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dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 21.08.2014

dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 21.08.2014

ABB LTD

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat die Einstufung für ABB nach der Berichtssaison auf "Underweight" mit einem Kursziel von 20 Franken belassen. Die Ergebnisse der europäischen Investitionsgüterkonzerne im zweiten Quartal hätten enttäuscht, schrieb Analyst Colin Gibson in einer Studie vom Donnerstag. Entsprechend seien die Marktprognosen das zehnte Quartal in Folge gesunken. Es bestehe aber Grund zu Optimismus, auch weil die Schätzungen für das Wachstum in den USA und China stiegen. Der Experte ließ seine Schätzungen für ABB weitgehend unverändert.

AIR BERLIN PLC

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Air Berlin nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 1,50 Euro belassen. Das operative Ergebnis (Ebit) des Billigfliegers sei im zweiten Quartal etwas besser als von ihm befürchtet ausgefallen, schrieb Analyst Johannes Braun in einer Studie vom Donnerstag.

ASTRAZENECA

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für AstraZeneca nach der Quartalsberichtssaison auf "Hold" mit einem Kursziel von 4000 Pence belassen. Das Wachstum der großen europäischen Pharmakonzerne in den Schwellenländern habe sich im zweiten Quartal auf durchschnittlich zehn Prozent beschleunigt, schrieb Analyst Mark Clark in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Das Umsatzplus von AstraZeneca habe bei zehn Prozent und damit über seiner Prognose von sieben Prozent gelegen. Der Konzern habe von den Problemen des Konkurrenten GlaxoSmithKline in China profitiert.

BAYER AG

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Bayer nach der Quartalsberichtssaison auf "Buy" mit einem Kursziel von 125 Euro belassen. Das Wachstum der großen europäischen Pharmakonzerne in den Schwellenländern habe sich im zweiten Quartal auf durchschnittlich zehn Prozent beschleunigt, schrieb Analyst Mark Clark in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Bayer habe keine genauen Angaben zu den Schwellenländer-Umsätzen gemacht, das Geschäft in China dürfte aber stark ausgefallen sein. Die Aktie ist einer der präferierten Werte des Experten.

BBVA

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für BBVA von 8,10 auf 8,35 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Underweight" belassen. Analystin Sofie Peterzens hob in einer Studie vom Donnerstag ihre Gewinnprognosen je Aktie für die Jahre 2014 bis 2016 um etwa 13 Prozent an. Sie verwies aber darauf, dass die durchschnittlichen Marktprognosen noch um etwa zehn Prozent zu hoch liegen könnten. Auch wegen der Abhängigkeit vom Geschäft in den Schwellenländern und der aktuellen Bewertung sei das Chance/Risiko-Verhältnis der Aktie weniger günstig.

BMW

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für BMW auf "Buy" mit einem Kursziel von 105 Euro belassen. Die fallenden Preise für Batterien dürften bei Elektroautos schon bald zu ähnlichen Gesamtbetriebskosten wie bei herkömmlichen Fahrzeuge führen, schrieb Analyst Philippe Houchois in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Houchois erwartet bis zum Jahr 2021 innerhalb der EU ein durchschnittliches jährliches Wachstum von Elektro- und Hybridautos von 140 Prozent. BMW ist für ihn einer der Profiteure dieser Entwicklung.

BMW

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für BMW auf "Market-Perform" mit einem Kursziel von 100 Euro belassen. Der Autobauer habe unter den europäischen Herstellern während des jüngsten Absatzeinbruchs in Europa sein Händlernetz mit am stärksten abgebaut, schrieb Analyst Max Warburton in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Der Experte geht davon aus, dass sich der europäische Autoabsatz auf Erholungpfad befindet.

COMMERZBANK AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat die Einstufung für Commerzbank nach Spekulationen über einen Verkauf des Staatsanteils auf "Halten" mit einem Kursziel von 12 Euro belassen. Es seien derzeit keine Hinweise erkennbar, dass ein zeitnaher Beteiligungsverkauf der Bundesregierung notwendig sei, schrieb Analyst Stefan Bongardt in einer Studie vom Donnerstag. Übernahmen und Beteiligungsverkäufe seien in Europa wegen des noch laufenden Bankenstresstests der Europäischen Zentralbank frühestens im kommenden Jahr zu erwarten.

CTS EVENTIM

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat CTS Eventim vor Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 20,50 Euro belassen. Saisonale Effekte im Segment Live Entertainment dürften den Ticketvermarkter im zweiten Quartal belastet haben, schrieb Analyst Jochen Reichert in einer Studie vom Donnerstag. Daher könnten die Resultate auf den ersten Blick schwach erscheinen.

DRILLISCH AG

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für Drillisch auf "Buy" mit einem Kursziel von 42 Euro belassen. Nach den jüngsten Geschäftszahlen des Mobilfunkanbieters habe er seine Schätzungen für den operativen Gewinn (Ebitda) der Jahre 2014 und 2015 erhöht, schrieb Analyst Simon Weeden in einer Studie vom Donnerstag.

