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dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 27.04.2015

dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 27.04.2015

ADIDAS

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Adidas vor Zahlen zum ersten Quartal von 67 auf 77 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Der Sportartikelkonzern dürfte den Umsatz dank positiver Währungseffekte höher als vom Markt erwartet gesteigert haben, schrieb Analyst Adrian Rott in einer Studie vom Montag. Die Änderungen in der Konzernorganisation rechtfertigten höhere Bewertungsmultiplikatoren, begründete er das neue Kursziel.

ADIDAS

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Adidas von 70 auf 73 Euro angehoben und die Einstufung auf "Equal Weight" belassen. Analyst Julian Easthope passte in einer Studie vom Montag seine Schätzungen für den Sportartikelhersteller wegen der Stärke des US-Dollar an sowie mit Blick auf das vom Unternehmen in Aussicht gestellte bereinigte Wachstum in den kommenden Jahren. Sorgen bereiteten dem Analysten aber weiter die US-Margen. Es sei sehr unwahrscheinlich, dass Adidas den Margen-Abstand zum US-Konkurrenten Nike verringern könne.

ALLIANZ SE

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für die Allianz SE mit Blick auf einen Personalwechsel auf "Buy" mit einem Kursziel von 156 Euro belassen. Der Fortgang des bisherigen Deutschland-Chefs Markus Rieß zum Versicherer Ergo habe trotz dessen Erfolgsgeschichte eher keine große Bedeutung, schrieb Analyst Frank Kopfinger in einer Studie vom Montag. Das Deutschland-Geschäft der Allianz sei schließlich in guter Verfassung. Anlegern rät der Analyst, kurzfristige Kursschwächen für Zukäufe zu nutzen.

ALLIANZ SE

NEW YORK - Das Analysehaus Jefferies hat Allianz von "Hold" auf "Underperform" abgestuft und das Kursziel von 164 auf 136 Euro gesenkt. Die negativere Einschätzung sei der anhaltenden Zinserosion in der Vermögensverwaltung sowie den eingetrübten Ergebnisperspektiven geschuldet, schrieb Analyst Mark Cathcart in einer Branchenstudie vom Montag. Er verwies darauf, dass der europäische Versicherungssektor auch dank attraktiver Dividendenrenditen in den vergangenen Monaten überdurchschnittlich zugelegt hatte. Für die Allianz-Aktie sieht der Experte nun ein Abwärtspotenzial von 15 Prozent.

BILFINGER

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat Bilfinger nach einer erneuten Gewinnwarnung von "Hold" auf "Reduce" abgestuft und das Kursziel von 50,50 auf 40,00 Euro gesenkt. Der Baudienstleister prognostiziere nun höhere Risiken als je zuvor und die Aussagen klängen recht beunruhigend, schrieb Analyst Craig Abbott in einer Studie vom Montag. Er sehe daher aktuell keinen Grund, die Aktie zu besitzen, und habe seine Gewinnschätzungen weiter gesenkt.

DAIMLER AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Daimler vor Zahlen zum ersten Quartal auf der "Conviction Buy List" mit einem Kursziel von 110 Euro belassen. Die Aktie sei sein bevorzugter Autowert in Europa, schrieb Analyst Stefan Burgstaller in einer Studie vom Montag. Die Stuttgarter dürften in den kommenden Jahren bei dem Barmittel-Zufluss in neue Dimensionen vorstoßen. Damit könnte Daimler künftig die am schnellsten steigende Dividende unter den europäischen Autobauern zahlen. Zu den kurzfristigen Kurstreibern zählte Burgstaller die gute Gewinndynamik und den robusten Lkw- und Mercedes-Absatz.

DEUTSCHE BANK AG

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat die Einstufung für Deutsche Bank nach vorab veröffentlichten Zahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 33,50 Euro belassen. Überraschend gute Ergebnisse im Investmentbanking hätten das erste Quartal des deutschen Branchenprimus deutlich über die Erwartungen getrieben, schrieb Analyst Mohamed Souidi in einer Studie vom Montag. Enttäuschend sei aber die Kapitalisierung.

