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dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 19.03.2014

dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 19.03.2014

ADIDAS

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Adidas vor Zahlen des US-Konkurrenten Nike auf 'Buy' mit einem Kursziel von 105 Euro belassen. Um Rückschlüsse auf den deutschen Sportartikelkonzern zu ziehen, dürften Marktteilnehmer auf die regionale Wachstumsdynamik von Nike im dritten Geschäftsquartal achten, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Mittwoch. Im Vergleich zur Nike-Aktie sei das Adidas-Papier nach wie vor substanziell unterbewertet, auch wenn die Deutschen weitaus stärker in Russland engagiert seien als die Amerikaner.

ADIDAS

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Adidas von 96 auf 88 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf 'Buy' belassen. Er habe seine Gewinnschätzungen für 2014 und 2015 gesenkt, um negativen Währungseffekten und den anhaltenden politischen Unsicherheiten in Russland und der Ukraine Rechnung zu tragen, schrieb Analyst John Guy in einer Studie vom Mittwoch. Dies habe die solide operative Entwicklung des Sportartikelhersteller 2013 überschattet. So lange es nicht mehr Klarheit über die weiteren Entwicklungen in beiden Ländern gebe und Russland auf Sanktionen mit der Einfrierung ausländischer Unternehmensvermögen antworten könnte, dürften die Investoren vorsichtig bleiben.

AIR FRANCE-KLM

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Air France-KLM nach Zahlen von 9,25 auf 11,70 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Die Fluggesellschaft habe 2013 bei den Kosten deutliche Fortschritte gemacht und die Verschuldung schneller als erwartet reduziert, schrieb Analystin Alexia Dogani in einer Studie vom Mittwoch. Ihre angehobenen Schätzungen für das operative Ergebnis (Ebit) spiegelten die gesunkenen Treibstoffkosten wider.

AIR FRANCE-KLM

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Air France-KLM nach Zahlen von 7,10 auf 10,00 Euro angehoben, aber die Einstufung auf 'Hold' belassen. Die trotz anhaltenden Preisdrucks erzielten Sparerfolge hätten das Vertrauen in das Kostensenkungsprogramm 'Transform' erhöht, schrieb Analyst Frank Skodzik in einer Studie vom Mittwoch. Deshalb habe er seine Ergebnisprognosen für 2014 und die Folgejahre erhöht. Allerdings scheine das Aufwärtspotenzial in den aktuellen Markterwartungen bereits eingepreist zu sein. Die langfristigen Aussichten für das Mittelstrecken-Geschäft beurteilt der Experte weiterhin skeptisch.

ASTRAZENECA

FRANKFURT - Independent Research hat das Kursziel für AstraZeneca von 4000 auf 4250 Pence angehoben und die Einstufung auf 'Halten' belassen. Im Gegensatz zu früheren Prognosen rechne der Markt nun schon ab 2018 wieder mit einem Umsatzwachstum des britischen Pharmakonzerns, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Mittwoch. Zunächst bleibe das Marktumfeld aber angespannt, da das US-Patent für den Blockbuster Nexium in Kürze auslaufe.

AURUBIS AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Aurubis von 'Neutral' auf 'Buy' hochgestuft und die Titel auf die 'Conviction Buy List' gesetzt, aber das Kursziel auf 45 Euro belassen. Die Aktie des Kupferkonzerns sei im Einklang mit den derzeit schwachen Kupferpreisen und Schmelzlöhnen gesunken, was er für nicht gerechtfertigt halte, schrieb Analyst Fawzi Hanano in einer Studie vom Mittwoch. Aurubis sei im Vergleich zu kupferfördernden Bergbauunternehmen nur begrenzt von Spot-Kupferpreisen abhängig. Vom derzeitigen Niveau habe die Aktie 21 Prozent Aufwärtspotenzial zum Kursziel, welches nun nicht mehr einen Zeitrahmen von zwölf, sondern sechs Monaten habe.

AXEL SPRINGER AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Axel Springer von 46 auf 50 Euro angehoben, aber die Einstufung auf 'Hold' belassen. Er habe sein Bewertungsmodell wegen des Verkaufs der Funke-Mediengruppe und des Tschechien-Geschäfts sowie wegen des Konzernumbaus überarbeitet, schrieb Analyst Jochen Reichert in einer Studie vom Mittwoch. Ohne weitere Kauf- und Verkaufsaktivitäten dürfte der Bruttobarmittelbestand bis Ende 2016 auf 1,2 Milliarden Euro steigen.

BARCLAYS

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Barclays von 300 auf 285 Pence gesenkt, aber die Einstufung auf 'Overweight' belassen. Die britische Bank benötige weitere Restrukturierungsmaßnahmen, die über die aktuellen Pläne zur Kosteneinsparung und zu den risikoreichen Anlagen hinausgingen, schrieb Analyst Raul Sinha in einer Studie vom Mittwoch. Er habe die Risikostruktur des Investmentbankings von Barclays analysiert, und zudem sei das Ertragsumfeld im Geschäft mit Anleihen, Währungen und Rohstoffen (FICC) schwächer als erwartet. Sinha setzte daher unter anderem höhere Restrukturierungskosten für 2015 an und hob auch seine Schätzungen für Belastungen aus Rechtsstreitigkeiten und deren Folgen an. Der Aktie billigt er aber weiter ein Aufwärtspotenzial von mehr als 20 Prozent zu.

BARCLAYS

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Barclays von 325 auf 320 Pence gesenkt, aber die Einstufung auf 'Buy' belassen. Die Aktie impliziere nach den jüngsten Kursverlusten weit schlechtere Resultate für das erste Quartal als die britische Bank tatsächlich ausweisen dürfte, schrieb Analystin Flora Benhakoun in einer Studie vom Mittwoch. Sie senkte ihre Schätzungen für das Ergebnis je Aktie um zwei bis vier Prozent. Die Titel von Barclays und SocGen zieht die Expertin weiterhin jener von BNP Paribas vor.

BAYER AG

NEW YORK - Das Analysehaus Jefferies hat die Einstufung für Bayer auf 'Buy' mit einem Kursziel von 125 Euro belassen. Anstehende Kongresse, Medikamenten-Zulassungen und die beginnende Berichtssaison für das erste Quartal beinhalteten etliche Kurstreiber für die Pharmaunternehmen, schrieb Analyst Jeffrey Holford in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Pfizer und Roche gehörten zu den am besten positionierten Werten im ersten Halbjahr 2014. Auch Bayer finde sich unter seinen globalen Kernempfehlungen. Bristol-Myers Squibb, GlaxoSmithKline und Merck & Co erschienen aktuell bereits angemessen bewertet.

