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dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 14.05.2014

dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 14.05.2014

AIRBUS GROUP

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Airbus Group nach Zahlen zum ersten Quartal auf "Overweight" mit einem Kursziel von 65 Euro belassen. Die soliden Kennziffern und die Telefonkonferenz hätten seine positive Einschätzung des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns bestätigt, schrieb Analyst David Perry in einer Studie vom Mittwoch. Die Aktie sei im Branchenvergleich unterbewertet.

AIRBUS GROUP

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat Airbus Group nach Zahlen auf "Market-Perform" mit einem Kursziel von 52 Euro belassen. Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern habe im ersten Quartal solide abgeschnitten, schrieb Analyst Douglas Harned in einer Studie vom Mittwoch. Die Umsätze entsprächen den Konsenserwartungen, während das Ergebnis je Aktie (EPS) darüber liege. Der positiven Nachfrage stünden derweil kurzfristige Risiken insbesondere im Zusammenhang mit dem Großraumflugzeug A350 gegenüber.

ALLIANZ SE

FRANKFURT - Die DZ Bank hat Allianz SE von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft und den fairen Wert der Aktie von 130 auf 136 Euro angehoben. Die Versicherer-Aktie habe sich seit Jahresbeginn um sechs Prozent schwächer als der Branchenindex Stoxx 600 Insurance entwickelt, schrieb Analyst Thorsten Wenzel in einer Studie vom Mittwoch. Zwar seien die signifikanten Nettomittelabflüsse im Bereich Vermögensmanagement weiter ein Belastungsfaktor, doch werde dies durch die verbesserte Profitabilität im Versicherungsgeschäft kompensiert.

ALLIANZ SE

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat Allianz SE nach Zahlen auf "Sell" mit einem Kursziel von 110 Euro belassen. Nach den vergangene Woche veröffentlichten Eckdaten, welche die Konsensschätzungen übertroffen hätten, deuteten die endgültigen Resultate des Versicherers für das erste Quartal auf eine glanzlose Geschäftsentwicklung hin, schrieb Analyst Nick Holmes in einer Studie vom Mittwoch. Die US-Vermögensverwaltungstochter Pimco habe unter deutlichen Mittelabflüssen gelitten und dürfte im Gesamtjahr einen 16-prozentigen Gewinnrückgang erleiden. Zudem sehe er für die Versicherungsaktivitäten der Allianz nur ein begrenztes Wachstumspotenzial.

AURUBIS AG

HANNOVER - Die NordLB hat das Kursziel für Aurubis nach Zahlen von 50 auf 48 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Kaufen" belassen. Nach der negativen Überraschung im ersten Geschäftsquartal sei dem Kupferkonzern im zweiten Jahresviertel trotz weiterer Umsatzrückgänge die Rückkehr in die Gewinnzone gelungen, schrieb Analyst Holger Fechner in einer Studie vom Mittwoch. Die Markterwartungen habe Aurubis leicht übertroffen.

AURUBIS AG

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Aurubis nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 55 Euro belassen. Mit dem zweiten Geschäftsquartal habe die Hamburger Kupferhütte die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Henning Breiter in einer Studie vom Mittwoch. Weitere Verbesserungen stünden bevor.

COMMERZBANK AG

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat Commerzbank nach Zahlen zum ersten Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 16 Euro belassen. Bei den durchwachsenen Resultaten hätten die Erträge enttäuscht, schrieb Analyst Philip Richards in einer Studie vom Mittwoch. Dagegen sei die Kostenkontrolle robust, die Kreditqualität sei gut geblieben und die Profitabilität im Kerngeschäft erhole sich weiter. Der positive Anlagehintergrund der Aktie bleibe intakt.

DEUTSCHE BANK AG

LONDON - Macquarie hat Deutsche Bank auf "Neutral" mit einem Kursziel von 34 Euro belassen. Analyst Piers Brown verglich in einer Studie vom Mittwoch die Situation der Deutschen Bank mit der von Barclays. Nachdem bei dem britischen Institut die Euphorie über die Restrukturierung allmählich nachlasse, richte der Markt den Fokus auf deren Umsetzung. Die Deutsche Bank befinde sich seit 18 Monaten in einer vergleichbaren Turnaround-Situation. Beim Verhältnis von Aktienkurs zum Nettoinventarwert abzüglich immaterieller Vermögenswerte zeigten sich bei den beiden Bank-Titeln aber große Unterschiede, wobei die Perspektiven für Barclays als zu rosig und die der Deutschen Bank als zu düster erschienen. Entsprechend rät der Experte, bei Barclays auf fallende Kurse und gleichzeitig bei der Deutschen Bank auf steigende zu setzen.

DEUTSCHE WOHNEN AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Deutsche Wohnen nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 16,50 Euro belassen. Das erste Quartal des Immobilienunternehmens sei sehr solide ausgefallen, schrieb Analyst Karsten Oblinger in einer Studie vom Mittwoch. Allerdings könne diese Entwicklung wegen der Saisonalität des Geschäfts bei Renovierungskosten nicht einfach auf das Gesamtjahr übertragen werden. Dennoch sei der Gesamtjahresausblick aber "eindeutig konservativ".

