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dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 31.07.2013

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 31.07.2013

AIR FRANCE-KLM

LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat die Einstufung für Air France-KLM nach Zahlen auf 'Neutral' mit einem Kursziel von 8,25 Euro belassen. Die Fluggesellschaft habe die Erwartungen erfüllt, welche allerdings auch nicht besonders hoch gewesen seien, schrieb Analyst Andrew Evans in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Er halte die Kostenziele des Unternehmens aber weiterhin für zu ehrgeizig. Um diese zu erreichen, seien weitere Maßnahmen nötig, und bisher gebe es nur wenig Belege dafür, dass die Restrukturierung vorankomme. Daher habe er seine Schätzungen für den Gewinn vor Finanzergebnis, außerordentlichem Ergebnis, Steuern und Firmenwertabschreibungen (EBITA) gesenkt. Er bevorzuge weiter die Aktie des Konkurrenten Lufthansa.

AIR LIQUIDE

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat die Einstufung für Air Liquide nach Zahlen auf 'Outperform' mit einem Kursziel von 103 Euro belassen. Er habe seine Schätzungen für die Ergebnisse des Herstellers von Industriegasen nach dem zweiten Quartal nur leicht angepasst, schrieb Analyst Chris Counihan in einer Studie vom Mittwoch. Die Rückkehr zu einem normaleren Wachstumniveau sei erfreulich. Auch die positiven Nachfragesignale aus Europa dürften die Ergebnisse des Unternehmens über das Jahr 2013 hinaus stützen.

AIR LIQUIDE

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Air Liquide nach Zahlen von 120 auf 122 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Overweight' belassen. Die organische Umsatzdynamik des Herstellers von Industriegasen lege zu und dürfte den Aktienkurs treiben, schrieb Analyst Marcus Diebel in einer Studie vom Mittwoch. Das zu erwartende, starke Wachstum des Gewinns je Aktie rechtfertige angesichts des schwachen Branchenumfelds auch die hohe Unternehmensbewertung.

AIR LIQUIDE

LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat das Kursziel für Air Liquide nach Zahlen von 105 auf 104 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Die Halbjahresresultate des Gasespezialisten hätten keine großen Überraschungen enthalten, schrieb Analyst Jean De Watteville in einer Studie vom Mittwoch. Die Geschäftsperspektiven verbesserten sich allmählich, und es gebe nur begrenzte Risiken für die Konsensschätzungen. Das Aufwärtspotenzial der Aktie zum fairen Wert falle allerdings im Sektorvergleich bescheiden aus, weshalb der Titele nicht attraktiv bewertet sei, heißt es zum Anlagevotum. Das niedrigere Kursziel begründete der Experte mit der höheren Nettoverschuldung.

ALCATEL-LUCENT

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Alcatel-Lucent nach Zahlen von 0,40 auf 1,00 Euro angehoben, aber die Einstufung auf 'Underperform' belassen. Das zweite Quartal des Netzwerkausrüsters sei solide ausgefallen, und der Umsatz habe über den Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Alexander Peterc in einer Studie vom Mittwoch. Der bessere Umsatzmix mit dem starken Internetrouting-Geschäft habe auch die Bruttomargen gesteigert. Die aktuelle Bewertung impliziere jedoch eine langfristige operative Marge von acht Prozent, und dies sei nicht realistisch. Der Experte bleibt daher weiter vorsichtig für die Aktie gestimmt.

ALCATEL-LUCENT

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für Alcatel-Lucent nach Zahlen von 1,25 auf 1,90 Euro angehoben, aber die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Die operativen Margen des Netzwerksausrüsters erholten sich zwar, die Sorgen um den Free Cashflow des Unternehmens hielten aber an, schrieb Analyst Achal Sultania in einer Studie vom Mittwoch. Der Experte hob seine Ergebnisprognosen an, bleibt aber wegen der schlechten Aussichten für den Free Cashflow bei seiner neutralen Einstufung der Aktie.

ALCATEL-LUCENT

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Alcatel-Lucent nach Zahlen von 1,19 auf 1,40 Euro angehoben, aber die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Das operative Ergebnis (EBIT) des Netzwerkausrüsters habe zwar über den Markterwartungen gelegen, der negative Free Cashflow habe jedoch enttäuscht, schrieb Analyst Sandeep Deshpande in einer Studie vom Mittwoch. Es sei noch nicht klar, ob die neue Unternehmensstrategie funktioniere. Das zweite Quartal habe auch von einem positiven Produktmix profitiert, so dass das Zahlenwerk so vielleicht nicht zu wiederholen sei.

ALCATEL-LUCENT

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Alcatel-Lucent nach Zahlen von 1,60 auf 1,90 Euro angehoben, aber die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Beim Netzwerkausrüster seien jetzt die ersten Schritte zurück zur Normalität erkennbar, schrieb Analyst Gareth Jenkins in einer Studie vom Mittwoch. Vor allem beim Umsatz habe das Unternehmen besser als erwartet abgeschnitten, hob der Experte hervor. Der Markt dürfte seine Gewinnprognosen nun dank der stabilen Umsätze, der Erholung im Lizenzgeschäft sowie sinkender Kosten anheben. Der Experte hob seine Bewertung wegen des verkleinerten Lochs in der Rentenkasse sowie der besseren Ergebnisentwicklung an.

BANCO SANTANDER

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Banco Santander nach Zahlen von 4,90 auf 4,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Underperform' belassen. Der Nettoergebnis der Bank habe im zweiten Quartal wegen höherer Rückstellungen für Problemkredite unter seinen Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Santiago Lopez Diaz in einer Studie vom Mittwoch. Der Experte senkte wegen der Rückstellungen sowie wegen des schwachen Wachstums in Brasilien seine Prognose für den Gewinn je Aktie in diesem und dem kommenden Jahr im Durchschnitt um 21 Prozent.

BANCO SANTANDER

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Banco Santander nach Zahlen von 5,75 auf 5,72 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Hold' belassen. Beim Nettobetriebsergebnis habe das spanische Geldhaus seine Erwartungen um ein Fünftel übertroffen, schrieb Analyst David Lock in einer Studie vom Mittwoch. Die deutliche Senkung von risikogewichteten Aktiva habe die Kapitalausstattung im Rahmen der Basel-III-Vorgaben besser aussehen lassen als gedacht. Seine Schätzungen ließ der Experte weitgehend unverändert.

BARCLAYS

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat Barclays nach der Vorlage von Geschäftszahlen von 'Buy' auf 'Hold' abgestuft und das Kursziel von 370 auf 325 Pence gesenkt. Die Höhe der Rückstellungen wegen der Falschberatung von Kunden habe ebenso negativ überrascht wie der Verschuldungsgrad, schrieb Analyst James Invine in einer Studie vom Mittwoch. Auch die Erträge aus dem Investmentbanking hätten enttäuscht.

BARCLAYS

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Barclays nach Ankündigung einer Kapitalerhöhung von 360 auf 320 Pence gesenkt und die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Die Bankenaufsicht des Vereinigten Königreich habe die Bank quasi zur Kapitalerhöhung gezwungen, letztlich sei dies aber nur die natürliche Konsequenz aus den strategischen Management-Entscheidungen des Instituts gewesen, schrieb Analyst John-Paul Crutchley in einer Studie vom Mittwoch. Es sei klar gewesen, dass der politische Wille zum Erhalt großer Bilanzsummen in einer mittelgroßen Volkswirtschaft mittlerweile fehle. Wolle das Kreditinstitut weiter ein globales Investmentbanking betreiben, müsse es eben mit den Kosten dafür leben.

BASF

NEW YORK - Das Analysehaus Jefferies hat das Kursziel für BASF nach Quartalszahlen von 79 auf 74 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Hold' belassen. Der Gewinn je Aktie habe seine Prognose und die Analystenerwartungen verfehlt, schrieb Analyst Laurence Alexander in einer Studie vom Mittwoch. Zudem sei das operative Ergebnis stärker als befürchtet zurückgegangen. Er reduzierte seine Schätzungen für die Jahre 2013 bis 2015, um die fehlende Zugkraft der Endmärkte des Chemiekonzerns zu reflektieren.

BAYER

HANNOVER - Die NordLB hat das Kursziel für Bayer nach Zahlen von 65 auf 69 Euro angehoben, die Einstufung aber auf 'Verkaufen' belassen. Die positive Kursreaktion auf den Quartalsbericht erstaune angesichts der Tatsache, dass die Markterwartungen nur teilweise erfüllt worden seien, schrieb Analyst Thorsten Strauß in einer Studie vom Mittwoch. Das Wachstum insgesamt sei lediglich verhalten ausgefallen, ein Ende der Schwäche der Sparte MaterialScience mithin noch nicht absehbar. Zudem werde der insgesamt beibehaltene Ausblick für das Jahr 2013 vom Vorstand als zunehmend ambitioniert angesehen. Er halte die Aktie nach wie vor für überbewertet, schrieb Strauß.

