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dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 30.07.2013

dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 30.07.2013

ABB

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für ABB nach Zahlen von 23 auf 22 Franken gesenkt und die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Er habe sein Modell an die wie erwartet ausgefallene geschäftliche Entwicklung des zweiten Quartals angepasst, schrieb Analyst Mark Fielding in einer Studie vom Dienstag. Aber auch den schwächeren Auftragseingang habe er berücksichtigt, womit seine Schätzungen für den Gewinn je Aktie bis 2015 um bis zu gut sechs Prozent sänken.

ADECCO

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Adecco von 58 auf 66 Franken angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Die Neubewertung der Aktie sei beendet und nun brauche der Personaldienstleister Gewinnwachstum für weitere Kursanstiege, schrieb Analyst Tom Sykes in einer Studie vom Dienstag. Die Aktie sei für ihn nun kein 'Top-Pick' bei gewerblichen Dienstleistern mehr.

ADLER MODEMÄRKTE

FRANKFURT Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Adler Modemärkte vor Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 10,70 Euro belassen. Er rechne mit einer starken Zwischenbilanz, schrieb Analyst Philipp Rigters in einer Studie vom Dienstag. Sowohl Umsatz als auch Ergebnis dürften von Preiserhöhungen profitiert haben. Alder-Aktien seien nach wie vor attraktiv bewertet.

AIR FRANCE-KLM

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Air France-KLM von 8,70 auf 6,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Hold' belassen. Das operative Ergebnis der Franzosen habe seine Prognose im zweiten Quartal um vierzig Prozent verfehlt, schrieb Analyst Frank Skodzik in einer Studie vom Dienstag. Angesichts wohl moderat steigender Treibstoffkosten im zweiten Halbjahr sowie des verhaltenen Ausblicks kürzte er seine Schätzungen für das Gesamtjahr und darüber hinaus. Es sei weiter Geduld gefragt, so der Experte.

AIR FRANCE-KLM

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Air France-KLM nach Zahlen von 7,50 auf 7,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Hold' belassen. Einige Details machten trotz der grundlegend soliden Zahlen Sorgen, schrieb Analyst Michael Kuhn in einer Studie vom Dienstag. Die besser als erwartet ausgefallene Zwischenbilanz zum zweiten Jahresviertel sei von niedrigeren Kosten getrieben gewesen, während die grundlegenden Trends etwas enttäuscht hätten. Im zweiten Halbjahr dürfte der Rückenwind von der Kostenseite geringer ausfallen.

AIR FRANCE-KLM

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital hat Air France-KLM nach Quartalszahlen von 'Sell' auf 'Hold' hochgestuft, das Kursziel aber von 7,50 auf 7,00 Euro gesenkt. Er habe seine Schätzungen für 2013 gesenkt, da das operative Ergebnis (EBIT) seine sowie die Konsensschätzungen verfehlt habe, schrieb Analyst Jawahar Hingorani in einer Studie vom Dienstag. Ungeachtet der im Sektorvergleich zuletzt schwachen Entwicklung habe die Aktie wegen der Konjunktursorgen in Europa und der schwankungsanfälligen Kerosinpreise nur ein begrenztes Aufwärtspotenzial. Allerdings dürften die getroffenen Maßnahmen der Fluggesellschaft zur Senkung von Kosten und Schulden die Abwärtsrisiken mildern.

AIR LIQUIDE

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Air Liquide nach Zahlen auf 'Add' mit einem Kursziel von 105 Euro belassen. Die Wachstumsdynamik habe im zweiten Quartal besonders positiv überrascht, schrieb Analyst Stephan Kippe in einer Studie vom Dienstag. Regional betrachtet hätten besonders Asien-Pazifik und Amerika unerwartet gut abgeschnitten. Der Experte unterstrich zudem die Verbesserung beim operativen Cashflow im ersten Halbjahr im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. Durch die gute Bilanz des Gasespezialisten sehe er sich mit Blick auf das schwankungsanfällige Umfeld in seiner Vorliebe für defensive Branchenvertreter bestätigt, so der Experte.

AIXTRON

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Aixtron nach Vorlage von Zahlen des Konkurrenten Veeco auf 'Sell' mit einem Kursziel von 7 Euro belassen. Dies schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Dienstag. Der auf Leuchtdioden-Anlagen (LED) spezialisierte Maschinenbauer sehe sich mit harten Marktbedingungen konfrontiert und müsse Marktanteile von seinem US-amerikanischen Wettbewerber zurückerobern, um sich bessern zu behaupten.

AIXTRON

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Aixtron nach Nachrichten eines Wettbewerbers auf 'Hold' mit einem Kursziel von 11,50 Euro belassen. Die Aussagen zum zweiten Quartal und der gemischte Ausblick von Veeco dürften für Aixtron kaum Bedeutung haben, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Dienstag. Der Marktanteil des deutschen Spezialanlagenbauers dürfte Ende 2013 im Vergleich zum Vorjahr bei etwa 38 Prozent nahezu verharren.

ALCATEL-LUCENT

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat Alcatel-Lucent nach Zahlen von 'Reduce' auf 'Buy' hochgestuft und das Kursziel von 1,20 auf 2,30 Euro angehoben. Die Umsätze bei dem Netzwerkausrüster seien auf vergleichbarer Basis stärker als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Sebastien Sztabowicz in einer Studie vom Dienstag. Der Konzern habe weniger Geld verbrannt. Unter anderem wegen eines besseren Ausblicks und schnelleren Fortschritten bei der Kostensenkung empfehle er die Titel nun zum Kauf, schrieb der Experte.

ALCATEL-LUCENT

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital hat das Kursziel für Alcatel-Lucent nach Zahlen von 0,90 auf 1,20 Euro angehoben, die Einstufung aber auf 'Sell' belassen. Er bleibe für dieses Jahr bei seiner Schätzung eines negativen bereinigten Ergebnisses je Aktie, schrieb Analyst James Crawshaw in einer Studie vom Dienstag. Im kommenden Jahr rechnet der Experte hingegen mit einem etwas höheren Gewinn als bislang.

ALLIANZ

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für Allianz ALV.ETR> vor Zahlen von 134 auf 131 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Einige Assekuranzen könnten in Deutschland, Zentral- und Osteuropa oder Nordamerika im zweiten Quartal vergleichsweise hohe Verluste anhäufen, schrieb Analyst Richard Burden in einer Branchenstudie vom Dienstag. Der deutsche Versicherer Allianz sollte aber trotz der Belastungen durch die Flutkatastrophe im Juni für das zweite Quartal solide Zahlen ausweisen. Der Experte rechnet mit einem Anstieg beim operativen Ergebnis um 5 Prozent. Treiber sollte hier vor allem das Asset Management sein. Seine Kurszieländerung begründete der Experte unter anderem mit begrenzten Wachstumsaussichten in den kommenden Jahren.

AXA

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für AXA vor Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 16,80 Euro belassen. Die Umsätze des Versicheres dürften in der Schaden- und Unfallsparte um zwei und im Lebengeschäft um vier Prozent gestiegen sein, schätzte Analyst Atanasio Pantarrotas in einer Studie vom Dienstag. Die Flut in Europa dürfte die operativen Gewinne in der Schaden- und Unfallversicherung belastet haben. Der Verkauf von Anteilen an der französischen Großbank BNP Ende Mai sollte den bereinigten Gewinn um rund 200 Millionen Euro gestützt haben.

