9,70 auf 7,80 Euro gesenkt. Die Erholung bei den Gewinnspannen verlaufe bei Europas größtem Halbleiterhersteller nur schleppend, schrieb Analyst Adithya Metuku in einer Studie vom Dienstag.

SWISS REINSURANCE COMPANY

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Swiss Re auf "Neutral" mit einem Kursziel von 80 Franken belassen. Die Finanzlage des Rückversicherers bleibe komfortabel, schrieb Analyst William Elderkin in einer Studie vom Dienstag. Er rechnet für 2016 bis 2017 mit Aktienrückkäufen im Volumen von drei Milliarden Franken.

SYMRISE AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Symrise nach Zahlen auf "Halten" mit einem fairen Wert von 60 Euro belassen. Der Aromenhersteller sei organisch überraschend stark gewachsen, schrieb Analyst Thomas Maul in einer Studie vom Dienstag. Das operative Ergebnis (Ebitda) habe dank der Stärke im Unternehmensbereich Flavor & Nutrition ebenfalls höher gelegen. Die Marge habe dabei sogar unter einem negativen Sondereffekt gelitten.

TAKKT

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Takkt mit Blick auf die Zahlen für das erste Quartal von 20 auf 21 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Bilanz des Spezialversandhändlers sei solide und im Rahmen der Markterwartungen ausgefallen, schrieb Analystin Anna Patrice in einer Studie vom Dienstag. Die Expertin passte ihre Schätzungen für das Nordamerika-Geschäft wegen des stärkeren Dollar an, daher steige auch das Kursziel.

TALANX AG

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat Talanx von "Equal Weight" auf "Underweight" abgestuft, das Kursziel aber auf 24,90 Euro belassen. Analyst Andy Broadfield senkte in einer Branchenstudie vom Dienstag auch seine Einstufung für den gesamten europäischen Versicherungssektor auf "Negative". Die Branche - und hier insbesondere Lebensversicherer - stehe vor erheblich zunehmenden Herausforderungen auf der Kapital- und Gewinnseite, so seine Begründung. Das Niedrigzinsumfeld berge Gefahren. Die Dividenden, die für gewöhnlich die Kurse der Versicherer-Aktien stützten, könnten stagnieren oder sinken. Im Sektor bevorzugt der Experte britische Werte sowie Unternehmen mit Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft.

TELEFONICA DEUTSCHLAND

FRANKFURT - Die DZ Bank hat den fairen Wert für Telefonica Deutschland von 4,30 auf 4,60 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Verkaufen" belassen. Die Eckdaten des Mobilfunkanbieters für das erste Quartal hätten leicht über den Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Karsten Oblinger in einer Studie vom Dienstag. Er hält die Papiere aber für zu hoch bewertet. Die bevorstehende Auktion von Mobilfunk-Frequenzen in Deutschland sei mit deutlichem Kapitalabfluss verbunden. Zudem müssten Synergien aus der Übernahme von E-Plus erst realisiert werden.

UBS AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für UBS nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 17 Franken belassen. Das erste Quartal der Schweizer Bank sei viel besser ausgefallen als von ihm erwartet, schrieb Analyst Michael Dunst in einer Studie vom Dienstag.

VOSSLOH AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Vossloh nach Zahlen zum ersten Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 70 Euro belassen. Der Gewinn des Verkehrstechnikanbieters sei wie von ihm erwartet schwach ausgefallen, schrieb Analyst Frank Laser in einer Studie vom Dienstag. Insgesamt seien die Zahlen auf kurze Sicht kein wirklicher Kurstreiber. Langfristig sei die Aktie aber ein unverändert gutes Investment.

/stk

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