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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 16.10.2015 - 17.00 Uhr

dpa-AFX

Privates Geldvermögen steigt so langsam wie seit Jahren nicht mehr

FRANKFURT - Die Flaute am Aktienmarkt hat den Anstieg der Geldvermögen in Deutschland im zweiten Quartal gebremst. Wie die Deutsche Bundesbank am Freitag in Frankfurt mitteilte, legte das Geldvermögen der privaten Haushalte von April bis Ende Juni um gut 5 Milliarden Euro oder 0,1 Prozent auf 5224 Milliarden Euro zu. Es war der geringste Anstieg seit Anfang der 90er Jahre.

USA: Michigan-Konsumklima legt stärker als erwartet zu

MICHIGAN - Das von der Universität Michigan erhobene US-Verbrauchervertrauen hat sich im Oktober stärker als erwartet aufgehellt. Der Indikator sei von 87,2 Punkten im Vormonat auf 92,1 Punkte gestiegen, teilte die Universität am Freitag nach vorläufigen Zahlen mit. Volkswirte hatten mit 89,0 Punkten gerechnet.

USA: Industrieproduktion zum zweiten Mal in Folge gesunken

WASHINGTON - Die US-amerikanische Industrieproduktion ist im September zum zweiten Mal in Folge geschrumpft. Die Produktion sei zum Vormonat um 0,2 Prozent gefallen, teilte die US-Notenbank am Freitag in Washington mit. Bankvolkswirte hatten dies erwartet. Bereits im Vormonat war die Produktion um revidiert 0,1 Prozent gesunken. Zunächst war allerdings ein deutlich stärkerer Rückgang um 0,4 Prozent ermittelt worden.

Tsipras' neue Kraftprobe im Parlament

ATHEN - Nach mehrtägiger Debatte stimmt das griechische Parlament über ein umstrittenes Sparpaket mit harten Einschnitten ab. Es sieht unter anderem neue Steuern, eine Erhöhung des Rentenalters und härtere Strafen für Steuersünder vor. Die namentliche Abstimmung soll am späten Freitagabend stattfinden, wie das Parlamentspräsidium mitteilte. Die Koalitionsregierung von Ministerpräsident Alexis Tsipras hat mit 155 der 300 Abgeordneten eine knappe Mehrheit .

Bundesagentur: Ein Fünftel mehr Hartz IV-Empfänger aus Krisenländern

NÜRNBERG/BERLIN - Die wachsende Zahl von Flüchtlingen bekommen nach Erkenntnissen der Bundesagentur für Arbeit (BA) zunehmend auch die deutschen Jobcenter zu spüren. Im Juni lag die Zahl der Hartz-IV-Bezieher aus Krisenländern um 23 Prozent höher als vor einem Jahr, geht aus BA-Unterlagen hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. Die Zahl der syrischen Flüchtlinge, die auf Hartz IV angewiesen seien, habe sich in dem Zeitraum sogar mehr als verdoppelt. Über die Entwicklung hatte zuerst die "Süddeutsche Zeitung" (Freitag) berichtet.

Eurozone: Überraschend kleiner Handelsüberschuss

LUXEMBURG - In der Eurozone ist der Überschuss beim Handel mit anderen Ländern überraschend klein ausgefallen. Der Handelsbilanzsaldo, also die Differenz zwischen Ein- und Ausfuhren, habe unbereinigt bei 11,2 Milliarden Euro gelegen, teilte das Statistikamt Eurostat am Freitag mit. Volkswirte hatten hingegen eine Überschuss von 20,0 Milliarden erwartet.

Eurozone: Inflationrate dreht wegen fallender Energiepreise ins Minus

LUXEMBURG - Im Euroraum sind die Verbraucherpreise erstmals seit einem halben Jahr wieder gefallen. Die jährliche Inflationsrate habe im September bei minus 0,1 Prozent gelegen, teilte das Statistikamt Eurostat am Freitag mit. Damit bestätigte Eurostat eine erste Schätzung. Das ist der erste Rückgang des Preisniveaus seit März. Im Vormonat waren die Verbraucherpreise noch leicht um 0,1 Prozent gestiegen.

