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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 21.06.2013 - 17.00 Uhr

dpa-AFX

Athens Drei-Parteien-Koalition geplatzt - Keine Neuwahl

ATHEN - Gut ein Jahr nach der Wahl in Griechenland und zuletzt heftigem Streit um die Schließung des Staatsrundfunks ist die Drei-Parteien-Koalition geplatzt. Die Demokratische Linke verlässt die Regierung mit Konservativen und Sozialisten. Neuwahlen wird es aber nicht geben, weil die beiden anderen Regierungsparteien weiter eine Mehrheit im Parlament haben.

EU ruft zu Stabilität in Griechenland auf

LUXEMBURG - Nach dem Bruch der Koalition in Griechenland ruft die EU zu Stabilität in dem Krisenland auf. 'Es ist sehr wichtig, die politische Lage sofort zu stabilisieren', sagte EU-Währungskommissar Olli Rehn am Freitag in Luxemburg am Rande von Beratungen der EU-Finanzminister. Das vereinbarte Hilfsprogramm müsse weiter in die Tat umgesetzt werden.

Koalitionsgespräche in Athen

ATHEN - Knapp zwei Stunden nach dem Platzen der griechischen Drei-Parteien-Koalition hat sich Regierungschef Antonis Samaras mit dem Sozialistenchef Evangelos Venizelos telefonisch beraten. Wie die Nachrichtenagentur dpa erfuhr, wollen sich beide treffen, um über die Bildung einer neuen Koalitionsregierung zu sprechen. Das Treffen wird wahrscheinlich am Sonntag stattfinden.

Geldklemme in China: Kurzes Aufatmen nach Aufruhr am Finanzmarkt

PEKING - Nach dem Aufruhr am chinesischen Finanzmarkt über massive Liquiditätsengpässe konnten Chinas gestresste Großbanken am Freitag zumindest etwas aufatmen. Die Raten für kurzfristige Kredite am Interbankenmarkt, die im Laufe der Woche auf Rekordhöhe geklettert waren, sind am Freitagmorgen kräftig gesunken.

Keine Privatisierung des Wassers - Kommission zieht zurück

BRÜSSEL - Im Streit um eine angebliche Privatisierung der Versorgung mit Trinkwasser beugt sich die EU-Kommission dem Bürgerprotest. Der für den Binnenmarkt zuständige EU-Kommissar Michel Barnier will das Wasser jetzt aus dem Anwendungsbereich einer Richtlinie herausnehmen, die unter anderem in Deutschland heftige Gegenwehr ausgelöst hatte. Dies teilte Barnier am Freitag in Brüssel mit.

Europavergleich: Alkohol in Deutschland sehr günstig

BRÜSSEL - Alkohol ist in Deutschland deutlich günstiger als in den meisten Ländern der Europäischen Union. 2012 lag das Preisniveau für alkoholische Getränke hierzulande bei 82 Prozent des EU-Schnitts, wie das europäische Statistikamt Eurostat am Freitag in Brüssel mitteilte. Nur in drei EU-Ländern waren Bier, Wein, Schnaps & Co. noch billiger: In Bulgarien (67 Prozent des EU-Durchschnitts), Rumänien (75 Prozent) und Ungarn (79 Prozent).

Hamburg muss 147 Millionen für Länderfinanzausgleich nachzahlen

HAMBURG - Hamburg muss für den Länderfinanzausgleich insgesamt 147 Millionen Euro nachzahlen. Dies geht aus der Antwort einer kleinen Anfrage des CDU-Abgeordneten Roland Heintze an den Hamburger Senat hervor. Weil laut Zensus fast 81 000 weniger Menschen in der Hansestadt leben als bisher angenommen, wird Hamburg vom Nehmer- zum Geberland. Deshalb muss der Stadtstaat für das laufende Jahr 73 Millionen Euro überweisen - ursprünglich sollte Hamburg fünf Millionen Euro erhalten. Für das Jahr 2012 stehen Nachzahlungen von 47 Millionen Euro an, für 2011 weitere 27 Millionen Euro.

Geldklemme in China zugespitzt: Bank of China dementiert Insolvenz

PEKING - Geldknappheit sorgt für Aufruhr am chinesischen Finanzmarkt. Nachdem massive Liquiditätsengpässe den Interbankenmarkt am Donnerstag hatten einfrieren lassen, gab es am Freitag nur leichtes Aufatmen für Chinas gestresste Großbanken. Die Raten für kurzfristige Kredite am Interbankenmarkt, die im Laufe der Woche auf Rekordhöhe geklettert waren, sanken zwar kräftig, lagen mit etwa 8,5 Prozent aber noch 'beispiellos' hoch, wie Experten feststellten.

EU-Defizitsündern bleiben Geldbußen zunächst erspart

LUXEMBURG - Wegen der schweren Wirtschaftskrise erspart die EU Defizitsündern wie Spanien oder Frankreich drohende Geldbußen. Die EU-Finanzminister beschlossen am Freitag in Luxemburg, sieben Ländern in laufenden Defizitstrafverfahren mehr Zeit zum Sparen zu geben. Frankreich, Slowenien, Spanien und das nicht der Eurozone gehörende Polen bekommen zwei zusätzliche Jahre, um die Maastrichter Defizitgrenze von drei Prozent der Wirtschaftsleistung wieder einzuhalten. Die Niederlande, Portugal und Belgien erhalten ein Jahr Aufschub.

