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dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 06.07.2015

dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 06.07.2015

ALLIANZ SE

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für Allianz auf "Market-Perform" mit einem Kursziel von 144 Euro belassen. Nach der kurzzeitigen Überhitzung im ersten Quartal seien die Aktien europäischer Versicherungsunternehmen im zweiten Jahresviertel auf "normalere" Bewertungsniveaus zurückgekehrt, schrieb Analyst Thomas Seidl in einer Branchenstudie vom Montag. An seiner neutralen Einschätzung des Sektors hält der Experte für den Rest des Jahres fest.

BASF SE

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat BASF vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 100 Euro belassen. Ungeachtet des schwierigen Umfelds dürfte die Chemieindustrie robuste Resultate für das zweite Quartal vorlegen, schrieb Analyst Tim Jones in einer Branchenstudie vom Montag. Die Zielsetzungen der Unternehmen dürften wohl konservativ bleiben, doch der Rückenwind durch den schwachen Euro und niedrigere Rohstoffpreise sollte für mehr positive als negative Überraschungen sorgen. Einigen Unternehmen traut Jones sogar ein Rekordquartal zu. BASF gehört zu seinen "Top Picks". Die Ludwigshafener profitierten auch von einer günstigen Bewertung und der Dividendenrendite von 4 Prozent.

BAYER AG

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für Bayer auf "Neutral" mit einem Kursziel von 129 Euro belassen. In den vergangenen zwölf Monaten habe die Pharmabranche ihre Medikamentenforschung zur Fettleber-Erkrankung nicht-alkoholische Steatohepatitis sehr aktiv betrieben, schrieb Analystin Luisa Hector in einer Branchenstudie vom Montag. Mehr als 15 Arzneien würden derzeit klinisch getestet. Das Marktpotenzial schätzt die Expertin auf mehr als 15 Milliarden Dollar, sollte etwa ein Drittel der Patienten zu Kosten von 10 Dollar am Tag behandelt werden.

BMW

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat BMW auf "Underperform" mit einem Kursziel von 101 Euro belassen. Das griechische Nein zu neuen Spar- und Reformschritten und dessen noch unabsehbare Folgen könnten vor allem die in Italien, Spanien und Portugal starken Autobauer Fiat Chrysler und Peugeot belasten, schrieb Analyst Stuart Pearson in einer Branchenstudie vom Montag. Als Silberstreif am Horizont für die Branche sieht er eine weitere Euro-Schwäche.

BRITISH AMERICAN TOBACCO

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat British American Tobacco (BAT) mit "Buy" und einem Kursziel von 4000 Pence in die Bewertung wieder aufgenommen. Der Tabakkonzern zeichne sich durch seine Preissetzungsmacht und sein starkes Engagement in lukrativen Schwellenmärkten aus, schrieb Analyst Gerry Gallagher in einer Studie vom Montag. Zudem sei die Aktie der Briten im Branchenvergleich rund 23 Prozent unterbewertet.

BRITISH AMERICAN TOBACCO

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für die Aktie des Tabakkonzerns British American Tobacco (BAT) von 3270 auf 3170 Pence gesenkt, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Dies geht aus einer am Montag veröffentlichten Studie des Instituts hervor.

BT GROUP

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat die BT Group von "Buy" auf "Neutral" abgestuft, das Kursziel aber von 450 auf 485 Pence angehoben. Analyst Simon Weeden hob in einer Studie vom Montag. seine Schätzungen für den britischen Telekomkonzern unter anderem wegen der anstehenden Übernahme des Mobilfunkers EE an, für die das Synergiepotenzial groß sei. Die Aktie dürfte aber in einer Warteschleife verharren, bis eine Entscheidung der Regulierer über mögliche Bedingungen für das EE-Geschäft gefallen sei. Der Zukauf dürfte aber gebilligt werden.