BAYER

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Bayer nach Zahlen auf 'Overweight' mit einem Kursziel von 95 Euro belassen. Die neuen Produkte der Pharmasparte hätten die Erwartungen um 17 Prozent übertroffen, schrieb Analyst Richard Vosser in einer Studie vom Mittwoch. Die starken Ergebnisse in der Pharmasparte und im Agrogeschäft (CropScience) sollten dem Markt die Sicherheit geben, dass die bestätigte Gesamtprognose des Konzerns auch erreicht werde.

BAYER

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Bayer nach Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 90 Euro belassen. Es habe keine klar negative Überraschung gegeben, schrieb Analyst Daniel Wendorff in einer Studie vom Mittwoch. Jedoch habe der Konzern die Wortwahl beim Ausblick geändert und zeige sich nun vorsichtiger im Bezug auf die Jahresziele, weil die Kunststoffsparte unerwartet schwach abgeschnitten habe.

BAYER

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Bayer nach Zahlen auf 'Accumulate' mit einem Kursziel von 75 Euro belassen. Das solide zweite Quartal des Pharma- und Chemiekonzerns habe den Konsensschätzungen entsprochen, schrieb Analystin Marietta Miemietz in einer Studie vom Mittwoch. Lediglich das Ergebnis je Aktie (EPS) liege dank einer niedrigeren Steuerquote deutlich darüber. Sie begrüße, dass der Konzernausblick trotz der Schwäche bei MaterialScience bestätigt worden sei. Die niedrigeren Ziele für diesen Bereich seien keine Überraschung, könnten aber ein kleiner Stimmungsdämpfer sein.

BAYER

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Bayer nach Zahlen auf 'Kaufen' mit einem fairen Wert von 95 Euro belassen. Die Zahlen zum zweiten Quartal seien im Rahmen der Erwartung ausgefallen, schrieb Analyst Peter Spengler in einer Studie vom Mittwoch. Die exzellente Entwicklung bei den Medikamenten Xarelto, Stivarga und Eylea dürfte Bayer mit dem angehobenen Ausblick für neue Produkte auf 1,4 Milliarden Euro Umsatz 2013 weiter antreiben.

BHP BILLITON

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für BHP Billiton nach dem Ausstieg von Uralkali aus einem Vertriebsbündnis auf 'Neutral' mit einem Kursziel von 1.900 Pence belassen. Das Kaliprojekt Jansen des Minenkonzerns könnte jetzt vor dem Aus stehen, schrieb Analyst Heath Jansen in einer Studie vom Mittwoch. Denn bei einem Kalipreis von etwa 300 US-Dollar, wie ihn Uralkali ins Spiel bringe, werde der Nettokapitalwert des Projekts deutlich negativ. Der Aktienkurs von BHP dürfte aber positiv auf ein Aus für das Projekt reagieren.

BILFINGER

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Bilfinger von 69 auf 67 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Underweight' belassen. Die Anlagen-Aufträge aus dem Energiesektor für den Bau- und Industriedienstleister dürften entgegen bisheriger Branchenerwartungen in den Jahren 2013 bis 2015 um 25 Prozent unter den beiden Vorjahren liegen, schrieb Analyst Tobias Loskamp in einer Studie vom Mittwoch. Auch die Ausgaben der Versorger für Effizienzsteigerungen und Laufzeitverlängerungen dürften schwächeln. Der Experte senkte daher seine Gewinnprognosen für die Kraftwerkssparte des Konzerns.

BP

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für BP nach Zahlen von 485 auf 475 Pence gesenkt und die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Der Gewinn je Aktie des Ölkonzerns habe im zweiten Quartal wegen der Beteiligung an Rosneft und Währungseffekten überraschend die Erwartungen verpasst, schrieb Analyst Kim Fustier in einer Studie vom Mittwoch. Durch Rosneft schwankten die Quartalergebnisse des Unternehmens zunehmend, was einen Abschlag auf die Bewertung rechtfertige. Der Experte ließ seine Gewinnprognosen weitgehend unverändert, geht aber jetzt von noch höheren Kosten in Folge der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko aus.

BP

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für den BP nach Zahlen von 525 auf 515 Pence gesenkt, aber die Einstufung auf 'Overweight' belassen. Er habe nach dem beim Ölkonzern schlechter als erwartet ausgefallenen zweiten Quartal seine Schätzung für den diesjährigen Gewinn je Aktie um fünf Prozent gekürzt, schrieb Analyst Fred Lucas in einer Studie vom Mittwoch. Hinzu kämen weitere Faktoren wie etwas niedrigere Annahmen zum Fördergeschäft. Die Rechtsstreitigkeiten in Folge der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko dürften noch lange dauern, Anleger sollten sich aber auf das eigentliche Geschäft sowie die niedrige Bewertung besinnen.

CELESIO

FRANKFURT - Die DZ Bank hat den fairen Wert für Celesio vor Zahlen von 21,00 auf 19,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Kaufen' belassen. Dem Pharmahändler dürfte eine Gewinnwarnung bevorstehen, schrieb Analyst Thomas Maul in einer Studie vom Mittwoch. Der intensive Rabattwettbewerb im deutschen Großhandel habe sich noch nicht abgeschwächt. Deswegen senkte der Experte seine Schätzungen und den fairen Wert für die Aktie. Der Analyst bleibt dennoch bei seiner Kaufempfehlung, weil unter anderem die Aktie selbst auf Basis seiner niedrigeren Schätzungen noch immer günstig bewertet sei.

DAIMLER

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Daimler nach Zahlen von 55 auf 62 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Die Geschäftsdynamik des Autobauers sollte sich wegen neuer Modelle und der Saisonalität bis Ende des Jahres beschleunigen, schrieb Analyst Jochen Gehrke in einer Studie vom Mittwoch. Das sollte sich angesichts der besseren Auftragseingänge auch im Lastwagengeschäft zeigen. 2014 sollte der Konzern ein operatives Ergebnis (EBIT) von mehr als 9 Milliarden Euro abliefern. Die Zahlen zum zweiten Quartal seien der erste Schritt in die richtige Richtung gewesen, schrieb Gehrke.

DEUTSCHE BANK

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für Deutsche Bank nach Zahlen auf 'Outperform' mit einem Kursziel von 42 Euro belassen. Die Erlöse aus dem Investmentbanking hätten im zweiten Quartal zwar seine Erwartungen erfüllt, das Anleihegeschäft der Bank habe jedoch enttäuscht, schrieb Analyst Daniel Davies in einer Studie vom Mittwoch. Der Experte senkte wegen der höheren Rückstellungen für Belastungen aus Rechtsstreitigkeiten seine Prognose für den diesjährigen Gewinn je Aktie um neun Prozent. Er betrachte die Rückstellungen im zweiten Quartal aber eher als ein Vorziehen denn als eine Erhöhung der Belastungen.

DEUTSCHE BANK

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Deutsche Bank nach Zahlen von 'Buy' auf 'Accumulate' abgestuft und das Kursziel von 44 auf 40 Euro gesenkt. Das zweite Quartal sei wegen der unerwartet hohen Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten hinter den Erwartungen zurückgeblieben, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Mittwoch. Daher habe er seine Gewinnschätzungen gesenkt. Die Rechtsstreitigkeiten blieben der entscheidende Risikofaktor für die Bank. Allerdings seien die Gewinnaussichten des Instituts gut, und die Aktien blieben attraktiv bewertet.

DEUTSCHE BANK

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für die Deutsche Bank nach Zahlen von 37,40 auf 35,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Das zweite Quartal der Bank sei wegen der niedriger als erwartet ausgefallenen Erlösen wenig überzeugend verlaufen, schrieb Analyst Daniele Brupbacher in einer Studie vom Mittwoch. Dies gelte auch für die Aussagen der Bank zu ihrer Verschuldungsquote, die die Debatte um die Kapitalausstattung des Kreditinstituts nicht gänzlich beenden dürften. Der Experte senkte seine Prognose für den bereinigten Gewinn je Aktie für die Jahre 2013 bis 2015 um bis zu sieben Prozent ab.

DEUTSCHE BANK

LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat das Kursziel für Deutsche Bank nach Quartalszahlen von 36 auf 38 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Das Bankhaus habe zwar wegen der Kosten für Rechtsstreitigkeiten einen überraschend niedrigen Überschuss erwirtschaftet, die Bilanz aber verbessere sich weiterhin, schrieb Analyst Jon Peace in einer Studie vom Mittwoch. Die Kurszielerhöhung begründete er mit der Beseitigung des nach dem Basel-III-Regelwerk kalkulierten Kapitaldefizits. Die Aktien erschienen weiterhin attraktiv bewertet, besonders im Vergleich zu den Papieren des Wettbewerbers Barclays.