AXEL SPRINGER

FRANKFURT - Die DZ Bank hat den fairen Wert für Axel Springer nach dem Verkauf einiger Print-Titel von 39,30 auf 45,90 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Kaufen' belassen. Die Digitalisierung beim Medienkonzern sei ernst gemeint, schrieb Analyst Harald Heider in einer Studie vom Dienstag. Er sei von der Sinnhaftigkeit der Wende zum Digitalgeschäft überzeugt, der weitreichende Schritt durch den Verkauf habe ihn dennoch positiv überrascht, schrieb der Experte.

AXEL SPRINGER

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Axel Springer ach dem angekündigten Verkauf zahlreicher Printmedien von 36,50 auf 42,00 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Der Verkauf der Print-Produkte sollte positiv sein, hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten Studie des Instituts. Nach dem Verkauf passten die Experten ihre Einstufung und Prognosen an.

BMW

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für BMW vor Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 88 Euro belassen. Er rechne mit einer ziemlich stabilen Entwicklung und einem Umsatzanstieg von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr, schrieb Analyst Tim Schuldt in einer Studie vom Dienstag. Angesichts der niedrigen Bewertung und der hervorragenden mittelfristigen Perspektiven sei die BMW-Aktie weiterhin einer seiner Favoriten unter den Autotiteln.

BMW

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für BMW nach Mediengerüchten zum Chinageschäft auf 'Add' mit einem Kursziel von 87 Euro belassen. Berichte, wonach die chinesischen Regulierungsbehörden den Ausbau der Kapazitäten beim chinesischen Joint Venture Brilliance untersagt hätten, könnten sehr negativ für den Autobauer sein, schrieb Analyst Daniel Schwarz in einer Studie vom Dienstag. Bisher habe es aber noch keine offizielle Bestätigung gegeben. Die von BMW angestrebte Aufstockung von aktuell 100.000 Fahrzeugen bei Brilliance bis auf 400.000 im Jahr 2015 sei ein wichtiger Baustein in der langfristigen Strategie der Münchener.

BP

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat BP nach Zahlen von 'Kaufen' auf 'Halten' abgestuft und das Kursziel von 540 auf 510 Pence gesenkt. Er habe seine Prognosen wegen einer höheren Steuerquote gesenkt, schrieb Analyst Sven Diermeier in einer Studie vom Dienstag. Die weiteren Aktienrückkäufe sollten die Titel aber stützen. Wegen eines deutlich unter den Erwartungen liegenden bereinigten Nettoergebnisses sieht der Experte jedoch kein klares Potenzial mehr nach oben.

BP

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für BP nach Quartalszahlen auf 'Overweight' belassen. Der Gewinn im zweiten Quartal habe die durchschnittlichen Erwartungen um 21 Prozent verfehlt, schrieb Analyst Fred Lucas in einer Studie vom Dienstag. Laut seinen war dies die größte prozentuale Gewinnverfehlung, die Europas zweitgrößter Ölkonzern bisher gemeldet hat. Für das Gesamtjahr könnten die Analystenschätzungen für den Gewinn je Aktie (EPS) um etwa fünf Prozent sinken.

BRENNTAG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Brenntag vor Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 146 Euro belassen. Die Rückstellung für eine mögliche Kartellstrafe in Frankreich könnte bei der Zahlenvorlage zum zweiten Quartal zu einer Enttäuschung führen, schrieb Analyst Markus Mayer in einer Studie vom Dienstag. Der Markt rechne derzeit nicht mit der Rückstellung in Höhe von rund 17 Millionen Euro, und die Schätzung für das operative Ergebnis (EBITDA) sei um neun Prozent zu hoch. Da die Rückstellung wahrscheinlich nicht steuerabzugsfähig sei, dürfte das Nettoergebnis noch stärker betroffen sein. Der Experte erwartet eine Verfehlung der Gewinnerwartungen je Aktie um 29 Prozent. Eine Kursschwäche nach den Zahlen könnte eine Kaufgelegenheit bieten.

BRENNTAG

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Brenntag vor Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 140 Euro belassen. Nach dem schwierigen Jahresauftakt halte er seine Erwartungen für das zweite Quartal des Chemikalienhändlers für erreichbar, schrieb Analyst Rory McKenzie in einer Studie vom Dienstag. Die Marktbedingungen seien zwar immer noch schwierig, doch es gebe keine Anzeichen für eine weitere Verschlechterung. Der Bewertungsabschlag der Aktie im Vergleich zum Sektor sei angesichts der langfristig intakten Wachstumstreiber ungerechtfertigt.

BRITISH AMERICAN TOBACCO

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für British American Tobacco (BAT) vor Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 3.850 Pence belassen. Der Nettoumsatz des Tabakkonzerns dürfte im ersten Halbjahr um zwei Prozent und das bereinigte Ergebnis je Aktie (EPS) um sechs Prozent gestiegen sein, schrieb Analyst Jonathan Leinster in einer Studie vom Dienstag. Mit Blick auf den angekündigten Verkauf einer E-Zigarette in Großbritannien über das Internet sprach der Experte von einem kleinen, aber weiter wachsenden Markt.

BT GROUP

LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat das Kursziel für BT Group vor dem Start von BT Sport Anfang August von 375 auf 390 Pence angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Analyst James Britton begründete die Veränderungen in einer Studie vom Dienstag mit der Aktualisierung seines Prognosemodells für BT Sport. Er habe nun die Übernahme des Disney-Sportkanals ESPN und die neue Kostenprognose des Unternehmens berücksichtigt. Der Experte rechnet damit, dass der britische Telekommunikationskonzern nun seine Verlust im Netzgeschäft weiter reduzieren kann. Hierzu dürfte unter anderem die beschleunigte Verbreitung von Glasfaserverbindungen beitragen.

CELESIO

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Celesio vor Zahlen auf 'Hold' mit einem Kursziel von 17,20 Euro belassen. Die Jahresprognose des Pharmagroßhändlers stehe angesichts des anhaltenden Preiskampfs im Großhandel auf dem Spiel, schrieb Ulrich Huwald in einer Studie vom Dienstag. Das zweite Quartal dürfte herausfordernd gewesen sein. Er rechne zur Bilanzpräsentation Mitte August damit, dass der Konzern dann nur noch das Ende der bisherigen Prognosespanne anpeilen werde.

CELESIO

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat Celesio vor Zahlen von 'Reduce' auf 'Sell' abgestuft, das Kursziel aber auf 15 Euro belassen. Er rechne damit, dass die Zwischenbilanz schlechter ausfalle als im Vorjahr, schrieb Analyst Konrad Lieder in einer Studie vom Dienstag. Angesichts des anhaltenden Preiskriegs in Deutschland, Gegenwind von der Währungsseite und des unverändert herausfordernden Marktumfeldes müsse der Pharmagroßhändler bei der Zahlenvorlage mit einer Gewinnwarnung für 2013 aufwarten, glaubt der Experte. Ohne ein kurzfristiges Übernahmeangebot dürften die operativen Risiken unmittelbar überwiegen.

