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dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 08.04.2013 bis 12.04.2013

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst aus der Woche vom 08.04.2013 bis 12.04.2013:

MONTAG

DAIMLER

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Daimler von 55 auf 54 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf 'Buy' belassen. Der Autobauer könnte im ersten Quartal ein unerwartet niedriges operatives Ergebnis (EBIT) ausweisen, schrieb Analyst Philippe Houchois in einer Studie vom Montag. Deshalb reduzierte er seine EBIT-Prognose für das Gesamtjahr 2013 um fünf Prozent. Allerdings dürfte Daimler unter den deutschen Kfz-Herstellern in den Jahren 2013 und 2014 die meisten Modellwechsel verzeichnen. Deshalb bleibe die Aktie ein 'Key Call'.

HUGO BOSS

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Hugo Boss nach einem Analystentag von 96 auf 102 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Der Modekonzern sei global aufgestellt und weise eine solide Ergebnisdynamik, eine hohe Eigenkapitalrendite sowie eine günstige Bewertung auf, schrieb Analyst Thomas Chauvet in einer Studie vom Montag. Die Konzernführung sehe sich beim Erreichen der für das Jahr 2015 gesteckten Mittelfristziele auf einem guten Weg.

SAP

ZÜRICH - Die Credit Suisse hat das Kursziel für SAP von 65 auf 70 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Outperform' belassen. Zudem hob Analyst Philip Winslow das Papier des Softwarekonzerns in einer Studie vom Montag auf die 'European Focus List' der Schweizer Bank. Er zeigte sich besonders optimistisch mit dem Blick auf die Datenbank Hana.

SKY DEUTSCHLAND

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Sky Deutschland auf die 'Top Ideas'-Liste der deutschen und österreichischen Mittelstandswerte aufgenommen und die Einstufung auf 'Buy' mit einem Kursziel von 5,15 Euro belassen. Sie betrachte Deutschland als den letzten noch nicht erschlossenen Markt für Bezahlfernsehen in Europa, schrieb Analystin Sarah Simon in einer Studie vom Montag. Da die Kostenbasis im Wesentlichen aus Fixkosten bestehe, werde der Medienkonzern mit seinem starken Kundenwachstum in diesem Jahr beim Betriebsgewinn (EBITDA) und im kommenden Jahr beim Gewinn je Aktie die Gewinnschwelle erreichen.

UNITED INTERNET

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für United Internet von 19 auf 22 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Das zuletzt starke Kundenwachstum des Internetdienstleisters habe seine Zuversicht in die Aussichten über das laufende Jahr hinaus erhöht, schrieb Analyst Benjamin Kohnke in einer Studie vom Montag. Der Aktienkurs dürfte seine gute Entwicklung des vergangenen Jahres in diesem Jahr wiederholen. Der Experte geht davon aus, dass der Konzern seinen Umsatz in diesem Jahr im zweistelligen Bereich steigern kann sowie der Gewinn je Aktie um 37 Prozent zulegt.

DIENSTAG

BAUER

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Bauer vor Zahlen zum vierten Quartal von 18 auf 20 Euro angehoben, aber die Einstufung auf 'Hold' belassen. Auch wenn 2012 für den Tiefbauspezialisten ein enttäuschendes Jahr gewesen sei, dürften die Kennziffern für das Schlussquartal den Markterwartungen entsprechen, schrieb Analyst Gunnar Romer in einer Studie vom Dienstag. Im laufenden Jahr bestehe Potenzial für Verbesserungen, die Berechenbarkeit der Geschäftsentwicklung sei aber nach wie vor gering.

BIOTEST

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat das Kursziel für Biotest von 58 auf 70 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Der Umsatz des Biotechunternehmens könnte sich bis zum Jahr 2020 auf 800 Millionen Euro nahezu verdoppeln, was einem jährlichen durchschnittlichen Wachstum von acht Prozent entspräche, schrieb Analystin Marietta Miemietz in einer Studie vom Dienstag. Sie rechnet mit einer nachhaltig steigenden Unternehmensbewertung.