DIAGEO

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital hat das Kursziel für Diageo nach Zahlen von 2.190 auf 2.270 Pence angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. In Nordamerika habe der weltgrößte Spirituosenhersteller einen guten Preis-Absatz-Mix vorgefunden, schrieb Analyst Carl Short in einer Studie vom Mittwoch. Er senkte die Schätzungen für den Gewinn je Aktie für das angelaufene und das kommende Geschäftsjahr (Ende Juni) wegen Gegenwindes von Wechselkursen leicht, hob jedoch das Kursziel aufgrund höherer Bewertungsmultiplikatoren an.

EADS

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für EADS nach Zahlen von 49 auf 52 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Kaufen' belassen. Die Zahlen zum zweiten Jahresviertel seien solide ausgefallen, und nach dem starken Auftaktquartal habe die Umsatzdynamik beim Luftfahrt- und Rüstungskonzern erwartungsgemäß nachgelassen, schrieb Analyst Zafer Rüzgar in einer Studie vom Mittwoch. Die Zwischenbilanz habe die Markterwartungen zum Teil deutlich übertroffen und sollte der Aktie weiter Auftrieb geben.

EADS

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für EADS nach Zahlen zum zweiten Quartal auf 'Overweight' (Kurs: 45,235 Euro) belassen. Das operative Ergebnis (EBITA) habe die Markterwartungen klar geschlagen, schrieb Analyst David Perry in einer Studie vom Mittwoch. Auch die strategische Neuausrichtung des Flugzeugbauers und Rüstungskonzerns werte er positiv. EADS sei sein 'Top Pick' im Sektor, so Perry. Er sieht bei der Aktie ein Kurspotenzial von 50 Prozent in den nächsten 18 Monaten.

EADS

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für EADS nach Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 47 Euro belassen. Der Flugzeugbauer und Rüstungskonzern habe im zweiten Quartal seine Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Stephan Böhm in einer Studie vom Mittwoch. Das Margenprofil habe sich aufgrund eines gestiegenen Absatzes, einer besseren Preisbildung und operativer Fortschritte beim A380-Programm verbessert. Die bekräftigten Zielen für 2013 sollte EADS nach dem soliden ersten Halbjahr ohne größere Probleme erreichen.

FIAT

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Fiat nach Zahlen von 3,90 auf 5 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Hold' belassen. Die Zahlen des italienischen Autobauer zum zweiten Quartal hätten positiv überrascht, schrieb Analyst Sascha Gommel in einer Studie vom Mittwoch. Der Verlust in Europa sei spürbar weniger schwach ausgefallen als von ihm erwartet. Zudem sein das Preisgefüge in Lateinamerika besser gewesen. Fiat dürfte das untere Ende seiner Jahresziele nun erreichen.

FIAT

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Fiat nach Zahlen von 6,00 auf 6,60 Euro angehoben, aber die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Der Autobauer habe zwar ein solides Zahlenwerk vorgelegt, er mache sich aber weiter Sorgen um die Absatz- und Preisentwicklung des Markts, schrieb Analyst Jose Asumendi in einer Studie vom Mittwoch. Der Experte hob seine Gewinnprognosen wegen wachsender Zuversicht hinsichtlich der Produktion in Nordamerika sowie schneller als gedacht fallenden Verlusten in Europa an.

FMC

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für FMC nach Zahlen auf 'Neutral' mit einem Kursziel von 53 Euro belassen. Das organische Umsatzwachstum des Dialysespezialisten habe zwar im zweiten Quartal zugelegt, die Gewinnmargen hätten seine Erwartungen jedoch verpasst, schrieb Analyst Julien Dormois in einer Studie vom Mittwoch. Die Anpassung der Jahresprognose an das untere Ende der vorherigen Spanne sei hingegen zu erwarten gewesen. Der Experte senkte seine Gewinnprognosen für die beiden kommenden Jahre wegen der schwächeren Margenentwicklung.

FMC

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für FMC nach Zahlen von 54 auf 46 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Zwar habe der Quartalsumsatz den Erwartungen entsprochen, doch die Margen des Dialysespezialistens seien im zweiten Quartal überraschend niedrig ausgefallen, schrieb Analyst Christoph Gretler in einer Studie vom Mittwoch. Wegen des überraschenden Kostentrends habe er seine Gewinnprognosen gesenkt, womit seine Schätzungen jetzt um etwa 3 Prozent unter dem unteren Ende des Konzernausblicks lägen.

FMC

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für FMC nach Zahlen von 48 auf 46 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Hold' belassen. Die Bilanz zum zweiten Quartal sei schwächer als erwartet ausgefallen, und die Herausforderungen für den Dialysespezialisten blieben bestehen, schrieb Analyst Holger Blum in einer Studie vom Mittwoch. Es sei zu früh, von einem Wendepunkt zu sprechen. Höchstwahrscheinlich sei die Abwärtstendenz in diesem Jahr noch nicht am Ende. Blum schätzt anhand von Erfahrungswerten aus dem zweiten Quartal, dass das untere Ende der Ergebnisprognose für FMC für dieses Jahr noch um fünf Prozent zu hoch liegt.

FREENET

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat Freenet vor Quartalszahlen von 'Hold' auf 'Accumulate' hochgestuft und das Kursziel auf 21 Euro belassen. Der Mobilfunkanbieter dürfte die Zahl seiner Vertragskunden leicht gesteigert haben, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Mittwoch. Der freie Cahsflow sollte sich sowohl gegenüber dem ersten Quartal als auch im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert haben. Er rechne mit einer Bestätigung des Jahresausblicks, wobei das Ziel für den durchschnittlichen Umsatz pro Kunden (ARPU) am ehrgeizigsten erscheine. Zur Hochstufung verwies der Experte auf die jüngste Korrektur der Aktie. Zudem liege die Dividendenrendite mit 7,7 Prozent über dem Sektordurchschnitt.

FRESENIUS

HANNOVER - Die NordLB hat die Einstufung für Fresenius SE nach Zahlen auf 'Kaufen' mit einem Kursziel von 110 Euro belassen. Trotz einer für den Medizinkonzern eher enttäuschenden Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr blicke der Vorstand optimistischer auf das zweite Halbjahr, schrieb Analyst Holger Fechner in einer Studie vom Mittwoch. Auf Basis einer guten Positionierung in den Schwellenländern sowie neuer Wachstumsvorhaben sei das Ergebnisziel für das Gesamtjahr weiter angehoben worden. Auch er sehe den Konzern weiter auf einem guten Weg und erwarte unverändert weitere Zuwächse, schrieb der Experte.

FRESENIUS

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für Fresenius SE nach Zahlen auf 'Outperform' mit einem Kursziel von 110 Euro belassen. Er sei zuversichtlich, dass das Wachstum der Bereiche Kabi und Helios im zweiten Halbjahr zulegen werde, schrieb Analyst Julien Dormois in einer Studie vom Mittwoch. Die schwachen Quartalsergebnisse von Kabi seien daher kein Grund zur Sorge. Die Anhebung der Gewinnprognose durch den Gesundheitskonzern sei zu erwarten gewesen. Die jüngsten Kursverluste ließen sich nun als gute Kaufgelegenheit nutzen.

FRESENIUS

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Fresenius SE nach einer Prognoseanhebung auf 'Buy' mit einem Kursziel von 103 Euro belassen. Er habe seine Umsatzerwartungen an den Bereich Kabi des Medizinkonzerns leicht gesenkt, schrieb Analyst Martin Wales in einer Studie vom Mittwoch. Der Experte passte seine Gewinnschätzungen zudem an niedrigere Annahmen zur Tochter Fresenius Medical Care sowie Währungseffekte an.

FRESENIUS

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für Fresenius SE nach Zahlen von 103 auf 105 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Outperform' belassen. Er habe trotz niedrigerer Annahmen zur Tochter Fresenius Medical Care seine Gewinnprognosen für den Medizinkonzern noch leicht angehoben, schrieb Analyst Christoph Gretler in einer Studie vom Mittwoch. Das Geschäft des Bereichs Helios sowie das Nordamerikageschäft von Kabi verliefen gut. Der Experte betrachtet die Kursschwäche als Reaktion auf das Zahlenwerk daher als Kaufgelegenheit.

GAGFAH

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Gagfah auf 'Hold' mit einem Kursziel von 10,50 Euro belassen. Operativ sei Licht am Horizont zu erkennen, schrieb Analyst Markus Scheufler in einer Studie vom Mittwoch. Rund ein Drittel der Mittel aus der jüngsten Kapitalerhöhung dürften für Investitionen verwendet werden, was das bereinigte Mietenwachstum 2014 auf über 2 Prozent heben könnte. Erfolgreiche Refinanzierungen im kommenden Jahr könnten eine Anhebung der Unternehmensprognosen nach sich ziehen. Er bleibe mit seiner Empfehlung für den Immobilienkonzern auf 'Hold', bis die neue Strategie erste Erfolge zeige.

