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dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 20.01.2014

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 20.01.2014

AIR FRANCE-KLM

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat Air France-KLM nach zuletzt guter Kursentwicklung von 'Buy' auf 'Neutral' abgestuft und den Titel auf die 'Least Preferred-List' europäischer Fluggesellschaften gesetzt. Das Kursziel habe er aber von 8,70 auf 10,00 Euro angehoben, schrieben die Analysten in einer Studie vom Montag. Sie passten ihr Bewertungsmodell an die Verkehrsentwicklung im Dezember an und berücksichtigen in dem neuen Kursziel nun auch die Ergebnisse für 2015. Mit der 'Most Preferred List' und der 'Least Preferred List' verdeutlichen die UBS-Analysten lediglich ihre kurzfristige Einschätzung im Vergleich zu anderen Aktien aus dem Sektor.

ALLIANZ SE

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Allianz SE auf 'Overweight' belassen. Er sehe nun eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Unipol die Übernahmeofferte der Allianz annehmen werde, schrieb Analyst Michael Huttner in einer Studie vom Montag. Er werte dies für den Münchener Finanzkonzern, je nachdem, wie hoch der Preis ausfalle, als leicht positiv, da Unipol strategisch sehr gut zur Allianz passen würde.

ASTRAZENECA

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für AstraZeneca vor Jahreszahlen auf 'Neutral' mit einem Kursziel von 3500 Pence belassen. Er habe seine Schätzungen für den Gewinn je Aktie (EPS) des britischen Pharmakonzerns in den kommenden Jahren angesichts höherer Kosten leicht gesenkt, schrieb Analyst Keyur Parekh in einer Studie vom Montag. Seine Umsatzprognosen blieben allerdings weitgehend unverändert.

BARCLAYS

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Barclays auf 'Overweight' mit einem Kursziel von 315 Pence belassen. Britische Banken dürften auch in diesem Jahr Gegenwind ausgesetzt sein, schrieb Analyst Raul Sinha in einer Branchenstudie vom Montag. Die Gewinne im Heimatmarkt dürften zwar anziehen, das regulatorische Umfeld sei aber unsicher. Der Experte zieht die Aktien von Barclays und Lloyds denen der HSBC und von Standard Chartered vor.

BARCLAYS

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Barclays auf 'Neutral' mit einem Kursziel von 300 Pence je Aktie belassen. Eine Analyse der Finanzergebnisse britischer Banken seit 1990 belege für Barclays eine solide Ergebnisentwicklung, bestärke derweil aber seine langfristige Präferenz für die HSBC, schrieb Analyst Frederik Thomasen in einer Branchenstudie vom Montag.

BASF SE

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für BASF auf 'Neutral' mit einem Kursziel von 72 Euro belassen. Die Preise für petrochemische Produkte hätten zum Ende des Jahres wieder angezogen, schrieb Analyst Andrew Benson in einer Branchenstudie vom Montag. Die Margen von BASF jedoch hätten wegen höherer Rohstoffkosten eher unter Druck gestanden.

BAYER AG

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat das Kursziel für Bayer von 97 auf 108 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Die Übernahme der norwegischen Algeta stärke das Onkologie-Portfolio des Pharmakonzerns, schrieb Analyst Sho Matsubara in einer Studie vom Montag. Der hierfür zu zahlende Preis liege für einen Biotech-Zukauf eher im unteren Bereich.

BAYER AG

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für Bayer von 98 auf 120 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Outperform' belassen. Die Aufwertung des europäischen Pharmasektors könne sich in diesem Jahr fortsetzen, wenn die Forschung der Branche produktiver werde und sich neue Medikamente erfolgreich entwickelten, schrieb Analystin Luisa Hector in einer Branchenstudie vom Montag. Bayer dürfte in diesem Jahr dank einiger jüngst neu eingeführten Medikamente mit das höchste Umsatzwachstum der Branche erzielen. Die Aktie zählt zu den bevorzugten Werten der Expertin.

COMPUGROUP HOLDING AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Compugroup vor Zahlen auf 'Hold' mit einem Kursziel von 19 Euro belassen. Das vierte Quartal des Softwareanbieters der Gesundheitsbranche dürfte solide verlaufen sein, schrieb Analyst Florian Treisch in einer Studie vom Montag. Dem Management sei es gelungen, Compugroup wieder in ruhigeres Fahrwasser zu steuern. Für das laufende Jahr dürfte das TecDax-Unternehmen ein Umsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich sowie operative Margen (Ebitda) von 22 bis 24 Prozent in Aussicht stellen.

CONTINENTAL AG

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für Continental nach Investorenveranstaltungen auf 'Overweight' mit einem Kursziel von 156 Euro belassen. Die Anleger seien nach der jüngsten Kursrally und trotz der mittlerweile hohen Bewertung weiter bereit für den sehr gut geführten Autozulieferer einen Aufschlag zu bezahlen, schrieb Analystin Kristina Church in einer Studie vom Montag. Vorläufige Zahlen zum vierten Quartal hätten eine starke Liquiditätslage gezeigt. Sie könnten aber einige Anleger im Bereich Automative etwas enttäuschen.

DEUTSCHE BANK AG

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat die Einstufung für Deutsche Bank nach Zahlen auf 'Hold' mit einem Kursziel von 39 Euro belassen. Das Institut blicke auf ein schwaches Handelsgeschäft im vierten Quartal und müsse weitere Sonderbelastungen wegen Rechtsstreitigkeiten verkraften, schrieb Analyst Roderick Wallace in einer Studie vom Montag. Dass er seine Gewinnschätzungen je Aktie für 2014 dennoch leicht erhöht habe, resultiere unter anderem aus geringeren Restrukturierungskosten. Die Ziele für 2015 bezeichnete der Experte als herausfordernd.