DRAEGERWERK

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Drägerwerk nach Zahlen von 95 auf 85 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Bei den sehr schwachen Resultaten für das erste Quartal liege das operative Ergebnis (Ebit) deutlich unter seiner bereits vorsichtigen Prognose, schrieb Analyst Scott Bardo in einer Studie vom Mittwoch. Für das Gesamtjahr sei nun eine glanzlose Ebit-Marge zu erwarten. Der Experte senkte seine Gewinnschätzungen. Der Medizin- und Sicherheitstechnik-Hersteller verfüge zwar über hochwertige und stabil wachsende Aktivposten - diese würden aber vom Markt noch deutlich unterbewertet.

EON AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat Eon nach Zahlen auf "Equal-weight" mit einem Kursziel von 14,70 Euro belassen. Das solide erste Quartal ändere nur wenig an seinen Prognosen für den Energiekonzern sowie seiner Einschätzung der Aktie, schrieb Analyst Bobby Chada in einer Studie vom Mittwoch. Hilfreich sei der bestätigte Jahresausblick, und die Aktie sei auch nicht teuer. Allerdings fehle Klarheit über die Wachstumsaussichten des Unternehmens.

EON AG

HANNOVER - Die NordLB hat die Einstufung für Eon nach Zahlen zum ersten Quartal auf "Halten" mit einem Kursziel von 15 Euro belassen. Erwartungsgemäß habe der Energieversorger schwächere Daten geliefert, schrieb Analyst Heino Hammann in einer Studie vom Mittwoch. Die Marktgegebenheiten behinderten die schnelle Etablierung eines neuen Geschäftsmodells, zumal nachhaltig positive Auswirkungen auf die beschlossenen strategischen Maßnahmen erst mittelfristig zu erwarten seien.

HOCHTIEF AG

LONDON - Die HSBC hat das Kursziel für Hochtief nach der Aufstockung des Anteils bei der Tochter Leighton von 80 auf 81 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Die Aufstockung des Anteils auf knapp unter 70 Prozent werde sich positiv auf die Ergebnisse des Baukonzerns auswirken, schrieb Analyst Tobias Loskamp in einer Studie vom Mittwoch. Die Schätzungen für das Aktienergebnis 2014 bis 2016 seien um 13 Prozent hochgesetzt worden.

HOCHTIEF AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Hochtief nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 78 Euro belassen. Der Baukonzern habe ergebnisseitig im ersten Quartal deutlich über seinen Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Jasko Terzic in einer Studie vom Mittwoch. Dank einer eingeleiteten Restrukturierung in Europa und bei der australischen Tochter Leighton rechne er mit einer wesentlichen Verbesserung des bereinigten Vorsteuerergebnisses bis 2016. 2014 jedoch bleibe ein Übergangsjahr.

INFINEON TECHNOLOGIES AG

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Infineon auf "Hold" mit einem Kursziel von 8,20 Euro belassen. Halbleiterhersteller mit Schwerpunkt Autoindustrie hätten generell ein solides erstes Quartal hinter sich, schrieb Analyst Kai Korschelt in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Im zweiten Quartal sei mit weiterem Wachstum zu rechnen. Große Chipkonzerne legten stark zu, kleinere holten aber auf.

K+S

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat K+S nach Zahlen zum ersten Quartal auf "Underperform" mit einem Kursziel von 12 Euro belassen. Das operative Ergebnis (Ebit I) des Salz- und Düngemittelherstellers habe seine Prognosen sowie die Konsensschätzungen übertroffen, schrieb Analyst Jeremy Redenius in einer Studie vom Mittwoch. Gleiches gelte für das bereinigte Ergebnis je Aktie (EPS). Die dafür verantwortlichen niedrigen Produktionskosten im Düngemittelgeschäft dürften aber nicht zu halten sein. Er gehe langfristig von weiter sinkenden Düngerpreisen aus.

K+S

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für K+S nach Zahlen zum ersten Quartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 24 Euro belassen. Dank einer verbesserten Produktzusammensetzung habe der Düngemittel- und Salzkonzern starke Kennziffern ausgewiesen, schrieb Analyst Lutz Grüten in einer Studie vom Mittwoch. Allerdings dürfte sich diese positive Entwicklung im weiteren Jahresverlauf nicht fortsetzen.

LANXESS AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel für Lanxess von 48 auf 50 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Equal-weight" belassen. Nach der Ernennung des früheren Finanzvorstands Matthias Zachert zum Chef rückten nun die positiven Erwartungen für den Chemiekonzern in den Fokus, schrieb Analyst Paul Walsh in einer Studie vom Mittwoch. Allerdings dämpften die bereits hohe Bewertung der Aktie sowie die aggressiven Konsenserwartungen seinen Enthusiasmus.