EADS

LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für EADS nach dem Verkauf eines Aktienpakets durch Lagardere auf 'Overweight' mit einem Kursziel von 47 Euro belassen. Die Aktie dürfte in den kommenden zwölf Monaten von dem starken Geschäft mit zivilen Flugzeugen sowie dem Potenzial höherer Konzernmargen angetrieben werden, schrieb Analyst David Perry in einer Studie vom Dienstag. Es sei allerdings unklar, warum der Konzern selbst weniger der von Lagardere abgestoßenen Aktien kaufe als von Investoren erwartet. Möglicherweise ziehe das Unternehmen momentan einen höheren Streubesitz vor und wolle sich für sein Aktienrückkaufprogramm noch Pulver trocken halten.

SAP

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für SAP auf 'Buy' mit einem Kursziel von 70 Euro belassen. Sollten sich die Profitabilitätsprognosen des Marktes für die größten deutschen Unternehmen nicht in Kürze erholen, seien seine Ergebnisprognosen für 2013 gefährdet, schrieb Analyst Lars Slomka in einer Studie vom Dienstag über die im Dax vertretenen Aktien. Zu seinen zehn attraktivsten Werten aus dem Leitindex gehöre auch SAP. Die Auswahl aus defensiven und zyklischen Titeln habe sich im bisherigen Jahresverlauf drei Prozent besser als der Dax entwickelt. Der Trend sollte sich im Rest des Jahres fortsetzen, da jede Auswahlaktie ein Aufwärtspotenzial von mindestens 15 Prozent berge.

SIEMENS

LONDON - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für Siemens vor Zahlen auf 'Equal-weight' mit einem Kursziel von 99 Euro belassen. Die Ergebnisse des Herstellers von Investitionsgütern dürften im Vergleich zum Vorquartal unter anderem wegen schwacher Margen im Geschäft mit Industrieautomatisierungen zurückgegangen sein, schrieb Analyst Ben Uglow in einer Studie vom Dienstag. Zudem dürften Sonderbelastungen unter anderem aus den Umstrukturierungen in Höhe von 275 Millionen Euro den Betriebsgewinn belastet haben. Er erwartet von der Zahlenvorlage zudem Neuigkeiten zu Beteiligungsverkäufen sowie eine Diskussion über Kostensenkungen.

MITTWOCH

CONTINENTAL

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat Continental von 'Outperform' auf 'Neutral' abgestuft und das Kursziel auf 90 Euro belassen. Die Reifenmärkte hätten bei Absatz und Preis noch eine längere Schwächephase vor sich, schrieb Analyst Erich Hauser in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Dies habe eine eigene Umfrage unter europäischen Reifenhändlern ergeben. Es sei mit den Aktien der Reifenhersteller jetzt auch mehr Risiko verbunden, weil der Markt seine Prognosen wohl noch senken müsse.

DAIMLER

LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Daimler vor Zahlen auf 'Neutral' mit einem Kursziel von 46 Euro belassen. Die Betriebsgewinnmarge (EBIT) des Autogeschäfts des Konzerns dürfte im ersten Quartal bei 3,5 Prozent und damit deutlich unter den beinahe zweistelligen Renditen der Konkurrenz von Audi und BMW gelegen haben, schrieb Analyst Jose Asumendi in einer Studie vom Mittwoch. Das Quartal dürfte jedoch in diesem Jahr mit den kommenden Modelleinführungen den niedrigsten Punkt der Ergebnisentwicklung darstellen.

GEA GROUP

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Gea Group von 33 auf 37 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Overweight' belassen. Der Markt unterschätze die Profitabilität des Maschinenbauers, da er sich zu sehr auf die Margen des Konzerns inklusive der Altlasten durch vergangene Akquisitionen konzentriere, schrieben die Analysten in einer Studie vom Mittwoch. Wenn die entsprechenden Firmenwertabschreibungen herausgerechnet würden, zähle das Unternehmen zu den profitabelsten der Branche.