DEUTSCHE BANK AG

HANNOVER - Die NordLB hat Deutsche Bank nach Zahlen von 'Verkaufen' auf 'Halten' hochgestuft und das Kursziel von 32 auf 36 Euro angehoben. Die vorab gemeldeten Zahlen für das Abschlussquartal 2013 spiegelten die fortlaufende Restrukturierung des Instituts wider, schrieb Analyst Michael Seufert in einer Studie vom Montag. Erneut sei die Bank aber hinter den Ergebnissen der amerikanischen Konkurrenz zurückgeblieben. Das Erreichen der Ziele des Strategieprogramms 2015 sei kein Selbstläufer, da die Stärken der Deutschen Bank im Anleihegeschäft mit Schwerpunkt Europa lägen, wohingegen das Institut selbst vorerst mit einem größeren Ertragspotenzial in den USA und im Aktienbereich rechne. Das neue Votum und das neue Ziel begründete der Experte mit einem generell verringerten Risikoabschlag auf Bankenwerte durch die Investoren.

DEUTSCHE BANK AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Deutsche Bank nach Zahlen von 39 auf 38 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Hold' belassen. Das vierte Quartal sei enttäuschend ausgefallen, schrieb Analyst Andreas Pläsier in einer Studie vom Montag. Zwar habe der deutsche Branchenprimus die Ziele für 2015 bestätigt. Pläsier bezeichnete diese aber als sehr ambitioniert.

DEUTSCHE BANK AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Deutsche Bank nach vorläufigen Zahlen von 38 auf 40 Euro angehoben, aber die Einstufung auf 'Halten' belassen. Das Vorsteuerergebnis im Schlussquartal habe seine Schätzung deutlich verfehlt, schrieb Analyst Stefan Bongardt in einer Studie vom Montag. Dagegen hätten die zum Jahresende ausgewiesenen Kapitalquoten keine Überraschungen enthalten. Zum neuen Kursziel verwies der Experte auf die von ihm angenommenen, niedrigeren Eigenkapitalkosten im Zuge des fortgesetzten Bilanzabbaus.

DEUTSCHE BANK AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Deutsche Bank nach Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 40 Euro belassen. Es sei zu erwarten gewesen, dass die Bank im vierten Quartal mit hohen Einmalbelastungen noch einmal reinen Tisch gemacht habe, schrieb Analyst Dirk Becker in einer Studie vom Montag. Das bereinigte Geschäft sei einigermaßen gut verlaufen. Das laufende Jahr dürfte ähnlich schwierig wie das Jahr 2013 verlaufen. 2015 dann könnte die Bank aber einen Gewinn je Aktie zwischen vier und fünf Euro erzielen und eine Dividende von zwei Euro ausschütten.

DEUTSCHE BANK AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Deutsche Bank nach Zahlen auf 'Kaufen' mit einem fairen Wert von 40 Euro belassen. Das vierte Quartal habe auch wegen des schwachen Anleihehandels die Markterwartungen deutlich verfehlt, schrieb Analyst Christoph Bast in einer Studie vom Montag. Die Kosteneinsparungen seien jedoch größer als erwartet ausgefallen. Dies stimme positiv, dass die Bank ihre Einsparziele erreichen werde. Der hohe Bewertungsabschlag der Aktie im Vergleich zu den Wettbewerbern sei daher aus seiner Sicht nicht gerechtfertigt.

DEUTSCHE BANK AG

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Deutsche Bank nach vorläufigen Zahlen für das vierte Quartal auf 'Overweight' belassen. Der deutsche Branchenprimus komme mit seiner Restrukturierung zügiger voran als geplant, titelte Analyst Kian Abouhossein in einer Studie vom Montag. Risikogewichtete Aktiva würden abgebaut und Kosten schneller gesenkt. Auch bei einigen Rechtsstreitigkeiten habe das Institut Einigung erzielt, lobte der Experte.

DEUTSCHE BANK AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat Deutsche Bank auf 'Add' mit einem Kursziel von 41 Euro belassen. Der Gewinn der größten deutschen Bank habe im vierten Quartal enttäuscht, schrieb Analyst Michael Dunst in einem Kommentar vom Montag. Die Kernkapitalquote hingegen habe sich im Vergleich zum Ende des Vorquartals nicht verändert und seine Erwartungen getroffen.

DEUTSCHE BANK AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat Deutsche Bank nach Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 42 Euro belassen. Das vierte Quartal sei wegen hoher Einmalbelastungen und des schwachen Investmentbankings schlechter als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Montag. Die Einmalbelastungen seien zwar enttäuschend, dürften in den kommenden Quartalen auslaufen. Das schwache Investmentbanking sei hingegen eine negative Überraschung und müsse vom Kreditinstitut noch erläutert werden.

DEUTSCHE BANK AG

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Deutsche Bank nach vorläufigen Zahlen für das vierte Quartal auf 'Overweight' belassen. Der deutsche Branchenprimus komme mit seiner Restrukturierung zügiger voran als geplant, titelte Analyst Kian Abouhossein in einer Studie vom Montag. Risikogewichtete Aktiva würden abgebaut und Kosten schneller gesenkt. Auch bei einigen Rechtsstreitigkeiten habe das Institut Einigung erzielt, lobte der Experte.

DEUTSCHE BANK AG

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für Deutsche Bank nach überraschend vorgelegten Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 45 Euro belassen. Die Quartalsergebnisse der Bank hätten nicht zuletzt wegen hoher Einmalbelastungen die Markterwartungen deutlich verpasst, schrieb Analyst Kinner Lakhani in einer Studie vom Montag. Das bereinige Geschäft der Kernsparten hätten die Markterwartungen jedoch erfüllt. Die Bank mache zwar zwei Schritte vor und einen zurück, sie sei aber mit ihrer niedrigen Bewertung für geduldige Anleger weiter attraktiv.