BECHTLE AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Bechtle nach Zahlen von 42 auf 50 Euro angehoben, die Einstufung aber auf 'Hold' belassen. Der IT-Dienstleister habe ein solides viertes Quartal hinter sich und dürfte einen sehr guten Start ins neue Jahr verzeichnet haben, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Mittwoch. Bechtle profitiere von seiner starken Positionierung. Becker hob seine Prognosen für das Vorsteuerergebnis der Jahre 2014 und 2015 an, sieht aber auf dem gegenwärtigen Bewertungsniveau nur wenig Aufwärtspotenzial für die Aktie.

BECHTLE AG

FRANKFURT - Independent Research hat das Kursziel für Bechtle nach endgültigen Zahlen von 56 auf 60 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Halten' belassen. Der IT-Dienstleister habe im vierten Quartal unerwartet deutliche Umsatzzuwächse verzeichnet, schrieb Analyst Markus Friebel in einer Studie vom Mittwoch. Auch die Ergebnisentwicklung habe seine Erwartung übertroffen.

BECHTLE AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Bechtle nach Jahreszahlen von 53 auf 58 Euro angehoben, aber die Einstufung auf 'Hold' belassen. Die Bilanz des IT-Unternehmens sei seinen Erwartungen gerecht geworden, schrieb Analyst Andreas Wolf in einer Studie vom Mittwoch. Bechtle mache zudem einen optimistischen Eindruck. Der Experte hob hervor, dass der TecDax-Konzern wie in den vergangenen Jahren deutlich schneller als der gesamte deutsche IT-Markt wachsen wolle. Nach der Überarbeitung seiner Schätzungen habe er sein Kursziel entsprechend angehoben. Wegen des nur begrenzten Aufwärtspotenzials der Aktie bleibe er aber bei seinem Anlagevotum.

BNP PARIBAS

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für BNP Paribas von 59 auf 58 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Hold' belassen. Die französische Großbank sei nur begrenzt Risiken in Schwellenländern ausgesetzt, schrieb Analystin Flora Benhakoun in einer Studie vom Mittwoch. Möglicherweise enttäuschende Resultate aus dem Geschäft mit Anleihen, Rohstoffen und Währungen im ersten Quartal könnten zu sinkenden Konsensprognosen für das Ergebnis je Aktie führen. Sie konstatierte kurzfristig mangelnde Kurstreiber und sieht die Aktie fair bewertet, bevorzugt aber weiter die Papiere von Barclays und SocGen.

BRENNTAG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Brenntag nach Zahlen auf 'Sell' mit einem Kursziel von 106 Euro belassen. Der Chemikalienhändler habe seine selbst gesteckten Ziele für 2013 erreicht, doch der Ausblick auf 2014 sei wie erwartet vage, schrieb Analyst Christian Cohrs in einer Studie vom Mittwoch. Der Dividendenvorschlag von 2,60 Euro je Aktie habe über seiner Schätzung gelegen. Da die Bewertung der Aktie allerdings recht anspruchsvoll sei und sich die Aktie in den vergangenen zwölf Monaten schlechter als der Durchschnitt entwickelt habe, bleibe er bei seinem Anlageurteil.

BRENNTAG

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat das Kursziel für die Aktien des Chemikalienhändlers Brenntag nach Zahlen von 116 auf 136 Euro angehoben, die Einstufung aber auf 'Hold' belassen. Wegen der besseren Berechenbarkeit der Geschäftsentwicklung berücksichtigte er in seinem Bewertungsmodell nun die im Vergleich zu diesem Jahr höhere Free-Cashflow-Rendite im Jahr 2015, begründete Analyst Nils-Peter Fitzl in einer Studie vom Mittwoch die Zielerhöhung. Der positive Geschäftsausblick werde jedoch bereits von der aktuellen Bewertung widergespiegelt.

BRENNTAG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Brenntag nach Zahlen auf 'Hold' mit einem Kursziel von 143 Euro belassen. Wegen eines positiven Sondereffekts habe das Aktienergebnis des Chemikalienhändlers im vierten Quartal deutlich über den Erwartungen gelegen, während die operativen Kennziffern hinterher gehinkt seien, schrieb Analyst Markus Mayer in einer Studie vom Mittwoch. Der Ausblick sei wie erwartet positiv, aber zugleich auch vage ausgefallen.

BRENNTAG

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Brenntag nach Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 160 Euro belassen. Das operative Ergebnis (Ebitda) im vierten Quartal habe die Konsenserwartung getroffen und zwei Prozent unter seiner Schätzung gelegen, schrieb Analyst Simon Mezzanotte in einer Studie vom Mittwoch. Vor allem die Geschäftsentwicklung des Chemikalienhändlers in Europa und Nordamerika sei stark gewesen. Das Management habe sich zudem optimistisch über das laufende Jahr geäußert. Von der Telefonkonferenz zu den Zahlen erwartet sich Mezzanotte nun klare Anhaltspunkte für Wachstumssteigerungen des Bruttogewinns pro Tag zwischen November und Februar.

BRENNTAG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat Brenntag nach Zahlen für das vergangene Jahr auf 'Hold' mit einem Kursziel von 126 Euro belassen. Der Chemikalienhändler habe mit seinem operativen Ergebnis (Ebitda) seine Erwartungen erfüllt, schrieb Analyst Georg Remshagen in einer Studie vom Mittwoch. Das Nettoergebnis sei besser als erwartet und die Anhebung der Dividende eine positive Überraschung. Der wenig konkrete Ausblick auf 2014 gehe von einem moderat ansteigenden Ebitda aus, womit die von ihm erwarteten 735 Millionen Euro erreichbar erschienen, so der Experte weiter.

BRENNTAG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat Brenntag nach Jahreszahlen für 2013 auf 'Verkaufen' und einem fairen Wert von 113 Euro belassen. Umsatz, Bruttoergebnis und Ebitda hätten keine wesentlichen Überraschungen beinhaltet, schrieb Analyst Thomas Maul in einer Studie vom Mittwoch. Das unerwartet hohe Nettoergebnis des Chemiehändlers sei durch eine Neubewertung der Kaufpreisverbindlichkeiten für Zhong Yung Chemical verzerrt worden und damit wenig aussagekräftig. Dem Analysten zufolge dürften der Dividendenvorschlag und der angekündigte Aktiensplit die Aktie positiv beeinflussen, sein Votum ließ Maul jedoch unverändert.