ENEL

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Enel auf "Buy" mit einem Kursziel von 5,15 Euro belassen. Solaranlagen und Batterien dürften das Elektrizitätsnetz von Grund auf verändern, schrieb Analyst Patrick Hummel in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die stark fallenden Kosten sollten zu vielen neuen Anwendungen führen, was den Versorgern neue Chancen eröffne. Dies gelte vor allem für auf den Vertrieb ausgerichtete Versorger mit einer starken Bilanz wie Enel. Auf die Stromerzeugung ausgerichtete Versorger zählten wohl zu den Verlierern.

EON AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Eon von 13 auf 14 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Reduce" belassen. Die Aussichten der deutschen Versorger Eon und RWE in Großbritannien besserten sich dank der dort geplanten Auktionen von Kraftwerkskapazitäten, schrieb Analystin Tanja Markloff in einer Studie vom Donnerstag. Der deutsche Strommarkt jedoch werde für längere Zeit schwierig bleiben. Daher habe sie ihre Ergebnis- und Dividendenschätzungen für 2014 bis 2017 gesenkt. Da im aktuellen Kursniveau bereits viele Hoffnungen eingepreist seien, ergebe sich Spielraum für Enttäuschungen.

FIELMANN AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat Fielmann vor Zahlen für das zweite Quartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 97 Euro belassen. Die Resultate dürften das beständige Wachstum der Optikerkette verdeutlichen, schrieb Analyst Thilo Kleibauer in einer Studie vom Donnerstag. Angesichts bereits bekannter Eckdaten sei das Überraschungspotenzial aber begrenzt.

FREENET NAMENSAKTIEN

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Freenet nach einer Investorenveranstaltung auf "Buy" mit einem Kursziel von 30 Euro belassen. Das Telekomunternehmen sei weiter auf einem guten Weg, schrieb Analyst Sascha Berresch in einer Studie vom Donnerstag. Auch die jüngsten Halbjahresergebisse hätten dies untermauert.

GAGFAH SA

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat Gagfah nach einer Analystenveranstaltung von "Kaufen" auf "Halten" abgestuft, das Kursziel aber von 13,50 auf 15,50 Euro angehoben. Analyst Georg Kanders begründete das neue Votum in einer Studie vom Donnerstag mit der zuletzt sehr guten Entwicklung der Aktie des Immobilienunternehmens. Sein Kursziel passte er an die jüngste Prognoseanhebung für 2014 sowie an die für das Jahr 2017 gesteckten Unternehmensziele an.

GEA GROUP

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Gea Group nach einem angekündigten Konzernumbau auf "Buy" mit einem Kursziel von 37 Euro belassen. Das Programm "Fit for 2020" sei die vierte große Aufgabe des Managements seit 2007, schrieb Analyst Hans-Joachim Heimbürger in einer Studie vom Donnerstag. Das neue Konzept des Anlagenherstellers werde Geas Fokus auf die Kunden schärfen und dem Unternehmen helfen, mehr Kosten- und Umsatzsynergien zu erzielen.

GEA GROUP

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Gea Group nach dem angekündigten Konzernumbau auf "Buy" mit einem Kursziel von 38 Euro belassen. Die angestrebten Sparmaßnahmen seien ein starker Kurstreiber, schrieb Analyst Stephan Klepp in einer Studie vom Donnerstag. Der frühe Zeitpunkt der Ankündigung habe ihn allerdings überrascht. Vor einer Überarbeitung seiner operativen Gewinnschätzungen will der Experte weitere Details der avisierten Kostensenkungen abwarten.

GEA GROUP

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Gea Group nach der Ankündigung einer neuen Konzernstruktur auf "Hold" mit einem Kursziel von 32 Euro belassen. Bisher sei nur ein Entwurf der Reorganisation zu bekommen, schrieb Analyst Holger Schmidt in einer Studie vom Donnerstag. Details müssten noch festgelegt werden. Die genannten Einsparziele und damit verbundene Kosten ließen aber Rückschlüsse auf die künftigen Gewinne zu. Auf Basis der daher erwarteten Gewinne erschienen die Aktien zu ambitioniert bewertet, zumal die geplanten Zukäufe nicht unbedingt sofort positive Beiträge leisten dürften.

GEA GROUP

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Gea Group nach Ankündigung einer neuen Unternehmensstruktur auf "Buy" mit einem Kursziel von 39 Euro belassen. Die Maßnahmen des Anlagenbauers seien eindeutig wertsteigernd, wenn das Unternehmen die anvisierten Sparziele tatsächlich erreiche, schrieb Analyst Henning Breiter in einer Studie vom Donnerstag.

GEA GROUP

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Gea Group nach angekündigten Einsparungen auf "Buy" mit einem Kursziel von 39 Euro belassen. Die neue Unternehmenstruktur des Anlagenbauers dürfte zu einem schlankeren Management führen, das durch die vielen Übernahmen aufgebläht worden sei, schrieb Analyst Roland Rapelius in einer Studie vom Donnerstag. Der Experte will seine Prognosen mangels Details aber zunächst unverändert lassen.