DEUTSCHE WOHNEN AG

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat Deutsche Wohnen mit 'Hold' und einem Kursziel von 16 Euro wieder in die Bewertung aufgenommen. Das Immobilienunternehmen sei mit seiner Ausrichtung auf große Städte wie Berlin einzigartig aufgestellt, schrieb Analyst Markus Scheufler in einer Studie vom Montag. Der Zuwachs bei den Mieteinnahmen dürfte im Branchenvergleich zudem dauerhaft gut abschneiden. Allerdings sieht er aktuell nur begrenztes Aufwärtspotenzial für die Aktie und empfiehlt, auf einen besseren Zeitpunkt für einen Einstieg in das Papier zu warten.

DIALOG SEMICONDUCTOR

NEW YORK - Das Analysehaus Jefferies hat das Kursziel für Dialog Semiconductor von 17,79 auf 19,35 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Der deutsche Halbleiterkonzern könnte 2014 von einem guten Jahr beim wichtigen Kunden Apple profitieren, schrieb Analyst Lee Simpson in einer Studie vom Montag. Halte die hohe Nachfrage nach Apple-Produkten an, könnte Dialog den Gewinn um 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr steigern. Im ersten Quartal rechnet der Experte aber zunächst mit einem saisonalen Rücksetzer.

ESSILOR INTERNATIONAL

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Essilor nach Zahlen von 95,80 auf 93,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf 'Buy' belassen. Der europäische Medizintechniksektor habe 2013 um 21 Prozent zugelegt, doch die Bewertung sei immer noch attraktiv und er erwarte 2014 weiter positive Erträge, schrieb Analyst Jonathan Beake in einer Branchenstudie vom Montag. Das Augenoptik-Unternehmen verdiene mit seiner Qualität und seinem starken Ergebniswachstum eigentlich eine Bewertungsprämie. Die Aktie dürfte im ersten Halbjahr auch wegen höherer Marktprognosen, Produkteinführungen und der Integration einer Übernahme zulegen. Der Experte senkte seine Gewinnprognosen allerdings nach dem jüngsten Zahlenwerk von Essilor.

ESSILOR INTERNATIONAL

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Essilor nach Zahlen von 92 auf 90 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf 'Buy' belassen. Der Umsatz des Augenoptik-Unternehmens habe im vierten Quartal sowohl seine als auch die Markterwartungen verfehlt, schrieb Analyst Denis Moreau in einer Studie vom Montag. Der Experte führte ein schwächeres organisches Wachstum sowie negative Währungseffekte als Gründe an und senkte seine Gewinnprognosen je Aktie.

FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für FMC auf 'Neutral' mit einem Kursziel von 54,20 Euro belassen. Der europäische Medizintechniksektor habe 2013 um 21 Prozent zugelegt, doch die Bewertung sei immer noch attraktiv und er erwarte 2014 weiter positive Erträge, schrieb Analyst Jonathan Beake in einer Branchenstudie vom Montag. Zu FMC schrieb er: Die jüngste Kürzung der Dialysevergütungen in den USA stellten das Gewinnwachstum des Dialysespezialisten vor Herausforderungen. Der wichtigste Kurstreiber sei jetzt der nächsten Investorentag, auf dem das Unternehmen Details zu Umstrukturierungen vorstelle wolle.

FRAPORT AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Fraport nach einer Investorenveranstaltung in Schottland auf 'Hold' mit einem Kursziel von 56 Euro belassen. Es habe positive Hinweise für ein stärkeres Passagierwachstum in diesem Jahr gegeben, schrieb Analyst Christian Cohrs in einer Studie vom Montag. Das 'Hold'-Votum resultiere aus dem derzeit fehlenden Aufwärtspotenzial für die Aktie des Flughafenbetreibers.

FRAPORT AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Fraport auf 'Buy' belassen. Die Aufhellung der Konjunktur in den Industrieländern habe in den vergangenen Quartalen die Frachtvolumina steigen lassen, schrieb Analyst Patrick Creuset in einer Studie zum europäischen Transportsektor am Montag. Dies dürfte auch zu besseren Preisen führen. Beim Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hob der Experte die deutlich rückläufigen Investitionen hervor. Gleichzeitig dürfte sich das Verkehrswachstum beschleunigen.

FRESENIUS SE

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Fresenius SE von 116 auf 132 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Der europäische Medizintechniksektor habe 2013 um 21 Prozent zugelegt, doch die Bewertung sei immer noch attraktiv und er erwarte 2014 weiter positive Erträge, schrieb Analyst Jonathan Beake in einer Branchenstudie vom Montag. Die Fresenius-Aktie sei nach dem jüngsten Kursanstieg ebenfalls noch attraktiv. Das Unternehmen sei zwar höher verschuldet als seine Konkurrenten, wegen seines Gewinnwachstums und der Möglichkeit einer Anhebung der Gewinnprognosen sei der aktuelle Bewertungsabschlag jedoch ungerechtfertigt. Der Experte hob das Kursziel an, weil er sein Bewertungsmodell weiter in die Zukunft verschoben hat.

GERRESHEIMER AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Gerresheimer von 56 auf 62 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Kaufen' belassen. Analyst Zafer Rüzgar rechnet in einer Studie vom Montag auch nach der zuletzt starken Kursentwicklung mit weiteren Zuwächsen. Die Papiere des Herstellers von Spezialverpackungen, Produkten zur Verabreichung von Medikamenten und Laborglasprodukten dürften von anhaltend positiven Wachstumsaussichten und der zu erwartenden Margenverbesserung profitieren. Rüzgar hob seine zurückhaltende Gewinnprognose für das laufende Jahr an.