CONTINENTAL AG

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat Continental auf "Neutral" mit einem Kursziel von 238 Euro belassen. Das griechische Nein zu neuen Spar- und Reformschritten sowie dessen noch unabsehbare Folgen könnten vor allem die in Italien, Spanien und Portugal starken Autobauer Fiat Chrysler und Peugeot belasten, schrieb Analyst Stuart Pearson in einer Branchenstudie vom Montag. Die Reifenhersteller wie Conti seien hingegen am wenigsten davon betroffen. Als Silberstreif am Horizont für die Branche sieht er eine weitere Euro-Schwäche.

DAIMLER AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat Daimler vor Zahlen von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft, den fairen Wert aber von 94 auf 90 Euro gesenkt. Er rechne mit einem guten zweiten Quartal des Autobauers, schrieb Analyst Michael Punzet in einer Studie vom Montag. Auch in den Folgequartalen sollten die Stuttgarter von ihrer guten Modellpolitik profitieren. Skeptisch bleibt Punzet aber mit Blick auf die mittelfristigen Margenziele.

DAIMLER AG

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat Daimler auf "Neutral" mit einem Kursziel von 98 Euro belassen. Das griechische Nein zu neuen Spar- und Reformschritten und dessen noch unabsehbare Folgen könnten vor allem die in Italien, Spanien und Portugal starken Autobauer Fiat Chrysler und Peugeot belasten, schrieb Analyst Stuart Pearson in einer Branchenstudie vom Montag. Als Silberstreif am Horizont für die Branche sieht er eine weitere Euro-Schwäche.

DEUTSCHE POST AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Deutsche Post nach der Tarifeinigung mit der Gewerkschaft Verdi auf "Kaufen" belassen. Den fairen Aktienwert errechnet Analyst Dirk Schlamp in einer Studie vom Montag weiter bei 30,50 Euro. Die Einigung mit dem Erhalt der ausgegründeten Paketgesellschaften könne als großer und wichtiger Erfolg gewertet werden. Er schätze das Lohnniveau rund 20 Prozent tiefer als bei der Deutschen Post selbst. Der Abschluss habe nur begrenzt Einfluss auf seine Schätzungen für die Jahre 2015 und 2016. Die Einigung helfe aber, die Konzernziele für 2020 zu erreichen.

DEUTSCHE POST AG

MÜNCHEN - Die Baader Bank hat Deutsche Post angesichts der Einigung im Tarifstreit mit den Zustellern auf "Buy" mit einem Kursziel von 31 Euro belassen. Die direkten finanziellen Auswirkungen des Streiks seien zwar begrenzt gewesen, doch habe die Auseinandersetzung die Stimmung für die Aktie belastet, schrieb Analyst Chris Burger in einer Studie vom Montag. Diese könnte sich nun angesichts der Einigung wieder verbessern.

DEUTSCHE POST AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Deutsche Post nach dem Ende des Tarifstreits mit den Zustellern auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 30 Euro belassen. Die Einigung sei positiv, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Montag. Der wichtigste Plan des Unternehmens, die Zustellerfirmen mit niedrigeren Gehältern zu errichten, sei aufgegangen. Der geplante Anstieg der Gehälter sei moderat. Das zweite Halbjahr sollte für den Post-Konzern gut verlaufen und die Schwäche des ersten Halbjahres ausgleichen.

DEUTSCHE POST AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Deutsche Post nach der Einigung mit der Gewerkschaft Verdi im Tarifstreit mit den Zustellern auf "Hold" mit einem Kursziel von 29 Euro belassen. Positiv sei, dass die Schlüsselforderung des Post-Konzerns nach Niedriglohn-Tochterunternehmen durchgekommen sei, schrieb Analyst Johannes Braun in einer Studie vom Montag. Das dürfte die Lohnkosten längerfristig im Zaum halten. Denn nun könnten über diese Unternehmen neue Mitarbeiter zu niedrigeren Gehältern angestellt werden und nicht zu den hauseigenen höheren Tarifen.

