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dpa-AFX Überblick: UNTERNEHMEN vom Wochenende - 20.30 Uhr

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Daimler steuert in den USA auf Rekordjahr zu STUTTGART - Daimler ${Stock:82840} will in den USA in diesem Jahr so viele Autos verkaufen wie nie zuvor. 'Für das erste Quartal haben wir 61.000 Zulassungen in den Büchern und den höchsten US-Marktanteil aller Zeiten', sagte der Chef von Mercedes-Benz USA, Steve Cannon, der 'Automobilwoche'. 'Deshalb sind wir guter Dinge, in diesem Jahr sogar unser Allzeit-Hoch von 2007 zu knacken.' Damals hatten die Schwaben 248.100 Autos in den USA abgesetzt, im vergangenen Jahr waren es 245.231. Lufthansa will wahrscheinlich Berufung im Vielflieger-Streit FRANKFURT - Im Gerichtsstreit um die Herabstufung von Flugmeilen im Bonusprogramm für Vielflieger will sich die Lufthansa ${Stock:83184} nicht geschlagen geben. 'Wir werden sehr wahrscheinlich Berufung einlegen', sagte ein Sprecher der Airline am Samstag in Frankfurt der Nachrichtenagentur dpa. Die Berufungsfrist laufe in den kommenden Tagen ab. Mitte März hatte die Lufthansa vor dem Kölner Landgericht eine Schlappe im Streit um 'Miles & More' erlitten. Ein Vielflieger hatte die Kranich-Linie verklagt, weil er sich durch die Entwertung von Bonusmeilen und Veränderungen im Prämienkatalog benachteiligt fühlte. Verdi macht mit Warnstreiks Druck auf Telekom BONN/BERLIN - Im Tarifkonflikt bei der Telekom verschärft die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi die Gangart: Für Montag sind bundesweit zunächst rund 6.000 Beschäftigte an verschiedenen Standorten zu Warnstreiks aufgerufen. 'Jetzt hilft nur noch Druck auf den Arbeitgeber, um zu einer Lösung zu kommen', erklärte Verdi-Streikleiter Ado Wilhelm am Sonntag. In den kommenden Tagen sei mit weiteren Arbeitsniederlegungen zu rechnen. Genauer wollte sich der Gewerkschafter aus 'taktischen Gründen' nicht äußern. 'SZ': Dreikampf um Telecolumbus - Auch Telekom will mitbieten MÜNCHEN - Die Deutsche Telekom ${Stock:181029} will einem Pressebericht zufolge um den Berliner Kabelnetzbetreiber Telecolumbus mitbieten. Zu den Kaufinteressenten zählten neben den Kabel-Konkurrenten Unitymedia und Kabel Deutschland ${Stock:28979828} auch die Telekom, berichtet die 'Süddeutsche Zeitung' (Samstagausgabe) unter Berufung auf einen mit der Angelegenheit vertrauten Frankfurter Investmentbanker. Telecolumbus und die drei möglichen Interessenten hätten einen Kommentar abgelehnt. Bei der Telekom könnte das Interesse nur gespielt sein, zitiert die Zeitung einen Brancheninsider. Tele Columbus sei zu klein für die Bonner, die kartellrechtlichen Hürden seien zu hoch: 'Aber es ist doch schön, als Bieter in die Bücher schauen zu dürfen und den Preis hochzutreiben.' Allianz will Umsatz mit Industriekunden in Schwellenländern deutlich steigern FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Allianz ${Stock:83219} will den Umsatz mit Industriekunden in Schwellenländern deutlich ausweiten. Wir wollen die Prämieneinnahmen aus diesen Ländern in drei bis fünf Jahren von 600 Millionen Euro auf rund 2 Milliarden Euro steigern, sagte Axel Theis, Vorstandschef der Konzerngesellschaft Allianz Global Corporate and Specialty (AGCS), der 'Financial Times Deutschland' (FTD/Montagausgabe). Theis geht fest davon aus, dass künftiges Wachstum in der Industrieversicherung vor allem aus Lateinamerika, Osteuropa und Russland sowie Afrika und Asien kommen wird. Insgesamt verzeichnete die AGCS im vergangenen Jahr Prämieneinnahmen von 4,9 Milliarden Euro, davon 1,1 Milliarden Euro in Deutschland. Solarworld-Chef: 'Man will uns kaputtmachen' BONN/MÜNCHEN - Solarworld-Chef ${Stock:81249} Frank Asbeck hat der Bundesregierung vorgeworfen, mit der kräftigen Förderkürzung für die Solarbranche vor 'der Energielobby von RWE ${Stock:82818} , Eon ${Stock:21074892} , EnBW ${Stock:81514} und Vattenfall' eingeknickt zu sein. 'Man will uns kaputtmachen. Unsere Gegner wollen die Solarenergie aufhalten, bevor es zu spät ist', sagte Asbeck der 'Süddeutschen Zeitung' (Samstagausgabe). Die Politik setze mit der Förderkürzung in Deutschland tausende Jobs aufs Spiel. 'Ich fürchte, die Folgen sind katastrophal.' Die Förderung sinke zusätzlich um 30 bis 50 Prozent. 