CELESIO AG

FRANKFURT - Independent Research hat Celesio nach Zahlen zum vierten Quartal auf 'Verkaufen' mit einem Kursziel von 23,50 Euro belassen. Die Kennziffern des Pharmagroßhändlers hätten nicht überzeugt und der Ausblick auf 2014 sei verhalten ausgefallen, schrieb Analyst Lars Lusebrink in einer Studie vom Mittwoch. Das Übernahmeangebot von 23,50 Euro je Celesio-Aktie werde McKesson wohl nicht erhöhen, da das Unternehmen bereits über eine strategische Mehrheit bei Celesio verfüge.

CELESIO AG

HANNOVER - Die NordLB hat die Einstufung für Celesio nach Jahreszahlen auf 'Verkaufen' mit einem Kursziel von 23,50 Euro belassen. Die von Rabattschlachten und negativen Währungseffekten geprägten Jahreszahlen seien im Rahmen der Erwartungen ausgefallen, schrieb Analyst Thorsten Strauß in einer Studie vom Mittwoch. Er rät Anlegern zum Verkauf, weil der Aktienkurs deutlich über dem Übernahmeangebot von McKesson liege.

COMMERZBANK AG

FRANKFURT - Kepler Cheuvreux hat Commerzbank nach Medienberichten über Gebote für ein spanisches Immobilienkredit-Portfolio auf 'Reduce' mit einem Kursziel von 9 Euro belassen. Den Berichten zufolge liegt das höchste Gebot für das nominal insgesamt 4,1 Milliarden Euro Portfolio der Bank bei 3 Milliarden Euro, schrieb Analyst Dirk Becker in einer Studie vom Mittwoch. Nachdem die Commerzbank im Februar einen ersten Teil ihrer Problemkredite verkauft habe, dürfte sich der Verlust der Bank damit auf insgesamt 650 Millionen Euro belaufen und seine Schätzung von 300 bis 500 Millionen Euro bei Weitem übertreffen. Diese Nachricht sei somit keinesfalls positiv zu sehen.

COMPUGROUP HOLDING AG

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Compugroup auf 'Hold' mit einem Kursziel von 21 Euro belassen. Die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte in Deutschland könnte sich für den Softwarehersteller als größte Chance seit Jahren erweisen, schrieb Analyst Gunnar Cohrs in einer Studie vom Mittwoch. Das Unternehmen habe in einem Konsortium mit Booz & Company und KoCo Connector den Zuschlag für die Umsetzung in einer von zwei deutschen Testregionen bekommen. Allerdings gebe es noch viele Unwägbarkeiten.

DAIMLER AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat Daimler nach Februar-Zulassungsdaten vom Branchenverband ACEA auf 'Buy' mit einem Kursziel von 75 Euro belassen. Er gehe davon aus, dass sich die Neubewertung des europäischen Autosektors im Jahresverlauf fortsetzen werde, schrieb Analyst Thomas Besson in einer Studie vom Mittwoch. Unterstützung dürfte von einer Erholung in Europa, kontinuierlichem Wachstum in Nordamerika und einem zweistelligen Wachstum in China kommen. Daimler zähle zu seinen bevorzugten Aktien im Sektor.

DEUTSCHE EUROSHOP AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Deutsche Euroshop vor vorläufigen Zahlen auf 'Hold' mit einem Kursziel von 33 Euro belassen. Der Betreiber von Einkaufszentren dürfte gute Kennziffern für 2013 ausweisen, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Mittwoch. Er rechnet mit einem Umsatzplus von sechs Prozent und einem Anstieg des operativen Ergebnisses (Ebit) von acht Prozent. Zudem geht der Experte von einem Dividendenvorschlag von 1,25 Euro je Aktie aus.

DEUTZ AG

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat Deutz vor Zahlen von 'Overweight' auf 'Neutral' abgestuft und das Kursziel auf 8 Euro belassen. Nach dem jüngsten Kursanstieg besäßen die Aktien nur noch ein begrenztes Aufwärtspotenzial, schrieb Analyst Jürgen Siebrecht in einer Studie vom Mittwoch. Er erwartet im vierten Quartal 2013 weiterhin eine Gewinnmarge am unteren Ende des vom Motorenhersteller ausgerufenen Zielkorridors.

ENEL

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Enel von 3,20 auf 4,20 Euro angehoben, die Einstufung aber auf 'Hold' belassen. Die Strategie des Energieversorgers, Minderheitenanteile mittels Geld aus Verkäufen an anderer Stelle herauszudrängen, sei interessant, aber nicht einfach in der Umsetzung, schrieb Analystin Virginia Sanz De Madrid Grosse in einer Studie vom Mittwoch. Der Anstieg des Kursziels sei zur Hälfte niedrigeren Kapitalkosten in der Stromerzeugung zu verdanken, die restlichen 50 Prozent seien in niedrigeren Nettoschulden, weniger Anteilen Dritter sowie geringeren Rückstellungen begründet.

ENEL

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Enel von 3,30 auf 3,50 Euro angehoben, aber die Einstufung auf 'Sell' belassen. Analystin Deborah Wilkens begründete das neue Kursziel in einer Branchenstudie vom Mittwoch mit dem um ein Quartal in die Zukunft verlagerten Bewertungshorizont. Zudem passte sie die Bewertung an die aktuellen länderspezifischen Risiken an. Bei Enel spiegele das neue Ziel einen niedrigeren gewichteten durchschnittlichen Kapitalkostensatz (WACC) wider, da die Zinsen für italienische Staatsanleihen und das Länderrisiko zurückgegangen seien.

EON AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Eon auf der 'Conviction Buy List' mit einem Kursziel von 18 Euro belassen. Analystin Deborah Wilkens verschob den Bewertungszeitraum für die Aktie des Energiekonzerns in einer Branchenstudie vom Mittwoch um ein Quartal in die Zukunft. Zudem passte sie die Bewertung an aktuelle länderspezifische Risiken an.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für FMC von 51 auf 50 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Sie habe nach den Jahreszahlen ihre Gewinnschätzungen für den Dialysespezialisten in den Jahren 2014 und 2015 reduziert, womit sie den langsameren Effizienz-Fortschritten Rechnung trage, schrieb Analystin Veronika Dubajova in einer Studie vom Mittwoch. Das neue Kursziel berücksichtige zudem Währungseffekte. An ihrer grundsätzlichen Einschätzung der Aktie habe sich aber nichts geändert.