HSBC HLDGS

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für HSBC von 800 auf 730 Pence gesenkt, aber die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Britische Banken dürften auch in diesem Jahr Gegenwind ausgesetzt sein, schrieb Analyst Raul Sinha in einer Branchenstudie vom Montag. Die Gewinne im Heimatmarkt dürften zwar anziehen, das regulatorische Umfeld sei aber unsicher. Der Experte zieht die Aktien von Barclays und Lloyds denen der HSBC und von Standard Chartered vor. Bei den letztgenannten dürfte angesichts der Mitte 2014 stattfindenden Stresstests die Kapitalausstattung wieder stärker in den Fokus rücken.

HSBC HLDGS

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat HSBC auf 'Conviction Buy' mit einem Kursziel von 900 Pence belassen. Eine Analyse der Finanzergebnisse britischer Banken seit 1990 bestärke seine langfristige Präferenz für die HSBC, schrieb Analyst Frederik Thomasen in einer Branchenstudie vom Montag. Sie sei die einzige der von ihm beobachteten britischen Banken, bei der seine Schätzungen für die Kapitalrendite nicht deutlich unter den Unternehmenszielen lägen.

HUGO BOSS

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Hugo Boss von 96 auf 97 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Hold' belassen. Die Hersteller von Luxusgütern seien unter den Anlegern momentan unbeliebt, schrieb Analystin Francesca Di Pasquantonio in einer Branchenstudie vom Montag. Da sie aber aktuell im Vergleich zum Gesamtmarkt niedrigsten Kurs-Gewinn-Verhältnis seit fünf Jahren gehandelt wurden, böten sich ein paar Kaufgelegenheiten. Der Sektor sei in diesem Jahr nicht mehr so abhängig von der konjunkturellen Entwicklung und könnte eine achtprozentige Umsatzsteigerung und ein Wachstum beim Gewinn je Aktie von zwölf Prozent ausweisen. Prada, Richemont und Swatch sind seine Favoriten. Bei Hugo Boss sieht er keinen ausreichenden Spielraum nach oben.

K+S

NEW YORK - Bernstein Research hat K+S auf 'Underperform' mit einem Kursziel von 12 Euro belassen. Der laut einem Bericht zwischen Uralkali und China vereinbarte Kalipreises von 305 Dollar je Tonne stimme mit den Markterwartungen überein, schrieb Analyst Jeremy Redenius in einer Studie vom Montag. Aufgrund der Vereinbarung erwartet er die K+S-Aktie fortan weniger schwankungsanfallig. Die Anleger dürften sich nun wieder auf die strukturellen Probleme bei K+S konzentrieren. Der Experte nannte an dieser Stelle die hohen Kosten, das Überangebot der Branche, die Ungewissheit mit Blick auf das Legacy-Projekt in Kanada sowie die angespannte Bilanz.

K+S

LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat K+S von 'Reduce' auf 'Neutral' hochgestuft und das Kursziel von 17 auf 23 Euro angehoben. Eine künftig wohl stabilere Preispolitik der russischen Wettbewerber wirke positiv auf den Salz- und Düngerhersteller, schrieb Analyst Patrick Lambert in einer Branchenstudie vom Montag. Im Chemiesektor hätten sich im vierten Quartal signifikante Risiken gezeigt, die auch im ersten Halbjahr 2014 fortbestehen dürften. In der zweiten Jahreshälfte sollten sich zumindest die Volumina erholen. Auf der Preisseite rechne er aber mit wenig Unterstützung. Die bestimmenden Themen für den Chemiesektor seien in diesem Jahr das Wachstum Chinas und die Wettbewerbsfähigkeit Europas.

KERING

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Kering von 175 auf 158 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf 'Hold' belassen. Die Hersteller von Luxusgütern seien unter den Anlegern momentan unbeliebt, schrieb Analystin Francesca Di Pasquantonio in einer Branchenstudie vom Montag. Da sie aber aktuell im Vergleich zum Gesamtmarkt niedrigsten Kurs-Gewinn-Verhältnis seit fünf Jahren gehandelt wurden, böten sich ein paar Kaufgelegenheiten. Der Sektor sei in diesem Jahr nicht mehr so abhängig von der konjunkturellen Entwicklung und könnte eine achtprozentige Umsatzsteigerung und ein Wachstum beim Gewinn je Aktie von zwölf Prozent ausweisen. Prada, Richemont und Swatch sind ihre Favoriten. Kering dürfte weiterhin unter der Neupositionierung der Marke Gucci leiden, schrieb sie weiter und senkte ihre Gewinnprognosen für 2013, 2014 und 2015.

KONTRON AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Kontron nach einem Treffen mit dem Vorstandsvorsitzenden auf 'Verkaufen' mit einem fairen Wert von 4 Euro belassen. Die Umstrukturierung des Hardwarehersteller komme zwar voran, sei aber weiter schwierig, schrieb Analyst Markus Turnwald in einer Studie vom Montag. Es sei erstaunlich, dass das Unternehmen am für 2016 anvisierten Umsatzziel festhalte. Kontron werde unter Kostensenkungsprogrammen bei Kunden wie Nokia und Siemens und einem härteren Wettbewerb durch asiatische Kunden leiden. Der Markt gehe mit der aktuellen Bewertung der Aktie hingegen vom Erreichen der Ziele aus.

LANXESS AG

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für Lanxess auf 'Sell' mit einem Kursziel von 37 Euro belassen. Die Preise für petrochemische Produkte hätten zum Ende des Jahres wieder angezogen, schrieb Analyst Andrew Benson in einer europäischen Branchenstudie vom Montag. Die Margen bei Lanxess hätten zwar weiter unter Druck gestanden, dürften sich im vierten Quartal jedoch verbessert haben, da der Chemiekonzern Lagerbestände mit einem schlechteren Kosten/Preis-Verhältnis mittlerweile abbaue. Die Aktie gehört zu den am wenigsten präferierten Chemiewerten des Experten.