GEA GROUP

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat die Einstufung für Gea Group nach der Berichtssaison auf "Overweight" mit einem Kursziel von 43 Euro belassen. Die Ergebnisse der europäischen Investitionsgüterkonzerne im zweiten Quartal hätten enttäuscht, schrieb Analyst Colin Gibson in einer Studie vom Donnerstag. Entsprechend seien die Marktprognosen das zehnte Quartal in Folge gesunken. Es bestehe aber Grund zu Optimismus, auch weil die Schätzungen für das Wachstum in den USA und China stiegen. Der Anlagenbauer sei auch durch seine Fähigkeit, das Ergebnis aus eigener Kraft zu steigern, attraktiv. Die bereinigte Rentabilität sei attraktiver als von vielen vermutet. Der im Oktober anstehende Investorentag dürfte zu höheren mittelfristprognosen des Marktes führen.

GEA GROUP

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Gea Group nach Ankündigung einer neuen Konzernstruktur auf "Add" mit einem Kursziel von 37 Euro belassen. Er werte die Reduzierung der Sparten des Anlagenbauers auf zwei Segmente und die damit verbundenen Einsparungen leicht positiv, schrieb Analyst Sebastian Growe in einer Studie vom Donnerstag. Die Aktie dürfte positiv reagieren. Ohne nähere Details will der Experte die Einsparungen jedoch noch nicht in seinem Modell berücksichtigen.

GLAXOSMITHKLINE

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für GlaxoSmithKline nach der Quartalsberichtssaison auf "Hold" mit einem Kursziel von 1500 Pence belassen. Das Wachstum der großen europäischen Pharmakonzerne in den Schwellenländern habe sich im zweiten Quartal auf durchschnittlich zehn Prozent beschleunigt, schrieb Analyst Mark Clark in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Das Umsatzplus von GlaxoSmithKline habe bei elf Prozent und damit deutlich über seiner Prognose von vier Prozent gelegen.

GLENCORE XSTRATA

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für Glencore Xstrata von 385 auf 405 Pence angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Analyst Alain William begründete die Zielerhöhung mit einer besseren Cashflow-Entwicklung sowie einer gestiegenen langfristigen Bewertung der Zink- und Kohleaktivitäten. Mit dem angekündigten Aktienrückkauf beginne der Rohstoff- und Bergbaukonzern, seine überschüssige Liquidität an die Aktionäre auszuschütten, schrieb der Analyst in einer Studie vom Donnerstag.

GLENCORE XSTRATA

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Glencore Xstrata nach Zahlen und einem Treffen mit dem Vorstandschef von 330 auf 350 Pence angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Dass der Minenkonzern sein Aktienrückkaufprogramm aufrecht erhalten wolle, stimme zuversichtlich, schrieb Analyst Myles Allsop in einer Studie vom Donnerstag. Das Halbjahresergebnis je Aktie habe den Markterwartungen entsprochen. Entscheidend sei nun das für die zweite Jahreshälfte in Aussicht gestellte Mengenwachstum.

GLENCORE XSTRATA

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Glencore Xstrata nach Zahlen von 360 auf 390 Pence angehoben und die Einstufung auf "Halten" belassen. Die bereinigten Halbjahresergebnisse des Minenkonzerns seien hinter seinen Erwartungen zurückgeblieben, hätten aber die Marktschätzungen übertroffen, schrieb Analyst Sven Diermeier in einer Studie vom Donnerstag. Das Unternehmen sei das erste seiner Branche, das ein Aktienrückkaufprogramm angekündigt habe. Der Experte senkte seine Gewinnprognosen je Aktie für 2014.

GLENCORE XSTRATA

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Glencore Xstrata auf "Neutral" mit einem Kursziel von 370 Pence belassen. Das bereinigte Halbjahresergebnis des Minenkonzerns habe seine Schätzung und die Konsensprognose übertroffen, schrieb Analyst Dominic O'Kane in einer Studie vom Donnerstag. Positiv sei zudem das angekündigte Aktienrückkaufprogramm, auch wenn das Volumen relativ gering sei.

GLENCORE XSTRATA

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Glencore Xstrata nach Zahlen zum ersten Halbjahr auf "Buy" mit einem Kursziel von 400 Pence belassen. Das operative Ergebnis (Ebitda) des Minenkonzerns habe die durchschnittliche Marktprognose und auch seine Schätzung übertroffen, schrieb Analyst Rob Clifford in einer Studie vom Donnerstag. Auch der Überschuss sei höher als erwartet ausgefallen. Das Segment Landwirtschaft habe endlich einmal gute Ergebnisse vorgelegt.

HORNBACH BAUMARKT

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat Hornbach Baumarkt nach einem Treffen mit dem Management auf "Buy" mit einem Kursziel von 46,50 Euro belassen. Ihre positive Einschätzung der Baumarktkette habe sich bestätigt, schrieb Analystin Anna Patrice in einer Studie vom Donnerstag. Hornbach sei sehr gut im deutschen Markt aufgestellt und habe von der Praktiker-Insolvenz profitiert. Zudem besserten sich das gesamtwirtschaftliche Umfeld und das Verbrauchervertrauen in den meisten Ländern außerhalb Deutschlands.