LINDE AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Linde nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 165 Euro belassen. Der Industriegase-Hersteller und Anlagenbauer habe das Jahr ohne Überraschungen begonnen und die Ziele bestätigt, schrieb Analyst Peter Spengler in einer Studie vom Mittwoch. Wie erwartet hätten auch im ersten Quartal negative Währungseffekte belastet. Das organische Umsatzwachstum und die Ertragskraft seien aber weiterhin attraktiv.

MERCK KGAA

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Merck KGaA mit "Neutral" und einem Kursziel von 135 Euro wieder in die Bewertung aufgenommen. Trotz der in diesem Jahr bislang unterdurchschnittlichen Kursentwicklung dürfte die Aktie wegen der Unsicherheiten rund um die Wachstumsstrategie und der Veränderungen im Management weiterhin nur in einer engen Kursspanne gehandelt werden, schrieb Analyst Steve Chesney in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie.

MUNICH RE

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Munich Re nach Zahlen von 175 auf 172 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Resultate des Rückversicherers für das erste Quartal belegten einen soliden Jahresstart, schrieb Analyst Tom Carstairs in einer Studie vom Mittwoch. Das Unternehmen scheine schon zu diesem frühen Zeitpunkt auf einem guten Weg zu sein, seine Jahresziele zu erreichen. Zudem erscheine die Bewertung der Aktie nicht teuer.

RWE AG(NEU)

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat die Einstufung für die RWE-Aktien nach Zahlen zum ersten Quartal auf "Sell" mit einem Kursziel von 22 (Kurs 26,87) Euro belassen. Operativ und unter dem Strich habe der Energiekonzern seine sowie die Marktschätzungen etwas verfehlt, schrieb Analyst Alberto Ponti in einer Studie vom Mittwoch. Im Energiehandelsgeschäft habe RWE in einigen Regionen weiterhin mit Ergebnisrückgängen zu kämpfen. So sei in dieser Sparte das operative Ergebnis (Ebitda) in Osteuropa, Belgien, den Niederlanden und Großbritannien um teilweise mehr als die Hälfte gesunken.

RWE AG(NEU)

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für RWE nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 25 Euro belassen. Mit den Kennziffern für das erste Quartal habe der Versorger leicht unter seinen und den Markterwartungen gelegen, schrieb Analyst Michael Schäfer in einer Studie vom Mittwoch. Den Ausblick habe RWE aber bestätigt. Größere positive Kurstreiber seien derzeit nicht in Sicht.

RWE AG(NEU)

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für RWE von 20,70 auf 22,50 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Sell" belassen. Nachdem sich die Stimmungslage für Eon und RWE verbessert habe, könnten Investoren in eine Falle geraten mit Blick mögliche Chancen im Stromerzeugungsgeschäft, schrieb Analyst Patrick Hummel in einer Studie zu deutschen Versorgern vom Mittwoch. Doch seines Erachtens benötigt Deutschland keine neuen Anlagen, selbst wenn alle verbliebenen Atomkraftwerke zwischen 2020 und 2022 abgeschaltet würden. Laut Hummel werden die Aktien beider Unternehmen mit einem im Vergleich zu den Wettbewerbern ungerechtfertigten Premiumaufschlag bewertet.

/stk

Kurs zu Airbus Group (EADS) Aktie

  • 46,95 EUR
  • +0,22%
02.09.2014, 22:25, Tradegate

Weitere Werte aus dem Artikel

Société Générale Aktie 38,37 EUR+0,15%
Hochtief Aktie 60,34 EUR+0,16%
Infineon Aktie 8,97 EUR+0,75%
Merck Aktie 66,45 EUR+0,03%
Aurubis Aktie 37,32 EUR-0,01%
Linde Aktie 150,25 EUR+0,03%
Lanxess Aktie 46,69 EUR-0,33%
Drägerwerk Aktie 71,50 EUR-0,02%
RWE Aktie 30,12 EUR+0,18%
Allianz Aktie 130,75 EUR+0,46%
Deutsche Bank Aktie 26,04 EUR+0,26%
Commerzbank Aktie 11,62 EUR+1,48%
K+S Aktie 23,72 EUR-0,71%
EON Aktie 13,91 EUR0,00%
Deutsche Wohnen Aktie 17,24 EUR+0,20%
NASDAQ 4.095,81 Pkt.+0,32%
JPMorgan Aktie 59,67 USD+0,37%
Münchener Rück Aktie 153,05 EUR+0,32%
UBS Aktie 16,39 CHF+0,24%
BARCLAYS PLC Aktie 222,35 GBp-0,78%
Morgan Stanley Aktie 34,55 USD+0,69%
EURO STOXX 50 3.180,29 Pkt.+0,16%
Goldman Sachs Aktie 19,89 USD-0,84%
PERFORM GROUP Aktie 258,00 GBp+0,19%
HSBC HOLDINGS PLC Aktie 26,79 USD-0,14%

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