DEUTSCHE BANK AG

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat Deutsche Bank nach Vorlage von Zahlen und einer neuen Strategie von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 35 auf 33 Euro gesenkt. Die neuen Ziele der Bank für die Eigenkapitalrendite seien enttäuschend, schrieb Analyst William Howlett in einer Studie vom Montag. Für 2016 hob der Experte seine Gewinnschätzungen je Aktie an, für 2016 kürzte er sie aber.

DEUTSCHE TELEKOM AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat Deutsche Telekom vor Zahlen zum ersten Quartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 16 Euro belassen. Positive Wechselkurseffekte und das organische Wachstum im US-Geschäft dürften die Telekom angetrieben haben, schrieb Analystin Heike Pauls in einer Studie vom Montag. Die Zahlen sollten den Aktienkurs stützen.

HOCHTIEF AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat Hochtief vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 85 Euro belassen. Wegen der abgeschlossen Anpassungen in den Geschäftsbereichen werde erwartet, dass der Baudienstleister solide ins Jahr gestartet sei, schrieb Analyst Frank Laser in einer Studie vom Montag. Das erste Quartal 2015 sollte das Jahresziel für den operativen Nettogewinn unterstützen und Hochtief den Ausblick bestätigen.

LUFTHANSA AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Lufthansa-Aktie wegen der jüngsten Kursverluste von "Neutral" auf "Accumulate" hochgestuft. Das Kursziel bleibe bei 14 Euro. Bei der Vorlage der Zahlen für das erste Quartal am 5. Mai werde die Lufthansa ihre Gewinnprognose für 2015 wohl bestätigen, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer am Montag veröffentlichten Studie. Er geht davon aus, dass der Konzern beim um Sondereffekte bereinigten Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) den angepeilten Wert von mehr als 1,5 Milliarden Euro erreichen wird. Der Kursrückgang der vergangenen Woche sei daher übertrieben.

METRO AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für die Metro auf "Hold" mit einem Kursziel von 30,60 Euro belassen. Die überraschenden Abschreibungen auf die Tochter Real dürften ein klares Zeichen für die Gewerkschaften sein, schrieb Analyst Jürgen Elfers in einer die vom Montag. Denn die Höhe der gleichzeitig angekündigten Investitionen sollte auch von Zugeständnissen der Arbeitnehmervertreter abhängen. Elfers rechnet mit weiteren Filialschließungen. Bei der bereits laufenden Umstellung von Märkten auf ein neues Konzept in diesem Herbst sollten mindestens 20 weitere Märkte folgen. Mehr Klarheit erhofft sich Elfers hierzu vom einem Kapitalmarkttag.

RWE AG(NEU)

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat RWE vor Zahlen zum ersten Quartal auf "Reduce" mit einem Kursziel von 20 Euro belassen. Gesunkene Energiepreise dürften für einen neunprozentigen operativen Ergebnisrückgang gesorgt haben, schrieb Analyst Ingo Becker in einer Studie vom Montag. Zudem sollten die Rückstellungen des Versorgers für die Betriebsrenten erneut gestiegen sein.

RWE AG(NEU)

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für RWE auf "Sell" mit einem Kursziel von 19 Euro belassen. Mögliche Schließungen von Braunkohlestandorten infolge einer Besteuerung von Braunkohlekraftwerken würden den Versorger belasten, schrieb Analyst Lawson Steele in einer Studie vom Montag. Steele liegt mit seinen Prognosen für den Gewinn je Aktie bis 2018 teils deutlich unter den Markterwartungen.

VOLKSWAGEN VORZÜGE

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat die Einstufung für die Vorzugsaktie von Volkswagen nach dem Rückzug von VW-Patriarch Ferdinand Piech auf "Buy" mit einem Kursziel von 300 Euro belassen. Das sei nun der Höhepunkt der Streitigkeiten in den vergangenen zwei dramatischen Wochen, in denen mehr als zehn Milliarden Euro an Marktkapitalisierung bei dem Autobauer vernichtet worden seien, schrieb Analyst Stephen Reitman in einer Studie vom Montag.

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