DEUTSCHE TELEKOM AG

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für die Deutsche Telekom von 14,00 auf 17,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Analyst Simon Weeden passte in einer Studie vom Montag seine Bewertung für das Deutschland-Geschäft an das Niveau des Wettbewerbs und den Konzernausblick an. Das neue Kursziel berücksichtige zudem den gestiegenen Wert der Tochter T-Mobile US. Der Experte erhöhte wegen Währungseffekten und besserer Trends im deutschen Festnetzgeschäft darüber hinaus seine Prognosen für Umsatz und operatives Ergebnis (Ebitda) im laufenden und kommenden Jahr.

DIAGEO

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für die Aktie des Spirituosenherstellers Diageo von 1640 auf 1600 Pence gesenkt und die Einstufung auf "Sell" belassen. Dies geht aus einer am Montag veröffentlichten Studie des Instituts hervor.

DIC ASSET AG

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat die Einstufung für Dic Asset nach der Hauptversammlung auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 10,50 Euro belassen. Die Immobiliengesellschaft habe ihre Unternehmensziele für das Gesamtjahr bestätigt, schrieb Analyst Georg Kanders in einer Studie vom Montag. Dic Asset sei auf einem guten Weg, seine Ziele zu erreichen.

DRILLISCH

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Drillisch nach dem Start des Filialbetriebs der Tochtermarke Yourfone auf "Sell" mit einem Kursziel von 31 Euro belassen. Größte Herausforderung für den Mobilfunkanbieter dürfte sein, die Anlaufkosten der von Telefonica Deutschland übernommenen 300 Läden unter Kontrolle zu halten und die Shops profitabel zu machen, schrieb Analyst Leonhard Bayer in einer Studie vom Montag. Anleger sollten weder für 2015 noch für 2016 einen exponenziellen Anstieg beim operativen Ergebnis (Ebitda) erwarten.

EON AG

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat Eon nach dem Aus für eine deutsche Klimaschutz-Abgabe auf "Outperform" mit einem Kursziel von 16,80 Euro belassen. Diese Nachricht sei nicht nur klar positiv insbesondere für den Konkurrenten RWE, sondern zeige auch, dass die Regierung nicht alle Veränderungen zulasten der Branche durchboxen könne, schrieb Analystin Deepa Venkateswaran am Montag in einer Studie zu den deutschen Versorgern. Das gelte insbesondere, sobald Arbeitsplatzverluste oder steigende Energiepreise drohten.

EVONIK

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat Evonik vor Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 34 Euro belassen. Ungeachtet des schwierigen Umfelds dürfte die Chemieindustrie robuste Resultate für das zweite Quartal vorlegen, schrieb Analyst Tim Jones in einer Branchenstudie vom Montag. Die Zielsetzungen der Unternehmen dürften wohl konservativ bleiben, doch der Rückenwind durch den schwachen Euro und niedrigere Rohstoffpreise sollte für mehr positive als negative Überraschungen sorgen. Einigen Unternehmen traut Jones sogar ein Rekordquartal zu. Bei Evonik macht ihm allerdings - trotz aktuell starker Zahlen - die Nachhaltigleit der Profitabilität im Methioningeschäft Sorgen. Die Aktie sei fair bewertet.

EVONIK

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Evonik von 34 auf 36 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Dies geht aus einer am Montag veröffentlichten Studie des Instituts hervor.

FIELMANN AG

FRANKFURT - In Erwartung einer starken Bilanz der Optikerkette für das zweite Quartal hat das Bankhaus Metzler seine Verkaufsempfehlung für die Aktie von Fielmann am Montag kassiert. Analyst Stefan Wimmer hob das Papier von "Sell" auf "Hold" und sein Kursziel von 57 auf 62 (Kurs: 61,52) Euro.

GERRESHEIMER AG

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat Gerresheimer vor Zahlen zum zweiten Quartal von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel auf 57 Euro belassen. Analyst Torben Teichler begründete das neue Votum in einer Studie vom Montag mit der relativ hohen Bewertung der Aktie. Der Verpackungsspezialist dürfte aber mit tadellosen Kennziffern aufwarten. Damit sollten sich die Jahresziele auch weiterhin als erreichbar erweisen.