GEA GROUP

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Gea Group nach Zahlen von 28 auf 32 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Halten' belassen. Ergebnisseitig habe der Maschinenbauer von den Restrukturierungen der vergangenen Jahre profitiert, schrieb Analyst Zafer Rüzgar in einer Studie vom Mittwoch. Er erwarte dennoch keine nachhaltigen Kursimpulse von der Zwischenbilanz. Auf dem gegenwärtigen Bewertungsniveau sei das Aufwärtspotenzial weitgehend ausgeschöpft.

GEA GROUP

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat das Kursziel für Gea Group nach Zahlen von 30 auf 32 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Hold' belassen. Trotz der überzeugenden Zahlenvorlage des Spezialmaschinenbauers werde das Erreichen der Unternehmensziels auf oparativer Ebene kein Spaziergang, schrieb Analyst Henning Breiter in einer Studie vom Mittwoch. Diese Einschätzung habe die Analystenkonferenz bestätigt.

GEA GROUP

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Gea Group nach Zahlen von 30 auf 32 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Add' belassen. Der Auftragseingang im zweiten Quartal steche hervor, schrieb Analyst Sebastian Growe in einer Studie vom Mittwoch. Die hohen Bestellungen seien von einer sehr hohen Nachfrage in der Prozesstechnik getrieben worden. Er lasse seine Schätzungen für den Betrieb unverändert, beziehe aber nun Einmalkosten für den Verkauf des Wärmetauschergeschäfts in Hohe von 20 Millionen Euro ein. Wegen der zunehmenden Fokussierung auf den Free Cash Flow habe er das Kursziel angehoben.

GEA GROUP

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Gea Group nach Zahlen von 30 auf 35 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Wegen des besser als erwarteten Auftragseingangs des Spezialmaschinenbauers habe sie ihre Prognose für den Gewinn je Aktie in den kommenden beiden Jahren um 11 bzw 17 Prozent angehoben, schrieb Analystin Natalia Mamaeva in einer Studie vom Mittwoch. Der Markt dürfte die Bewertung des Unternehmens wegen der Belastbarkeit des Geschäfts mit der Lebensmittelbranche noch weiter steigern. Hinzu käme der geplante Verkauf des Wärmetauschergeschäfts und bei einer Verbesserung des Cashflows auch noch die Wiederaufnahme von Zukäufen.

GEA GROUP

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Gea Group nach Zahlen von 27,50 auf 29,50 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Der Auftragseingang des Spezialmaschinenbauers sei im zweiten Quartal zwar stark ausgefallen, schrieb Analyst Glen Liddy in einer Studie vom Mittwoch. Er habe seine Prognosen für die operativen Spartenergebnisse (EBIT) in diesem Jahr aber unverändert gelassen und seine Schätzung des diesjährigen Gewinns je Aktie wegen der Kosten der Strategieüberprüfung um drei Prozent gesenkt. Die Unternehmensbewertung dürfte durch den geplanten Verkauf des Wärmetauschergeschäfts zwar steigen, dies dürfte aber ein Jahr dauern. Der Experte hob sein Kursziel im Zuge der Vorverlegung der Bewertungsbasis an.

GEA GROUP

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Gea Group nach Zahlen von 27 auf 31 Euro angehoben, aber die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Nach dem guten zweiten Quartal des Spezialmaschinenbauers habe er seine Prognose für den Auftragseingang um zwei bis drei Prozent angehoben, schrieb Analyst Sven Weier in einer Studie vom Mittwoch. Die gute Stimmung der Aktie gegenüber dürfte wegen des soliden Kerngeschäfts und des geplanten Verkaufs des Wärmetauschergeschäfts erst einmal anhalten. Der Experte sieht aber die Gefahr, dass der zuletzt in den Medien genannte Verkaufserlös nicht der tatsächlichen Geschäftsentwicklung entsprechen könnte.

GERRY WEBER

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Gerry Weber nach einem Zukauf in Belgien auf 'Hold' mit einem Kursziel von 35 Euro belassen. Die Mehrheitsübernahme von 19 Franchise-Läden habe nur wenig Einfluss auf die Zahlen, schrieb Analystin Yasmin Moschitz in einer Studie vom Mittwoch. Die Umsätze könnten zwar um 10 bis 12 Millionen Euro zunehmen, unter dem Strich tue sich aber kaum etwas.

GERRY WEBER

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Gerry Weber auf 'Accumulate' mit einem Kursziel von 40 Euro belassen. Die Übernahme der Mehrheit an den Betreibergesellschaften von 19 'Houses of Gerry Weber'-Franchisefilialen in Belgien passe zur Strategie des Modekonzerns, seine Einzelhandelsaktivitäten in Deutschland und den europäischen Kernmärkten auszubauen, schrieb Analyst Philipp Rigters in einer Studie vom Mittwoch. Er begrüße die Transaktion, die allerdings nur einen geringen Einfluss auf das Unternehmen habe.

HEIDELBERGCEMENT

HANNOVER - Die NordLB hat das Kursziel für HeidelbergCement nach Zahlen von 65 auf 62 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Kaufen' belassen. Die erfolgreichen Sparprogramme und die stringente Umsetzung von Preiserhöhungen seien die größten Pluspunkte in der Zwischenbilanz, schrieb Heino Hammann in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie. Die Wachstumsschwäche in einigen Schwellenländern und die immer noch hohe Verschuldung blieben auf der Negativseite.

HEIDELBERGCEMENT

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für HeidelbergCement nach Zahlen zum zweiten Quartal auf 'Buy' mit einem Kursziel von 74 Euro belassen. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (OIBD) habe seine Schätzung um ein Prozent übertroffen, der Umsatz sei wie von ihm erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Norbert Kretlow in einer Studie vom Mittwoch. Positiv überrascht habe das Geschäft in Westeuropa und Asien. Zudem seien die Erholung des Zementmarktes in den USA und auch die Preisbildung intakt.

HOCHTIEF

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Hochtief von 70 auf 67 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf 'Overweight' belassen. Er habe seine Gewinnprognosen wegen geänderten Annahmen zur australischen Tochter Leighton sowie jüngsten Beteiligungsverkäufen gesenkt, schrieb Analyst Tobias Loskamp in einer Studie vom Mittwoch. Die Tochter Leighton dürfte aber dank ihres attraktiven Risiko-Ertrags-Profils der nächste Kurstreiber für die Aktie des Bauunternehmens sein. Es könnte angesichts der Sorgen über die Nachfrage aus der Rohstoffindustrie jedoch noch dauern, bis sich die Stimmung der Märkte gegenüber Leighton aufhelle.

HUGO BOSS

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Hugo Boss nach Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 95 Euro belassen. Der Modekonzern habe solide Quartalszahlen vorgelegt, die seine Erwartungen allerdings leicht verfehlt hätten, schrieb Analyst Christian Schwenkenbecher in einer Studie vom Mittwoch. Die fundamentalen Wachstumstreiber blieben weiterhin intakt.

HUGO BOSS

HANNOVER - Die NordLB hat das Kursziel für Hugo Boss nach Zahlen von 96 auf 98 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Kaufen' belassen. Die bestätigte Wachstumsprognose für das Gesamtjahr deute auf ein beschleunigtes Umsatz- und Ergebniswachstum im zweiten Halbjahr hin, schrieb Analyst Wolfgang Vasterling in einer Studie vom Mittwoch. Im Branchenvergleich erscheine die Aktie nicht zu teuer. Die Bilanzkennziffern hätten sich in den vergangenen Jahren stetig verbessert. Hinzu komme eine attraktive Dividendenrendite. Weitere Aktienteilverkäufe von Großaktionär Permira seien für die kommenden sechs Monate nicht zu erwarten.

HUGO BOSS

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Hugo Boss nach Quartalszahlen auf 'Hold' mit einem Kursziel von 88 Euro belassen. Die Profitabilität habe die Erwartungen klar übertroffen und zeige, dass der Modekonzern auf einem guten Weg hin zu seinem Jahresziel sei, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Mittwoch. Der Experte kündigte eine Überarbeitung seiner Aktienbewertung an.

HUGO BOSS

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Hugo Boss nach Zahlen auf 'Hold' mit einem Kursziel von 86 Euro belassen. Trotz guter Resultate zum zweiten Quartal scheine der Ausblick des Modekonzerns weiter ambitioniert, schrieb Analyst Andreas Riemann in einer Studie vom Mittwoch. Im zweiten Halbjahr sei ein Wachstum beim bereinigten operativen Ergebnis (EBITDA) von 10 Prozent erforderlich.

IAG

LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat die Einstufung für International Airlines Group (IAG) vor Zahlen auf 'Buy' belassen. Die Verbesserung der Quartalsresultate dürfte von einem verbesserten Preisumfeld in Nordamerika, geringeren Kerosinkosten, Lohnsenkungen bei Iberia und einer Trendwende bei der übernommenen BMI profitieren, schrieb Analyst Andrew Evans in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Er rechne nicht mit der Veröffentlichung eines Ausblicks, aber mit Aussagen der Fluggesellschaft zu Fortschritten auf dem Weg zum angestrebten operativen Ergebnis (EBIT) von 1,6 Milliarden Euro. Er bevorzuge die Branchenvertreter Lufthansa und IAG weiterhin gegenüber dem Konkurrenten Air France-KLM.