CONTINENTAL

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Continental vor Zahlen auf 'Hold' mit einem Kursziel von 85 Euro belassen. Die Bilanz der Autozulieferers für das zweite Quartal dürfte 'gemischt' ausgefallen sein, schrieb Analyst Tim Schuldt in einer Studie vom Dienstag. Er geht davon aus, dass die Zwischenbilanz sich im Einklang mit seiner Gesamtjahresprognose entwickelt habe. Nach Vorlage der Halbjahreszahlen wolle er die Bewertung des Titels erneut betrachten.

DAIMLER

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Daimler nach Zahlen von 57 auf 60 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Overweight' belassen. Die Bilanz zum zweiten Quartal sei eine positive Überraschung gewesen, schrieb Analyst Horst Schneider in einer Studie vom Dienstag. Der Experte hob seine Prognose für das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Jahr 2013 deutlich an. Trotz des jüngst starken Kursanstiegs rechnet Schneider mit weiterem Aufwärtspotenzial für die Titel. Der Fahrzeugabsatz im zweiten Halbjahr dürfte anziehen, und die Zahlen zum dritten und vierten Quartal 2013 stark ausfallen. Hierauf sollte der Markt seine Prognosen für das EBIT im kommenden Jahr nach oben revidieren. Aktuell sei die Aktie nicht teuer, so der Analyst.

DANONE

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Danone nach Zahlen von 64 auf 66 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Overweight' belassen. Die Halbjahresbilanz sei ein früher Hinweis auf eine kommende Stabilisierung, schrieb Analyst Cedric Besnard in einer Studie vom Dienstag. Er rechne mit einer Erholung im ersten Halbjahr des kommenden Jahres. Bereits in den ersten sechs Monaten dieses Jahres habe sich der Umsatz unerwartet stark verbessert, was insbesondere den Milchprodukten zu verdanken gewesen sei. Gleichzeitig habe der Konzern seinen Margenrückgang unter Kontrolle. Die Anhebung des Kursziels begründete der Experte mit höheren Wachstumsannahmen für das Milchprodukte-Geschäft.

DANONE

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Danone nach Quartalszahlen auf 'Sell' mit einem Kursziel von 57 Euro belassen. Das organische Umsatzwachstum des Lebensmittelherstellers habe die Konsensschätzungen deutlich übertroffen, schrieb Analyst Jonathan Leinster in einer Studie vom Dienstag. Nach der im Branchenvergleich überdurchschnittlichen Kursentwicklung sei aber die Frage, wo die nächsten Kurstreiber herkommen sollten. Er sei vorsichtig, was eine Margenstabilisierung bei Milchprodukten im kommenden Jahr angehe. Zudem befürchte er einen Rückgang der Babynahrungs-Preise in China.

DEUTSCHE BANK

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Deutsche Bank nach Zahlen zum zweiten Quartal auf 'Buy' mit einem Kursziel von 45 Euro belassen. Die Quartalsbilanz des Geldinstituts sei unter den Erwartungen ausgefallen, schrieb Analyst Andreas Pläsier in einer Studie vom Dienstag. Als positiv bewertete der Experte, dass die Deutsche Bank ihr Ziel einer harten Kernkapitalquote früher als erwartet erreicht habe. Zudem habe die Bank bei der bereinigten Kostenbasis den besten Wert seit sechs Monaten erzielt, hob Pläsier hervor. Er rechne im zweiten Halbjahr mit weiterer Kostenersparnis. Im Gesamtjahr sollte das Institut 35 Prozent seines Sparziels für 2015 erreicht haben.

DEUTSCHE BANK

HANNOVER - Die NordLB hat Deutsche Bank von 'Kaufen' auf 'Halten' abgestuft und das Kursziel von 40 auf 35 Euro gesenkt. Die Zahlen zum zweiten Quartal seien durchwachsen, schrieb Analyst Michael Seufert in einer Studie vom Dienstag. Operativ seien sie recht ordentlich ausgefallen, aber von Rückstellungen belastet gewesen. Trotz des frühzeitigen Erreichens der anvisierten Eigenkapitalquote im Rahmen der Basel-III-Vorgaben dürften regulatorische Themen bei dem Geldinstitut weiterhin im Fokus stehen. Der Nachrichtenfluss sollte wegen des Konzernumbaus, der Rechtsstreitigkeiten und der zunehmenden Anforderungen durch die Aufseher im zweiten Halbjahr tendenziell negativ sein. Deswegen senke er das Kursziel und streiche seine Kaufempfehlung.

DEUTSCHE BANK

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital hat die Einstufung für Deutsche Bank nach Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 40 Euro belassen. Die Rückstellungen für Rechststreitigkeiten hätten das Zahlenwerk dominiert, schrieb Analyst Frank Braden in einer Studie vom Dienstag. Auch das Geschäft mit Festverzinslichen habe schlechter abgeschnitten als erwartet. Das liege jedoch am Marktumfeld und nicht an einer schwächeren Stellung des Geldinstituts im Markt. Die Kapitalquoten nach Basel-III-Vorgaben hätten ihn jedoch positiv überrascht. Grund sei der schnellere Abbau von risikogewichteten Aktiva außerhalb des Kerngeschäfts der Bank. Während der Experte die Schätzung für den Gewinn je Aktie für dieses Jahr leicht kürzte, hob er sie für das kommende Jahr etwas an.

DEUTSCHE BANK

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Deutsche Bank nach Zahlen auf 'Neutral' belassen. Die Quartalsresultate seien solide und dank der Kostenentwicklung ein wenig besser als prognostiziert ausgefallen, schrieb Analyst Kian Abouhossein in einer Studie vom Dienstag. Auch die Kapitalisierung sehe besser als von ihm erwartet aus. Allerdings sei es wegen der fehlenden Aufschlüsselung der Kosten für Rechtsstreitigkeiten nach Sparten schwierig, die Zahlen mit denen der Konkurrenz zu vergleichen. Zudem gebe es seitens der Kapitalisierung immer noch Risiken. Der Experte bevorzugt im Sektor weiterhin die UBS vor der Credit Suisse, Morgan Stanley, Barclays - erst dann folgt die Deutsche Bank und dahinter Goldman Sachs.

DEUTSCHE BANK

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Deutsche Bank nach Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 44 Euro belassen. Der Vorsteuergewinn des Geldinstituts habe die Erwartungen zwar deutlich verfehlt, auf der Kapitalseite sehe die Bank aber stark aus, schrieb Analyst Dirk Becker in einer Studie vom Dienstag. Die Bank habe bei der Kernkapitalquote 'Tier 1' nach den Basel-III-Richtlinien bereits jetzt ihr eigentlich für 2015 anvisiertes Ziel von 10 Prozent erreicht. Es sehe danach aus, dass die Bank bereits 2013 zu normalen Ausschüttungsquoten bei der Dividende zurückkehren könnte. Der Markt unterschätze die Kapitalstärke des Geldhauses.