LANXESS AG

LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat Lanxess von 'Neutral' auf 'Reduce' abgestuft, aber das Kursziel auf 49 Euro belassen. Im Chemiesektor hätten sich im vierten Quartal signifikante Risiken gezeigt, die auch im ersten Halbjahr 2014 fortbestehen dürften, schrieb Analyst Patrick Lambert in einer Branchenstudie vom Montag. In der zweiten Jahreshälfte sollten sich zumindest die Volumina erholen. Auf der Preisseite rechne er aber mit wenig Unterstützung. Die bestimmenden Themen für den Chemiesektor seien in diesem Jahr das Wachstum Chinas und die Wettbewerbsfähigkeit Europas.

LLOYDS BANKING GROUP

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Lloyds von 77 auf 80 Pence angehoben und die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Er habe seine Gewinnschätzungen und das Kursziel für die britische Bank leicht angehoben, um niedrigere Kosten und eine geringere Risikovorsorge zu berücksichtigen, schrieb Analyst Frederik Thomasen in einer Branchenstudie vom Montag. Eine Analyse der Finanzergebnisse britischer Banken seit 1990 bestärke derweil seine langfristige Präferenz für die HSBC.

LUFTHANSA AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat Lufthansa auf 'Buy' mit einem Kursziel von 17,20 Euro belassen. In der Tradition interner Kandidaten dürfte Carsten Spohr den Chefposten bei der Fluggesellschaft übernehmen, schrieb Analyst Johannes Braun in einer Studie vom Montag. Auch wegen der Wichtigkeit des Sparprogramms Score passe Spohr, der dieses bereits als Chef der Passagiersparte vorangetrieben habe, aus seiner Sicht sehr gut zu diesem Posten.

LUFTHANSA AG

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Aktie von Lufthansa auf die 'Most Preferred'-Liste für europäische Fluggesellschaften gesetzt und das Kursziel von 16 auf 20 Euro angehoben sowie die Einstufung auf 'Buy' belassen. Die Aktie der Fluggesellschaft habe sich zuletzt besser entwickelt als von ihm erwartet, schrieb Analyst Jarrod Castle in einer Studie vom Montag. Der Wert habe dank der Ergebnisdynamik des Unternehmens aber weiter Luft nach oben. Der Experte bezieht in die Berechnung des Kursziels jetzt auch die Ergebnisse des Jahres 2015 mit ein. Mit der 'Most Preferred List' und der 'Least Preferred List' verdeutlichen die UBS-Analysten lediglich ihre kurzfristige Einschätzung im Vergleich zu anderen Aktien desselben Sektors. /fri/rum

LVMH

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für LVMH von 150 auf 140 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf 'Hold' belassen. Die Hersteller von Luxusgütern seien unter den Anlegern momentan unbeliebt, schrieb Analystin Francesca Di Pasquantonio in einer Branchenstudie vom Montag. Da sie aber aktuell im Vergleich zum Gesamtmarkt zum niedrigsten Kurs-Gewinn-Verhältnis seit fünf Jahren gehandelt würden, böten sich ein paar Kaufgelegenheiten. LVMH allerdings habe sich in den vergangenen 12 Monaten wegen der Neupositionierung der Marke Louis Vuitton schwächer als der Sektor entwickelt, und das dürfte den Gewinn weiter belasten.

MERCK KGAA

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für Merck KGaA von 138 auf 143 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Die Aufwertung des europäischen Pharmasektors könne in diesem Jahr anhalten, wenn die Forschung der Branche produktiver werde und sich neue Medikamente erfolgreich entwickelten, schrieb Analystin Luisa Hector in einer Branchenstudie vom Montag. Die großen Konzerne dürften in diesem Jahr ihren Umsatz um vier Prozent und den Gewinn je Aktie um sechs Prozent steigern können.

PRIME OFFICE

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Prime Office nach einem Objektverkauf auf 'Buy' mit einem Kursziel von 4 Euro belassen. Der Verkauf eines Objekts in Stuttgart senke die Verschuldung des Immobilienunternehmens vor der Fusion mit OCM German Real Estate, schrieb Analyst Dirk Becker in einer Studie vom Montag. Nach Abschluss der Fusion dürfte sich die Lage deutlich verbessern.

PROSIEBENSAT.1

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für ProSiebenSat.1 nach dem Ausstieg von KKR und Permira von 39 auf 41 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Kaufen' belassen. Die vollständige Trennung der Finanzinvestoren von dem TV-Konzern sei nicht unerwartet gekommen, schrieb Analyst Lars Lusebrink in einer Studie vom Montag. Die auf 7,57 Milliarden Euro gestiegene Marktkapitalisierung und der nun 100-prozentige Streubesitz hätten die Aufstiegschance in den Dax weiter erhöht. Auch fundamental sehe er ProSiebenSat.1 auf einem guten Weg, die Unternehmensziele zu erreichen.

PSI

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat PSI von 'Buy' auf 'Hold' abgestuft und das Kursziel von 18 auf 15 Euro gesenkt. Der Softwareanbieter und IT-Spezialist für Energiemanagementsysteme leide unter der schlechten Lage der deutschen Versorger, die wegen der Energiewende ihre Investitionsausgaben kürzten, schrieb Analyst Alexander Karnick in einer Studie vom Montag. In den Jahren 2014 und 2015 dürfte die Gewinnmarge im Stromgeschäft von PSI bei Null liegen. Der Experte senkte seine Gewinnprognosen deutlich.