GERRESHEIMER

ESSEN - Die National-Bank hat das Kursziel für Gerresheimer nach Zahlen von 49 auf 50 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Kaufen' belassen. Gerresheimer habe für das erste Quartal ein überraschend starkes Umsatzwachstum präsentiert, schrieb Analyst Manfred Jaisfeld in einer Studie vom Mittwochnachmittag. Der Konzern halte bis auf weiteres an den 2012er Zielmarken fest, wobei der Wortlaut für die Umsatzprognose bereits etwas optimistischer ausfalle. Der Experte passte sein Bewertungsmodell an.

HEIDELBERGCEMENT

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für HeidelbergCement von 51 auf 74 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Der Baustoffkonzern dürfte in den kommenden Jahren von erwarteten Preissteigerungen in sämtlichen relevanten Absatzmärkten, vor allem in den den USA, profitieren, schrieb Analyst Norbert Kretlow in einer Studie vom Mittwoch. Dieses Potenzial werde vom Markt bislang noch unterschätzt. Seine Prognosen für das operative Ergebnis (OIBD) von HeidelbergCement für die Jahre 2013 bis 2016 liege zwischen vier und zehn Prozent über den Konsensschätzungen.

HENKEL

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Henkel vor Zahlen von 60 auf 78 Euro angehoben, aber die Einstufung auf 'Hold' belassen. Der Umsatz des Konsumgüterherstellers dürfte im ersten Quartal eher geringfügig um etwa drei Prozent gewachsen sein, schrieb Analyst Jörg Philipp Frey in einer Studie vom Mittwoch. Unter anderem die in diesem Jahr frühen Osterfeiertage dürften dazu beigetragen haben. Die Marge jedoch dürfte sehr stark ausgefallen sein und die Schwäche daher kompensieren.

THYSSENKRUPP

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für ThyssenKrupp nach einem Pressebericht zu den jüngsten Ermittlungen des Bundeskartellamts wegen möglicher Preisabsprachen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 24 Euro belassen. Der Bericht lese sich dramatisch, beinhalte aber keine wirklich neuen Fakten, schrieb Analyst Ingo-Martin Schachel in einer Studie vom Mittwoch. Nach Angaben des 'Handelsblatt' sollen sich die Stahlkonzerne ThyssenKrupp, Voestalpine und ArcelorMittal seit 1998 beim Verkauf von Autoblechen abgesprochen haben.

VOLKSWAGEN VORZUGSAKTIEN

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Volkswagen nach März-Absatzzahlen von 175 auf 170 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Die Nachfrage aus Deutschland sei seit Jahresbeginn stark rückläufig, schrieb Analyst Harald Hendrikse in einer Studie vom Mittwoch. Der Heimatmarkt für die deutschen Autohersteller sei mit fast 15 Prozent des globalen Absatzes allerdings sehr wichtig. Zudem liege die Marge über dem Durchschnitt. Daher seien solch rückläufige Zahlen nun ein größeres Problem als frühere Absatzrückgänge in Europa. Hinzu komme, dass sich auch das Wachstum in den USA und in China verlangsamt habe.

DONNERSTAG

BAUER

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Bauer AG nach Zahlen auf 'Accumulate' mit einem Kursziel von 22 Euro belassen. Die Jahresergebnisse des Maschinenbauers hätten insgesamt im Rahmen bis leicht über den Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Holger Schmidt in einer Studie vom Donnerstag. Allein Betriebsgewinn und Rentabilität hätten eher unter den Erwartungen gelegen. Das Maschinengeschäft habe ein schwieriges Jahr hinter sich, die zunehmenden Ersatzteilverkäufe deuteten jedoch bereits auf eine Erholung dieser Sparte hin. Das margenschwächere Baugeschäft entwickele sich gut. Der Experte geht davon aus, dass der Konzern seinen Betriebsgewinn (EBIT) daher in diesem Jahr um 20 Prozent steigern könne.