INFINEON

HANNOVER - Die NordLB hat das Kursziel für Infineon nach Zahlen von 7,20 auf 7,70 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Kaufen' belassen. Infineon habe die Erwartungen übertroffen und den Ausblick für das aktuelle Geschäftsjahr angehoben, schrieb Analyst Wolfgang Donie in einer Studie vom Mittwoch. Die sich andeutende Erholung der Halbleiterbranche lasse auf eine weitere Verbesserung der Aussichten für das kommende Jahr hoffen. Er habe seine Schätzungen angehoben, schrieb der Experte.

INFINEON

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Infineon nach Zahlen auf 'Overweight' mit einem Kursziel von 9 Euro belassen. Der Chiphersteller habe ein starkes Zahlenwerk vorgelegt, auf das der Markt wegen des in Aussicht gestellten Anstiegs der Investitionsausgaben aber negativ reagiert habe, schrieb Analyst Sandeep Deshpande in einer Studie vom Mittwoch. Die gesteigerten Investitionen dürften aber nur begrenzte Auswirkungen auf die Margen haben, wenn auch die Umsätze entsprechend zulegten. Der Umsatzausblick auf das laufende Quartal sei zudem nicht sehr aggressiv ausgefallen, was den nächsten Kurstreiber bescheren könnte.

INFINEON

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Infineon nach Zahlen von 7,60 auf 7,40 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf 'Buy' belassen. Sowohl das dritte Geschäftsquartal des Halbleiterspezialisten als auch der Ausblick auf das vierte Quartal hätten die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Malte Schaumann in einer Studie vom Mittwoch. Die steigenden Investitionsausgaben dürften auf kurze Sicht eine Rückkehr zu Spartenmargen von 15 Prozent verhindern, dies sei aber auch nicht zu erwarten gewesen. Der Experte passte sein Kursziel an die Sektorbewertung an.

INFINEON

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Infineon nach Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 8 Euro belassen. Die Ergebnisse des Chipherstellers seien besser als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Gareth Jenkins in einer Studie vom Mittwoch. Es deute zwar einiges darauf hin, dass sich das Geschäft dem Höhepunkt im Zyklus annähere. Der Konzern sei aber im Vergleich mit seinen Konkurrenten dem zur Zeit schwierigen Markt für teure Smartphones kaum ausgesetzt.

INFINEON

FRANKFURT - Die Commerzbank hat Infineon nach Zahlen von 'Buy' auf 'Add' abgestuft und das Kursziel von 8,50 auf 8,00 Euro gesenkt. Die Gewinnspannen bewegten sich beim Chiphersteller zwar langsam, aber doch in die richtige Richtung, schrieb Analyst Thomas Becker in einer am Mittwoch vorgelegten Studie. Die Umsatzdynamik ist aus Sicht des Experten intakt, die Segment-Marge dürfte 2015 zu einem Wert von 15 Prozent zurückkehren. Dabei würden die Aktien mit einem Abschlag von 20 Prozent zur Branche gehandelt, obwohl das Wachstum stärker gewesen sei als bei den Konkurrenten. Kurzfristig mangele es jedoch an Kurstreibern, begründete er sein neues Votum.

INFINEON

NEW YORK - Die amerikanische Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel für Infineon von 6,20 auf 6,30 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Equal-weight' belassen. Die Dynamik beim Chiphersteller kühle sich trotz eines sehr guten dritten Geschäftsquartals ab, schrieb Analyst Francois Meunier in einer Studie vom Mittwoch. Das Verhältnis von Aufträgen zu Umsätzen sei gegenüber dem Vorquartal zurückgegangen. Zudem seien die Investitionsausgaben auf dem Vormarsch. Aufgrund etwas höherer Umsatzschätzungen und stärkerem Bargeldzufluss steige sein Kursziel, schrieb der Experte. Auch seine langfristigen Vorhersagen für die Margen des operativen Ergebnisses (EBIT) bleibe gültig.

INFINEON

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für Infineon nach Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 7,70 Euro belassen. Das dritte Geschäftsquartal des Chipherstellers sei zwar besser als erwartet verlaufen, schrieb Analyst Amit Harchandani in einer Studie vom Mittwoch. Die gestiegene Kapitalintensität habe das Zahlenwerk jedoch überschattet, da dies die Steigerung der Gewinnmargen im kommenden Geschäftsjahr belaste. Der Experte hob allerdings seine Umsatzprognose für das kommende Jahr an.

IVG IMMOBILIEN

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat das Kursziel für IVG Immobilien von 0,20 auf 0,05 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Sell' belassen. Eine Insolvenz sei nun wahrscheinlicher geworden, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Mittwoch. Der Experte verwies auf Aussagen des Vorstands vom Vortag, wonach derzeit sorgfältig überprüft werde, 'ob die positive Fortbestehungsprognose für die IVG Immobilien AG aufrecht erhalten werden kann'.

K+S

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat K+S nach dem Ausscheiden des russischen Konkurrenten Uralkali aus einem Vertriebsbündnis von 'Buy' auf 'Sell' abgestuft und das Kursziel für die Kasseler von 42 auf 15 Euro gesenkt. Der Salz- und Düngemittelhersteller werde stark unter sinkenden Preisen leiden, schrieb Analyst Nils-Peter Fitzl in einer Studie vom Mittwoch.

K+S

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für K+S nach dem Ausstieg von Uralkali aus einem Vertriebsbündnis von 35 auf 27 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf 'Kaufen' belassen. Er sehe ein erhöhtes Risiko, dass der Kalipreis durch die Auflösung der Vertriebsallianz weiter unter Druck gerate, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Mittwoch. Der Experte senkte daher seine Prognosen für den Gewinn je Aktie des Düngemittel- und Salzproduzenten im laufenden und im kommenden Jahr. Da durch den deutlichen Kurssturz ein Großteil der Unsicherheit eingepreist sein sollte, bleibe er aber bei seinem Kaufvotum.

K+S

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für K+S nach dem Ausstieg von Wettbewerber Uralkali aus einer Vertriebsallianz von 26,50 auf 16,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Underperform' belassen. Sie gehe jetzt davon aus, dass die Kalipreise des Düngemittelkonzerns in diesem um 9 und im kommenden Jahr um 11 Prozent sinken dürften, schrieb Analystin Heidi Vesterinen in einer Studie vom Mittwoch. Bei einem angenommenen Kalipreis von 300 US-Dollar je Tonne im kommenden Jahr hätte die Aktie noch deutliches Abwärtspotenzial, da der faire Wert dann bei 10 Euro je Aktie liegen würde. Vertragspreise von deutlich unter 300 US-Dollar könnten sogar die nachhaltige Überlebensfähigkeit des Unternehmens in Frage stellen.

K+S

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat K+S nach dem erklärten Ausscheiden von Uralkali aus einem Vertriebsbündnis von 'Buy' auf 'Neutral' abgestuft und das Kursziel von 40 auf 21 (Kurs: 20,215) Euro fast halbiert. Der Ausstieg aus der Allianz und die geänderte Strategie von Uralkali wirkten sich auf den gesamten Kalimarkt aus, schrieb Analyst Andrew Benson in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Er geht nun für das kommende Jahr von durchschnittlichen Kalipreisen von 350 US-Dollar und nicht länger von 425 US-Dollar je Tonne aus, Es sehe so aus, als habe Uralkali einen Preiskampf in der Branche losgetreten. Dessen Dauer sei unklar, vor dem Jahr 2015 dürften sich die Preise aber nicht erholen.

K+S

FRANKFURT - Die Commerzbank hat K+S auf 'Reduce' abgestuft und das Kursziel auf 14 Euro gesenkt. Am Vortag hatte Analyst Lutz Grüten die Titel wegen des Zusammenbruchs einer bedeutenden Vertriebsallianz des russischen Konkurrenten Uralkali unter Beobachtung ('under review') gestellt. Vorher hatte er das Papier mit 'Buy' und einem Kursziel von 43 Euro eingestuft. Die Kali-Welt habe sich geändert, begründete der Experte die Umstufung. Die ersten Unternehmen hätten nach dem Zusammenbruch Produktionsausweitungen angekündigt. Die vorherrschende Strategie 'Preis vor Menge' verschwinde damit. Seine Schätzung für den Gewinn je Aktie bei K+S strich Grüten um 84 Prozent zusammen. Für den Aktienkurs bestünden weitere Abwärtsrisiken.

