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dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 06.06.2013

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 06.06.2013:

ALLIANZ SE

HANNOVER - Die NordLB hat Allianz im Rahmen einer Branchenstudie zu Versicherern auf 'Kaufen' belassen. Auch wenn vor allem die Niedrigzinspolitik für die aktuell existenziellen Herausforderungen der Versicherer verantwortlich sei, bleibe die Frage, ob die Unternehmen nicht früher mit einer diversifizierten Anlagepolitik hätten reagieren können, schrieb Analystin Julia Siekmann in der Studie vom Donnerstag. Wer künftig allein auf sichere Zinsen setze, dürfte langfristig in Schwierigkeiten geraten. Hinsichtlich des Hochwassers in Mitteleuropa müsse zunächst die Schadensbilanz der Versicherer abgewartet werden. Siekmann bewertet den Sektor weiterhin mit 'Neutral'.

DAIMLER AG

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für Daimler auf 'Market-Perform' mit einem Kursziel von 55 Euro belassen. Die Probleme der Marke Mercedes in China gingen sehr viel tiefer als die oft angeführten problematischen Vertriebsstrukturen, schrieb Analyst Max Warburton in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Der Autobauer habe auch Probleme mit der Qualität, mit schlechtem Händlerservice und mit hohen Ersatzteilpreisen. Der Konzern müsse diese Probleme lösen, wenn er bei den Gewinnmargen den Abstand auf die Konkurrenten BMW und Audi verringern wolle.

HENKEL

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Vorzüge von Henkel von 'Underperform' auf 'Neutral' hochgestuft und das Kursziel von 68 auf 73 (Kurs: 75,09) Euro angehoben. Der Persil-, Pril- und Pritt-Hersteller werde wohl seine wachsenden Barmittel demnächst für Übernahmen oder Aktienrückkäufe ausgeben, schrieb Analyst Eamonn Ferry in einer Studie vom Donnerstag. Andernfalls stiegen diese bis zum Jahr 2016 auf knapp 20 Prozent der Marktkapitalisierung.

HHLA

FRANKFURT - Equinet hat HHLA nach dem von der Deutschen Börse beschlossenen Abstieg des Titels aus dem MDax vorerst auf 'Accumulate' mit einem Kursziel von 21 Euro belassen. Das Ausscheiden aus dem Index sei eindeutig negativ für die Aktie des Hafenbetreibers, komme aber auch nicht mehr überraschend, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Donnerstag. Die zuletzt gute Umschlagsentwicklung am Hamburger Hafen dürfte zudem etwaige Kursverluste ausgleichen.

LUFTHANSA AG

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat die Einstufung für Lufthansa anlässlich neuer Details zum Sparprogramm 'Score' auf 'Outperform' mit einem Kursziel von 21,40 Euro belassen. Die Erhöhung des maximalen Sparpotenzials von 2,4 auf 2,7 Milliarden Euro sowie weitere Einzelheiten zu 'Score' stärkten das Vertrauen des Marktes in das mittelfristige Ergebnisziel der Fluggesellschaft, schrieben die Analysten in einer Studie vom Donnerstag. Sie sehen die Aktie derzeit als günstig bewertetan, mit einem Kurspotenzial von 27 Prozent.

MAN SE

FRANKFURT - Independent Research hat MAN nach einer Gewinnwarnung auf 'Verkaufen' mit einem Kursziel von 80,89 Euro belassen. Die Warnung des Lastwagenherstellers sei überraschend gekommen, schrieb Analyst Zafer Rüzgar in einer Studie vom Donnerstag. Nach den im ersten Quartal verbuchten Rückstellungen habe er keine weiteren Belastungen erwartet. Zudem sei der Zeitpunkt der Ankündigung zwei Tage vor der Jahreshauptversammlung fragwürdig gewesen. Der Experte senkte seine Prognose des diesjährigen Gewinns je Aktie von 0,57 auf 0,13 Euro, beließ das Kursziel jedoch auf Höhe des von Volkswagen unterbreiteten Kaufangebots.