HORNBACH HOLDING

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Hornbach Holding nach einem Treffen mit dem Management auf "Buy" mit einem Kursziel von 91,50 Euro belassen. Ihre positive Einschätzung der Holding habe sich bestätigt, schrieb Analystin Anna Patrice in einer Studie vom Donnerstag. Hornbach sei sehr gut im deutschen Markt aufgestellt und habe von der Praktiker-Insolvenz profitiert. Zudem besserten sich das gesamtwirtschaftliche Umfeld und das Verbrauchervertrauen in den meisten Ländern außerhalb Deutschlands.

IBERDROLA SA

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Iberdrola auf "Buy" mit einem Kursziel von 6 Euro belassen. Solaranlagen und Batterien dürften das Elektrizitätsnetz von Grund auf verändern, schrieb Analyst Patrick Hummel in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die stark fallenden Kosten sollten zu vielen neuen Anwendungen führen, was den Versorgern neue Chancen eröffne. Dies gelte vor allem für auf den Vertrieb ausgerichtete Versorger mit einer starken Bilanz wie Iberdrola. Auf die Stromerzeugung ausgerichtete Versorger zählten wohl zu den Verlierern.

INFINEON TECHNOLOGIES AG

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat die Einstufung für Infineon nach Bekanntgabe eines geplanten Zukaufs auf "Hold" mit einem Kursziel von 8,80 Euro belassen. Es scheine, als zahle der Halbleiterhersteller einen hohen Preis für das Unternehmen International Rectifier (IRF), schrieb Analyst Peter Knox in einer Studie vom Donnerstag. Die vom Markt geschätzte operative Gewinnmarge (Ebit-Marge) für International Rectifier liege für 2016 gerade mal bei 12,7 Prozent, während die Infineon-Marge bereits bei 15 Prozent liege. Daher sei es von entscheidender Bedeutung, dass die Integration des kalifornischen Chipspezialisten erfolgreich verlaufe. Zudem gab Knox zu bedenken, dass Infineon eine solche große Übernahme im Wert von rund drei Milliarden US-Dollar noch nie gestemmt habe.

INFINEON TECHNOLOGIES AG

NEW YORK - Goldman Sachs hat Infineon nach einem angekündigten Zukauf auf "Neutral" belassen. Die avisierte Akquisition des US-Konkurrenten International Rectifier (IRF) biete Spielraum für Größeneffekte, etwa durch Vorteile im Einkauf, schrieb Analyst Alexander Duval in einer Studie vom Donnerstag. Zudem dürfte der Münchener Chiphersteller damit seine Fertigung optimieren und werde vor allem in den USA und Asien breiter aufgestellt sein. Wegen seines vorsichtigen Blicks auf den Wirtschaftszyklus für die Halbleiter-Industrie bleibe er allerdings bei seinem neutralen Anlageurteil.

INFINEON TECHNOLOGIES AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Infineon nach der angekündigten Übernahme des kalifornischen Chip-Unternehmens International Rectifier auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 11 Euro belassen. Der avisierte Zukauf komme überraschend, könnte sich strategisch aber als sinnvoll erweisen, schrieb Analyst Harald Schnitzer in einer Studie vom Donnerstag. Die Münchener könnten dadurch ihre Marktposition stärken. Der Kaufpreis sei allerdings hoch. Schnitzer kündigte an, seine Schätzungen für den Dax-Konzern zu überarbeiten.

INFINEON TECHNOLOGIES AG

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Infineon nach einer angekündigten Übernahme auf "Buy" mit einem Kursziel von 9,50 Euro belassen. Der avisierte Kauf von International Rectifier weise positive wie negative Aspekte auf, schrieb Analyst Gareth Jenkins in einer Studie vom Donnerstag. Der Konzern sei damit eher in der Lage, seine 300-Millimeter-Waferanlagen auszulasten und gewinne Zugang zu wichtigen Technologien. Der Branchenzyklus befinde sich aber wohl in der Nähe seines Hochs, womit der Zeitpunkt der Übernahme negativ zu werten sei. Diese sei zudem recht teuer.

INFINEON TECHNOLOGIES AG

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Infineon nach einem Zukauf in den USA auf "Buy" mit einem Kursziel von 11,10 Euro belassen. International Rectifier passe in strategischer Hinsicht perfekt zu dem Münchener Chiphersteller, schrieb Analyst Tim Wunderlich in einer Studie vom Donnerstag. Der Kaufpreis wirke aber viel zu teuer, vor allem weil sich der Zeitpunkt der Übernahme in der Spätphase des Halbleiterzyklus befinde.