K+S

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für K+S nach dem Ausscheiden von Uralkali aus einem Vertriebsbündnis auf 'Sell' mit einem Kursziel von 23 Euro belassen. Die Preise für Kali dürften jetzt eine deutliche Korrektur vollziehen, und der Salz- und Düngemittelhersteller sei mit seinen vergleichweise hohen Kosten hier besonders verwundbar, schrieb Analyst Joe Dewhurst in einer Studie vom Mittwoch. Die Preise könnten bis auf 288 US-Dollar je Tonne fallen, was den Produktionskosten des Unternehmens entspreche.

K+S

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat K+S nach dem Ausstieg von Uralkali aus einem Vertriebsbündnis von 'Overweight' auf 'Neutral' abgestuft und das Kursziel von 44 auf 23 Euro gesenkt. Die vom Salz- und Düngemittelhersteller im kommenden Jahr erzielten Preise dürften jetzt um 20 Prozent niedriger liegen, schrieb Analyst Jesko Mayer-Wegelin in einer Studie vom Mittwoch. Die weitere Entwicklung der Kalipreise sei aber sehr unsicher. Der Experte senkte seine Prognose für das operative Ergebnis (EBIT) im kommenden Jahr um über die Hälfte auf 414 Millionen Euro.

K+S

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für K+S nach dem Zusammenbruch einer Vertriebsallianz des Konkurrenten Uralkali von 27 auf 15 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Sell' belassen. Sie senke die Schätzungen für den Gewinn je Aktie 2014 bei dem Dünger- und Salzproduzenten um 44 Prozent, schrieb Analystin Virginie Boucher-Ferte in einer Studie vom Mittwoch. Trotz des Kurssturzes von rund 24 Prozent am Vortag sei die Bewertung der Aktie angesichts der Preisaussichten noch zu hoch. Es drohten weitere Kursverluste.

KPN

LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat das Kursziel für KPN von 1,10 auf 1,50 Euro angehoben, die Einstufung aber auf 'Reduce' belassen. Seine Kurszielerhöhung basiere auf der Einschätzung, dass es bei dem geplanten Verkauf der Mobilfunk-Tochter E-Plus an den Wettbewerber Telefonica Deutschland Fortschritte gebe, schrieb Analyst Frederic Boulan in einer Studie vom Mittwoch. Die Wahrscheinlichkeit dafür betrage etwa 75 Prozent. Der Deal würde es dem niederländischen Telekomkonzern KPN erlauben, seine Verschuldung zu reduzieren und damit die Dividende zu erhöhen. Das Geschäft im Heimatmarkt indes sei überbewertet und stehe vor bedeutenden Herausforderungen.

KUKA

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Kuka vor Zahlen auf 'Accumulate' mit einem Kursziel von 38 Euro belassen. Die Quartalsresultate des Roboter- und Anlagenbauers dürften eine anhaltend starke Nachfrage und ein vernünftiges Umsatzniveau belegen, schrieb Analyst Holger Schmidt in einer Studie vom Mittwoch. Seine Einschätzung der Aktie spiegele die solide Vorhersagbarkeit der Geschäftsentwicklung, Marktanteilsgewinne und die im Branchenvergleich immer noch attraktive Bewertung wider.

LINDE

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Linde von 174 auf 170 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Trotz der besser als erwartet ausgefallenen Zahlen im zweiten Jahresviertel belasteten Wechselkurse und die schleppende Erholung der weltweiten Konjunktur, schrieb Analyst Eggert Kuls in einer Studie vom Mittwoch. Wegen des etwas vorsichtigeren mittelfristigen Ausblicks reduziere er das Kursziel. Australien und Brasilien hätten schwach abgeschnitten - hier sei auch keine Besserung in Sicht. China hingegen bleibe mit zweistelligem Wachstum stark.

LINDE

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat die Einstufung für Linde nach Zahlen auf 'Overweight' mit einem Kursziel von 166 Euro belassen. Das zweite Quartal des Herstellers von Industriegasen habe keine Überraschungen mit sich gebracht, bestätige aber das strukturelle Wachstum des Konzerns, schrieb Analyst Sebastian Satz in einer Studie vom Mittwoch. Die aktuelle Bewertung werde den defensiven Qualitäten des Geschäftsmodells nicht gerecht. Der Markt mache sich zuviel Sorgen um das zukünftige Wachstum. Die Bewertung sei weiter attraktiv.

LINDE

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für Linde nach Zahlen von 130 auf 140 Euro angehoben, aber die Einstufung auf 'Underperform' belassen. Der Hersteller von Industriegasen habe im zweiten Quartal ein solides Wachstum hingelegt und er habe seine Schätzungen minimal angehoben, schrieb Analyst Chris Counihan in einer Studie vom Mittwoch. Er ziehe aber weiter den Konkurrenten Air Liquide vor. Der Experte hob das Kursziel wegen einer Anpassung der Marktbewertungen und der Vorverlegung der Bewertungsbasis an.

LUFTHANSA

LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat die Einstufung für Lufthansa vor Zahlen auf 'Buy' belassen. Seine Schätzung für das operative Ergebnis (EBIT) im ersten Halbjahr liege über der Konsensprognose, schrieb Analyst Andrew Evans in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Nach der Neuberechnung des Vorjahreswerts könnten sich die Markterwartungen als zu konservativ erweisen. Ebenfalls konservativ dürfte der Ausblick der Fluggesellschaft ausfallen. Er bevorzuge die Branchenvertreter Lufthansa und IAG weiterhin gegenüber dem Konkurrenten Air France-KLM.

MAN

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für MAN nach Zahlen auf 'Hold' mit einem Kursziel von 85 Euro belassen. Die Erwartungen habe der Lastwagen- und Anlagenbauer erfüllt, schrieb Analyst Sascha Gommel in einer Studie vom Mittwoch. Kurz zusammengefasst habe der Zwischenbericht nicht viel Neues hervorgebracht, weswegen er seine Schätzungen nur leicht angepasst habe.

MORPHOSYS

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Morphosys nach Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 54 Euro belassen. Das Biotechnologie-Unternehmen habe ein starkes zweites Quartal mit verbesserter Profitabilität hingelegt, schrieb Analyst Daniel Wendorff in einer Studie vom Mittwoch. Der Hauptgrund für das gemessen an seinen Erwartungen bessere Abschneiden beim operativen Ergebnis (EBIT) seien niedrigere Ausgaben für Forschung und Entwicklung gewesen.

NORMA GROUP

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat das Kursziel für Norma Group vor Zahlen von 33 auf 35 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Die Zwischenbilanz dürfte einmal mehr die Robustheit des Geschäftsmodels demonstrieren, schrieb Analyst Philippe Lorrain in einer Studie vom Mittwoch. Er gehe davon aus, dass der Verbindungstechnikhersteller auf der Basis eines stabilen zweiten Quartals die Gesamtjahresprognose bestätige.

OSRAM

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Osram nach vorläufigen Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 34 Euro belassen. Das dritte Geschäftsquartal habe solide Ergebnisse gezeigt, schrieb Analyst Sebastian Growe in einer Studie vom Mittwoch. Trotz des jüngsten Kursaufschwungs sei die Aktie des Lichtunternehmens im Vergleich mit den Konkurrenten günstig bewertet. Er müsse seine Schätzung für das operative Ergebnis (EBITA) in diesem Jahr nach der angehobenen Prognose um 10 Prozent erhöhen. Das mache ihn zudem zuversichtlich, dass seine Schätzung für des EBITA für das kommende Jahr in Reichweite sei.

OSRAM

NEW YORK - JPMorgan hat die Einstufung für Osram nach Zahlen für das dritte Geschäftsquartal auf 'Underweight' mit einem Kursziel von 29 (Kurs 28,95) Euro belassen. Die bereinigte Profitabilität des Lichtspezialisten sei gut gewesen, schrieb Analyst Andreas Willi in einer Studie vom Mittwoch. Zwar habe der Umsatz seine Erwartung verfehlt, der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (bereinigtes EBITA) sei allerdings überraschend hoch gewesen.

PSI

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für PSI nach Zahlen auf 'Add' mit einem Kursziel von 17 Euro belassen. Das zweite Quartal sei beim Softwareunternehmen eine Übergangsphase gewesen, schrieb Analyst Florian Treisch in einer Studie vom Mittwoch. Er sehe das operative Ergebnis (EBIT) des Gesamtjahrs am unteren Ende der Prognosebandbreite. Der Experte passte seine Schätzungen wegen leicht verfehlter Erwartungen an, blieb aber bei seinem Votum und Kursziel.

QIAGEN

NEW YORK - Das Analysehaus Jefferies hat die Einstufung für Qiagen nach Quartalszahlen auf 'Hold' mit einem Kursziel von 14,50 Euro belassen. Der Umsatz, das operative Ergebnis und der Ausblick des Biotechkonzerns hätten im Rahmen der Erwartungen gelegen, schrieb der Experte Peter Welford in einer Studie vom Mittwoch. Positiv wertete er die Ankündigung eines neuen Aktienrückkaufprogramms sowie die etwas bessere Kundennachfrage.