RHÖN-KLINIKUM AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat den fairen Wert für Rhön-Klinikum von 19,50 auf 22,00 Euro angehoben, aber die Einstufung auf 'Halten' belassen. Durch die Einigung von Fresenius mit den Rhön-Großaktionären B. Braun und Asklepios Ende 2013 sei das größte Restrisiko für die Durchführung der Transaktion eliminiert, schrieb Analyst Sven Kürten in einer Studie vom Montag. Auf Basis der mittelfristigen Prognose des Managements sieht Kürten in einer Modellrechnung nun eine Spanne von 21 bis 23 Euro als fairen Wert für die 'neue Rhön'.

RICHEMONT

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Richemont von 108 auf 106 Franken gesenkt, aber die Einstufung auf 'Buy' belassen. Die Hersteller von Luxusgütern seien unter den Anlegern momentan unbeliebt, schrieb Analystin Francesca Di Pasquantonio in einer Branchenstudie vom Montag. Da sie aber aktuell im Vergleich zum Gesamtmarkt niedrigsten Kurs-Gewinn-Verhältnis seit fünf Jahren gehandelt würden, böten sich ein paar Kaufgelegenheiten. Der Sektor sei in diesem Jahr nicht mehr so abhängig von der konjunkturellen Entwicklung und könnte eine achtprozentige Umsatzsteigerung und ein Wachstum beim Gewinn je Aktie von zwölf Prozent ausweisen. Die Expertin zieht dabei angesichts des insgesamt schwächeren Wachstums diejenigen Unternehmen vor, die auf abgeschirmten Märkten eine dominante Position inne haben. Dazu zähle auch Richemont.

ROYAL DUTCH SHELL

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für Shell nach einer Gewinnwarnung auf 'Neutral' mit einem Kursziel von 2250 Pence belassen. Die Mitteilung des Ölkonzerns rufe die tiefgreifenden Probleme des Unternehmens in Erinnerung, schrieb Analyst Alastair Syme in einer Studie vom Montag. Der Experte senkte seine Gewinnprognosen je Aktie für die Jahre 2014 und 2015 um durchschnittlich vier Prozent. Der Markt müsse seine Gewinnprognosen noch deutlich senken, bevor die Anleger wieder Vertrauen in eine Trendwende bekommen dürften.

ROYAL DUTCH SHELL

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Shell nach einer Gewinnwarnung auf 'Neutral' mit einem Kursziel von 2100 Pence belassen. Die Gewinnwarnung des Ölkonzerns verdeutliche die Herausforderungen für die Strategie, schrieb Analyst Jon Rigby in einer Studie vom Montag. So hinke der Konzern seinen angepeilten Cashflow-Zielen weit hinterher. Der Experte senkte seine Gewinnprognosen und geht für dieses Jahr nur noch von einer stabilen Dividende aus. Der Markt habe unrealistische Hoffnungen auf Veränderungen unter dem neuen Vorstandsvorsitzenden.

ROYAL DUTCH SHELL

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Shell nach einer Gewinnwarnung auf 'Hold' mit einem Kursziel von 2400 Pence belassen. Nach zwei sehr schlechten Jahren für die Aktie der Ölgesellschaft seien alle Zutaten für Verbesserungen gegeben, schrieb Analyst Lucas Herrmann in einer Studie vom Montag. Der neue Vorstandschef stehe für Veränderung und Shell habe sich zu einer umfangreicheren Kapitaldisziplin verpflichtet. Dies reiche aber nicht aus, um die Erträge zu beflügeln.

ROYAL DUTCH SHELL

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Shell nach einer Gewinnwarnung von 2300 auf 2250 Pence gesenkt, aber die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Die Ursachen für die Gewinnwarnung lägen im Förder- und Raffineriegeschäft, seien insgesamt aber bereits bekannt gewesen, schrieb Analyst Fred Lucas in einer Studie vom Montag. Die Probleme des Ölkonzerns seien struktureller Art. Mit einem Dividendenwachstum 2014/15 rechnet der Experte nicht. Der neue Unternehmenschef müsse den bisherigen Kurs nun ändern.

ROYAL DUTCH SHELL

NEW YORK - Die amerikanische Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für Shell auf 'Equal-weight' mit einem Kursziel von 2240 Pence belassen. Die jüngste Gewinnwarnung und der neue Unternehmenschef könnten sich als Katalysatoren für eine Veränderung erweisen, schrieb Analyst Martijn Rats in einer Studie vom Montag. Vor einer Präsentation des Ölkonzerns im März blieben aber Unsicherheiten bestehen, und die Aktie preise bereits eine deutliche Erholung des Free Cashflows ein.

ROYAL DUTCH SHELL

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat A-Aktien von Shell nach Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 2700 Pence belassen. Die schwachen vorläufigen Resultate des Ölkonzerns für das Schlussquartal 2013 seien insbesondere durch Einmaleffekte beeinträchtigt worden, schrieb Analyst Michele della Vigna in einer Studie vom Montag. Er habe daher seine Schätzungen für den Gewinn je Aktie (EPS) der Jahre 2013 bis 2015 gesenkt. Das Unternehmen 2014/15 sollte aber einen starken Cashflow erwirtschaften können - dank attraktiver neuer Projekte und der Ankündigung einer besseren Kapitaleffizienz.

RWE AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat RWE auf 'Neutral' mit einem Kursziel von 31 Euro belassen. Der in einem Medienbericht genannte, erwartete Verkaufspreis von rund vier Milliarden Euro für die Öl- und Gasfördergesellschaft Dea läge zwar über ihrer Prognose, aber unter der Konsensschätzung von fünf Milliarden Euro, schrieb Analystin Deborah Wilkens in einer am Studie Montag. Dem Bericht zufolge gehörten der Chemiekonzern BASF, der US-Finanzinvestor KKR und der russische Investor Fridman zu den Interessenten. Ein Verkauf hätte keine entscheidende Bedeutung für die Bilanz des Energiekonzerns.