INFINEON TECHNOLOGIES AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Infineon nach einer angekündigten Übernahme auf "Buy" mit einem Kursziel von 10 Euro belassen. Der avisierte Kauf von International Rectifier sei trotz der hohen Bewertung positiv, schrieb Analyst Malte Schaumann in einer Studie vom Donnerstag. Der Zukauf passe strategisch sehr gut zu dem Chiphersteller. Die Übernahme steigere das Ergebnis je Aktie sowie die Bewertung.

INFINEON TECHNOLOGIES AG

HANNOVER - Die NordLB hat die Einstufung für Infineon nach einer angekündigten Übernahme auf "Halten" mit einem Kursziel von 9 Euro belassen. Bei dem avisierten Kauf des Unternehmens International Rectifier hielten sich auch angesichts des Kaufpreis Chancen und Risiken insgesamt die Waage, schrieb Analyst Wolfgang Donie in einer Studie vom Donnerstag. Der Experte wertet die Transaktion daher erst einmal neutral.

INFINEON TECHNOLOGIES AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat Infineon nach einer angekündigten Übernahme auf "Halten" mit einem Kursziel von 9,50 Euro belassen. Der Kauf von International Rectifier mache strategisch Sinn, da der Konzern damit seine Position auf dem wachstumsstarken Markt für Leistungshalbleiter stärke, schrieb Analyst Markus Friebel in einer Studie vom Donnerstag. Zweischneidig sei hingegen, dass sich International Rectifier gerade in einer Umstruktierungsphase befinde. Die Integration berge in der schwankungsanfälligen Halbleiterbranche Risiken. Zudem sei der voraussichtliche Kaufpreis sei zu hoch.

INFINEON TECHNOLOGIES AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Infineon nach einer angekündigten Übernahme auf "Hold" mit einem Kursziel von 10 Euro belassen. Der Zukauf International Rectifier passe strategisch gut zu dem Chiphersteller, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Donnerstag. Das US-Unternehmen sei allerdings hoch bewertet, was erhebliche Synergien erfordere. Deren Umsetzung dürfte mindestens zwei Jahre in Anspruch nehmen.

INFINEON TECHNOLOGIES AG

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat Infineon nach einer angekündigten Übernahme von "Market-Perform" auf "Outperform" hochgestuft und das Kursziel von 7,70 auf 10,00 Euro angehoben. Der avisierte Kauf von International Rectifier sei ein Meilenstein für die langfristigen Aussichten des Chipherstellers, schrieb Analyst Pierre Ferragu in einer Studie vom Donnerstag. Die Übernahme erfolge zwei Jahre früher als von ihm erwartet. Die langfristig positiven Aussichten überwögen die Gefahr eines kurzfristigen, zyklischen Abschwungs.

KLÖCKNER & CO

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Klöckner & Co auf "Buy" mit einem Kursziel von 15,60 Euro belassen. Der Stahlhändler wolle mit dem Aufbau einer Onlinehandelsplattform seine Margen steigern, schrieb Analyst Nils-Peter Gehrmann in einer Studie vom Donnerstag. Die anvisierten Margensteigerungen dürften beim gegenwärtigen Preis- und Mengenniveau auch ohne konjunkturellen Rückenwind machbar sein.

MORPHOSYS

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat die Einstufung für Morphosys nach einer Lizenzvereinbarung auf "Halten" mit einem Kursziel von 75 Euro belassen. Das Abkommen mit dem Unternehmen Emergent Biosolutions zur gemeinsamen Erforschung des Prostatakrebsmedikaments ES414 sei positiv, da das Biotechunternehmen damit sein Produktportfolio mit einem Wirkstoffkandidaten in einer vielversprechenden Indikation stärke, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Donnerstag. Der Schritt habe jedoch nicht überrascht, da das Unternehmen derartige Lizenzvereinbarungen angekündigt habe.

MORPHOSYS

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Morphosys nach einer angekündigten Kooperation von 87 auf 88 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Lizenzvereinbarung mit Emergent Biosolutions über die gemeinsame Entwicklung und Vermarktung des Medikaments ES414 zur Behandlung von Prostatakrebs stärke in erheblichem Maße die Forschungspipeline des Biotech-Unternehmens, schrieb Analyst Gunnar Romer in einer Studie vom Donnerstag. Die Konditionen der Vereinbarung seien sehr attraktiv. Wegen steigender Forschungsausgaben und anstehender Vorschusszahlungen an Emergent setzte der Experte seine Gewinnprognosen leicht herab.

NOVARTIS AG

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für Novartis vor dem ESC-Kongress von 94 auf 99 Franken angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Analyst Stephen McGarry hob in einer Studie vom Donnerstag seine Spitzenumsatz-Schätzung für den Produktkandidaten LCZ696 zur Behandlung von Herzschwäche an.

NOVARTIS AG

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Novartis nach der Quartalsberichtssaison auf "Hold" mit einem Kursziel von 83 Franken belassen. Das Wachstum der großen europäischen Pharmakonzerne in den Schwellenländern habe sich im zweiten Quartal auf durchschnittlich zehn Prozent beschleunigt, schrieb Analyst Mark Clark in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Das Umsatzplus von Novartis habe bei neun Prozent und damit leicht über seiner Prognose von acht Prozent gelegen.