DEUTSCHE BANK

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für die Deutsche Bank nach Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 45 Euro belassen. Der Überschuss und der Vorsteuergewinn im zweiten Quartal seien deutlich hinter seinen Erwartungen zurück geblieben, schrieb Analyst Michael Dunst in einer Studie vom Dienstag. Als positiv hob der Experte aber hervor, dass das größte deutsche Geldinstitut die angestrebte harte Kernkapitalquote von 10 Prozent vorzeitig erreicht habe. Er habe im zweiten Quartal erst mit einer Quote von 9,7 Prozent gerechnet. Die Deutsche Bank habe aber risikobehaftete Positionen im Quartal überraschend stark reduziert.

DEUTSCHE BÖRSE

NEW YORK - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat Deutsche Börse aus Bewertungsgründen von 'Buy' auf 'Neutral' abgestuft, das Kursziel aber von 51 auf 55 (Kurs: 53,47) Euro angehoben. Der Börsenbetreiber sei auf lange Sicht ein attraktives Unternehmen, das mit der Derivate-Tochter Eurex sowie der Verwahr- und Abwicklungstochter Clearstream zwei entscheidende Vermögenswerte in der Markt-Infrastruktur besitze, schrieb Analyst Philip Middleton in einer Studie vom Dienstag. Nach ihrem starken Lauf seit Jahresbeginn rechne er aber mit einem ruhigen Sommer für die Aktie. Wichtige Nachrichten seien nicht zu erwarten und die Handelsumsätze dürften sich saisonal bedingt bis September mau entwickeln.

EON

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat Eon von 'Sell' auf 'Hold' hochgestuft, das Kursziel aber von 13 auf 12 Euro gesenkt. Er habe seine Schätzungen für die Ergebnisse des größten deutschen Energiekonzerns für die kommenden drei Jahre im Schnitt um 20 Prozent gesenkt, schrieb Analyst Alexander Karnick in einer Studie vom Dienstag. Grund seien unter anderem geringere Preise für Kohle und CO2-Emissionsrechte sowie der Verkauf von Unternehmensteilen. Der derzeitige Kurs biete weder nach unten noch nach oben viel Spielraum, weswegen er die Aktie auf 'Hold' hebe. Seine Schätzungen lägen um bis zu 15 Prozent unter den Markterwartungen, schrieb der Experte.

ESSILOR

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Essilor von 98 auf 100 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Er begrüße es, dass der französische Brillenglashersteller die ausstehenden 51 Prozent an Transitions Optical übernehme, schrieb Analyst Denis Moreau in einer Studie vom Dienstag. Die Risiken seien gering, da Essilor den vor 23 Jahren als Gemeinschaftsunternehmen mitgegründeten Spezialisten für selbsttönende Gläser sehr gut kenne. Dieser sollte zudem zur Margensteigerung beitragen. Wettbewerbsrechtliche Hindernisse seien kaum zu befürchten.

FMC

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für FMC nach Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 58 Euro belassen. Trotz der guten Umsatzentwicklung sei das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) unter den Erwartungen ausgefallen, schrieb Analyst Ulrich Huwald in einer Studie vom Dienstag. Er gehe aber davon aus, dass es sich nur um Einmalkosten handele, die das Quartal belastet hätten. Die bestätigte Prognose wertete der Experte als klares Zeichen der Zuversicht für den grundsätzlichen Geschäftstrend. Damit sei die Bühne für ein starkes zweites Halbjahr vorbereitet.

FMC

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital hat FMC nach Zahlen von 'Hold' auf 'Sell' abgestuft und das Kursziel von 52 auf 44 Euro gesenkt. Er sei zunehmend besorgt über die vorgeschlagenen Kürzungen im US-Gesundheitssystem für Dialysebehandlungen, schrieb Analyst Sho Matsubara in einer Studie vom Dienstag. Die Preisbündelung für verschiedene Dialysemedikamente dürfte die Margen des Dialysespezialisten weiter unter Druck setzen. Deswegen senke er das Kursziel und stufe die Aktie ab.

FMC

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für FMC nach Zahlen auf 'Hold' mit einem Kursziel von 47 Euro belassen. Die Ergebnisse des Dialyseanbieters zum zweiten Quartal seien trotz Verkaufserträgen schwächer ausgefallen als erwartet, schrieb Analyst Oliver Reinberg in einer Studie vom Dienstag. Das Gewinnwachstum habe unter diversen Problemen gelitten. Dazu zählten unter anderem ein ungünstigerer Dollar-Wechselkurs, Steuerbelastungen und nachverhandelte Verträge, aber auch schwächeres organisches Wachstum. Der Ausblick auf das künftige Wachstum bleibe bewölkt.

FMC

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für FMC nach Zahlen auf 'Accumulate' mit einem Kursziel von 55 Euro belassen. Die Zwischenbilanz des zweiten Quartals habe in etwa seiner Erwartung entsprochen, die Konsenschätzung aber knapp verfehlt, schrieb Analyst Konrad Lieder in einer Studie vom Dienstag. Die Ergebnisse hätten bereits Verbesserungen erkennen lassen. Er gehe davon aus, dass sich diese Entwicklung im zweiten Halbjahr fortsetze. Die negativen Aspekte wie die Kürzungen bei den Erstattungen in den USA und der Druck auf das Pharmageschäft seien bereits eingepreist, positive hätten bei der Bewertung bislang jedoch zu wenig Beachtung gefunden.

FRESENIUS

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Fresenius SE nach Zahlen auf 'Accumulate' mit einem Kursziel von 104 Euro belassen. Die Zwischenbilanz sei in etwa so ausgefallen wie von ihm erwartet, habe aber etwas unter der Konsenschätzung gelegen, schrieb Analyst Konrad Lieder in einer Studie vom Dienstag. Die Qualität der Ergebnisse scheine etwas nachgelassen zu haben. Er wolle seine Bewertung nach der Analystenkonferenz überarbeiten.

FUCHS PETROLUB

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für Fuchs Petrolub vor Zahlen von 70 auf 68 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf 'Buy' belassen. Das Wachstum beim Schmierstoff-Hersteller gehe weiter, schrieb Analyst Martin Rödiger in einer Studie vom Dienstag. Die Aussichten für das zweite Quartal seien gut. Die Risiken der Ölpreisentwicklung fielen zudem, wenn überhaupt, nur gering ins Gewicht. Die Prognose für 2013 sollte bestätigt werden. Den Gewinn je Aktie für die Jahre 2013 bis 2015 sieht der Experte wegen bislang zu optimistischer Schätzungen jedoch nun 5 Prozent niedriger, weswegen er auch das Kursziel senkte.

GEA GROUP

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Gea Group nach Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 33 Euro belassen. Die Bilanz für das zweite Quartal sei stark ausgefallen, schrieb Analyst Roland Rapelius in einer Studie vom Dienstag. Er hob besonders den starken Auftragseingang beim Maschinenbauer und die bekräftigte Prognose hervor. Gea als Anlage sei attraktiv. Der aktuelle Transformationsprozesse in einen führenden Anbieter von Prozesstechnologie verringere die zyklische Abhängigkeit und erhöhe die Transparenz.