FRESENIUS SE

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Fresenius SE von 130 auf 123 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf 'Buy' belassen. Sie habe nach den Jahreszahlen ihre Ergebnisschätzungen für den Medizinkonzern reduziert, schrieb Analystin Veronika Dubajova in einer Studie vom Mittwoch. Damit trage sie den überraschend großen Auswirkungen der Entspannung bei Lieferengpässen für Medikamente in den kommenden ein bis zwei Jahren Rechnung, von denen Fresenius profitiert habe. Dazu kämen die Veräußerung von Kliniken der Krankenhaustochter Helios mit einem Umsatz von 160 Millionen Euro als Vorbedingung für eine Übernahme eines Großteils der Rhön-Klinikum-Häuser, langsamere Effizienz-Fortschritte bei der Dialysetochter FMC und die Erwartung höherer Steuerquoten. Die Aktie sei aber attraktiv bewertet.

GDF SUEZ

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für GDF Suez von 22,50 auf 22,40 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf 'Buy' belassen. Analystin Deborah Wilkens begründete das neue Kursziel in einer Branchenstudie vom Mittwoch mit dem um ein Quartal in die Zukunft verlagerten Bewertungshorizont. Zudem passte sie die Bewertung an die aktuellen länderspezifischen Risiken an. Risiken für das neue GDF-Suez-Ziel seien niedrigere Gas- und Energiepreise sowie politische Interventionen zur Begrenzung der Strompreise in Frankreich und der Steuern in Belgien.

GLAXOSMITHKLINE

NEW YORK - Das Analysehaus Jefferies hat das Kursziel für GlaxoSmithKline von 1650 auf 1600 Pence gesenkt und die Einstufung auf 'Hold' belassen. Anstehende Kongresse, Medikamenten-Zulassungen und die beginnende Berichtssaison für das erste Quartal beinhalteten etliche Kurstreiber für die Pharmaunternehmen, schrieb Analyst Jeffrey Holford in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Pfizer und Roche gehörten zu den am besten positionierten Werten im ersten Halbjahr 2014. Bristol-Myers Squibb, GlaxoSmithKline und Merck & Co erschienen aktuell bereits angemessen bewertet.

HEIDELBERGCEMENT AG

HANNOVER - Die NordLB hat das Kursziel für HeidelbergCement nach Zahlen von 66 auf 68 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Kaufen' belassen. Zwar habe die Dividendenerhöhung des Zementherstellers etwas unter den Erwartungen des Marktes gelegen, doch seien die endgültigen Jahreszahlen gut ausgefallen, schrieb Analyst Heino Hammann in einer Studie vom Mittwoch. Die erfolgreichen Sparprogramme und die Durchsetzung von Preiserhöhungen seien die größten Lichtblicke, auch wenn die Schuldenrückführung etwas ins Stocken geraten sei.

HEIDELBERGCEMENT AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für HeidelbergCement nach endgültigen Jahreszahlen von 60 auf 65 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Halten' belassen. Der Nettoverlust sei mit 10 Millionen Euro im Rahmen seiner Erwartung ausgefallen, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Mittwoch. Enttäuscht hätten die gestiegene Nettoverschuldung und der Dividendenvorschlag. Die vom Baustoffkonzern prognostizierte Umsatz- und Ergebnissteigerung für 2014 hält der Experte für realistisch.

HEIDELBERGCEMENT AG

HAMBURG - Warburg Research hat HeidelbergCement nach Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 68 Euro belassen. Die Bilanz des abgelaufenen Jahres sei schwächer als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Frank Laser in einer Studie vom Mittwoch und verwies auf andauernden Gegenwind von der Währungsseite. Zum Ausblick des Zementherstellers auf das laufende Jahr hob Laser hervor, insgesamt und ohne Währungs- und Einmaleffekte rechne HeidelZement mit einem Anstieg von Umsatz, operativem Ergebnis (Ebitda) und Nettogewinn ebenso wie mit einer fortdauernden Reduzierung des Nettoschuldenstandes.

HEIDELBERGCEMENT AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat den fairen Wert für HeidelbergCement nach Zahlen von 63 auf 65 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Kaufen' belassen. Der Baustoffekonzern habe 2013 gut abgeschnitten und der Geschäftsausblick für 2014 stimme weiterhin optimistisch, schrieb Analyst Ingo Wermann in einer Studie vom Mittwoch. Hierzu trage auch die angekündigte 'offensivere Dividendenpolitik' bei. Ebenfalls positiv sei, dass das Unternehmen keine Beeinträchtigungen seiner Geschäfte in Russland und der Ukraine festgestellt habe.

HEIDELBERGCEMENT AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat die Einstufung für HeidelbergCement nach Zahlen auf 'Underperform' mit einem Kursziel von 48 Euro belassen. Die Nettoverschuldung des Zementherstellers sowie der Cashflow für 2013 seien höher als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Arnaud Lehmann in einer Studie vom Mittwoch. Lehmann sieht nun die Konsensschätzungen für 2014 in Gefahr und bekräftigte sein Anlageurteil.

HSBC HLDGS

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat HSBC von 'Outperform' auf 'Underperform' abgestuft und das Kursziel von 780 auf 580 Pence gesenkt. Analyst Amit Goel reduzierte in einer Studie vom Mittwoch seine Ergebnisprognosen für die Jahre 2014 bis 2016 um jeweils mehr als zehn Prozent. Er rechnet nun nicht mehr mit zusätzlichen, bedeutenden Kapitalrückflüssen an die Aktionäre in den kommenden zwei bis drei Jahren. Zudem zeigte er sich enttäuscht davon, dass die britische Bank ihre weltweit starke Wettbewerbsposition eingebüßt habe.

HUGO BOSS

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat Hugo Boss von 'Hold' auf 'Buy' hochgestuft und das Kursziel von 101 auf 108 Euro angehoben. Die Aktie sei nun wieder attraktiv bewertet, schrieb Analyst Jörg Frey in einer Studie vom Mittwoch. So habe sich das Papier des Modeherstellers in den vergangenen zwölf Monaten um 15 Prozent schwächer als der MDax entwickelt. Zudem seien die Ergebniserwartungen des Marktes deutlich heruntergeschraubt worden und entsprächen nun weitgehend seinen Schätzungen. Er bewerte den Ergebnisausblick von Hugo Boss nun als widerstandsfähiger, als dies der Markt tue.

IBERDROLA SA

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Iberdrola geringfügig von 4,50 auf 4,60 Euro angehoben, aber die Einstufung auf 'Sell' belassen. Analystin Deborah Wilkens begründete das neue Kursziel in einer Branchenstudie vom Mittwoch mit dem um ein Quartal in die Zukunft verlagerten Bewertungshorizont. Zudem passte sie die Bewertung an die aktuellen länderspezifischen Risiken an. Bei den spanischen Versorgertiteln berücksichtigten ihre Schätzungen zudem Währungseffekte, die Strompreisentwicklung, eine höhere Wasserkraft-Produktion und niedriger erwartete Erträge.