OSRAM

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Osram nach der Berichtssaison von 49 auf 41 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Overweight" belassen. Die Ergebnisse der europäischen Investitionsgüterkonzerne im zweiten Quartal hätten enttäuscht, schrieb Analyst Colin Gibson in einer Studie vom Donnerstag. Entsprechend seien die Marktprognosen das zehnte Quartal in Folge gesunken. Es bestehe aber Grund zu Optimismus, auch weil die Schätzungen für das Wachstum in den USA und China stiegen. Der Experte passte seine Ergebnisprognosen für den Lichttechnikhersteller unter anderem an den Rückgang des Geschäfts mit herkömmlichen Beleuchtungen sowie die vor allem in diesem Bereich geplanten Umstrukturierungen an.

OSRAM

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Osram nach Personalspekulationen auf "Buy" mit einem Kursziel von 38 Euro belassen. Dass Ex-Infineon-Manager Andreas von Zitzewitz als neuer Chef des Lichttechnikherstellers gehandelt werde, sei glaubhaft, schrieb Analyst Sebastian Growe in einer Studie vom Donnerstag. Für derartige Spekulationen sei aber noch etwas früh, auch weil der Vertrag des aktuellen Vorstandschefs Wolfgang Dehen noch bis 2016 laufe.

PHILIPS ELECTRONICS NV

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Philips Electronics nach der Berichtssaison von 25 auf 24 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die Ergebnisse der europäischen Investitionsgüterkonzerne im zweiten Quartal hätten enttäuscht, schrieb Analyst Colin Gibson in einer Studie vom Donnerstag. Entsprechend seien die Marktprognosen das zehnte Quartal in Folge gesunken. Es bestehe aber Grund zu Optimismus, auch weil die Schätzungen für das Wachstum in den USA und China stiegen. Die Probleme von Philips hätten sich mit der Abschwächung des Umsatzwachstums und den Margenrückgängen allerdings auch im zweiten Quartal fortgesetzt.

PORSCHE SE

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für Porsche SE auf "Outperform" mit einem Kursziel von 100 Euro belassen. Die europäischen Autohersteller hätten während des jüngsten Absatzeinbruchs in Europa ihre Händlernetze reduziert und damit einige nützliche Umstrukturierungen geschafft, schrieb Analyst Max Warburton in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Vor allem BMW und Volkswagen hätten hier Fortschritte gemacht und verfügten jetzt über die besten Vertriebsnetzwerke in Europa. Der Experte geht davon aus, dass sich der europäische Autoabsatz auf dem Weg der Erholung befindet.

ROCHE HOLDINGS AG

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Roche nach der Quartalsberichtssaison auf "Buy" mit einem Kursziel von 295 Franken belassen. Das Wachstum der großen europäischen Pharmakonzerne in den Schwellenländern habe sich im zweiten Quartal auf durchschnittlich zehn Prozent beschleunigt, schrieb Analyst Mark Clark in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Für 2014 geht der Experte für die entsprechenden Unternehmen weiterhin von einem Umsatzplus in den Schwellenmärkten von sieben Prozent aus. Die Roche-Aktie ist einer seiner präferierten Werte.

RTL GROUP

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für RTL Group nach Halbjahreszahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 91 Euro belassen. Die Bilanz der Mediengruppe sei schwach gewesen und die Jahresziele daher gekürzt worden, schrieb Analyst Conor O'Shea in einer Studie vom Donnerstag. Auch wenn die Rentabilität in Deutschland etwas höher als erwartet gewesen sei, sei RTL Deutschland im Werbemarkt beispielsweise weiter hinter Pro7 zurückgeblieben.

RTL GROUP

HANNOVER - Die NordLB hat RTL Group nach einer Reduzierung des Unternehmensausblicks von "Kaufen" auf "Halten" abgestuft und das Kursziel von 103 auf 80 Euro gesenkt. Dem Fernsehkonzern machten vor allem das schwache Geschäft in Frankreich sowie die neue Steuer auf Werbeeinnahmen in Ungarn zu schaffen, schrieb Analyst Holger Fechner in einer Studie vom Donnerstag. Angesichts der eingetrübten Wachstumsaussichten riet Fechner trotz der angekündigten Sonderdividende nur noch zum "Halten" der Papiere.

RTL GROUP

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für RTL Group nach Zahlen auf "Verkaufen" mit einem fairen Wert von 75,50 Euro belassen. Der TV-Sender habe mit seinem zweiten Quartal die Erwartungen verfehlt, schrieb Analyst Harald Heider in einer Studie vom Donnerstag. Das Gewinnpotenzial sei begrenzt.

RTL GROUP

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für RTL Group nach Zahlen und Senkung des Ausblicks vorerst auf "Buy" belassen. Der Umsatz sowie das operative Ergebnis (Ebita) des Medienunternehmens hätten im zweiten Quartal den Erwartungen entsprochen, der Gewinn je Aktie habe jedoch wegen höherer Abschreibungen in Ungarn unter den Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Christian Glowa in einer Studie vom Donnerstag. Der Experte will nach der Senkung des Unternehmensausblicks seine Schätzungen sowie sein Kursziel überarbeiten.

