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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 11.08.2016

dpa-AFX

ROUNDUP: Notenbank von Neuseeland senkt Leitzins auf Rekordtief

WELLINGTON - Die Notenbank von Neuseeland hat ihren Leitzins erwartungsgemäß auf den bisher niedrigsten Stand in der Geschichte gesenkt. Im Kampf gegen die zu geringe Inflation sei der Leitzins von 2,25 auf 2,0 Prozent reduziert worden, teilte die Zentralbank in der Nacht zum Donnerstag in Wellington mit. Von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragte Experten hatten mit diesem Schritt gerechnet.

ROUNDUP/Anleger im Goldrausch: Nachfrage höher als während der Finanzkrise

LONDON - Die Anleger an den Finanzmärkten sind im Goldrausch. Angesichts globaler Unsicherheiten und einer anhaltend lockeren Geldpolitik haben sie zwischen Januar und Juni so viel von dem Edelmetall gekauft wie nie zuvor in diesem Zeitraum. Die Nachfrage der Investoren habe bei 1064 Tonnen gelegen, heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Quartalsbericht des World Gold Council, einem Verband der Goldminenbranche mit Sitz in London. Das waren demnach sogar 16 Prozent mehr als in der ersten Jahreshälfte 2009, als die Anleger nach dem Ausbruch der Finanzkrise scharenweise in Gold als sicheren Anlagehafen flüchteten.

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ändern sich kaum

WASHINGTON - In den USA hat sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe wenig verändert. In der vergangenen Woche ging sie um 1000 auf 266 000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Bankvolkswirte hatten mit 265 000 Anträge gerechnet. Der aussagekräftigere Vierwochenschnitt stieg um 3000 auf 262 750 Anträge.

USA: Einfuhrpreise überraschend gestiegen

WASHINGTON - In den USA haben die Preise für eingeführte Güter im Juli überraschend zugelegt. Die Importpreise seien im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozent gestiegen, teilte das US-Handelsministerium am Donnerstag in Washington mit. Analysten hatten im Mittel mit einem Rückgang um 0,4 Prozent gerechnet. Im Vormonat waren die Einfuhrpreise um revidiert 0,6 Prozent (zunächst geschätzt: 0,2 Prozent) gestiegen.

Italien: Verbraucherpreise fallen stärker als erwartet

ROM - Die Lebenshaltungskosten in Italien sind im Juli etwas stärker gefallen als zunächst berechnet. Wie das Statistikamt Istat am Donnerstag mitteilte, lagen die Verbraucherpreise im Juli 0,2 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Vorläufige Zahlen hatten noch eine Inflationsrate von minus 0,1 Prozent ergeben. Bankvolkswirte hatten eine Bestätigung erwartet. Im Monatsvergleich gingen die Verbraucherpreise deutlich um 1,9 Prozent zurück.

Frankreich: Inflation zieht leicht an

PARIS - Die chronische schwache Inflation in Frankreich hat im Juli etwas angezogen. Wie das Statistikamt Insee am Donnerstag nach einer zweiten Schätzung mitteilte, stiegen die nach europäischer Methode erfassten Verbraucherpreise zum Vorjahresmonat um 0,4 Prozent. Vorläufige Daten wurden damit bestätigt. Im Vormonat hatte die Inflationsrate 0,3 Prozent betragen. Im Monatsvergleich fielen die Verbraucherpreise dagegen um 0,4 Prozent.

Trübe Aussichten für das Weltwirtschaftsklima

MÜNCHEN - Der Ifo-Index für das Weltwirtschaftsklima ist auf den niedrigsten Wert seit über drei Jahren gefallen. Die Erwartungen der im Juli befragten 1086 Experten aus 115 Ländern "sind deutlich negativer als im Vorquartal. Die Stimmung in der Weltwirtschaft ist gedämpft", sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest am Donnerstag in München. "Vor allem in Europa - vor dem Hintergrund des Brexit-Votums - trübte sich das Wirtschaftsklima ein." In Asien fiel der Index auf den niedrigsten Wert seit sieben Jahren.

ROUNDUP: Clinton verspricht größtes Investitionsprogramm seit 1945

DES MOINES - Die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hat für den Fall ihrer Wahl das größte Investitionsprogramm der Nachkriegsgeschichte angekündigt. "In den ersten hundert Tagen meiner Amtszeit werden wir die größte Investition in neue Arbeitsplätze seit dem Zweiten Weltkrieg erleben", erklärte Clinton. Ihre Pläne wollte sie am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) bei einer Rede in Detroit umreißen.

Einnahmen im türkischen Tourismussektor brechen ein

ISTANBUL - Nach Terroranschlägen und Krisen in der Türkei sind die Einnahmen im Tourismussektor eingebrochen. In den ersten sechs Monaten des Jahres gingen die Einnahmen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 41 Prozent zurück, wie aus am Donnerstag veröffentlichten Daten der türkischen Zentralbank hervorgeht. Von Januar bis Juni im vergangenen Jahr habe der Sektor noch rund 7,9 Milliarden US-Dollar (rund 7,1 Milliarden Euro) eingebracht, in den ersten sechs Monaten dieses Jahres waren es nur noch rund 4,7 Milliarden (rund 4,2 Milliarden Euro).

ROUNDUP: Finanzplatz Frankfurt zieht den meisten Nutzen aus Brexit-Votum

FRANKFURT - Frankfurt dürfte im Vergleich zu anderen großen europäischen Finanzplätzen am meisten vom Brexit-Votum Großbritanniens profitieren. Das zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die Stadt am Main hat demnach im Wettbewerb mit Paris, Dublin und Luxemburg die besten Chancen, aus London verlagerte Arbeitsplätze und Firmen anzuziehen. "Es ist sehr wahrscheinlich, dass Frankfurt am meisten vom Brexit-Votum profitiert", sagt Michael Voigtländer, Leiter des Kompetenzfelds Finanzmärkte und Immobilienmärkte des IW.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/tos

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