INDITEX

NEW YORK - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat die Einstufung für Inditex nach Zahlen auf 'Neutral' belassen. Die Quartalszahlen des Modeherstellers seien besser als seine unlängst gesenkten Schätzungen ausgefallen, schrieb Analyst Richard Chamberlain in einer Studie vom Mittwoch. Die erste Hälfte des Auftaktquartals 2014 habe zudem ebenfalls einen besser als erwarteten Start gehabt.

K+S

NEW YORK - Bernstein Research hat K+S auf 'Underperform' mit einem Kursziel von 12 Euro belassen. Auf den Kali- und Salzabbauer dürfte ein Liquiditätsengpass zukommen und die Nettoverschuldung bis 2015 einen Höchststand erreichen, prognostiziert Analyst Jeremy Redenius in einer Studie vom Mittwoch. Vor allem der Preisverfall auf dem Kalimarkt sei hierfür verantwortlich. Steigende Produktionskosten in Deutschland verstärkten diesen Prozess. Jede weitere Preissenkung bei Kali sowie Verspätungen beim geplanten Start der Kaliproduktion in Kanada (Legacy-Projekt) könnten die finanzielle Lage von K+S bereits schon im nächsten Jahr erheblich verschlimmern.

KOENIG & BAUER AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat Koenig & Bauer vor Zahlen auf 'Hold' mit einem Kursziel von 14 Euro belassen. Wegen der Restrukturierungen bei dem Druckmaschinenhersteller gehe er für 2013 von einem Verlust im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich aus, schrieb Analyst Stefan Augustin in einer Studie vom Mittwoch. Das Restrukturierungsprogramm sei das Wesentliche. Es solle die Geschäfte des SDax-Unternehmens schlussendlich auf Linie mit den Marktbedingungen bringen und zu Profitabilität führen. Allerdings seien ihm einige Elemente daraus weiterhin nicht klar umrissen.

KONTRON AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Kontron vor Zahlen zum vierten Quartal auf 'Hold' mit einem Kursziel von 5 Euro belassen. Der Minicomputerhersteller dürfte ein Umsatzminus von acht Prozent ausweisen, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Mittwoch. Zudem geht der Experte davon aus, dass Kontron seine Bilanz bereinigt und deshalb einige Abschreibungen vornimmt. Daraus dürfte ein von 0,49 auf 0,57 Euro steigender Verlust je Aktie resultieren.

KRONES AG

HANNOVER - Die NordLB hat das Kursziel für Krones von 72 auf 75 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Kaufen' belassen. Der Getränkeabfüllanlagenbauer habe mit seinen vorläufigen Jahreszahlen für 2013 die Markterwartungen leicht übertroffen, schrieb Analyst Heino Hammann in einer Studie vom Mittwoch. Mit internen Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und dem guten Geschäft in den Schwellenländern werde Krones auch 2014 auf dem Wachstumspfad bleiben.

KRONES AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat Krones nach Zahlen auf 'Kaufen' mit einem fairen Wert von 73 Euro belassen. Trotz eines negativen Einmaleffektes von fünf Millionen Euro seien die Erwartungen im vierten Quartal insgesamt deutlich übertroffen worden, schrieb Analyst Markus Turnwald in einer Studie vom Mittwoch. Lediglich der Auftragseingang des Getränkeabfüllanlagen-Herstellers sei infolge einer schwächeren Nachfrage im Dezember leicht unter seinen und den Markterwartungen geblieben.

KRONES AG

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat das Kursziel für Krones nach Jahreszahlen von 73 auf 74 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Umsatz und Vorsteuergewinn des Getränkeabfüllanlagen-Herstellers im vierten Quartal 2013 hätten seine Prognosen übertroffen, schrieb Analyst Torben Teichler in einer Studie vom Mittwoch. Auch der höher als erwartete Dividendenvorschlag begründe seine leichte Erhöhung des Kurszieles.

KRONES AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Krones nach Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 71 Euro belassen. Die vorläufigen Resultate des Getränkeabfüllanlagen-Herstellers für 2013 lägen insgesamt einen Tick über den Erwartungen, schrieb Analystin Yasmin Moschitz in einer Studie vom Mittwoch. Dazu sei die Dividende inklusive der Sonderausschüttung mit insgesamt zwei Euro deutlich höher als die Konsensschätzung. Den Ausblick sieht die Expertin im Rahmen der Erwartungen.

LEONI AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat Leoni nach Februar-Zulassungsdaten vom Branchenverband ACEA auf 'Reduce' mit einem Kursziel von 43 Euro belassen. Er gehe davon aus, dass sich die Neubewertung des europäischen Autosektors im Jahresverlauf fortsetzen werde, schrieb Analyst Thomas Besson in einer Studie vom Mittwoch. Unterstützung dürfte von einer Erholung in Europa, kontinuierlichem Wachstum in Nordamerika und einem zweistelligen Wachstum in China kommen. Das Papier des Zulieferers Leoni zähle zu seinen am wenigsten bevorzugten Aktien im Sektor.

LINDE AG

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat Linde nach Jahreszahlen auf 'Kaufen' mit einem Kursziel von 160 Euro belassen. Das Geschäftsjahr 2013 habe seine Erwartungen getroffen, schrieb Analyst Heiko Feber in einer Studie vom Dienstag. Der Dividendenvorschlag von 3,00 Euro habe positiv überrascht und die Ausschüttungsquote dürfte in den kommenden Jahren weiter steigen. Der Ausblick des Herstellers von Industriegasen für 2014 sei zu konservativ.

LUFTHANSA AG

NEW YORK - Das Analysehaus Jefferies hat Lufthansa nach Zahlen und Ausblick auf 'Buy' mit einem Kursziel von 24 Euro belassen. Die Abschläge des Konsens (durchschnittliche Analystenschätzungen) auf die von der Fluggesellschaft bis 2015 ausgegebenen Ziele seien immer weniger zu rechtfertigen, schrieb Analyst Mark Irvine-Fortescue in einer Studie vom Mittwoch. Dabei verwies er auf die Erfolge des Effizienzprogramms Score. Die Wiederaufnahme der Dividendenzahlung sei, zusammen mit dem ersten Unternehmensausblick auf 2014, zudem ein Signal des Selbstvertrauens in Richtung der selbst gesteckten Konzernziele.