SAP AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für SAP vor endgültigen Geschäftsresultaten auf 'Conviction Buy List' mit einem Kursziel von 90 Euro belassen. Die Jahreszahlen sowie die Analystenveranstaltung dürften signalisieren, dass sich die Strategie des Softwarekonzerns aggressiv in Richtung des Cloud-Geschäfts verschiebe, schrieb Analyst Mohammed Moawalla in einer Studie vom Montag. Ungeachtet der Übergangsrisiken und der anhaltenden Vorsicht des Marktes gehe er aber davon aus, dass die Walldorfer dank ihres breiten Produktportfolios, der geografischen Diversifizierung und der sehr großen Anzahl bereits installierter Lösungen diesen Schritt meistern sollten. Nach der Übernahme von SFSF und Ariba und organischen Investitionen verfüge SAP über ein beträchtliches Cloud-Portfolio, welches durch weitere Zukäufe gestärkt werden könne.

SARTORIUS VORZUEGE

FRANKFURT - Die Investmentbank Close Brothers Seydler hat Sartorius mit 'Buy' und einem Kursziel von 105 Euro in die Bewertung aufgenommen. Der Anbieter von Labortechnologie sei für weiteres Wachstum gut positioniert, schrieb Analyst Igor Kim in einer Studie vom Montag.

SCHNEIDER ELECTRIC

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat Schneider Electric mit 'Overweight' und einem Kursziel von 69 Euro wieder in die Bewertung aufgenommen. Der Elektrokonzern sollte als Frühzykliker beim organischen Umsatz eher zulegen als die Konkurrenz, schrieb Analyst Andreas Willi in einer Studie vom Montag. Schneider profitiere von der Erholung im Baugewerbe und vom strukturellen und zyklischen Wachstum im Automationsgeschäft. Weil Übernahmen keine allzu große Priorität mehr eingeräumt werde, sollte sich auch die Rendite beim Free Cashflow verbessern.

SOCIETE GENERALE

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Societe Generale vor Zahlen von 47 auf 49 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Das vierte Quartal der französischen Banken dürfte, abgesehen von saisonalen Effekten, ähnlich wie das Gesamtjahr verlaufen sein, schrieb Analystin Flora Benhakoun in einer Branchenstudie vom Montag. Dabei verwies sie vor allem auf stabile Erträge, eine gute Kostenkontrolle und eine Normalisierung der Risikovorsorge. Die Aktie der Societe Generale ist ihr 'Top Pick' unter den französischen Banken.

SOFTWARE AG

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Software AG auf 'Underweight' mit einem Kursziel von 28 Euro belassen. Im vergangenen Jahr hätten sich zahlreiche Software-Firmen neu aufgestellt, und 2014 werde sich zeigen, ob sie damit Erfolg hätten oder nicht, schrieb Analystin Stacy Pollard in einer Branchenstudie vom Montag. Pollard geht davon aus, dass weltweit die Investitionen in Software in diesem Jahr von zwei auf fünf Prozent steigen werden. Bei den Ausgaben im IT-Service rechnet sie sogar mit einem Sprung von 0,9 auf 3,3 Prozent. Ihre 'Top Picks' sind Amadeus, Aveva, Dassault und Hexagon.

STANDARD CHARTERED

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Standard Chartered von 1650 auf 1450 Pence gesenkt, die Einstufung aber auf 'Neutral' belassen. Das niedrigere Kursziel spiegele seine geänderten Annahmen für die Kapitalausstattung britischer Bank wider, schrieb Analyst Frederik Thomasen in einer Branchenstudie vom Montag. Eine Analyse der Finanzergebnisse seit 1990 bestärke derweil seine langfristige Präferenz für die HSBC.

TUI AG

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat das Kursziel für Tui von 12,50 auf 15,50 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Kaufen' belassen. Die Umstrukturierungen des Touristikunternehmens zeigten bereits Erfolge, schrieb Analyst Sebastian Hein in einer Studie vom Montag. Der Experte hob sein Kursziel wegen einer gestiegenen Sektorbewertung an. Zudem habe er für die kommenden beiden Geschäftsjahre seine Schätzungen angepasst und um ein Jahr fortgeschrieben.

UNIBAIL-RODAMCO

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Unibail-Rodamco auf 'Sell' mit einem Kursziel von 148 Euro belassen. Eine Aufspaltung des Immobilienkonzerns - wie bei einigen Konkurrenten zuletzt geschehen - könnte durchaus sinnvoll sein, schrieb Analyst Martin Allen in einer Studie vom Montag. So könne das Unternehmen die verbleibenden, kleineren Einkaufszentren loswerden und sich auf Einzelhandelsimmobilien konzentrieren. Eine Aufspaltung sei aber zugleich kein Allheilmittel für die kurzfristige Kursentwicklung.

VIVENDI SA

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Vivendi von 16,40 auf 19,80 Euro angehoben, aber die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Analyst Thomas Singlehurst senkte in einer Studie vom Montag seine Gewinnprognosen je Aktie für die Jahre 2014 und 2015 wegen eines schwächeren bereinigten Geschäfts und Wechselkurseffekten um 13 bis 17 Prozent. Sein Kursziel hob er wegen einer höheren Bewertung der einzelnen Unternehmensteile des Telekom- und Medienkonzerns dennoch an. Bei der geplanten Abspaltung des Telekombereichs trete das Unternehmen jetzt in die heiße Phase ein.

VODAFONE GROUP

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Vodafone vor Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 260 Pence belassen. Der Telekomkonzern habe wohl auch wegen Schwächen in Deutschland und Italien ein schweres drittes Geschäftsquartal hinter sich, schrieb Analyst Nick Lyall in einer Studie vom Montag. Das vierte Geschäftsquartal dürfte dann aber wieder besser verlaufen.