Umfrage: Zustimmung zu TTIP-Handelsabkommen auf Tiefststand gesunken

BERLIN - Nach der Großdemonstration gegen das geplante transatlantische Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA ist die Zustimmung zu TTIP in der Bevölkerung nach einer Umfrage weiter gesunken. 46 Prozent der Bürger halten TTIP inzwischen für "eine schlechte Sache", wie eine am Freitag vorgelegte repräsentative Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Organisationen foodwatch und Campact ergab. Nur noch 34 Prozent hielten TTIP für "eine gute Sache". Dies sei der niedrigste Wert seit Februar 2014. Damals bewerteten den Angaben zufolge 55 Prozent das Handelsabkommen als "gute Sache" und 25 Prozent als "schlechte Sache".

CDU-Wirtschaftsrat warnt vor Aufgabe von 'schwarzer Haushaltsnull'

BERLIN - Der Wirtschaftsflügel der CDU hat die Unionsparteien davor gewarnt, die Kosten der Flüchtlingskrise mit neuen Schulden aufzufangen. "Die "schwarze Null" muss für die nächste Generation gehalten werden", forderte der Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU, Wolfgang Steiger, am Freitag in Berlin.

DIW-Chef: Steuerhöhung wegen Flüchtlingskrise unnötig

BERLIN - Die Steuern in Deutschland müssen nach Ansicht von DIW-Chef Marcel Fratzscher trotz der Flüchtlingskrise nicht steigen. "Steuererhöhungen sind nicht notwendig und wären kontraproduktiv", sagte der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) am Freitag "Spiegel Online". "Der deutsche Staat macht mehr als ausreichende Überschüsse, um die Mehrausgaben zu stemmen."

Gastgewerbe legt weiter zu

WIESBADEN - Der Ferienmonat August hat Gastwirten in Deutschland ein weiteres Umsatzplus beschert. Hotels und Gaststätten setzten preisbereinigt (real) 1,7 Prozent und nominal 4,3 Prozent mehr um als im August 2014, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Im Vergleich zum Vormonat gingen die Erlöse allerdings kalender- und saisonbereinigt etwas zurück - real um 0,4 und nominal um 0,1 Prozent. Die Bilanz im bisherigen Jahresverlauf fällt positiv aus: Von Januar bis August 2015 setzte die Branche preisbereinigt 1,9 Prozent und nominal 4,5 Prozent mehr um als Vorjahreszeitraum. Erfasst werden Unternehmen mit einem Umsatz von mindestens 150 000 Euro pro Jahr.

Europa einigt sich mit Türkei auf gemeinsamen Flüchtlingsplan

BRÜSSEL - In der größten Flüchtlingskrise seit dem Zweiten Weltkrieg ziehen Europäer und die Türkei an einem Strang. Sie einigten sich im Grundsatz auf einen gemeinsamen Aktionsplan. Die EU wolle vor allem den Flüchtlingszustrom aus der Türkei eindämmen, sagte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am frühen Freitagmorgen nach Abschluss des EU-Gipfels in Brüssel.

Cameron will Liste von Forderungen an die EU im November schicken

BRÜSSEL - Der britische Premier David Cameron will eine Liste von Forderungen Großbritanniens an die EU Anfang November vorlegen. EU-Gipfelchef Donald Tusk erklärte am Donnerstag, Cameron habe zugesagt, ihm einen entsprechenden Brief zu schicken. "Dann können echte Verhandlungen beginnen", schrieb Tusk beim Kurznachrichtendienst Twitter.

Italien plant kräftige Steuersenkungen

ROM - Italien plant im kommenden Jahr kräftige Steuersenkungen. So solle die unpopuläre Grundsteuer auf Erstwohnsitze abgeschafft werden, sagte Premierminister Matteo Renzi am Donnerstag bei der Vorstellung des Haushaltsentwurfes für 2016. Außerdem will Rom auf eine geplante Mehrwertsteuererhöhung verzichten, Investitionsanreize für Unternehmen schaffen, Sozialleistungen für Arme erhöhen und die Fernsehgebühren senken.

Fed-Mitglied Dudley verstärkt Zweifel an einer Zinserhöhung im Dezember

WASHINGTON - US-Notenbankvertreter William Dudley hat Zweifel an einer möglichen Leitzinsanhebung im Dezember verstärkt. "Die jüngsten wirtschaftlichen Daten, signalsieren eine sich abschwächende Konjunktur", sagte der Chef der regionalen Notenbank von New York am Donnerstag in Washington. Das Wirtschaftswachstum liege derzeit nur leicht über dem Trend.

/rob/tos

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