MERCK KGAA

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Merck KGaA von 115 auf 125 Euro angehoben, aber die Einstufung auf 'Hold' belassen. Seine Bewertung der Aktie berücksichtige nun den Wegfall von Lizenzeinnahmen für den Wirkstoff Humira, seine niedrigere Erwartung für die künftige Steuerquote und Währungseffekte, schrieb Analyst Alistair Campbell in einer Studie vom Mittwoch. Hauptgrund für das höhere Kursziel sei die Entwicklungspipeline des Pharma- und Chemiekonzerns, von der 2014 allerdings nur wenig Nachrichten zu erwarten seien. Priorität habe im laufenden Jahr der Einsatz der Finanzkraft des Unternehmens für wachstumssteigernde Akquisitionen. Zunächst müsse aber die Übernahme von AZ Electronic Materials abgeschlossen werden.

METRO AG

FRANKFURT - Independent Research hat das Kursziel für Metro nach dem vorerst abgesagten Börsengang der russischen Tochter von 42 auf 38 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf 'Kaufen' belassen. Metro benötige ein besseres Kapitalmarktumfeld, um mit dem geplanten IPO die gewünschten Erlöse erzielen zu können, schrieb Analyst Zafer Rüzgar in einer Studie vom Mittwoch. Wegen negativer Währungseffekte reduzierte er seine Gewinnprognosen für die Geschäftsjahre 2013/14 und 2014/15, hält aber an seiner positiven Grundeinschätzung der Aktie fest.

METRO AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat Metro nach der Verschiebung des Börsengangs von Metro Cash & Carry Russland auf 'Add' mit einem Kursziel von 34,50 Euro belassen. Die Entscheidung des Handelskonzerns habe ihn angesichts der Krim-Krise und der Sanktionen gegen Russland nicht überrascht, schrieb Analyst Jürgen Elfers in einer Studie vom Mittwoch. Entscheidend für das Scheitern sei aber die anhaltende Abwertung des Rubel. Nun müsse sich Metro auf die Ausschöpfung des organischen Umsatz- und Gewinnpotenzials unter schwierigeren russischen Marktbedingungen konzentrieren.

MICHELIN

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Michelin nach einer Analyse der Produktionskapazitäten von 100 auf 110 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Noch immer seien die Werke des französischen Reifenherstellers und Continental-Konkurrenten zu klein und zu unproduktiv, schrieb Analyst Gaetan Toulemonde in einer Studie vom Mittwoch. Das Management habe ehrgeizige Ziele, die Produktivitätslücke zu den Wettbewerbern zu schließen. Wegen der günstigen Bewertung behalte er seine Kaufempfehlung für die Titel bei. Das neue Kursziel begründete er mit der Verlagerung des Bewertungshorizonts von 2014 auf 2015.

MORPHOSYS

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Morphosys von 68 auf 77 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Overweight' belassen. In den kommenden zwölf Monaten gebe es einige Kurstreiber, die eine weiter überdurchschnittliche Entwicklung der Aktie ermöglichen sollten, schrieb Analystin Diana Na in einer Studie vom Mittwoch. Schlüssel hierfür seien vor allem die Wirkstoffkandidaten Guselkumab, MOR208 und MOR202, aber auch mögliche weitere Partnerschaften und Einlizenzierungen. Positive Daten zu den Wirkstoffen könnten den fairen Wert sogar auf 82 Euro nach oben treiben, so die Expertin.

MORPHOSYS

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Morphosys von 61 auf 64 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Analyst Steve Chesney passte in einer am Dienstagabend vorgelegten Studie seine Umsatz- und Gewinnschätzungen an die Zahlen für 2013 und den Ausblick auf 2014 an. Die größten Hoffnungen des Biotechnologie-Unternehmens lägen weiterhin auf dem Krebswirkstoff MOR202. Das neue Kursziel begründete er mit der Verlagerung des Bewertungshorizonts von 2014 auf 2015.

NOVARTIS AG

NEW YORK - Das Analysehaus Jefferies hat das Kursziel für Novartis von 76 auf 75 Franken gesenkt und die Einstufung auf 'Hold' belassen. Anstehende Kongresse, Medikamenten-Zulassungen und die beginnende Berichtssaison für das erste Quartal beinhalteten etliche Kurstreiber für die Pharmaunternehmen, schrieb Analyst Jeffrey Holford in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Bei Novartis sei mit Nachrichten zum Herzmedikament Serelaxin zu rechnen.

ORACLE CORP

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Oracle nach Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 45 US-Dollar belassen. Das angestammte Geschäft mit Datenbanken sei etwas schwächer ausgefallen, während das Cloud-Segment zugelegt habe, schrieb Analyst Karl Keirstead in einer Studie vom Mittwoch. Insgesamt hätten die Resultate zum dritten Geschäftsquartal etwas unter den Erwartungen gelegen und seien eine milde Enttäuschung gewesen, auch wenn der Technologiekonzern mit einem wechselkursbereinigten Umsatzanstieg von 6 Prozent den höchsten Wert seit fast drei Jahren eingefahren habe.

PORSCHE SE

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für Porsche SE nach Zahlen von 68 auf 66 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Reduce' belassen. Die Analystenkonferenz zur Bilanz der Finanzholding habe seine negative Einschätzung bestätigt, schrieb Analyst Michael Raab in einer Studie vom Mittwoch. Nachdem die Zahlen für 2013 und auch der Ausblick auf 2014 weitgehend unter seinen und den Konsenserwartungen gelegen hätten, habe er seine Schätzung für den Überschuss im laufenden Jahr gesenkt. Entsprechend sei auch das Kursziel reduziert worden.

PORSCHE SE

FRANKFURT - Die Commerzbank hat Porsche auf 'Hold' mit einem Kursziel von 85 Euro belassen. Analyst Daniel Schwarz nannte in einer Studie vom Mittwoch den Wert der Beteiligung an VW, juristische Risiken und den Holding-Abschlag als Kurskatalysatoren für die Aktie. Den Bewertungsabschlag des Papiers zum Substanzwert des Sportwagenbauers sieht er als angemessen an. Derzeit sei rund eine Milliarde Euro für noch bestehende Rechtsstreitigkeiten bereits eingepreist, nachdem eine milliardenschwere Klage von 23 Hedgefonds abgewiesen wurde. Aufwärtspotenzial für die Aktie bestehe aktuell nur in der Volkswagen-Beteiligung.

QSC AG

HAMBURG - Warburg Research hat das Kursziel für QSC nach dem Ausblick auf 2014 und einer Investorenveranstaltung von 4,50 auf 4,00 Euro gesenkt. Die Einstufung wurde auf 'Hold' belassen. Er habe seine Schätzungen für das operative Ergebnis (Ebitda) und den Free Cashflow für die Jahre 2014 und 2015 um durchschnittlich 13 und 20 Prozent gesenkt, schrieb Analyst Malte Räther in einer Studie vom Mittwoch. Der Grund seien höhere Personalkosten sowie eine langsamere Markteinführung neuer Cloud-Dienstleistungen als erwartet. Die Strategie des Telekomdienstleisters sei richtig, aber die Umsetzung schwieriger als gedacht.