QIAGEN

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Qiagen nach Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 25 Euro belassen. Auf organischer Basis seien die Zahlen zum zweiten Quartal gut ausgefallen, schrieb Analyst Daniel Wendorff in einer Studie vom Mittwoch. Auf der negativen Seite habe das Biotechnologieunternehmen 76 Millionen US-Dollar für Umstrukturierungen verbucht. Damit seien die anvisierten Einmalbelastungen von bis zu 40 Millionen Dollar in diesem Jahr bereits deutlich überholt. Tatsächlich sehe er wegen des angekündigten weiteren Aktienrückkaufs im Volumen von 100 Millionen Dollar den Zwischenbericht aber positiv.

QIAGEN

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital hat das Kursziel für Qiagen von 18,50 auf 19,00 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Das zweite Quartal des Biotechunternehmes habe im Rahmen der Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Sho Matsubara in einer Studie vom Mittwoch. Das Unternehmen sei mit seinen Produkten für die personalisierte Medizin sowie seiner Genforschung weiter gut aufgestellt.

RHEINMETALL

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Rheinmetall nach Veröffentlichung der Gewinnwarnung von 42 auf 38 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Halten' belassen. Negativ stimme ihn die Aussage, dass der Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit zusätzlichen Akquisitionskosten für Großprojekte und erhöhten Abwicklungskosten rechnet, schrieb Analyst Zafer Rüzgar in einer Studie vom Mittwoch. Den erwarteten Margendruck dürfte der Konzern ohne Kosteneinsparungen nicht ausgleichen können. Er senkte seine Prognosen.

RHEINMETALL

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat Rheinmetall von 'Buy' auf 'Hold' abgestuft und das Kursziel von 45 auf 38 Euro gesenkt. Die Gewinnwarnung in der Militärsparte habe ihn überrascht, schrieb Analyst Michael Raab in einer Studie vom Mittwoch. Während zwei von drei Gründen dafür einmaliger Natur seien, könnte der dritte Grund für die Gewinnwarnung - die gesenkten Umsatzprognosen für das hochmargige Munitionsgeschäft - auch in den kommenden Jahren auf die Margen drücken. Der Experte senkte seine Prognosen für das operative Ergebnis (EBIT) in den Jahren 2013 und 2014.

RHEINMETALL

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Rheinmetall nach Zahlen von 48 auf 47 Euro gesenkt, und die Einstufung auf 'Overweight' belassen. Schon vor der Prognosesenkung des Rüstungskonzerns und Automobilzulieferers habe er dessen Mittelfristzielen skeptisch gegenüber gestanden,, schrieb Analyst Richard Schramm in einer Studie vom Mittwoch. Er habe daher seine Schätzungen für das Jahr 2014 nur leicht gesenkt. Der Auftragsbestand befinde sich jedoch auf einem Rekordstand, und die Aktie bleibe wegen des positiven Einflusses von Umstrukturierungen weiter attraktiv.

RHÖN-KLINIKUM

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Rhön-Klinikum auf 'Buy' mit einem Kursziel von 22,50 Euro belassen. Dass das Bundeskartellamt dem Klinikbetreiber Asklepios die beabsichtigte Aufstockung seiner Beteiligung am Konkurrenten untersagt habe, bedeute keinen Kurswechsel der Behörde, schrieb Analyst Konrad Lieder in einer Studie vom Mittwoch. Vielmehr sei Asklepios nicht bereit gewesen, die Vorbedingung eines Verkaufs seiner Kliniken in Goslar zu akzeptieren. Der nächste Schritt könnte eine außergerichtliche Einigung zwischen Rhön-Klinikum und seinen Anteilseignern Asklepios und B. Braun sein. Diese könnte den Weg für eine zweite Übernahmeofferte des Medizinkonzerns Fresenius ebnen.

SCHNEIDER ELECTRIC

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital hat das Kursziel für Schneider Electric nach Zahlen von 58 auf 62 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Hold' belassen. Das operative Ergebnis des Elektrotechnikkonzerns habe im ersten Halbjahr die Markterwartungen übertroffen, seine eigene Schätzung wegen Sonder- und Währungseffekten jedoch nicht erreicht, schrieb Analyst Jawahar Hingorani in einer Studie vom Mittwoch. Der Experte hob seine Prognose für Umsatz und operatives Ergebnis (EBIT) für die beiden kommenden Jahre an. Nach der zuletzt überdurschnittlichen Kursentwicklung sei die Aktie jedoch fair bewertet.

STADA

FRANKFURT - Die DZ Bank hat den fairen Wert für Stada vor Zahlen von 36 auf 38 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Kaufen' belassen. Die bevorstehende Zahlenvorlage dürfte den guten Weg des Arzneimittelherstellers untermauern, schrieb Analyst Thomas Maul in einer Studie vom Mittwoch. Die starke Position im Wachstumsmarkt Russland, die zunehmende Bedeutung von Markenprodukten im Portfolio und die Übernahmefantasie um das Unternehmen seien einen Kauf der Aktien wert.

TAKKT

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Takkt nach Zahlen von 14,80 auf 15,70 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Das organische Wachstum erhole sich beim Büromöbelversand weiter, schrieb Analyst Thilo Kleibauer in einer Studie vom Mittwoch. Die operative Marge (EBITDA-Marge) habe zudem im zweiten Halbjahr starkes Potenzial. Auch dank eines höheren Streubesitzes dürfte die Aktie für Anleger zunehmend attraktiv werden.

TAKKT

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Takkt auf 'Hold' mit einem Kursziel von 13 Euro belassen. Der Büromöbelversender dürfte seine Warnung wohl auf einen anderen Tag verschoben haben, schrieb Analyst Daniel Gleim in einer Studie vom Mittwoch. Den bestätigten Ausblick schätzt er als ambitioniert ein und rechnet statt eines Plus beim organischen Umsatz nun mit einem Rückgang um 0,5 Prozent. Der Experte erwartet, dass die Aktie ihre Dynamik kurzfristig verlieren dürfte und der Konzern seine Prognose möglicherweise senken werde.

TELEFONICA DEUTSCHLAND

LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat das Kursziel für Telefonica Deutschland von 6,60 auf 6,40 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Die geplante Übernahme des Wettbewerbers E-Plus dürfte es der Telefonica-Tochter erlauben, bedeutende Synergien zu erzielen, schrieb Analyst Frederic Boulan in einer Studie vom Mittwoch. Der anvisierte Kaufpreis erscheine insofern vernünftig, und der Deal dürfte sich langfristig positiv auf den Aktienkurs auswirken. Auf Sicht der nächsten zwölf Monate jedoch dürften regulatorische und andere Risiken überwiegen.

THYSSENKRUPP

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat ThyssenKrupp von 'Buy' auf 'Sell' abgestuft, das Kursziel aber auf 16 Euro belassen. Der Markt stehe dem Stahlkonzern zu optimistisch gegenüber, weil er bereits von einem erfolgreichen Verkauf des Stahlgeschäfts in den USA ausgehe und andere Risiken übersehe, schrieb Analyst Carsten Riek in einer Studie vom Mittwoch. Dazu gehöre die Gefahr einer Kapitalerhöhung. Der Markt rechne beim Verkauf des amerikanischen Stahlgeschäfts mit einem Erlös von 2,7 Milliarden Euro, was durchaus realistisch sei. Es sei aber zunehmend unwahrscheinlich, dass der Konzern diese Summe vollständig in bar erhalten werde.

TOM TAILOR

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für die Aktien der Modegruppe Tom Tailor vor Quartalszahlen von 22 auf 21 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf 'Buy' belassen. In ihrem Bewertungsmodell berücksichtige sie nun die wohl unerwartet schwache Entwicklung der Tochter Bonita im ersten Halbjahr und den wahrscheinlichen Druck auf die Bruttomargen im eigenen Einzelhandel im zweiten Quartal, schrieb Analystin Anna Patrice in einer Studie vom Mittwoch. Auf lange Sicht aber bleibe der Analgehintergrund intakt. Die Maßnahmen zur Optimierung des Geschäfts von Bonita sollten größtenteils von 2014 an sichtbar werden.

TOM TAILOR

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Tom Tailor vor Zahlen von 19 auf 15 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Der Modekonzern werde wohl bei der kommenden Zahlenvorlage von seinem Margenausblick für das laufende Jahr abrücken, schrieb Analystin Georgina Johanan in einer Studie vom Mittwoch. Denn das Unternehmen habe die relativ robuste Umsatzentwicklung im zweiten Quartal wohl auch früher als sonst gestarteten Rabattaktionen zu verdanken gehabt. Die Expertin senkte ihre Prognose für das diesjährige operative Ergebnis (EBITDA) um sieben Prozent.