RWE AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für RWE von 23 auf 26 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Reduce" belassen. Die Aussichten der deutschen Versorger Eon und RWE in Großbritannien besserten sich dank der dort geplanten Auktionen von Kraftwerkskapazitäten, schrieb Analystin Tanja Markloff in einer Studie vom Donnerstag. Der deutsche Strommarkt jedoch werde für längere Zeit schwierig bleiben. Daher habe sie ihre Ergebnis- und Dividendenschätzungen für 2014 bis 2017 gesenkt. Da im aktuellen Kursniveau bereits viele Hoffnungen eingepreist seien, ergebe sich Spielraum für Enttäuschungen.

SANOFI

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Sanofi nach der Berichtssaison auf "Buy" mit einem Kursziel von 87 Euro belassen. Das Wachstum der großen europäischen Pharmakonzerne in den Schwellenländern habe sich im zweiten Quartal auf durchschnittlich zehn Prozent beschleunigt, schrieb Analyst Mark Clark in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Dabei habe aber die niedrige Vorjahresbasis von Sanofi in Brasilien das Umsatzplus des Sektors etwas aufgebläht. Die Sanofi-Aktie ist einer der präferierten Werte des Experten.

SCHNEIDER ELECTRIC

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Schneider Electric von 84 auf 79 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Overweight" belassen. Die Ergebnisse der europäischen Investitionsgüterkonzerne im zweiten Quartal hätten enttäuscht, schrieb Analyst Colin Gibson in einer Studie vom Donnerstag. Entsprechend seien die Marktprognosen das zehnte Quartal in Folge gesunken. Es bestehe aber Grund zu Optimismus, auch weil die Schätzungen für das Wachstum in den USA und China stiegen. Schneider Electric sei in puncto zyklische Erholung einer seiner bevorzugten Werte.

SGL GROUP

FRANKFURT - Die DZ Bank hat SGL Group angesichts eines möglichen Einbaus von Stahlkomponenten in einem künftigen Modell des BMW-Elektroautos i3 auf "Verkaufen" mit einem fairen Wert von 20 Euro belassen. Solch ein Schritt wäre für den Kohlenstoffspezialisten SGL negativ, wenngleich kurzfristig wohl keine größeren negativen Effekte zu erwarten wären, schrieb Analyst Dirk Schlamp in einer Studie vom Donnerstag.

SIEMENS AG

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Siemens auf "Buy" mit einem Kursziel von 105 Euro belassen. Solaranlagen und Batterien dürften das Elektrizitätsnetz von Grund auf verändern, schrieb Analyst Patrick Hummel in einer Studie vom Donnerstag. Die stark fallenden Kosten sollten zu vielen neuen Anwendungen führen. Bis zum Jahr 2020 dürfte sich die Anschaffung eines Elektroautos samt Solaranlage und Batterien über einen Zeitraum von sechs bis acht Jahren bezahlt machen.

SIEMENS AG

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Siemens nach der Berichtssaison von 103 auf 102 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die Ergebnisse der europäischen Investitionsgüterkonzerne im zweiten Quartal hätten enttäuscht, schrieb Analyst Colin Gibson in einer Studie vom Donnerstag. Entsprechend seien die Marktprognosen das zehnte Quartal in Folge gesunken. Es bestehe aber Grund zu Optimismus, auch weil die Schätzungen für das Wachstum in den USA und China stiegen. Im Geschäft von Siemens mit kurzzyklischen Produkten sei eine Erholung erkennbar.

STANDARD CHARTERED

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Standard Chartered nach einer Einigung mit der Bankenaufsicht von New York auf "Overweight" belassen. Die vereinbarte Strafzahlung von 300 Millionen US-Dollar dürfte den Gewinn je Aktie der Bank kaum belasten, schrieb Analyst Raul Sinha in einer Studie vom Donnerstag. Der Experte geht weiter davon aus, dass sich der Druck auf das Kreditinstitut in der zweiten Jahreshälfte stabilisiert. Damit könnte die relativ günstige Bewertung der Aktie in den Vordergrund treten.

STRÖER

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für Ströer nach Zahlen von 17,60 auf 19,60 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Analyst Craig Abbott erhöhte seine Ergebnisschätzungen (EPS) für 2014 und 2015 um acht bzw. zehn Prozent. Grund dafür sei das sich beschleunigende organische Wachstum des Außenwerbungsspezialisten in Deutschland, schrieb er in einer Studie vom Donnerstag.

STRÖER

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Ströer nach Zahlen von 15,70 auf 20,20 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Der Spezialist für Außenwerbung habe starke Quartalsergebnisse mit einem unerwartet starken organischen Wachstum, schrieb Analystin Emma Dunk in einer Studie vom Donnerstag. Die Expertin hob ihre bereinigten Gewinnprognosen je Aktie für 2014 und 2015 wegen höherer Wachstumsannahmen um 10,2 bzw. 11,9 Prozent an. Zudem verwendet sie für die Berechnung des Kursziels nun die Prognosen für 2015 statt für 2014.