RHEINMETALL AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Close Brothers Seydler hat Rheinmetall nach endgültigen Zahlen für 2013 und einem Ausblick auf 'Sell' mit einem Kursziel von 40 Euro belassen. Sein Fokus habe vor allem auf dem Gewinn und der Dividendenausschüttung des Rüstungsunternehmens und Autozulieferers gelegen, schrieb Analyst Daniel Kukalj in einer Studie vom Mittwoch. In beiden Bereichen sei er enttäuscht worden. Der Ergebnisausblick 2014 überzeuge ebenfalls nicht und liege unter seiner und der Konsenserwartung.

RHEINMETALL AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat Rheinmetall nach Zahlen auf 'Kaufen' mit einem fairen Wert von 63 Euro belassen. Die endgültigen Geschäftsresultate für das vierte Quartal 2013 entsprächen vollständig den schon bekannten Eckdaten, während der neue Ausblick für das operative Ergebnis im laufenden Jahr unter seiner Erwartung ausgefallen sei, schrieb Analyst Markus Turnwald in einer Studie vom Mittwoch. Der Dividendenvorschlag liege über seiner, aber unter der Konsenserwartung. Er halte die Aktie dennoch für attraktiv bewertet, da eine deutliche Steigerung beim Gewinn pro Aktie bis 2015 prognostiziert werde.

SANOFI

NEW YORK - Das Analysehaus Jefferies hat das Kursziel für Sanofi von 85 auf 83 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf 'Buy' belassen. Anstehende Kongresse, Medikamenten-Zulassungen und die beginnende Berichtssaison für das erste Quartal beinhalteten etliche Kurstreiber für die Pharmaunternehmen, schrieb Analyst Jeffrey Holford in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Pfizer und Roche gehörten zu den am besten positionierten Werten im ersten Halbjahr 2014. Sanofi sei hinter Roche seine Nummer zwei in Europa. Bristol-Myers Squibb, GlaxoSmithKline und Merck & Co erschienen aktuell bereits angemessen bewertet.

SAP AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat SAP nach Zahlen von Oracle auf der 'Conviction Buy List' belassen. Die Quartalsresultate des US-Rivalen zeigten weiter stabile IT-Ausgaben und ein stark wachsendes Cloud-Geschäft, schrieb Analyst Mohammed Moawalla in einer Studie vom Mittwoch. Sie ließen aber nur neutrale Rückschlüsse auf die Entwicklung des Walldorfer Softwareherstellers zu. Das zuletzt beschleunigte Cloud-Wachstum von SAP dürfte sich im ersten Quartal 2014 fortgesetzt haben.

SAP AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat SAP nach Zahlen von Oracle auf 'Buy' mit einem Kursziel von 72 Euro belassen. Die leicht enttäuschenden Quartalsresultate des US-Rivalen dürften kaum Auswirkungen auf die Erwartungen für den Walldorfer Softwarehersteller haben, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Mittwoch. Das Geschäft der Amerikaner mit Cloud-Unternehmenssoftware erscheine intakt, wogegen das bessere Hardware-Geschäft das Wachstum der SAP-Datenbank Hana beeinträchtigt haben könnte. Negative Rückschlüsse auf SAP lasse auch der Umstand zu, dass Oracle in dem für SAP wichtigen asiatisch-pazifischen Raum ziemlich schwach abgeschnitten habe.

SOCIETE GENERALE

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat Societe Generale auf 'Buy' mit einem Kursziel von 52 Euro belassen. Die Aktie der französischen Großbank werde derzeit mit einem Bewertungsabschlag von 22 Prozent zum Sektor gehandelt, schrieb Analystin Flora Benhakoun in einer Studie vom Mittwoch. Sorgen um das Russlandgeschäft seien überzogen und böten eine Einstiegsgelegenheit. Der Investorentag in zwei Monaten dürfte der Aktie neuen Schwung geben.

SOFTWARE AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Software AG nach vorsichtigen Aussagen zum ersten Quartal auf 'Kaufen' mit einem fairen Wert von 35 Euro belassen. Der Kursrückgang der Aktie erscheine überzogen, da der Softwarespezialist seine Jahresprognose nicht verändert und seine Ziele bis 2018 bestätigt habe, schrieb Analyst Harald Schnitzer in einer Studie vom Mittwoch. Zwar habe das Unternehmen selbst die Konsensschätzungen der Analysten für das laufende Quartal als zu hoch bezeichnet. Seine eigene Prognose liege jedoch bereits unter diesen. Die Aktie sei attraktiv bewertet.

SOFTWARE AG

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat das Kursziel für Software AG von 32,50 auf 32,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf 'Buy' belassen. Der Kursrücksetzter am Vortag sei übertrieben gewesen, schrieb Analyst Lars Dannenberg in einer Studie vom Mittwoch. Das Unternehmen hatte für das erste Quartal 2014 stärkere Belastungen durch den starken Euro angekündigt. Jedoch sei die Bestätigung der Geschäftsziele für das laufende Jahr durch den Softwareanbieter wesentlicher, weshalb der Analyst seine Kursempfehlung wiederholte. Das leicht gesenkte Kursziel sei Folge von Prognoseanpassungen für das Jahr 2015.

SOFTWARE AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat Software AG nach vorsichtigen Aussagen des Unternehmens in einem Quartalsnewsletter auf 'Reduce' mit einem Kursziel von 27 Euro belassen. Er befürchte nun, dass das erste Quartal hinter seinen und den Markterwartungen zurückbleiben könnte, schrieb Analyst Sebastien Sztabowicz in einer Studie vom Mittwoch. Ein Gespräch mit dem Softwarekonzern habe ergeben, dass eher vorsichtige Kommentare über die geopolitischen Unsicherheiten abgegeben wurden als eine Umsatzwarnung für den Jahresauftakt. Er bleibe bei seinem Anlageurteil und Kursziel, da die Sicht auf die kommenden Quartale weiterhin sehr begrenzt sei.

SOFTWARE AG

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Software AG auf 'Sell' mit einem Kursziel von 21,90 Euro belassen. Er habe seine Schätzungen für das erste Quartal nach einer turnusmäßigen Mitteilung des Softwareherstellers an die Investoren moderat gesenkt, schrieb Analyst Daud Khan in einer Studie vom Mittwoch. Grund sei die nun erwartete, höhere Kostenbasis. Zudem deuteten die Konsensschätzungen für die Lizenzeinnahmen der Sparte Business Process Excellence (BPE) auf ein im Vergleich zum restlichen Jahr bescheidenes Auftaktquartal hin.