TOM TAILOR

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Tom Tailor vor Zahlen von 22 auf 20 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Unter anderem dank der Bonita-Integration dürften die sich Umsätze gegenüber dem Vorjahreszeitraum im zweiten Quartal verdoppelt haben, schrieb Analystin Yasmin Moschitz in einer Studie vom Mittwoch. Weil sie nur eine geringe Ausweitung bei der bereinigten operativen Marge (EBITDA) erwarte, rechne sie auch nicht damit, dass das zweite Halbjahr die schwachen ersten sechs Monate voll aufwiegen könne. Daher sei das Unternehmensziel von 12 Prozent sehr ambitioniert, schrieb die Expertin. Sie geht nun nur noch von 10,8 Prozent aus und senkte daher auch ihr Kursziel.

TOM TAILOR

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für Tom Tailor vor Zahlen auf 'Outperform' mit einem Kursziel von 22 Euro belassen. Er rechne mit einem schwachen zweiten Quartal, schrieb Analyst Andreas Inderst in einer Studie vom Mittwoch. Der Modekonzern dürfte wegen des in der ersten Jahreshälfte schlechten Wetters seine für 2013 gesteckten Margenziele nicht mehr erreichen können. Der Experte senkte daher auch seine Prognose für den Gewinn je Aktie in 2013 um 25 Prozent. Das Management dürfte jedoch sein Ziel einer operativen Marge (EBITDA) von mindestens 15 Prozent bis zum Jahr 2017 bekräftigen. Entscheidender als das schwache zweite Quartal sei aber weiterhin die Umwandlung des Unternehmens durch die jüngste Übernahme von Bonita.

UBS

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für UBS nach Zahlen auf 'Overweight' mit einem Kursziel von 21 Franken belassen. Die Schweizer Bank bleibe sein bevorzugter Wert unter den globalen Investmentbanken, schrieb Analyst Kian Abouhossein in einer Studie vom Mittwoch. Seine Schätzungen und sein Kursziel für UBS blieben nach dem Zwischenbericht zum zweiten Quartal unverändert.

UBS

NEW YORK - Die amerikanische Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel für UBS nach Zahlen von 20 auf 21 Franken angehoben und die Einstufung auf 'Overweight' belassen. Das zweite Jahresviertel habe ihn in seiner Erwartung von Sonderdividenden bestärkt, schrieb Analyst Huw Van Steenis in einer Studie vom Mittwoch. Der Markt unterschätze die Fähigkeit der Schweizer Großbank zur Kapitalrückzahlung in den Jahren 2015 und 2016. Er rechnet 2015 und auch im Folgejahr mit einer Dividende von insgesamt 1,75 Franken. Daher steige das Kursziel.

UBS

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für UBS nach Zahlen von 19 auf 21 Franken angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Die Zahlen des zweiten Jahresviertels hätten die Vorhersagen geschlagen, schrieb Analyst Matt Spick in einer Studie vom Mittwoch. Der beibehaltene Unternehmensausblick für die Eigenkapitalrendite ist nach seiner Ansicht übertrieben vorsichtig. Zwar seien Kosten für Umstrukturierungen und Rechtsstreitigkeiten im zweiten Halbjahr wahrscheinlich. Aber auch die Prognosen einer Jahressteuerquote von 30 Prozent seien zu konservativ. Mit der Kapitalausstattung habe die Bank zudem einen Vorteil vor anderen Geldhäusern.

UBS

LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat das Kursziel für UBS nach Quartalszahlen von 19 auf 20 Franken angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Die herausragende Gewinndynamik und die Kapitalisierung sollten den Bewertungsaufschlag für die Aktie unterstützen, schrieb Analyst Jon Peace in einer Studie vom Mittwoch. Während die Schweizer Bank bei ihrem Muster vorsichtiger Unternehmensziele geblieben sei, habe er seine Gewinnschätzungen sowie das Kursziel leicht angehoben und sehe moderates Aufwärtspotenzial für die Konsensprognosen.

VINCI

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Vinci nach Zahlen von 40 auf 44 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Halten' belassen. Das Wachstum auf organischer Basis sei erfreulich ausgefallen, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Mittwoch. Trotz der Unsicherheit hinsichtlich der konjunkturellen Entwicklung insbesondere in Europa sehe er weiter moderates Aufwärtspotenzial für die Aktie des Baukonzerns.

VOLKSWAGEN VORZUGSAKTIEN

HANNOVER - Die NordLB hat das Kursziel für Volkswagen nach Zahlen von 190 auf 195 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Kaufen' belassen. Der Volkswagen-Konzern spiele nach wie vor in seiner eigenen Liga und zeige der europäischen Konkurrenz lediglich die Rücklichter, schrieb Analyst Frank Schwope in einer Studie vom Mittwoch. Die Einführung des modularen Querbaukastens dürfte in den kommenden Jahren zu deutlichen Kostenentlastungen führen und die Konkurrenzfähigkeit des Konzerns weiter stärken. Er gehe davon aus, dass die Wolfsburger im Jahr 2018 mehr als 12 Millionen Autos verkaufen werden. Es sei an der Zeit, dass der Vorstand seine auf das Jahr 2018 ausgerichteten Ziele anhebe oder vorziehe.

VOLKSWAGEN VORZUGSAKTIEN

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Volkswagen nach Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 240 Euro belassen. Das starke zweite Quartal schaffe Vertrauen für 2014, schrieb Analyst Jochen Gehrke in einer Studie vom Mittwoch. Die Entwicklung des Autobauers habe sich im laufenden Jahr bedeutend gebessert. Während das operative Ergebnis (EBIT) besser ausgefallen sei, habe der modulare Produktionsbaukasten bisher kaum Effekt gehabt, und in Europa habe sich erst kürzlich eine Nachfragebelebung angedeutet. Zudem sei die Lastwagentochter MAN von einem Sondereffekt mit 150 Millionen Euro belastet gewesen.

VOLKSWAGEN VORZUGSAKTIEN

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) nach Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 185 Euro belassen. Auf den ersten Blick sähen die Quartalsergebnisse des Autobauers besser als von ihm und vom Markt erwartet aus, schrieb Analyst Tim Schuldt in einer Studie vom Mittwoch. Insbesondere der gestiegene freie Cashflow exklusive Akquisitionen sehe angesichts der hohen Investitionen der Wolfsburger exzellent aus.

VOLKSWAGEN VORZUGSAKTIEN

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Volkswagen nach Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 195 Euro belassen. Der Autobauer habe den Markt im zweiten Quartal mit exzellenten Zahlen überrascht, schrieb Analyst Daniel Schwarz in einer Studie vom Mittwoch. Das operative Ergebnis (EBIT) sei deutlich besser ausgefallen als von ihm erwartet. Auch der Free Cash Flow habe überzeugt, weil der Markt nach niedrigen Investitionen im ersten Quartal mit schwächerem Bargeldzufluss gerechnet habe. Lege der Konzern auch weiter wie im zweiten Jahresviertel zu, dürfte das EBIT bis Jahresende bei 12,2 Milliarden Euro landen. Bei stabilerer Nachfrage in Europa und weniger Kosten für den modularen Produktionsbaukasten gebe es sogar noch Luft nach oben.

WACKER CHEMIE

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat Wacker Chemie nach Zahlen von 'Underweight' auf 'Neutral' hochgestuft und das Kursziel von 53 auf 73 Euro angehoben. Dem Chemieunternehmen sei mit der Erholung der Margen im Geschäft mit Polysilizium eine positive Überraschung gelungen, schrieb Analyst Christian Rath in einer Studie vom Mittwoch. Der Experte hob auch wegen der Kostensenkungen des Unternehmens seine Prognose für das operative Ergebnis (EBITDA) in den kommenden beiden Jahren um drei Prozent an. Er stellte zudem wegen der allgemein besseren Stimmung dem Sektor gegenüber sein Modell auf eine Sum-of-the-Parts-Bewertung um.

WACKER CHEMIE

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für Wacker Chemie nach Zahlen von 48 auf 55 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Underperform' belassen. Er habe seine Gewinnprognosen für das Chemieunternehmen wegen der stärkeren Kostensenkungen angehoben, schrieb Analyst Mathew Waugh in einer Studie vom Mittwoch. Auch dank der Kostensenkungen dürften die bisherigen Senkungen der Marktprognosen sowie der Handelsstreit mit China die Aktie immer weniger belasten. Diese sei aber nach wie vor zu hoch bewertet.

/he

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NORMA GROUP SE Aktie 38,61 EUR-2,17%
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PSI AG FUER PRODUKTE UND SY... 13,79 EUR+1,13%
Tom Tailor Aktie 14,50 EUR-0,54%
Lufthansa Aktie 14,57 EUR-0,37%
ThyssenKrupp Aktie 21,82 EUR+1,86%
STADA Aktie 32,29 EUR+0,70%
Daimler Aktie 66,30 EUR+1,09%
Rhön Klinikum Aktie 23,50 EUR+0,02%
RATH AG Aktie 7,50 EUR+5,96%
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