GEA GROUP

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Gea Group nach Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 30 Euro belassen. Insbesondere der Auftragseingang sei bei dem Düsseldorfer Maschinenbauer weit über seinen eigenen und den Erwartungen des Marktes gelandet, schrieb Analyst Hans-Joachim Heimbürger in einer Studie vom Dienstag. Ein Highlight war für den Experten das Plus bei Bestellungen in der Prozesstechnik von 42 Prozent. Aus der bestätigten Prognose für das operative Ergebnis (EBITDA) sei jedoch nun die Kostenbelastung durch Änderungen von Portfolio und Strategie herausgerechnet.

GEA GROUP

FRANKFURT - Equinet hat Gea Group nach Zahlen zum zweiten Quartal auf 'Buy' mit einem Kursziel von 32 Euro belassen. Die Zwischenbilanz habe ihre Erwartungen und die Prognosen des Marktes übertroffen, schrieb Analyst Catherine Schuh in einer Studie vom Dienstag. Die meisten Bereiche böten noch Spielraum für Margenverbesserungen im laufenden Jahr und darüberhinaus. Wichtig sei, dass der Maschinenbau-Konzern klare Anzeichen für eine Nachfragebelebung in der zweiten Jahreshälfte ausgemacht habe. Die eingeleiteten Veräußerungen ließen Raum für Spekulationen und könnten Gea zu einem profitableren und stärker fokussierten Konzern werden lassen. Eine höhere Bewertung wäre dann verdient.

GEA GROUP

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Gea Group nach Zahlen auf 'Add' mit einem Kursziel von 30 Euro belassen. Der Maschinenbau-Konzern habe eine einwandfreie Bilanz für das zweite Quartal präsentiert, schrieb Analyst Sebastian Growe in einer Studie vom Dienstag. Besonders herausragend sei der Rekord beim Auftragseingang, betonte der Experte. Die bestätigte operative Prognose (EBITDA) liege im Rahmen der Erwartungen. Der Experte schätzt, dass der Markt die Resultate ebenfalls positiv bewerten dürfte. Stützend dürfte sich hier zudem der positive Trend bei den Neuaufträgen auswirken.

INFINEON

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Infineon-Aktien nach Zahlen von der 'Conviction Buy List' gestrichen, die Einstufung aber auf 'Buy' mit einem Kursziel von 9 Euro belassen. Der Markt habe den frühzyklischen Erholungsspielraum des Halbleiterkonzerns bereits teilweise eingepreist, schrieb Analyst Simon Schafer in einer Studie vom Dienstag. Dem Experten fehlt es allerdings noch an Überzeugung. Das Umsatzpotenzial werde durch zusätzliche Kosten für Kapazitätsausbau abgefangen.

INFINEON

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital hat das Kursziel für die Aktie des Chipherstellers Infineon nach Zahlen von 5,10 auf 5,20 (Kurs: 6,747) Euro angehoben, die Einstufung aber auf 'Sell' belassen. Seine Umsatzschätzungen blieben im Großen und Ganzen erhalten, schrieb Analyst James Crawshaw in einer Studie vom Dienstag. Seine Erwartung für den Gewinn je Aktie für das laufende Geschäftsjahr (Ende September) hob er jedoch wegen höherer Margen um sechs Prozent an.

INFINEON

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Infineon nach Zahlen auf 'Hold' mit einem Kursziel von 7 Euro belassen. Die Ergebnisse des dritten Geschäftsquartals hätten in fast jeder Betrachtungsweise über den Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Bernd Laux in einer Studie vom Dienstag. Der Ausblick auf die verbleibenden drei Monate des Geschäftsjahrs (Ende September) sehe nun besser aus. Für das kommende Geschäftsjahr rechnet der Experte nun mit einem um zehn Prozent höheren Gewinn je Aktie als bisher.

INFINEON

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Infineon auf 'Buy' mit einem Kursziel von 8,50 Euro belassen. Umsatz und Ergebnis seien im dritten Geschäftsquartal besser ausgefallen, als der Markt und auch er selbst erwartet hätten, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Dienstag. Auch von der Prognose für das vierte Quartal zeigte sich der Experte positiv überrascht. Allerdings habe der Halbleiter-Spezialist keinerlei Farbe in den Ausblick für das kommende Geschäftsjahr 2014 gebracht. Seine eigenen Erwartungen und die des Marktes an das Folgejahr könnten noch etwas sinken.

INFINEON

NEW YORK - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat die Einstufung für Infineon nach Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 7,75 Euro belassen. Die Ergebnisse des im Juni abgelaufenen Quartals hätten spürbar über den Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Didier Scemama in einer Studie vom Dienstag. Er rechnet damit, dass die Markterwartungen an das Segmentergebnis des laufenden Geschäftsjahrs um bis zu 13 Prozent steigen. Die Marge des Segmentergebnisses sollte im vierten Geschäftsquartal (Ende September) von steigenden Umsätzen und besserer Kapazitätsauslastung angetrieben werden.

K+S

HANNOVER - Die NordLB hat das Kursziel für K+S nach dem Bruch einer Exportallianz für Kalidünger von 41 auf 34 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Kaufen' belassen. Der Konkurrent Uralkali habe mit dem Verlassen des Joint Ventures mit der weißrussischen Belaruskali für Druck auf die Kalipreise gesorgt, schrieb Analyst Thorsten Strauß in einer Studie vom Dienstag. Strategisch mache es wenig Sinn, sich die Preise durch höhere Absatzmengen zu verderben und den Preisverfall auch noch im Vorhinein anzukündigen. Sollten die Kalipreise tatsächlich unter 300 Dollar je Tonne fallen, wäre das auch für die Konkurrenten klar negativ. Den dadurch ausgelösten Kursabsturz bei K+S halte er aber für stark übertrieben, schrieb der Experte. Die Unsicherheit dürfte noch eine Weile andauern. Längerfristig blieben die Trends zu einem höheren Düngemitteleinsatz hingegen bestehen.

K+S

FRANKFURT - Independent Research hat das Kursziel für K+S nach dem Ausstieg des Wettbewerbers Uralkali aus einer Vertriebsallianz in Russland von 37 auf 35 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf 'Kaufen' belassen. Indem Uralkali nun den Vertrieb von Kaliprodukten aus eigener Hand betreiben werde, könnte der Kalipreis deutlich unter Druck geraten, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Dienstag. Sollte dies eintreffen, hätte der Preisdruck stark negative Auswirkungen auf das Ergebnis von K+S. Inwiefern Uralkali das Vorhaben in die Tat umsetzen werde, sei gegenwärtig nicht zu beurteilen. Nach einer konkreteren Stellungnahme des Dax-Konzerns werde er seine Prognosen und seine Einschätzung zur Aktie gegebenenfalls überarbeiten.

KERING

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Kering nach Zahlen von 190 auf 196 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Er hebe seine Schätzungen für das operative Ergebnis (EBIT) und den Gewinn je Aktie in diesem Jahr geringfügig an, schrieb Analyst Thomas Chauvet in einer Studie vom Dienstag. Zudem dürfte sich die Bewertung des Luxusgütersektors verbessern.

LAFARGE

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Lafarge von 59 auf 58 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Die schwächer als erwartet ausgefallenen Zahlen zum zweiten Quartal gäben Anlass, die Schätzungen und das Kursziel für den Zementhersteller zu senken, schrieb Analyst Aynsley Lammin in einer Studie vom Dienstag.