EU streitet über Regeln für Banken-Abwicklung

LUXEMBURG - Die EU-Finanzminister ringen um einem Kompromiss zu Regeln für die geordnete Abwicklung von gescheiterten Banken. Der irische Ressortchef Michael Noonan, der die Verhandlungen am Freitag in Luxemburg führte, zeigte sich zuversichtlich: 'Wir haben bedeutende Fortschritte bei der Annäherung der unterschiedlichen Positionen gemacht.'

Lichtblicke für die deutsche Konjunktur

FRANKFURT - Die deutsche Wirtschaft nimmt nach dem schwachen Jahresstart allmählich wieder Fahrt auf. Die Elektroindustrie exportierte im April erstmals seit Monaten wieder mehr als im Vorjahr, wie der Branchenverband ZVEI am Freitag in Frankfurt mitteilte. Positive Signale gab es zuletzt auch von der Industrieproduktion, dem Maschinenbau und der Exportwirtschaft insgesamt. Für die deutschen Autobauer bleibt die Lage allerdings schwierig.

Drei-Parteien-Koalition in Griechenland vor dem Aus - keine Neuwahl

ATHEN - Gut ein Jahr nach der Wahl in Griechenland steht die Drei-Parteien-Koalition vor dem Aus. Der Parteivorsitzende der Demokratischen Linken, Fotis Kouvelis, schlug vor, dass die Partei ihre beiden Minister abzieht und künftig mit Stimmenthaltungen die Regierung stützt, wie es am Freitag aus Teilnehmerkreisen hieß. Allerdings plädierten mindestens vier der insgesamt 14 Abgeordneten der Linkspartei für den Verbleib in der Koalition. Das Krisentreffen dauerte zur Stunde an.

EU hält baldige Lösung im Solarstreit mit China für möglich

PEKING - Im Streit mit China über Strafzölle auf chinesische Solarprodukte hält der europäische Handelskommissar Karel De Gucht eine baldige Vereinbarung für möglich. Nach Gesprächen mit Chinas Handelsminister Gao Hucheng am Freitag in Peking sagte De Gucht vor Journalisten: 'Ich vertraue darauf, dass wir in den kommenden Tagen oder Wochen zu einer Lösung kommen können.' Es seien komplizierte Verhandlungen auch hinsichtlich der Umsetzung und Überwachung einer Vereinbarung. Es gebe keine grundsätzlichen Differenzen, doch seien sehr technische Fragen zu lösen, sagte der Handelskommissar.

Eurozone: Überschuss in der Leistungsbilanz sinkt deutlich

FRANKFURT - Der Überschuss in der Leistungsbilanz des Euroraums ist deutlich gesunken. Der Saldo fiel von revidiert 25,9 Milliarden Euro im März auf 19,5 Milliarden Euro im April, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag in Frankfurt mitteilte.

Elektroindustrie exportiert wieder mehr

FRANKFURT - Das Exportgeschäft der deutschen Elektroindustrie kommt nach einem schwachen ersten Quartal allmählich wieder in Schwung. Die Ausfuhren legten im April gegenüber dem Vorjahr um 5 Prozent auf 12,7 Milliarden Euro zu, wie der Branchenverband ZVEI am Freitag in Frankfurt mitteilte. Erstmals seit Februar 2012 stiegen auch die Exporte in die Eurozone. Das Plus fiel mit 0,6 Prozent allerdings vergleichsweise bescheiden aus. Kräftige Impulse kamen dagegen aus China (plus 21 Prozent).

Chinas Geldhäuser atmen auf - Lenkt die Zentralbank doch ein?

PEKING - Chinas gestresste Großbanken erhalten eine Atempause: Die Raten für kurzfristige Liquiditätskredite, die im Laufe der Woche auf Rekordhöhe geklettert waren, sind am Freitagmorgen kräftig gesunken. Grund sind Gerüchte über neue Kapitalspritzen der chinesischen Zentralbank. Ob die Währungshüter allerdings wirklich eingelenkt haben, blieb bis zuletzt unklar. Während die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, es sei frisches Geld in den Markt gepumpt worden, hält der kleinere Wettbewerber Market News International (MNI) dagegen. Eine offizielle Stellungnahme der Notenbank gibt es bislang nicht.

EU sucht 'friedliche Lösung' in Solarstreit mit China

PEKING - Im Streit mit China über Strafzölle auf chinesische Solarprodukte sucht die Europäische Union eine 'friedliche Lösung'. Nach Gesprächen am Freitag in Peking versicherten EU-Handelskommissar Karel De Gucht und sein chinesischer Amtskollege Gao Hucheng vor Journalisten, dass beide Seiten auf eine gegenseitig akzeptable Vereinbarung hinarbeiten wollten. Die Experten, die seit Anfang der Woche in Brüssel über technische Details verhandelt hatten, setzten ihre Gespräche am Rande des 27. Treffens der europäisch-chinesischen Handelskommission in der chinesischen Hauptstadt fort.

Aserbaidschanische Staatsfirma übernimmt griechischen Gasversorger

BAKU/MOSKAU - Das Euro-Sorgenkind Griechenland erhält bei der wichtigen Privatisierung seiner Staatsunternehmen Hilfe aus der autoritär regierten Südkaukasusrepublik Aserbaidschan. Das staatliche Energieunternehmen Socar übernimmt nach eigenen Angaben zwei Drittel des griechischen Gasversorgers Desfa. Einen Kaufpreis nannte der Konzern zunächst nicht./rob/jsl

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01.10.2014, 17:03, Nasdaq other OTC

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