'So stark können wir die Kosten gar nicht mehr senken.' Conergy will 2012 schwarze Zahlen schreiben HAMBURG - Das Hamburger Solarunternehmen Conergy will 2012 operativ wieder schwarze Zahlen schreiben. Im ersten Quartal habe das Unternehmen zum ersten Mal seit dem Börsengang 2005 mehr eingenommen als ausgegeben, sagte Conergy-Vorstandschef Philip Comberg dem Nachrichtenmagazin 'Der Spiegel'. 'Wir haben 2011 einen Kapitalschnitt gemacht, aus unseren Fehlern gelernt und kommen endlich voran.' 'Spiegel': KEK wehrt sich gegen Urteil zu Springer/ProSiebenSat.1 POTSDAM/BERLIN - Der Rechtsstreit um die 2006 gescheiterte Übernahme von ProSiebenSat.1 ${Stock:274946} durch den Springer-Verlag soll noch einmal das Bundesverwaltungsgerichts beschäftigen. Die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) will sich laut einem 'Spiegel'-Bericht gegen eine Gerichtsentscheidung wehren, wonach sie die für die Übernahme nötige Unbedenklichkeitserklärung nicht hätten verweigern dürfen. Belegschaft bei NSN München für Beschäftigungsgesellschaft MÜNCHEN - Der Kompromiss zum Erhalt des Münchner Standorts von Nokia Siemens Networks steht. Die von der Umstrukturierung betroffene Belegschaft hat den Plan einer Transfergesellschaft mehrheitlich abgesegnet. Wie NSN am späten Freitagabend mitteilte, ist damit der Weg frei für den Umbau, der 2.000 Mitarbeitern zumindest in den kommenden drei Jahren Beschäftigung sichert. 1.600 Beschäftigte müssen NSN allerdings verlassen und wechseln in eine von Siemens geführte, auf zwei Jahre befristete Auffanggesellschaft oder in Altersteilzeit. Wöhrl an Condor-Übernahme interessiert MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Flugunternehmer Hans Rudolf Wöhrl hat Interesse an einer Übernahme des Ferienfliegers Condor. 'Wenn das Thema akut wird stehen wir zur Verfügung', sagte Wöhrl in einem Interview mit der 'Süddeutschen Zeitung' (Montagausgabe). Die Condor-Muttergesellschaft Thomas Cook ${Stock:16822315} prüft derzeit einen Verkauf der Fluggesellschaft. Wöhrl rechnet damit, dass Thomas Cook 'mehr als 300 Millionen Euro fordern wird, da Condor hohe liquide Mittel hat.' Virgin will EU-Zulassung für Kauf von Lufthansa-Tochter BMI durch IAG anfechten FRANKFURT (dpa-AFX) - Die britische Fluggesellschaft Virgin Atlantic will sich mit der von der Europäischen Kommission genehmigten Übernahme der Lufthansa-Tochter British Midlands (BMI) durch die International Airlines Group (IAG) ${Stock:38864399} (IAG) nicht abfinden. Wie Virgin-Gründer Richard Branson am Sonntag ankündigte, will er die Zulassung der Transaktion anfechten. Grund dafür sei, dass die von den Wettbewerbshütern der EU-Kommission verfügten Auflagen nicht ausreichten, um einen adäquaten Wettbewerb in der britischen Airline-Industrie zu gewährleisten. Facebook kauft schon wieder zu: Coupon-Spezialist Tagtile NEW YORK - Facebook-Chef Mark Zuckerberg ist kurz vor dem geplanten Börsengang des sozialen Netzwerks in Kauflaune. Nach der eine Milliarde Dollar schweren Übernahme des Fotodienstes Instagram schnappte sich Zuckerberg nun auch den Coupon-Spezialisten Tagtile aus San Francisco. Ölkonzern Total kommt offenbar im Kampf gegen Gasleck voran LONDON - Die Arbeiten des Energiekonzerns Total ${Stock:85436} zum Abdichten des Gaslecks in der Nordsee kommen nach Angaben des Unternehmens voran. Es stünden inzwischen zwei Bohrtürme bereit, um Entlastungsbohrungen vorzunehmen. Mit mehreren Schiffen und Flugzeugen werde das Material herbeigeschafft, um das Leck von oben zu schließen, teilte Total im schottischen Aberdeen mit. Euromicron plant Kapitalerhöhung für neue Übernahmen FRANKFURT/DÜSSELDORF - Das in den TecDax ${Index:7936161} aufgestiegene Netzwerk- und Infrastrukturunternehmen Euromicron ${Stock:42927622} will seinen Umsatz in den kommenden Jahren um jährlich bis zu zehn Prozent steigern und peilt bis Ende 2015 einen Erlös von einer halben Milliarde Euro an. Dazu müsse das Frankfurter Unternehmen allerdings weitere Übernahmen stemmen, sagte Unternehmenschef Willibald Späth der 'Wirtschaftswoche'. 'Wir schauen uns vier Unternehmen an, analysieren Geschäftsberichte, Kunden, Preise, wer es managt. Die Unternehmen machen je 50 bis 100 Millionen Euro Umsatz.' Um das Wachstum und die Übernahmen zu finanzieren, will Euromicron neue Aktien ausgeben. /edh

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