LAFARGE

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Lafarge nach Zahlen von 60 auf 57 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf 'Buy' belassen. Nach einem abermals schwierigen Quartal gebe es Hoffnungen auf ein besseres zweites Halbjahr des Baustoffkonzerns, schrieb Analyst Gregor Kuglitsch in einer Studie vom Dienstag. Diese basierten auf Kostensenkungen und der Erwartung eines bescheidenen Volumenwachstums.

LINDE

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Linde nach Zahlen auf 'Neutral' belassen. Das erste Halbjahr des Industriegase-Konzerns und Anlagenbauers habe den Erwartungen insgesamt entsprochen, schrieb Analyst Marcus Diebel in einer Studie vom Dienstag. Er sehe in der Industriegase-Branche eine starke Erholung bei den organischen Wachstumsraten. Der Experte zieht jedoch derzeit die Aktie des französischen Rivalen Air Liquide wegen dessen höherer Rendite auf das eingesetzte Kapital vor, auch wenn Air Liquide mit dem rund 16-fachen des für 2014 erwarteten Gewinns in etwa genau so bewertet sei wie Linde.

LINDE

HANNOVER - Die NordLB hat das Kursziel für Linde nach Zahlen von 168 auf 170 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Kaufen' belassen. Der Gasehersteller habe seine solide Entwicklung im zweiten Quartal trotz der konjunkturellen Eintrübung fortgesetzt, schrieb Analyst Thorsten Strauß in einer Studie vom Dienstag. Zwar sei ein erheblicher Teil der Zuwächse beim Umsatz und beim Ergebnis der Lincare-Übernahme aus dem vergangenen Jahr zuzuschreiben. Doch der Konzern habe auch von seiner regionalen Ausrichtung und der breiten Produktpalette profitiert. Mit Blick auf die weltweite Konjunktur sei auch der bestätigte Ausblick bemerkenswert.

LINDE

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Linde nach Zahlen auf 'Accumulate' mit einem Kursziel von 160 Euro belassen. Analystin Nadeshda Demidova sprach in einer Studie vom Dienstag von seinem soliden zweiten Quartal des Industriegase-Anbieters. Linde habe zudem die Konzernziele für 2013 bestätigt.

LINDE

NEW YORK - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat die Einstufung für Linde nach Zahlen auf 'Underperform' mit einem Kursziel von 125 Euro belassen. Das zweite Quartal sei etwas besser als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Andrew Stott in einer Studie vom Dienstag. Auch für das zweite Halbjahr sei der Markt optimistisch. Wegen sinkender Preise im US-Geschäft mit der Heimversorgung halte er das Erreichen der Ganzjahresprognose beim operativen Ergebnis (EBITDA) nicht für einfach. Dazu bedürfe es im zweiten Halbjahr einer großen Erholung, auch wenn das EBITDA im zweiten Quartal etwas besser ausgefallen sei als vom Markt erwartet.

LINDE

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Linde nach Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 180 Euro belassen. Die Bilanz zum zweiten Quartal sei wie erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Stephan Kippe in einer Studie vom Dienstag. Beim bereinigten Wachstum habe er nur wenig mehr erwartet. Der Experte hob zudem den Auftragseingang in der Engineering-Sparte hervor, der exzellent ausgefallen sei. Dies und der unveränderte Ausblick seien Beweise für ein anhaltend gesundes Umfeld für das Wachstum des Konzerns. Auch seinen Cash Flow habe der Gasespezialist signifikant verbessert.

MTU

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für MTU nach einer Gewinnwarnung von 75 auf 72 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Hold' belassen. Er rechne mit kurzfristig weiter anhaltenden Problemen in der Ersatzteilesparte des Triebwerksbauers, schrieb Analyst Frederik Bitter in einer Studie vom Dienstag. Wegen des schlechten Umsatzmixes dürften die Margen schrumpfen. Der Experte senkte daher seine Schätzungen für den Gewinn je Aktie (EPS) für die Jahre 2013 bis 2015 um 6 bis 9 Prozent. Auch der Free Cash Flow dürfte wegen des Übergangs vom wichtigen Triebswerksmodell V2500 hin zu der Geared-Turbofan-Technologie in den kommenden beiden Jahren unter Druck bleiben.

OSRAM

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Osram vor Quartalszahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 38 Euro belassen. Entscheidend seien Wachstum und Margen sowie der Ausblick des Lichtspezialisten auf das Geschäftsjahr, schrieb Analyst Fredric Stahl in einer Studie vom Dienstag. Wachstum dürfte mehr noch als ein Erfolg des laufenden Restrukturierungsprogramms der entscheidende Kurstreiber in den nächsten Quartalen sein. Die ehemalige Siemens-Tochter sollte ihren Umsatz in den kommenden Jahren um durchschnittlich 7,3 Prozent und die Gewinne um 44 Prozent steigern - ein solches Wachstum sei innerhalb des Sektors bei kaum einem anderen Unternehmen zu finden.

QSC

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für QSC vor Zahlen von 3,20 auf 3,60 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Der auf Geschäftskunden spezialisierte Telekom-Anbieters sollte ein solides zweites Quartal abliefern, das exakt wie der Jahresauftakt ausfallen dürfte, schrieb Analyst Malte Räther in einer Studie vom Dienstag. Der Konzern mache weiterhin Fortschritte auf dem Weg von einem reinen Telekommunikationsprovider hin zu einem Anbieter für die Informations- und Kommunikationstechnik. Das höhere Kursziel begründete der Experte unter anderem mit höheren Spitzenannahmen für die operative Marge (EBITDA).

RECKITT BENCKISER

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Reckitt Benckiser nach Quartalszahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 5.210 Pence belassen. Der Umsatz im Kerngeschäft habe sich ein wenig besser als erwartet entwickelt, schrieb Analystin Eva Quiroga in einer Studie vom Dienstag. Trotz des zu erwartenden Gegenwindes rechne sie mit einem soliden Gesamtjahr für den Konsumgüterhersteller.

REPSOL

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Repsol auf 'Neutral' mit einem Kursziel von 17,50 Euro belassen. Er rechne eher später als früher mit einem Verkauf des 30-Prozent-Anteils an Gas Natural Fenosa, schrieb Analyst Jon Rigby am Dienstag mit Blick auf entsprechende Gerüchte. Mit der anstehenden Veräußerung des Flüssiggasgeschäfts sinke die Verschuldung des Ölkonzerns ohnehin. Zudem sei die Frage, was Repsol mit den Erlösen machen sollte. Sowohl ein weiterer Schuldenabbau als auch eine Übernahme würden zu einem Verwässerungseffekt führen, und den Rückkauf eigener Aktien habe der Finanzvorstand bei der Präsentation der Quartalszahlen explizit ausgeschlossen.

RHEINMETALL

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat Rheinmetall nach der Gewinnwarnung für die Militärsparte von 'Buy' auf 'Hold' abgestuft und das Kursziel von 45 auf 34 Euro gesenkt. Vor allem das Ausmaß der Prognosesenkung habe überrascht, schrieb Analyst Christian Cohrs in einer Studie vom Dienstag. Damit dürften die Markterwartungen für den Rüstungskonzern und Autozulieferer nun in den kommenden Tagen deutlich fallen. Zudem rechnet der Experte mit einem krfätigen Dividendenrückgang auf 0,30 Euro. Die zuletzt hohe Dividende von 1,80 Euro sei aber das wichtigste Argument für den Kauf der Aktie gewesen. Dieses falle damit weg.