DEUTSCHE BANK

LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Deutsche Bank auf 'Neutral' mit einem Kursziel von 38 Euro belassen. Die unkoordinierten Regulierungsvorschläge lokaler Bankenaufsichten stellten die Funktionsfähigkeit des globalen Investmentbankings der Großbanken zunehmend in Frage, schrieb Analyst Kian Abouhossein in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die Spitzen-Investmenbanken seien für ihn im Moment wegen des Risikos von Ausgliederungen aus den Universalbanken als Reaktion auf neue Regulierungsvorschläge als Anlage ausgeschlossen. Der Experte bevorzugt daher Investmentbanken aus der zweiten Reihe. Er frage sich auch, ob Investmentbanken für die Anleger eine angemesse Eigenkapitalrendite erwirtschaften könnten. Die Erlöse der Branche dürften sich weiterhin auf einem Niveau weit unter den Höchstständen des Jahres 2009 bewegen.

DEUTSCHE TELEKOM

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Deutsche Telekom nach einer Verbesserung des Angebots an die Aktionäre von MetroPCS von 9,30 auf 9,70 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Halten' belassen. Er gehe weiterhin von einer Annahme der Fusionspläne für das Mobilfunkgeschäft der Telekom in den USA durch die Eigner von MetroPCS aus, weswegen er dessen Ergebnisse jetzt in seinen Schätzungen berücksichtige, schrieb Analyst Markus Friebel in einer Studie vom Donnerstag. So habe er seine Prognose des diesjährigen Gewinns je Aktie von 0,54 auf 0,57 Euro angehoben.

DIAGEO

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Diageo von 2.150 auf 2.400 Pence angehoben und die Einstufung auf 'Overweight' belassen. Die europäischen Konsumgüterkonzerne aus den Subsegmenten Nahrungsmittel, Getränke und Tabak sowie Haushalts- und Körperpflege dürften im ersten Quartal unter kalendarisch bedingt negativen Umsatzeffekten gelitten haben, schrieben die Analysten in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Dies sollte aber bereits eingepreist sein. Sollten die bevorzugten Sektorwerte Diageo, Henkel, L'Oreal, Pernod und Unilever nach der Zahlenbekanntgabe dennoch abbröckeln, sei dies eine Kaufgelegenheit. Die Zielerhöhung begründeten die Experten mit ihren reduzierten Kapitalkosten-Annahmen.

FRAPORT

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Fraport nach Verkehrszahlen für den Monat März auf 'Hold' mit einem Kursziel von 47 Euro belassen. Die Kapazitätskürzungen der Fluggesellschaften hätten im März das Geschäft des Flughafenbetreibers weiter unter Druck gesetzt, schrieb Analyst Frank Skodzik in einer Studie vom Donnerstag. Im ersten Quartal dürfte das Passagieraufkommen am Frankfurter Flughafen um zwei Prozent zurückgegangen sein. Da zudem der harte Winter zu zusätzlichen Kosten geführt habe, dürften auch die Ergebnisse des ersten Quartals unter Druck geraten sein.

GERRESHEIMER

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Gerresheimer auf 'Buy' mit einem Kursziel von 51 Euro belassen. Die Ergebnisdynamik des Herstellers von Verpackungen für den Gesundheitssektor dürfte in den kommenden Quartalen zwar nachlassen, die Margen sich aber wegen eines besseren Produktmixes verbessern, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Donnerstag. Er gehe zudem davon aus, dass die Margen im zweiten Halbjahr noch einmal einen Schub bekämen, da der Konzern im zweiten Quartal erst noch einige Brennöfen repariere und auch aus anderen Gründen weitere Kapazität stillege.

HOCHTIEF

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Hochtief nach Kündigung eines Vertrags zwischen dem Minenkonzern BHP Billiton und der australischen Tochter Leighton auf 'Buy' mit einem Kursziel von 60 Euro belassen. Die Vertragsauflösung sei ohne Frage eine leicht negative Entwicklung für den Baukonzern sowie Leighton, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Donnerstag. Der Minenkonzern habe jedoch bereits vor zehn Monaten den Ausbau des betroffenen Projekts aufgeschoben, so dass sich das allgemeine Umfeld für das Minengeschäft von Leighton nicht ändere.