HAMBORNER REIT

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat Hamborner Reit mit Blick auf die laufende Kapitalerhöhung auf "Buy" mit einem Kursziel von 11,50 Euro belassen. Die auf Gewerbeimmobilien spezialisierte Gesellschaft werde ihr Portfolio weiter ausbauen und verbessern, schrieb Analyst Kai Klose in einer Studie vom Montag. Sie dürfte ihre Dividendenpolitik aufrecht erhalten und schon bald nach dem Abschluss der Transaktion mitteilen, wie sie die neuen Mittel verwenden wolle. Klose sieht die Aktie daher weiter positiv.

HEIDELBERGCEMENT AG

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat die Einstufung für HeidelbergCement auf "Hold" mit einem Kursziel von 76 Euro belassen. Jüngste Marktdaten aus Indien und den USA seien positiv auch für den deutschen Baustoffekonzern, schrieb Analystin Muriel Fellous in einer Studie vom Montag.

HEIDELBERGCEMENT AG

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für HeidelbergCement von 83 auf 82 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Der indonesische Zementmarkt leide unter einem kurzfristigen Dynamikverlust, sei auf längere Sicht aber immer noch attraktiv, schrieb Analyst Robert Muir in einer Branchenstudie vom Montag. Die jüngste Entwicklung komme nicht überraschend. Er habe seine Schätzungen für den Baustoffekonzern daher nur geringfügig gesenkt. Die Aktie der Heidelberger bleibt sein bevorzugter Branchentitel.

JCDECAUX

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat JCDecaux von "Outperform" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 37 auf 35 Euro gesenkt. Der Außenwerbekonzern weise eine Menge guter Qualitäten auf, schrieb Analyst Charles Bedouelle in einer Studie vom Montag. Nachdem die Aktie in den vergangenen Monaten aber 20 Prozent besser als der Sektor abgeschnitten habe, seien sämtliche positiven Aspekte bereits ausreichend eingepreist.

K+S

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat K+S vor Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 36 Euro belassen. Ungeachtet des schwierigen Umfelds dürfte die Chemieindustrie robuste Resultate für das zweite Quartal vorlegen, schrieb Analyst Tim Jones in einer Branchenstudie vom Montag. Die Zielsetzungen der Unternehmen dürften wohl konservativ bleiben, doch der Rückenwind durch den schwachen Euro und niedrigere Rohstoffpreise sollte für mehr positive als negative Überraschungen sorgen. Einigen Unternehmen traut Jones sogar ein Rekordquartal zu. Bei K+S rechne er mit einem saisontypisch schwachen Salzgeschäft. Entscheidend für den Aktienkurs blieben aber Neuigkeiten zum Übernahmeangebot von Potash.

K+S

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat die Einstufung für K+S nach dem vom Vorstand abgelehnten Potash-Kaufgebot auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 46 Euro belassen. Die Kanadier dürften ihre Offerte von derzeit noch 41 Euro je Aktie in den kommenden Wochen nachbessern, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Montag.

KUKA AG

MÜNCHEN - Die Baader Bank hat das Kursziel für Kuka von 50 auf 75 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Analyst Peter Rothenaicher hält laut einer Studie vom Montag die Gewinnerwartungen des Roboter-Herstellers für 2015 für zu konservativ und hob daher seine eigenen Schätzungen an. Das bereits am Freitag angehobene Kursziel steige zudem wegen eines neuen Bewertungszeitraums. Angesichts der bereits sehr hohen Bewertung der Aktie sei das weitere Aufwärtspotenzial aber begrenzt, weshalb er an seinem neutralen Votum festhalte.

KWS SAAT

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat KWS Saat nach zuletzt starker Kursentwicklung von "Kaufen" auf "Halten" abgestuft und das Kursziel von 322 auf 320 Euro gesenkt. Die Aktie des Saatgutherstellers habe vor Kurzem ihr Allzeithoch dank der Übernahmespekulationen um Syngenta und Monsanto erreicht und biete damit nur noch ein Aufwärtspotenzial von unter zehn Prozent bis zu seinem Kursziel, schrieb Analyst Marc Gabriel in einer Studie vom Montag. Zudem passte der Experte wegen höherer Finanzierungskosten und Steuern seine Schätzungen für den Gewinn je Aktie und entsprechend das Kursziel an.