METRO AG

ESSEN - Die National-Bank hat Metro AG von 'Kaufen' auf 'Halten' abgestuft, das Kursziel aber auf 27 Euro belassen. Nach zuletzt starker Aktienkursentwicklung vor allem infolge von Restrukturierungshoffnungen und Nachholeffekten fehlten nun Impulse, schrieb Analyst Manfred Jaisfeld in einer Studie vom Donnerstag. Das Kurspotenzial sei begrenzt. Der Handelskonzern dürfte im Gegenteil unter strukturellen Branchentrends weg von den Kaufhäusern und hin zu spezialisierteren Händlern sowie der Konkurrenz durch den Internet-Versandhandel leiden.

ORACLE CORP

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Oracle-Aktien von 'Buy' auf 'Sell' abgestuft und das Kursziel von 35 auf 28 US-Dollar gesenkt (Kurs: 33,76 Dollar). Die für die schwache Geschäftsentwicklung vieler Softwareunternehmen im ersten Quartal genannten Gründe - konjunktureller Gegenwind sowie automatische Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen in den USA - kaschierten die wahren Herausforderungen dieser Industrie, schrieb Analyst Daud Khan in einer Sektorstudie vom Donnerstag. Aus Anlegersicht schienen die Branchenunternehmen zwar gut positioniert, um von neuen Techniktrends wie Cloud Computing profitieren zu können. Die wichtigste Frage aber sei, ob die Firmen für die nächste Welle nachhaltigen Wachstums effektiv aufgestellt seien.

SAP AG

LONDON - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für SAP angesichts der Übernahme des e-Commerce-Anbieters Hybris auf 'Overweight' mit einem Kursziel von 73 Euro belassen. Durch den Kauf biete der deutsche Softwarekonzern nun ein integriertes Angebot für elektronische Handelslösungen in einem der am schnellsten wachsenden Softwaresegmente, schrieb Analyst Adam Wood in einer Studie vom Donnerstag. Er gehe aber davon aus, dass Hybris so gerade eben die Gewinnschwelle erreiche, so dass der Zukauf keine Auswirkungen auf die Gewinnschätzungen für SAP habe.

THYSSENKRUPP AG

LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat ThyssenKrupp nach einem Bericht eines Börsenbriefs über den Verkauf des Stahlgeschäfts in Amerika auf 'Overweight' belassen. Er gehe weiter davon aus, dass der Stahlkonzern das Amerika-Geschäft bis Ende Juni für etwa 2,5 Milliarden Euro veräußert haben wird, schrieb Analyst Alessandro Abate in einer Studie vom Donnerstag. Der Konzern werde dann zeitgleich eine Kapitalerhöhung ankündigen.

VOSSLOH AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Vossloh nach der Wahl von Großaktionär Heinz Hermann Thiele zum neuen Aufsichtsratschef auf 'Hold' mit einem Kursziel von 78 Euro belassen. Die Personalie habe wieder Übernahmefantasien geschürt, schrieb Analyst Sebastian Growe in einer Studie vom Donnerstag. Diese Spekulationen in Verbindung mit guten Nachrichten zur Auftragslage sollten die Aktie weiter stützen. Seit längerem wird spekuliert, dass Thiele sein Unternehmen Knorr-Bremse mit Vossloh verschmelzen könnte.

/kja

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MAN Aktie92,97 EUR+0,34%
JPMorgan Aktie55,22 USD-0,07%
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SAP Aktie57,73 EUR-1,19%
Hamburger Hafen Aktie17,02 EUR+0,23%
Allianz Aktie119,05 EUR+0,67%
Lufthansa Aktie18,70 EUR+1,71%
Vossloh Aktie73,00 EUR+0,56%
Henkel Aktie77,18 EUR+0,94%
ThyssenKrupp Aktie19,87 EUR+1,29%
Daimler Aktie67,29 EUR+3,01%
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