REMY COINTREAU

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Remy Cointreau von 85 auf 98 Euro angehoben, aber die Einstufung auf 'Equal Weight' belassen. Die europäischen Konsumgüterkonzerne aus den Subsegmenten Nahrungsmittel, Getränke und Tabak sowie Haushalts- und Körperpflege dürften im ersten Quartal unter kalendarisch bedingt negativen Umsatzeffekten gelitten haben, schrieben die Analysten in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Dies sollte aber bereits eingepreist sein. Sollten die bevorzugten Sektorwerte Diageo, Henkel, L'Oreal, Pernod und Unilever nach der Zahlenbekanntgabe dennoch abbröckeln, sei dies eine Kaufgelegenheit. Die Zielerhöhung begründeten die Experten mit ihren reduzierten Kapitalkosten-Annahmen.

FREITAG

BAYER

NEW YORK - Das Analysehaus Jefferies hat das Kursziel für Bayer vor Zahlen von 79 auf 84 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Hold' belassen. Der Pharmakonzern gehöre zu denjenigen Branchenwerten, deren Quartalsergebnisse besser ausfallen könnten als gedacht, schrieb Analyst Jeffrey Holford in einer Branchenstudie vom Freitag. Der Konzern dürfte seinen Umsatz um vier Prozent gesteigert haben.

MAN

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für MAN anlässlich anhaltender Probleme im Segment Dieselkraftwerke auf 'Hold' mit einem Kursziel von 91 Euro belassen. Seit dem Start 2009 habe dieses Geschäft bislang jedes Jahr Verluste gemacht, schrieb Analyst Sascha Gommel in einer Studie vom Freitag. Die zusätzliche Rückstellung von 140 Millionen Euro, die im ersten Quartal verbucht werde, dürfte seinen bislang erwarteten operativen Gewinn von 151 Millionen nahezu vollständig eindampfen. Die Aktie dürfte sich trotz dieser negativen Nachricht nur wenig bewegen, da sie von dem VW-Übernahmeangebot gestützt werde.

ROCHE

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Roche nach Umsatzzahlen zum ersten Quartal von 200 auf 217 Franken angehoben und die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Vor allem das Geschäft mit Wirkstofflizenzen bei der Krebsbekämpfung habe sich stark entwickelt, schrieb Analyst Andrew Whitney in einer Studie vom Freitag. Deshalb überarbeitete er sein Bewertungsmodell und erhöhte die Wachstumsprognosen für die wichtigsten Krebsmedikamente des Pharmakonzerns. Damit seien auch seine Gewinnschätzungen für die Jahre 2013 und 2014 gestiegen.

SIEMENS

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat die Einstufung für Siemens nach einem Investorentag zum Industriegeschäft des Konzerns auf 'Neutral' mit einem Kursziel von 87 Euro belassen. Die Angebote zum Management von Produktlebenszyklen bei Industrieautomatisierungen stärkten zwar die führende Marktposition des Herstellers von Investitionsgütern, seien aber auch weniger rentabel als bisher angenommen, schrieb Analyst Michael Hagmann in einer Studie vom Freitag. Die Führung des Konzerns habe sich zwar für das kommende Jahr ambitionierte Ziele gesteckt, für das laufende Jahr aber nur eine vorsichtige Prognose ausgegeben.

TESCO

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat die AKtie von Tesco in das 'Europe Super Ten Portfolio' aufgenommen und die Einstufung auf 'Overweight' mit einem Kursziel von 430 Pence belassen. Seine Bank habe sowohl die europäische Lebensmittelbranche als auch den Aktienmarkt im Vereinigen Königreich auf 'Overweight' angehoben, woraus sich die Aufnahme des Einzelhändlers in das Portfolio ergebe, schrieb Analyst Robert Parkes in einer Studie vom Freitag. Der Konzern sei jetzt dabei, die Früchte seiner Umstrukturierungen im Vereinigten Königreich zu ernten. Ein möglicher Ausstieg aus dem US-Markt sowie eine Bestätigung des neuen Fokus auf den Free Cashflow mit weiteren Kürzungen der Investitionsausgaben dürfte die Aktie erst einmal stützen.

/he

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