TALANX AG

HANNOVER - Die NordLB hat die Einstufung für Talanx nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 31 Euro belassen. Das zweite Quartal des Versicherers sei wie von ihm erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Volker Sack in einer Studie vom Donnerstag. Im Segment Schaden-Rückversicherung dürfte die bisher relativ geringe Belastung durch Großschäden zu rückläufigen Prämien führen. Maßgeblich dafür dürfte etwa der Verlauf der Hurrikansaison in den USA sein. Bei durchschnittlicher Schadensentwicklung rechnet Sack damit, dass die Jahresziele von Talanx gut erreichbar sein sollten.

VESTAS WIND SYSTEMS

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat Vestas aus Bewertungsgründen von "Buy" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel auf 235 dänischen Kronen belassen. Angesichts der Gewinnrisiken erschienen die Papiere mittlerweile recht hoch bewertet, schrieb Analyst Clive Roberts in einer Studie vom Donnerstag. Der Kurs liege bereits über seinem Ziel. Roberts hob zwar seine Ergebnisschätzungen für 2014 und 2015 deutlich an, allerdings gebe es Gewinnrisiken durch denkbare Subventionskürzungen für Windkraftanlagen.

VESTAS WIND SYSTEMS

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat Vestas nach Zahlen von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 305 auf 295 dänische Kronen gesenkt. Mittelfristig bleibe er zwar positiv für den Windkraftanlagenhersteller, doch sehe er keine Kurstreiber, sondern empfehle, einen besseren Einstiegszeitpunkt abzuwarten, schrieb Analyst Alok Katre in einer Studie vom Donnerstag. Seit Jahresbeginn sei der Kurs um 40 Prozent gestiegen und die Bewertungsprämie im Vergleich zum Wettbewerber Gamesa lasse nur noch wenig Spielraum für eine höhere Bewertung in näherer Zukunft.

VESTAS WIND SYSTEMS

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Vestas nach Zahlen auf "Sell" mit einem Kursziel von 25 dänischen Kronen belassen. Die Ergebnisse des Windanlagenbauers seien gemischt ausgefallen, schrieb Analyst David Hallden in einer Studie vom Donnerstag. So habe der Umsatz die Markterwartungen um fünf Prozent verfehlt. Das operative Ergebnis (Ebit) habe hingegen um vier Prozent über den Schätzungen gelegen.

VODAFONE

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für Vodafone nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 250 Pence belassen. Ein schwaches Quartal in puncto Serviceumsatz liege hinter dem Mobilfunkkonzern, schrieb Analyst Simon Weeden in einer Studie vom Donnerstag. Das Investitionsprogramm "Project Spring" dürfte sich künftig aber auszahlen. Das Investorenvertrauen in die Dividendenpolitik und die Wettbewerbsposition von Vodafone sollte daher steigen.

VOLKSWAGEN VORZÜGE

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für Volkswagen-Vorzugsaktien auf "Outperform" mit einem Kursziel von 260 Euro belassen. Der Autobauer habe unter den europäischen Herstellern während des jüngsten Absatzeinbruchs in Europa sein Händlernetz um etwa zehn Prozent verringert, schrieb Analyst Max Warburton in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Der Konzern verfüge damit zusammen mit BMW über das effizienteste Vertriebsnetz. Der Experte geht davon aus, dass sich der europäische Autoabsatz auf Erholungpfad befindet.

VOLVO B

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat die Einstufung für Volvo auf "Overweight" mit einem Kursziel von 110 schwedischen Kronen belassen. Die Ergebnisse der europäischen Investitionsgüterkonzerne im zweiten Quartal hätten enttäuscht, schrieb Analyst Colin Gibson in einer Studie vom Donnerstag. Entsprechend seien die Marktprognosen das zehnte Quartal in Folge gesunken. Es bestehe aber Grund zu Optimismus, auch weil die Schätzungen für das Wachstum in den USA und China stiegen. Volvo sei in puncto zyklische Erholung einer seiner präferierten Werte.

VTG AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für VTG nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 19 Euro belassen. Die Quartalsergebnisse des Schienenlogistikers hätten leicht über seinen Prognosen und den Markterwartungen gelegen, schrieb Analyst Frank Laser in einer Studie vom Donnerstag. Der operative Cashflow habe sich im Vergleich mit dem Vorquartal deutlich verbessert.

VTG AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für VTG auf "Add" mit einem Kursziel von 17 Euro belassen. Das zweite Quartal des Schienenlogistikers sei etwas besser als von ihm erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Georg Remshagen in einer Studie vom Donnerstag. Das vom Unternehmen angepeilte untere Ende der bisherigen Zielspanne für das operative Ergebnis (Ebitda) entspricht der Prognose des Experten.

/he

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