VOLKSWAGEN VORZÜGE

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Vorzüge von Volkswagen VW auf 'Buy' mit einem Kursziel von 205 Euro belassen. Der neuen Kompakt-SUV Macan von Porsche übertreffe die Erwartungen, schrieb Analyst Daniel Schwarz in einer Studie vom Montag. Die Profitabilität sollte mit einer Marge von rund 15 Prozent der des Cayenne entsprechen. Falls die Verkäufe auf 80.000 Stück stiegen, müsste er seine Prognose für Porsche von bisher 2,9 Milliarden Euro für 2015 um 160 Millionen Euro erhöhen. Porsche trage 22 Prozent zum VW-Ergebnis (Ebit) oder 35 Euro je Aktie bei.

VOLKSWAGEN VORZÜGE

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Vorzugsaktien von Volkswagen auf 'Kaufen' mit einem fairen Wert von 225 Euro belassen. Der aktuelle Nachrichtenfluss bestätige ihn in seiner positiven Haltung gegenüber dem Autobauer, schrieb Analyst Michael Punzet in einer Studie vom Montag. Der Experte verwies auf einen Pressebericht über eine starke Nachfrage nach dem neuen Porsche-Modell Macan. Zudem gehe VW davon aus, Vorteile aus einem gebündelten Einkauf seiner Nutzfahrzeug- Aktivitäten früher zu realisieren als zuletzt kommuniziert. Damit sinke das Risiko eines erneut enttäuschenden Ausblicks auf das laufende Jahr.

WINCOR NIXDORF AG

ESSEN - Die National-Bank hat das Kursziel für Wincor Nixdorf nach Quartalszahlen von 50 auf 55 Euro angehoben, die Einstufung aber auf 'Halten' belassen. Der Kassen- und Bankautomatenhersteller habe einen wechselhaften Start ins neue Geschäftsjahr verzeichnet, schrieb Analyst Markus Glockenmeier in einer Studie vom Montag. So hätten die Umsätze, die in allen Regionen stärker als erwartet gesunken seien, die Markterwartungen verfehlt. Das operative Ergebnis (Ebita) habe jedoch die Prognosen erreicht und - begünstigt von den Erfolgen der abgeschlossenen Restrukturierung - sogar zugelegt. Allerdings sehe er derzeit nur wenig Potenzial für positive Überraschungen.

WINCOR NIXDORF AG

HANNOVER - Die NordLB hat Wincor Nixdorf nach Zahlen zum ersten Geschäftsquartal von 'Kaufen' auf 'Halten' abgestuft, das Kursziel aber auf 58 Euro belassen. Der Hersteller von Bank- und Kassenautomaten habe ergebnisseitig erfreuliche Zahlen präsentiert, schrieb Analyst Wolfgang Donie in einer Studie vom Montag. Insgesamt sei das Geschäftsmodell aufgrund der gestiegenen Profitabilität weiterhin solide. Das neue Votum resultiere aus den jüngsten Kursgewinnen.

WINCOR NIXDORF AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat Wincor Nixdorf nach Zahlen auf 'Hold' mit einem Kursziel von 53 (Kurs: 54,40) Euro belassen. Das erste Geschäftsquartal des Geldautomaten- und Kassensystemherstellers sei solide ausgefallen, auch wenn es Überraschungen bei den einzelnen Segmenten gegeben habe, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Montag. Die Umsätze hätten zwar unter seinen sowie den Markterwartungen gelegen, der operative Gewinn (Ebita) sei jedoch im Rahmen gewesen und die Geschäftsjahresziele erschienen weiterhin erreichbar.

WINCOR NIXDORF AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Wincor Nixdorf nach Zahlen auf 'Hold' mit einem Kursziel von 51 Euro belassen. Die Margen des IT-Anbieters für die Bankenbranche hätten sich angesichts des Umsatzrückgangs im vergangenen Quartal gut entwickelt, schrieb Analyst Stefan Augustin in einer Studie vom Montag. Auch das operative Ergebnis (Ebit) habe den Erwartungen entsprochen.

WINCOR NIXDORF AG

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Wincor Nixdorf nach Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 65 Euro belassen. Das erste Geschäftsquartal des Anbieters von IT-Lösungen für Banken sei wie erwartet nur verhalten verlaufen, schrieb Analyst Torben Teichler in einer Studie vom Montag. Das operative Ergebnis (Ebit) habe sich im Rahmen seiner sowie der Markterwartungen bewegt. Gut für das zu Ende gehende Geschäftsjahr 2013/14 sei, dass das Unternehmen seinen positiven Ausblick bestätigt habe.

WINCOR NIXDORF AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Wincor Nixdorf nach Zahlen auf 'Hold' mit einem Kursziel von 38 Euro belassen. Beim Umsatz und dem Ergebnis je Aktie (EPS) habe der Geldautomaten- und Kassensystemhersteller im ersten Quartal die Prognosen verfehlt, schrieb Analystin Yasmin Moschitz in einer Studie vom Montag. Das Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) habe die Erwartungen hingegen getroffen.

WINCOR NIXDORF AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Wincor Nixdorf nach Zahlen zum ersten Geschäftsquartal auf 'Halten' mit einem fairen Wert von 48 Euro belassen. Die Kennziffern hätten keine Überraschungen enthalten und den Erwartungen weitgehend entsprochen, schrieb Analyst Harald Schnitzer in einer Studie vom Montag. Den bestätigten Ausblick des Kassen- und Geldautomatenherstellers bezeichnete Schnitzer als konservativ. Insgesamt bleibe Wincor Nixdorf auf Kurs.

/he

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29.07.2014, 22:46, außerbörslich

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