LINDE AG

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat Linde vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 200 Euro belassen. Ungeachtet des schwierigen Umfelds dürfte die Chemieindustrie robuste Resultate für das zweite Quartal vorlegen, schrieb Analyst Tim Jones in einer Branchenstudie vom Montag. Die Zielsetzungen der Unternehmen dürften wohl konservativ bleiben, doch der Rückenwind durch den schwachen Euro und niedrigere Rohstoffpreise sollte für mehr positive als negative Überraschungen sorgen. Einigen Unternehmen traut Jones sogar ein Rekordquartal zu. Linde gehört zu seinen "Top Picks". Der Aktienkurs preise das Gewinnpotenzial nicht ausreichend ein, so der Experte.

MERCK KGAA

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für Merck KGaA auf "Neutral" mit einem Kursziel von 108 Euro belassen. In den vergangenen zwölf Monaten habe die Pharmabranche ihre Medikamentenforschung zur Fettleber-Erkrankung nicht-alkoholische Steatohepatitis sehr aktiv betrieben, schrieb Analystin Luisa Hector in einer Branchenstudie vom Montag. Mehr als 15 Arzneien würden derzeit klinisch getestet. Das Marktpotenzial schätzt die Expertin auf mehr als 15 Milliarden Dollar, sollte etwa ein Drittel der Patienten zu Kosten von 10 Dollar am Tag behandelt werden.

MUNICH RE

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für Munich Re auf "Market-Perform" mit einem Kursziel von 163 Euro belassen. Nach der kurzzeitigen Überhitzung im ersten Quartal seien die Aktien europäischer Assekuranzen im zweiten Jahresviertel auf "normalere" Bewertungsniveaus zurückgekehrt, schrieb Analyst Thomas Seidl in einer Branchenstudie vom Montag. Gewisse Preisrisiken sieht er jedoch im Untersegment Sach- und Unfallversicherung, vor allem bei den Rückversicherern.

ORANGE

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Orange von 15,00 auf 15,40 Euro angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Analyst Simon Weeden begründete das neue Kursziel mit dem geplanten Ausstieg aus dem britischen Mobilfunker EE. Zudem bewerte er nun das hochprofitable Großhandelsgeschäft im französischen Mobilfunkmarkt höher, schrieb er in einer Studie vom Montag. Allerdings sorgt sich der Experte um einen sinkenden Free Cashflow und eine möglicherweise zu kostspielige Auktion um französische Mobilfunk-Frequenzen.

RWE AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für RWE vor einer deutlichen Verschlankung der Konzernstruktur auf "Neutral" mit einem Kursziel von 25 Euro belassen. Er behalte seinen vorsichtigen Blick auf die Aktie des zweitgrößten deutschen Energieversorgers nach den detaillierteren Berichten bei, schrieb Analyst Michael Schäfer in einer Studie vom Montag.

RWE AG

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat RWE von "Sell" auf "Hold" hochgestuft und das Kursziel von 19 auf 20 Euro angehoben. Der Verzicht der deutschen Regierung auf eine Strafabgabe für alte Kohlekraftwerke sei definitiv eine gute Nachricht für den Energiekonzern, schrieb Analyst Lawson Steele in einer Studie vom Montag. Das Ergebnis im Jahr 2017 könnte indes von einer Verlängerung der Brennelementesteuer belastet werden. Nach ihrem Kursrückgang sei die RWE-Aktie inzwischen aber angemessener bewertet. Seine leicht angehobenen Schätzungen für den Gewinn je Aktie (EPS) lägen immer noch unter den Konsensprognosen.