TOM TAILOR

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat Tom Tailor mit 'Hold' und einem Kursziel von 13,00 Euro in die Bewertung aufgenommen. Er rechne mit Blick auf die Profitabilität des Modekonzerns mit einer moderaten Erholung, schrieb Analyst Jörg Frey in einer am Dienstagabend veröffentlichten Studie. Skeptisch sei er allerdings hinsichtlich des langfristigen Margenpotenzials. Er werde erst richtig optimistisch, wenn der SDax-Konzern eine deutlich bessere Margendynamik aufweise.

UNITED INTERNET AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Close Brothers Seydler hat United Internet mit 'Buy' und einem Kursziel von 39,00 Euro wieder in die Bewertung aufgenommen. Das Internetunternehmen sollte in den kommenden Jahren kräftige organische Wachstumsraten und substanzielle Margenverbesserungen aufweisen können, schrieb Analyst Carsten Kunold in einer Studie vom Mittwoch. Dazu sollten beide Unternehmensbereiche des TecDax-Unternehmens, Access (Bereitstellung von Internetzugängen) und Applications (webbasierte Softwareanwendungen) beitragen.

VOLKSWAGEN VORZÜGE

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Vorzugsaktien von Volkswagen nach Februar-Zulassungsdaten vom Branchenverband ACEA auf 'Buy' mit einem Kursziel von 226 Euro belassen. Er gehe davon aus, dass sich die Neubewertung des europäischen Autosektors im Jahresverlauf fortsetzen werde, schrieb Analyst Thomas Besson in einer Studie vom Mittwoch. Unterstützung dürfte von einer Erholung in Europa, kontinuierlichem Wachstum in Nordamerika und einem zweistelligen Wachstum in China kommen. VW habe im Februar wieder an Zugkraft hinzugewonnen. Das Papier zähle zusammen mit denen von Daimler und Renault zu seinen bevorzugten Aktien im Sektor.

WACKER CHEMIE AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat Wacker Chemie mit 'Buy' und einem Kursziel von 114,00 (Kurs: 94,96) Euro wieder in die Bewertung aufgenommen. Als einer der drei größten Hersteller des Solarmodul-Bestandteils Polysilizium habe der Spezialchemiekonzern von der Solar-Rally profitiert, schrieb Analyst Laurent Favre in einer Studie vom Mittwoch. Die überdurchschnittliche Wertentwicklung der Aktie zum Sektor dürfte weitergehen, weil Wacker mit seiner Erholung auf eher gedämpfte Erwartungen bei Analysten treffe.

WACKER CHEMIE AG

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für Wacker Chemie nach den endgültigen Jahreszahlen auf 'Sell' mit einem Kursziel von 60 Euro belassen. Er habe seine Prognosen für 2014 und 2015 merklich gesenkt, schrieb Analyst Andrew Benson in einer Studie vom Mittwoch. Die Geschäfte des Spezialchemiekonzern und Halbleiter-Zulieferers erholten sich zwar, diese Entwicklung werde jedoch im Aktienkurs überbewertet.

WACKER CHEMIE AG

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat Wacker Chemie nach Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 112 Euro belassen. Die endgültigen Zahlen zum vierten Quartal hätten den vorläufigen entsprochen, schrieb Analyst Jean-Francois Meymandi in einer Studie vom Mittwoch. Wichtiger sei aber, dass der Chemiekonzern mit China eine Vereinbarung über seine Einfuhr von Reinstsilizium getroffen habe. Die Zielvorgabe des MDax-Konzerns für 2014 nannte der Analyst konservativ und verwies vor allem darauf, dass Wacker ein operatives Ergebnis (Ebitda) von 'mindestens zehn Prozent' im Jahresvergleich erreichen wolle. Er selbst erwarte eine Steigerung von 54 Prozent, der Konsens rechne mit einem Plus von 32 Prozent.

WACKER CHEMIE AG

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat Wacker Chemie nach einem Analystenkonferenz zu den Jahreszahlen auf 'Sell' mit einem Kursziel von 55 Euro belassen. Er bleibe skeptisch bezüglich einer starken Erholung des für den Spezialchemiekonzern und Halbleiter-Zulieferer wichtigen Preises für Polysilizium, schrieb Analyst Nils-Peter Fitzl in einer Studie vom Mittwoch. Die Möglichkeit, auf das historisch hohe Preisniveau des Jahres 2010 zurückzukehren, scheine bereits im aktuellen Aktienkurs widergespiegelt zu sein.

WACKER CHEMIE AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat das Kursziel für Wacker Chemie nach endgültigen Zahlen von 58 auf 71 Euro angehoben, aber die Einstufung auf 'Sell' belassen. Die finalen Kennziffern des Spezialchemiekonzerns und Halbleiter-Zulieferers zum vierten Quartal hätten den vorläufigen Eckdaten entsprochen, schrieb Analyst Stefan Freudenreich in einer Studie vom Mittwoch. Der Experte erhöhte seine Prognose für das operative Ergebnis (Ebitda) 2014, betrachtet die Aktie im Branchenvergleich jedoch als zu hoch bewertet.

WACKER CHEMIE AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Wacker Chemie nach dem Ausblick für 2014 auf 'Hold' mit einem Kursziel von 97 Euro belassen. Der Spezialchemiekonzern und Halbleiter-Zulieferer dürfte sein Ziel, das operative Ergebnis (Ebitda) 2014 um mindestens zehn Prozent zu steigern, im weiteren Jahresverlauf nach oben revidieren, schrieb Analyst Georg Remshagen in einer Studie vom Mittwoch. An seinen Ebitda-Schätzungen und am Kursziel dürfte sich aber nur wenig ändern.

WACKER CHEMIE AG

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat Wacker Chemie von 'Underperform' auf 'Neutral' hochgestuft und das Kursziel von 70 auf 90 Euro angehoben. Zwar hätten sie ihre Schätzungen für das operative Ergebnis (Ebitda) über den Analysezeitraum im Schnitt um zehn Prozent gesenkt, schrieben die Analysten des Instituts in einer Studie vom Mittwoch. Allerdings würden verschiedene Risiken für das Papier nach und nach verschwinden. Chinesische Importzölle seien nach einer Einigung mit den Behörden vom Tisch und das vierte Quartal markiere einen Wendepunkt für die Gewinndynamik des Spezialchemiekonzerns. Das liege an der Kosteneffizienz und einem günstigeren Verhältnis von Angebot und Nachfrage im Polysiliziumgeschäft. Zudem habe das Unternehmen in der Sparte einen Wettbewerbsvorsprung von rund fünf Jahren.

/he

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