RHEINMETALL

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital hat das Kursziel für Rheinmetall nach der erneuten Enttäuschung durch die Defence-Sparte von 41,50 auf 35,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Hold' belassen. Die für die Gewinnwarnung teilweise verantwortlich gemachte geringere Nachfrage im Munitionsgeschäft habe er ja bereits als Risiko gesehen, schrieb Analyst Roderick Bridge in einer Studie vom Dienstag. Größere Sorgen macht er sich aber über 'zusätzliche Akquisitionskosten für volumenstarke Programme' sowie 'erhöhte Abwicklungskosten bei einzelnen Aufträge'. Insgesamt zeige die Meldung, dass das Management eine angemessene Kostenkontrolle erst noch erreichen müsse.

RHEINMETALL

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat Rheinmetall von 'Hold' auf 'Reduce' abgestuft und das Kursziel von 40 auf 36 Euro gesenkt. Die Gewinnwarnung für die Militärsparte habe ihn nicht vollkommen überrascht, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Dienstag. Die Deutlichkeit, mit der der Rüstungskonzern seine Gewinn- und Umsatzprognosen für das Gesamtjahr gesenkt habe, sei allerdings doch unerwartet.

RHEINMETALL

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Rheinmetall nach der Gewinnwarnung für die Defence-Sparte von 38 auf 33 (Kurs: 34,535) Euro gesenkt, die Einstufung aber auf 'Hold' belassen. Analyst Stephan Böhm kappte in einer Studie vom Dienstag seine Prognosen für den Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) im laufenden Jahr um 42 Prozent und für die beiden Folgejahre noch um 15 Prozent. Die Restrukturierung des Rüstungskonzerns und Autozulieferers dürfte sich noch hinziehen, und den Geschäftsmix bis in die Folgejahre belastet bleiben.

RHEINMETALL

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Rheinmetall nach einer Gewinnwarnung der Rüstungssparte auf 'Buy' mit einem Kursziel von 45 Euro belassen. Die Nachricht sei klar negativ für das Unternehmen, schrieb Analyst Michael Raab in einer ersten Einschätzung vom Dienstag. Grundsätzlich sei das Rüstungsgeschäft projektgetrieben, was die Vorhersehbarkeit von Einmalbelastungen durch Kostensprünge und hohe Marketingausgaben erschwere. Das Problem sei jedoch, dass überraschend niedrige Umsätze mit Munition einen Schwenk hin zu einem schwächeren Produktmix andeuteten. Das belaste auch die Schätzungen für Folgejahre. Der Experte kündigte an, seine Zahlen zu überarbeiten.

RHEINMETALL

FRANKFURT - Die Investmentbank Close Brothers Seydler hat das Kursziel für Rheinmetall nach einer Gewinnwarnung von 40 auf 37 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Hold' belassen. Er habe bereits zuvor mit einem Übergangsjahr bei dem Rüstungskonzern und Autozulieferer gerechnet, schrieb Analyst Daniel Kukalj in einer Studie vom Dienstag. Dennoch zeige die Gewinnwarnung im Rüstungsgeschäft, dass das Umfeld für diese Sparte im laufenden Jahr schwierig bleibe und dass das Management an den Kosten arbeiten müsse. Er habe seine Schätzungen für das laufende und die kommenden Geschäftsjahre gekürzt, da der Konzern weiter unter Kostenproblemen leiden dürfte.

RHEINMETALL

ZÜRICH Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Rheinmetall nach einer Gewinnwarnung auf 'Neutral' mit einem Kursziel von 39 Euro belassen. Das neue operative Ergebnisziel (EBIT) des Rüstungskonzerns und Autozulieferers für den Rüstungsbereich liege unter seiner und der Konsensschätzung, schrieb Analyst Sven Weier in einer Studie vom Dienstag. Das als Grund genannte Munitionsgeschäft habe sich bereits im ersten Quartal schwach entwickelt. Allerdings habe sich der Auftragseingang im Rüstungsgeschäft im zweiten Quartal gut entwickelt. Die frühzeitige Gewinnwarnung sei ein Rückschlag für die Glaubwürdigkeit des Konzerns und sein erst kurz amtierendes Management, aber eindeutig eine Verbesserung gegenüber der Vergangenheit.

RIO TINTO

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Rio Tinto nach dem angekündigten Verkauf einer Beteiligung von 3.640 auf 3.650 Pence angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Die Veräußerung des 80-Prozent-Anteils an Northparkes habe keinen erkennbaren Einfluss auf seine Bewertung der Aktie, wirke sich aber positiv auf den Cashflow und die Kreditbonität des Bergbaukonzerns aus, schrieb Analyst Myles Allsop in einer Studie vom Dienstag. Auf die Veräußerungserlöse würden wohl keine Steuern fällig. Zuvor habe Rio Tinto bereits den Verkauf mehrerer Randgeschäfte angekündigt.

RWE

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für RWE von 27 auf 20 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Sell' belassen. Für die kommenden drei Jahre senke er seine Ergebnisschätzungen für den zweitgrößten deutschen Energiekonzern um bis zu 51 Prozent, schrieb Analyst Alexander Karnick in einer Studie vom Dienstag. Hauptgrund sei die Kürzung seiner Vorhersage für die Preise von Kohle und CO2-Emissionsrechten. Mit seinen Prognosen liege er um bis zu 35 Prozent unter den Markterwartungen für RWE, schrieb der Experte.

RYANAIR

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat die Einstufung für Ryanair nach Zahlen zum ersten Geschäftsquartal auf 'Underweight' mit einem Kursziel von 6,50 Euro belassen. Das Quartal sei, wie bereits vom Billigflieger angekündigt, schwächer ausgefallen, schrieb Analyst Andrew Lobbenberg in einer Studie vom Dienstag. Nun rechne Ryanair mit einem stärkeren zweiten Quartal. Für den Experten ist das Unternehmen weiterhin der strukturelle Sieger im europäischen Kurzstreckenmarkt. Allerdings seien die Fundamentaldaten weniger robust als viele dächten, begründete Lobbenberg sein Anlageurteil.

SAINT GOBAIN

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Saint Gobain nach Zahlen von 31 auf 33 Euro angehoben, aber die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Die Resultate für das zweiten Quartal schienen ein positiver Kurstreiber gewesen zu sein, schrieb Analyst Benjamin Rosenberger in einer Studie vom Dienstag. Doch eine Gewinnerholung scheine bei dem Baustoff- und Glaskonzern bereits eingepreist.

SIEMENS

LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat die Einstufung für Siemens nach der Gewinnwarnung auf 'Buy' mit einem Kursziel von 95 Euro belassen. Analyst Daniel Cunliffe senkte in einer Studie vom Dienstag allerdings seine Prognosen für den Gewinn je Aktie für das laufende und das kommende Jahr um ein Prozent. Darin spiegelten sich seine erhöhten Zweifel an der Energiesparte wider, schrieb der Analyst. Nach dem gesenkten Ausblick stehe nun insbesondere die Strategie des künftigen Siemens-Chefs im Vordergrund. Hier gehe es etwa um Fragen, ob dieser den Aktienrückkauf beschleunige, die Restrukturierungsbemühungen verstärke oder wie das Portfolio-Verkaufsprogramm dann aussehe.