SAP SE

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für SAP auf "Overweight" mit einem Kursziel von 80 Euro belassen. SAP sei derzeit eines der am attraktivsten bewerteten Software-Unternehmen in Europa, schrieb Analyst Gerardus Vos in einer Studie vom Montag. Wenn der Konzern eine überzeugende Botschaft für seine Geschäftssoftware "S/4Hana" mit einer besseren Ausfertigung kombiniere, dürfte die Aktie sich wieder in Richtung ihres historischen Aufschlags gegenüber dem Dax bewegen. Für das zweite Quartal erwartet der Experte ordentliche Ergebnisse und ein starkes Wachstum im Cloud-Geschäft.

SYMRISE AG

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat Symrise vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 63 Euro belassen. Ungeachtet des schwierigen Umfelds dürfte die Chemieindustrie robuste Resultate für das zweite Quartal vorlegen, schrieb Analyst Tim Jones in einer Branchenstudie vom Montag. Die Zielsetzungen der Unternehmen dürften wohl konservativ bleiben, doch der Rückenwind durch den schwachen Euro und niedrigere Rohstoffpreise sollte für mehr positive als negative Überraschungen sorgen. Einigen Unternehmen traut Jones sogar ein Rekordquartal zu. Symrise gehört zu seinen "Top Picks". Dank des eindrucksvollen Wachstums sei die nicht gerade günstige Bewertung der Aktie gerechtfertigt.

TUI

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Tui auf "Overweight" belassen. Zwar wolle Tui seine Anteile an einem griechischen Hotel-Joint-Venture verkaufen, doch es sei unklar, ob diese Transaktion mit Blick auf die derzeitigen Kapitalkontrollen überhaupt stattfinden könne, schrieb Analyst Jaafar Mestari in einer Studie vom Montag. Ferner legten Kommentare von Aktionär Alexej Mordaschow nahe, dass dieser seinen durch die Fusion mit Tui Travel verwässerten Anteil auf das frühere Niveau aufstocken wolle.

UNICREDIT SPA

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Unicredit nach dem Verkauf notleidender Verbraucherkredite von 6,50 auf 7,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Halten" belassen. Die italienische Großbank verfolge weiterhin ihr Ziel, nicht zum Kerngeschäft zählende Vermögenswerte abzustoßen, schrieb Analyst Stefan Bongardt in einer Studie vom Montag. Die Aktie dürfte wegen des griechischen "Nein" zu neuen Spar- und Reformschritten kurzfristig jedoch deutlich unter Druck geraten.

VODAFONE

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Vodafone vor Zahlen zum ersten Geschäftsquartal auf "Overweight" mit einem Kursziel von 270 Pence belassen. Die Entwicklung bei den organischen Service-Umsätzen sollte sich das vierte Mal in Folge verbessert haben, schrieb Analyst Akhil Dattani in einer Studie vom Montag. In vier der sechs größten europäischen Märkte entwickele sich der Telekommunikationskonzern besser als seine Wettbewerber. In Deutschland hingegen dürfte es bis zur vollständigen Wende noch einige Quartale dauern.

VOLKSWAGEN VORZÜGE

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für Volkswagen auf "Outperform" mit einem Kursziel von 267 Euro belassen. Das griechische Nein zu neuen Spar- und Reformschritten sowie dessen noch unabsehbare Folgen könnten vor allem die in Italien, Spanien und Portugal starken Autobauer Fiat Chrysler und Peugeot belasten, schrieb Analyst Stuart Pearson in einer Branchenstudie vom Montag. Der deutsche Fahrzeughersteller sei hingegen am wenigsten davon betroffen. Als Silberstreif am Horizont für die Branche sieht er eine weitere Euro-Schwäche.

VOLKSWAGEN VORZÜGE

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Volkswagen auf "Buy" mit einem Kursziel von 278 Euro belassen. Würde man Porsche nach den gleichen Maßstäben bewerten, die Fiat-Chrysler-Geschäftsführer Sergio Marchionne bei Ferrari vor dessen Börsengang angelegt habe, wäre die VW-Tochter etwa 80 Milliarden Euro Wert, schrieb Analyst Daniel Schwarz in einer Studie vom Montag. Auch wenn die Kalkulation für die Ferrari-Aktie nicht realistisch erscheine, dürfte sie ein positives Zeichen für die Bewertung von VW und Porsche setzen.

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