SOFTWARE AG

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Software AG nach Zahlen von 37 auf 32 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Die Übergangsphase beim Softwarehersteller benötige Zeit, schrieb Analyst Uwe Schupp in einer Studie vom Dienstag. Das bringe auch eine Volatilität des Kurses mit sich, biete aber auch Gelegenheiten. Das starke Auftragsbuch in der Sparte Prozessoptimierung dürfte das Wachstum im dritten Quartal stützen. Wegen geringerer Erwartungen an den Gewinn je Aktie senkte der Experte das Kursziel.

TAKKT

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Takkt nach Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 15 Euro belassen. Trotz der am unteren Ende der Prognosebandbreite ausgefallenen organischen Umsatzentwicklung habe der Büromöbelversand seinen Ausblick bestätigt, schrieb Analyst Craig Abbott in einer Studie vom Dienstag. Der Experte sprach von einem guten Abschneiden in einem weiter harten Umfeld.

TAKKT

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Takkt nach Zahlen für das zweite Quartal auf 'Hold' mit einem Kursziel von 13 Euro belassen. Der Büromöbelversender habe beim operativen Ergebnis eine negative Überraschung geliefert, schrieb Analyst Daniel Gleim in einer Studie vom Dienstag. EBT und EBITDA, aber auch der Gewinn je Aktie (EPS) hätten unter seinen Erwartungen gelegen. Der Experte schätzt seine eigene Prognose für das organische Umsatzwachstum von 0,8 Prozent im Jahr 2013 zunehmend als ambitioniert ein.

TELEFONICA DEUTSCHLAND

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Telefonica Deutschland mit Blick auf die Fusion mit E-Plus von 6,70 auf 5,70 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf 'Outperform' belassen. Die negative Kursentwicklung von Telefonica Deutschland und das Plus beim niederländischen Telefonkonzern KPN nach der Bekanntgabe der Fusion reflektiere die Konstruktion des Geschäfts, schrieb Analyst Mathieu Robilliard in einer Studie vom Dienstag. Die meisten Risiken des Kaufs lägen bei Telefonica Deutschland. Aktuell zeige das Chance-Risiko-Profil der Aktie jedoch trotz eines schwächer als erwartet ausgefallenen zweiten Quartals nach oben. Unter anderem wegen gesenkter Schätzungen für das operative Ergebnis (EBITDA) des O2-Netzbetreibers reduzierte der Experte aber sein Kursziel.

UBS

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für UBS nach Quartalszahlen auf 'Overweight' belassen. Die sehr starken Quartalsresultate entsprächen den jüngst veröffentlichten Eckdaten, schrieb Analyst Kian Abouhossein in einer Studie vom Dienstag. Die Schweizer Großbank sei innerhalb der Branche am besten kapitalisiert, habe das größte Vermögensverwaltungsgeschäft und sei bei der Restrukturierung des Investmentbanking auf einem guten Weg. Daher bleibe sie sein 'Top Pick' unter den Investmentbanken.

VOSSLOH

FRANKFURT - Die Investmentbank Close Brothers Seydler hat das Kursziel für Vossloh nach der Gewinnwarnung aus der vergangenen Woche von 75 auf 65 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Hold' belassen. Die gekappte Prognose wiege schwer auf der Aktie und dem Vertrauen der Anleger, schrieb Analyst Ralf Marinoni in einer Studie vom Dienstag. Die Entwicklung im ersten Halbjahr deute auf ein erneut enttäuschendes Geschäftsjahr hin. Zudem habe er Zweifel, ob Großaktionär Heinz Hermann Thiele unter diesen Umständen seinen Anteil an dem Verkehrstechnikunternehmen weiter steigern werde.

WACKER CHEMIE

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Wacker Chemie nach Zahlen zum zweiten Quartal auf 'Underweight' belassen. Die Kennziffern des Spezialchemiekonzerns stimmten zuversichtlich, wenngleich die Vergleichsbasis niedrig gewesen sei, schrieb Analyst Martin Evans in einer Studie vom Dienstag. Auch die bekräftigten Ziele und die Aussagen, dass die Polysiliziumpreise offenbar die Talsohle erreicht haben, sollten die Investoren erfreuen.

WACKER CHEMIE

FRANKFURT - Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Wacker Chemie nach Zahlen für das zweite Quartal auf 'Sell' mit einem Kursziel von 40 Euro belassen. Der Solarindustriezulieferer und Chemiekonzern habe ordentliche Resultate vorgelegt, schrieb Analyst Nils-Peter Fitzl in einer Studie vom Dienstag. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) habe seine Prognose übertroffen.

WACKER CHEMIE

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Wacker Chemie nach Zahlen auf 'Sell' mit einem Kursziel von 48 Euro belassen. Alles in allem dürfte die Zwischenbilanz am Markt positiv aufgenommen werden, schrieb Analyst Stefan Freudenreich in einer Studie vom Dienstag. Das Reinstsilizium für die Bereiche Halbleiter und Solar hätte in einem sehr schwierigen Umfeld mit soliden Margen überrascht.

WACKER CHEMIE

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Wacker Chemie nach Zahlen auf 'Hold' mit einem Kursziel von 48 Euro belassen. Der Umsatz in allen Sparten sei etwas geringer ausgefallen als erwartet, schrieb Analyst Georg Remshagen in einer Studie vom Dienstag. Das operative Ergebnis (EBITDA) des Spezialchemiekonzerns und Halbleiter-Zulieferers sei hingegen nicht so stark wie befürchtet zurückgegangen. Gleichwohl kündigte der Experte eine Überarbeitung seines Prognosemodells inklusive Einstufung und des Kursziels an. Er stellte eine Senkung seiner aktuellen Prognose um etwa 10 Prozent für das EBITDA im Gesamtjahr 2013 in Aussicht.

WIRECARD

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Wirecard nach vorläufigen Zahlen von 22 auf 24 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Halten' belassen. Die Zahlen zum zweiten Quartal hätten bei dem Zahlungsabwickler im Rahmen seiner und der Erwartungen des Marktes gelegen, schrieb Analyst Lars Lusebrink in einer Studie vom Dienstag. Er hält die Zielsetzung des Unternehmens beim operativen Ergebnis für erreichbar. Derzeit sehe er keinen Anlass, seine Schätzungen anzupassen.

WIRECARD

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Wirecard nach vorläufigen Zahlen für das zweite Quartal auf 'Buy' mit einem Kursziel von 24 Euro belassen. Die Eckdaten seien stark ausgefallen und besser als erwartet, schrieb Analyst Stephan Kippe in einer Studie vom Dienstag. Der Zahlungsabwickler sei nun auf gutem Weg, sein Ziel für das operative Ergebnis (EBITDA) von 120 bis 130 Millionen Euro im Gesamtjahr zu erreichen.

/he

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19.12.2014, 22:25, Tradegate

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